2/2001

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Deutschschweizerische Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral (DAMP)

Kurse, Tagungen, Veranstaltungen 2001

Für unternehmungslustige Minis mit Jahrgang 1987 und älter: Romreise zur internationalen Wallfahrt der Ministrantinnen und Ministranten, Samstag, 28. Juli, bis Samstag, 4. August 2001.
Für jugendliche Leiterinnen und Leiter ab 15 Jahren: Leiter-/Leiterinnenkurs 1, Samstag/Sonntag, 3./4. März 2001 in Rheineck, Samstag/Sonntag, 10./11. November 2001, Ort noch offen.
Für Frauen und Männer, die das Amt des Präses neu übernehmen/übernommen haben: Neupräsides-Tagung, Samstag, 22. September 2001, Luzern.
Die thematische Tagung für Präsides: Präsidestagung, Mittwoch, 5. September 2001, Zürich.
Die Anmeldeunterlagen sind im Internet unter www.minis.ch abrufbar, werden den Pfarrämtern über die Bistumsversände zugestellt oder können auf der Arbeitsstelle DAMP bezogen werden: Arbeitsstelle DAMP, Bederstrasse 76, Postfach 147, 8027 Zürich, Telefon 01-2041779, E-Mail damp@minis.ch


Zuteilung der Arbeitsbereiche an die Mitglieder der Schweizer Bischofkonferenz (SBK)

Diese Zuteilung trat am 1. Januar 2001 in Kraft.

Hauptverantwortlicher Mitverantwortlicher
1 Glaube und a. Glaubensfragen, -lehre Mgr. Peter Henrici Mgr. Kurt Koch
Glaubensverkündigung b. Glaubensverkündigung Mgr. Pierre Bürcher Mgr. Martin Gächter
2 Liturgie Mgr. Georg Holzherr Mgr. Joseph Roduit/
Mgr. Giuseppe Torti
3 Dienste in der Kirche a. Kirchliche Dienste Mgr. Bernard Genoud Mgr. Kurt Koch
b. Seminarien Mgr. Bernard Genoud Mgr. Paul Vollmar
c. Theologische Fakultäten Mgr. Kurt Koch Mgr. Peter Henrici
d. Geistliche Gemeinschaften Mgr. Martin Gächter Mgr. Joseph Roduit
4 Planung und Organisation a. Pastoralplanungskommission Mgr. Ivo Fürer Mgr. Pierre Bürcher
b. Kirchenrecht Mgr. Ivo Fürer
5 Ökumene a. Ökumene Mgr. Kurt Koch Mgr. Pierre Farine
ESE.02 Mgr. Pierre Bürcher Mgr. Martin Gächter
b. Nichtchristliche Religionen Mgr. Pierre Bürcher Mgr. Peter Henrici
c. Neue ausserkirchliche Bewegungen Mgr. Pierre Farine Mgr. Kurt Koch
 6 Ehe und Familie a. Ehe und Familie Mgr. Norbert Brunner Mgr. Pierre Farine
Laienapostolat b. Auftrag der Frauen in der Kirche Mgr. Pierre Farine Mgr. Pierre Bürcher
Spezialseelsorge c. Laienapostolat Mgr. Denis Theurillat Mgr. Pierre Farine
d. Geistliche Bewegungen Mgr. Martin Gächter Mgr. Joseph Roduit
e. Spezialseelsorge Mgr. Norbert Brunner
f. Militärseelsorge Mgr. Norbert Brunner
 7 Gesellschaftliche Fragen a. Frieden und Gerechtigkeit Mgr. Peter Henrici Mgr. Denis Theurillat
b. Kultur Mgr. Bernard Genoud Mgr. Martin Gächter
c. Welt der Arbeit Mgr. Paul Vollmar Mgr. Peter Henrici
d. Kirche und Wirtschaft Mgr. Peter Henrici
 8 Diakonie a. Diakonie (Fastenopfer, Caritas)
Dritte Welt, Entwicklung Mgr. Ivo Fürer Mgr. Norbert Brunner
b. Gesundheitswesen, kirchliche Heime Mgr. Joseph Roduit Mgr. Norbert Brunner
 9 Migration und Tourismus a. Migration Mgr. Norbert Brunner Mgr. Giuseppe Torti
b. Tourismus und Freizeit Mgr. Norbert Brunner Mgr. Pierre Farine
10 Mission Mgr. Joseph Roduit Mgr. Giuseppe Torti
11 Jugend, Bildung, Schulfragen a. Jugend Mgr. Denis Theurillat Mgr. Giuseppe Torti
b. Bildung Mgr. Paul Vollmar Mgr. Pierre Farine
c. Schulfragen Mgr. Paul Vollmar Mgr. Pierre Farine
12 Medienarbeit Mgr. Peter Henrici Mgr. Bernard Genoud/
Mgr. Giuseppe Torti
13 Präsidentschaft a. Präsidialaufgaben Mgr. Amédée Grab Mgr. Kurt Koch/
Mgr. Norbert Brunner
b. Europa, CCEE Mgr. Amédée Grab Mgr. Kurt Koch/
Mgr. Norbert Brunner
(für CCEE als zweiter
Vertreter: Mgr. Ivo Fürer)


