33-34/2000

INHALT

Theologie in Luzern

Die Kirche als pastoraler Dienstleistungsbetrieb

von Thomas Ruckstuhl

 

Die Sozialform des Dienstleistungsbetriebes ist zum dominierenden Muster einer marktwirtschaftlich orientierten Gesellschaft geworden. Ihre Grundsätze werden auch angewandt, um die Non-Profit-Organisationen in ihrer Zielsetzung zu optimieren.<1> Es verwundert nicht, dass zunehmend auch die Kirche von aussen in der breiten Öffentlichkeit unter dem Kriterium der Dienstleistung<2> wahrgenommen wird. In der arbeitsteiligen Gesellschaft soll sie den Part der öffentlichen Religionsdienerin spielen. Aber nicht allein von aussen, auch innerkirchlich gibt es Tendenzen, das Selbstverständnis der Kirche zunehmend aus den strukturellen Analogien zum Unternehmertum zu artikulieren<3>, verbunden mit der Einladung, sich in «Kundenorientierung»<4> zu üben. Damit gerät die Kirche unter einen doppelten Anpassungsdruck. Einerseits wird von ihr die Anpassung an das freiheitlich orientierte Glaubensverhalten ihrer 82% inaktiven getauften Kirchenmitglieder<5> verlangt. Andererseits erwartet von ihr das sonst kirchendistanzierte Umfeld bestimmte religiöse, pädagogische und soziale Dienstleistungen wie zum Beispiel die Vermittlung ethischer Grundwerte oder die rituelle Begleitung der Lebenswenden. Dies setzt die Kirche der beständigen Versuchung zur kulturellen Nivellierung aus, der sie mit dem Ergebnis einer identitätszerstörenden Anpassung oder der Verschanzung in ihrem Elfenbeinturm unterliegen kann. Diese knappe Schilderung der Ausgangslage führt zur Frage, um die es gehen soll.

Kann das Modell der Kirche als Dienstleistungsbetrieb auch theologisch verankert werden?

Für eine Kirche, die sich mit dieser Entwicklung konfrontiert sieht, stellt sich nun auf Zukunft hin die entscheidende Frage, ob die «Pastoral der Dienstleistung» bloss pragmatisch geleistet und hingenommen wird oder auch systematisch-theologisch zu verankern und zu verantworten ist. Das heisst konkret, ob Kirchenrealität und Kirchentheorie in diesem Pastoralmodell miteinander übereinstimmen oder zunehmend und unbemerkt auseinanderfallen. Im zweiten Fall hätte dies gravierende Konsequenzen: auf Dauer müssten beide ­ Kirchentheologie wie Gemeindepastoral ­ Schaden nehmen, denn eine vom kirchlichen Selbstverständnis her nicht legitimierte Pastoral wäre ebenso leer, wie eine von der Gemeindesituation her nicht mehr haltbare Kirchentheologie als blind erscheinen müsste. In den folgenden drei Schritten möchte ich einige Überlegungen dazu anstellen. Nach der Charakterisierung des Phänomens (I) möchte ich fragen, ob es ein theologisches Gefäss für diese Entwicklung der Kirche zur Dienstleistungsorientierung gibt (II), um schliesslich die Grenzen eines solchen Modells aufzuspüren und nach einem theologisch verantwortbaren Modell (III) zu fragen.