Bistum Basel

 

Stellenausschreibung

Die auf den 1. Juni 2001 vakant werdende Pfarrei Schöftland (AG) wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessierte melden sich bitte bis 15. Februar 2001 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Bistum St. Gallen

 

Ins Domkapitel aufgenommen

Am Samstag, 16. Dezember, ist Guido Scherrer im Vorabendgottesdienst von Domdekan Markus Büchel ins 13-köpfige Domkapitel aufgenommen worden. Der neue Ruralkanonikus ist Dekan des Dekanates Wil-Wattwil und seit 1995 Pfarrer im Seelsorgeverband Ebnat-Kappel­Neu St. Johann. Mit Guido Scherrer, der am 21. Dezember vierzig Jahre alt geworden ist, kommt frischer Wind ins Domkapitel. Mit dem 50-jährigen Josef Wirth, der ebenfalls im Jahre 2000 Einsitz ins Domkapitel genommen hat, drückt er den Altersdurchschnitt etwas nach unten. Die Wahl zum Landkanoniker bedeutet für Guido Scherrer nicht in erster Linie eine Ehrung und Erhebung in ein neues Amt oder in eine neue Aufgabe, sondern Vertiefung einer sehr ursprünglichen Aufgabe der Kirche, dem Dienen.
In seiner Predigt wünschte Dompfarrer Josef Raschle der heutigen Kirche eine neuen Aufbruch, ähnlich jenem, der nach Konzil und Synode 72 entstanden war und wie ihn bereits im Alten Testament das von Mose geführte Volk erlebt hatte.


Tag des geweihten Lebens am 2. Februar 2001

Die Jubiläumsfeier 2000 für die Ordensleute, an der 180 Männer und Frauen teilnahmen, hat ein grosses und gutes Echo ausgelöst. Verschiedentlich wurde der Wunsch geäussert, erneut eine solche Feier vorzusehen. Darum werden für den Freitag, 2. Februar 2001, wiederum alle, die in irgendeiner Weise zum Kreis des geweihten Lebens gehören, herzlich zu einer besinnlichen Feier in die Kathedrale von St. Gallen eingeladen. In den nächsten Tagen werden die Einladungen verschickt, damit die Anmeldungen erfolgen können. Diese sind wegen der Mittagsverpflegung notwendig. Auch allfällige Teilnehmer oder Teilnehmerinnen von ausserhalb des Bistums oder solche, die durch unsere Dateien nicht erfasst sind, mögen sich bei der Bischöflichen Kanzlei, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2273365, anmelden.

Pfarrer Josef Kaufmann


Im Herrn verschieden

Pfarrer Hans Herrmann, St. Gallen
«Klein bin ich geworden, aber zäh geblieben», hat Pfarrer Hans Herrmann vor fast vier Jahren nach seinem 85. Geburtstag von sich selber gesagt. Heimgekehrt von der Mitternachtsmesse in St. Gallen-St.Otmar ist dieser nur körperlich kleine Mann mit dem grossen und frohen Herzen plötzlich, aber doch vorbereitet gestorben. Für ihn, der so gut zuhören, raten und trösten sowie durch Freude und Trauer begleiten konnte, ist Weihnachten zur Auferstehung geworden. Beerdigt wurde er am 29. Dezember 2000 auf dem Friedhof St. Gallen-Bruggen.
Hans Herrmann kam am 7. Februar 1912 in Oberuzwil zur Welt und wurde auf den Namen Johann getauft. Mit sechs Jahren hat er seine Mutter, mit 18 Jahren seinen Vater durch den Tod verloren. Nach der Mittelschule in Stans und dem Theologiestudium in Freiburg wurde er 1938 zum Priester geweiht. Er war Vikar in Herisau, Gossau und Wil, von 1952 bis 1961 Pfarrer in der sich damals stark wandelnden Pfarrei Engelburg und anschliessend bis 1979 Pfarrer in St. Gallen-Bruggen. Die katholische Arbeiterbewegung und die Ökumene waren zwei Aufgaben, denen er sich besonders verpflichtet fühlte.
Seit seiner Pensionierung wohnte Hans Herrmann in der Pfarrei St. Otmar, wo er sich vor allem der älteren und kranken Menschen annahm; er war geschätzter und beliebter Seelsorger in den beiden Pflegeheimen von St. Gallen-West. In einem davon hatte er am Mittwoch, 27. Dezember, seinen letzten Gottesdienst feiern wollen. Erfreulicherweise durfte er immer wieder spüren, wie sehr seine Arbeit, sein Einsatz, geschätzt wurden. Daraus wie aus dem Gebet und aus der Bibel, die er intensiv studiert und meditiert hat, schöpfte er Kraft für seine anspruchsvolle und oft auch leidvolle Aufgabe.
Hans Herrmann liebte Musik und Theater genauso wie spritzige und witzige Gespräche über Gott und die Welt, eine frohe Runde und einen guten Tropfen. Er war auch zuhause in der neuen theologischen Literatur, vor allem in der biblischen Theologie. «Die Kinder haben das Märchen Hans im Glück, wir haben Hans zum Glück», hatte der Pfarrer von St. Otmar beim 60-Jahr-Priesterjubiläum unter Applaus der Gottesdienstgemeinde gesagt. Jetzt ist Hans Herrmann im Glück.


Neues Personalverzeichnis

Das Personalverzeichnis der Diözese St. Gallen 2001 mit Redaktionsschluss am 1. Dezember liegt vor. Soweit vorhanden und der Kanzlei gemeldet, sind in ihm auch die E-Mail-Adressen aufgeführt. Wegen eines Versehens in der Druckerei fehlen die Seiten 154 und 155 im Personenregister. Diese zwei Seiten werden jenen, die das Personalverzeichnis bereits erhalten haben, nachgeliefert und können problemlos eingeklebt werden. Die Seitenzahlen im Register des gelben Teiles mit den weltkirchlichen, gesamtschweizerischen und sprachregionalen Institutionen stimmen leider aufgrund eines Formatierungsfehlers nicht. Eventuelle weitere Korrekturen, Auslassungen und Änderungswünsche sind schriftlich der Kanzlei zu melden. Die Arbeitsgruppe PV 2002 wird im Herbst dieses Jahres über allfällige Änderungen entscheiden.
Das Personalverzeichnis kann zum Preis von 20 Franken (zuzüglich Versandspesen) bezogen werden bei: Bischöfliche Kanzlei, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2273340, Fax 071-2273341, E-Mail: kanzlei@bistum-stgallen.ch


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2001