I. Charakterisierung der Kirche als Dienstleistungsbetrieb

Um das Phänomen der Kirche als Dienstleistungsbetrieb zu charakterisieren, möge der Kontrast dieses Kirchenmodells zu jenem von vielen Zeitgenossen noch erlebten (und bisweilen vermissten) Kirchenmodell des katholischen Milieus in Erinnerung gerufen werden.<6> Es hatte bis in die 50er und frühen 60er Jahre in unterschiedlicher Intensität seine Geltung. Damals war die Kirche in vielen katholischen Gemeinden noch der alles prägende Faktor des öffentlichen und familiären Lebens. Der zunehmend freiheitliche Umgang mit einer zum Teil erstarrten Kirchenordnung, der das Resultat verschiedener Modernisierungsschübe seit dem Zweiten Weltkrieg ist, hat dieses Kirchenmodell der «Gnadenanstalt»<7> in seiner Geschlossenheit aufgehoben. Dies geschah nicht nur faktisch, sondern im Zweiten Vatikanischen Konzil (1962­1965) auch programmatisch infolge der theologischen Auseinandersetzung mit der kulturellen Moderne. Die Kirche wird nicht mehr als die vollständig autonome Gesellschaft einer «societas perfecta»<8>, als rechtlich und politisch autonomer Wahrheitsraum in Abgrenzung gegenüber der Welt gesehen, sondern als eine im Dialog mit der Welt stehende und ihr als Zeichen und Werkzeug zur Einheit dienende Glaubensgemeinschaft (LG 1). Genau diese wiedergewonnene Wirklichkeit der Kirche als Glaubensgemeinschaft ist angesichts der sich ausbreitenden Anspruchshaltung der Kirche gegenüber in eine Krise geraten. Vier von fünf getauften Katholiken bestätigen durch ihre punktuelle Kirchenpraxis, dass sie die Mitgliedschaft in einer Kirche, die sich als Glaubensgemeinschaft mit regelmässiger Kontaktnahme und Mitverantwortung versteht, aufgekündigt haben. Sie wollen in freier Verbindung durch die Form einer «passiven Mitgliedschaft» (mit der Kirchensteuer als Jahresbeitrag) noch für jene Fälle des Lebens dabeibleiben, die gemäss ihrer Vorstellung eine Mitgliedschaft als notwendig und hilfreich legitimieren.
Dabei wird der Kirche auch heute noch eine dreifache Kompetenz zugemutet: eine sakrale Kompetenz in der Suche nach einer umfassenden Geborgenheit im Segen Gottes an den Grenzen des Daseins (Geburt, Tod) und an den familiär wichtigen Lebenswenden (Hochzeit, Erstkommunion, Firmung), eine diakonische Kompetenz in ihrem Engagement für die Benachteiligten in Nah und Fern angesichts der Ungerechtigkeit und Not, sowie ihre eschatologische Kompetenz als Begleiterin der Hoffnung hinsichtlich aller lebensbedrohenden Mächte, die den Menschen übersteigen, insbesondere dem persönlichen Tod. Dieses grösser werdende Verlangen nach dem Segensdienst der Kirche<9> ­ das zwar oft eine diffuse, aber doch grundsätzliche Zustimmung zur Kirche und ihrer Sendung beinhaltet ­ verdient zweifellos Aufmerksamkeit. Dennoch ist klar, dass es sich dabei um eine «defiziente Form der Kirchlichkeit»<10> handelt, gemessen am kirchlichen Selbstverständnis einer Glaubensgemeinschaft, die langfristig nur aus intensiven und regelmässigen Kontakten in ihrer Substanz erhalten bleiben kann.<11>

II. Die systematische Einordnung im Kirchenbegriff des «universalen Heilssakraments»

Es soll nun dieser Beschreibung der Kirche als Dienstleistungsbetrieb der Versuch einer systematisch-theologischen Einordnung folgen. Gibt es ein theologisches Auffangbecken für diese pastorale Entwicklung?
Das Zweite Vatikanische Konzil hat in der Kirchenkonstitution und in der Pastoralkonstitution einen Schlüssel zur vorliegenden Fragestellung gefunden, der zwar nicht sonderlich populär, aber dennoch hilfreich ist, um das Verhältnis der Kirche zur Welt zu thematisieren. Es handelt sich um das Modell der Kirche als «universales Heilssakrament» (LG 48; GS 45), welches ein reichhaltiges Potential zur Verfügung stellt, um den modernen Entwicklungen der gesellschaftlichen Pluralisierung, der Individualisierung und dem Sinn für Partikularität systematisch zu begegnen. Damit sollte mit der modernen Kultur und ihren Werten eine echte Versöhnung geschehen.
Der theologische Gewinn dieses Kirchenbegriffs ist erstens die Wiederaufnahme des vergessenen biblisch-patristischen Gedankens eines ausgeweiteten Kirchenbegriffs, der über die Grenzen der institutionell sichtbaren Kirche hinausgreift und die Kirche nicht auf ihre sichtbaren Grenzen einengt. Im universalen Heilswille Gottes ist das Heil aller Menschen ­ nicht nur das der Christenheit ­ begründet. Diese weit gefasste Sicht der Kirche ist schon bei Gregor dem Grossen und Augustinus angelegt im Gedanken der «Ecclesia ab Abel»<12>, welche die Sammlung aller Gerechten von Adam an, «von dem gerechten Abel bis zum letzten Erwählten» (LG 2) in der einen allumfassenden Kirche beim Vater meint. Die Kirche wächst und mehrt sich auch durch die Praxis jener, die ein gottgefälliges Leben führen.
Zweitens werden im umfassenden Verständnis der Kirche als «universales Heilssakrament» die Grenzen von innen und aussen durchlässig. Die gegenwärtige Glaubenssituation ist so vielfältig, dass der von Robert Bellarmin erstellte Katalog der 3 Zugehörigkeitskriterien (Bekenntnis des Glaubens, Gemeinschaft in den Sakramenten und die Leitung unter dem Hirten)<13> nicht mehr greift, um zu entscheiden, wer zur Kirche gehört und wer nicht. Das Konzil hat mit dem Modell der konzentrischen Kreise auch die Kirchen und kirchlichen Gemeinschaften, die Religionen und die Nichtgläubigen in Verbindung und Hinordnung zu dem einen Volk Gottes verstanden (LG 14­16). Neu ist im Zusammenhang unserer Frage, dass sich eine Differenzierung der Zugehörigkeit auch im Innern der Kirche selbst durch die Vielfalt freiheitlich entstandener Mitgliedschaftsdichte abzeichnet. Im Sinne des Konzils müsste nun die «Ecclesia ab Abel» auf die gestufte Kirchlichkeit im Innern der Kirche selbst angewandt werden, als umfassendes Gefäss für die Kirche als Dienstleistungsorganisation. Dabei steht das universale Heilssakrament Kirche als Garant dafür, dass die Realisierung der sakralen, diakonischen und eschatologischen Kompetenz in der Gesellschaft ihrer Berufung entspricht, als Zeichen und Werkzeug für die Gemeinschaft mit Gott und für die Einheit unter den Menschen zu wirken.

III. Eine partikuläre Eigenkultur ­ aber nicht eine Gegenkultur zur Moderne

Diese Idee einer Anwendung der allumfassenden Heilssakramentalität auf den Innenbereich der Kirche selbst klingt sehr hilfreich. Es zeigt sich in der Anwendung aber die Problematik, in welche die Kirche seit dem Konzil zunehmend hineingeraten ist: es könnten alle noch so vagen Formen der Kirchlichkeit als Mitgliedschaft gerechnet werden. Als Problem zeigt sich, dass der Ausnahmefall der «Ecclesia ab Abel» zum Normalfall geworden ist. Es ist zur Umkehrung dessen gekommen, was die Normierung von Christ- und Kirchesein bedeutet. Was im Milieukatholizismus der Normalfall für die Mehrheit von Christen war, ist jetzt zum Ausnahmefall geworden: eine aktiv mittragende Kirchenbindung. Dadurch ist ein Anpassungsdruck an das kulturelle Niveau entstanden, der für die Eigenwerte der Kirche bedrückend, ja lähmend wirken und ihre aktiv Mittragenden einem Erschöpfungszustand zuführen kann. Für die Kirche heisst deshalb die Alternative angesichts dieser Situation: die Betonung jener Eigenkultur, die sie von ihrer Umwelt unterscheidet.
An diesem Punkt ist eine theologische Akzentverlagerung notwendig, welche die Errungenschaften des Konzils in keiner Weise negieren soll. Lediglich die Akzentverschiebung auf den anderen Pol des dialektischen Verhältnisses zwischen Universalität und Partikularität der einen (geistlich verstandenen) kirchlichen Wirklichkeit ist notwendig. Damit die Kirche in unserem kulturellen Umfeld Identität und insofern auch Integrationskraft bewahren kann, braucht sie eine feste Verankerung in der Konkretheit einer sichtbaren Glaubens- und Lebensgemeinschaft. Damit ist die Frage des Subjekts katholischer Kirche neu gestellt. Ohne ein sichtbares, konkretes Subjekt kirchlicher Lebensgemeinschaft besteht die Gefahr, dass der Kirche die ihr von der Gesellschaft zugemuteten Aufgaben verloren gehen und sie selbst Schaden nimmt. Denn entweder wird sie sich aus Selbstschutz ganz in ihre Nische zurückziehen (mit der Gefahr zunehmender Fundamentalismen) oder sie wird im Sog der Anpassungen ihren prophetischen Eigenwert einbüssen.
Die theologische Antwort ist wiederum in der Konzilstheologie über die Kirche als «universales Heilssakrament» grundgelegt: Die Kirche ist ein Sakrament. Im Sakramentenbegriff legt sich gerade die Notwendigkeit des Konkreten, des Anschaulichen und Partikulären nahe. Damit Gott seinen Heilswillen unter den Menschen erfüllen kann, wählt er das anschaulich Konkrete: Abraham, das Volk Israel, den konkreten Menschen Jesus Christus und seine Jüngergemeinde. Die konkret gelebte Kirchengemeinschaft ist auch heute notwendig, damit Gottes befreiende und barmherzige Gegenwart in ihrer Fülle wahr werden kann.
Damit ist ersichtlich, dass die unter dem Anspruch eines Dienstleistungsbetriebes stehende Kirche nicht den Grossteil ihrer eigenen Kräfte für die Erfüllung punktueller Ansprüche binden darf, wenn sie als Kirche im Sinne ihres biblisch-theologischen Selbstverständnisses handeln will. Eine Bereitschaft zum Segensdienst nach aussen soll und darf mit einer gewissen Gelassenheit und Absichtslosigkeit gesellschaftlicher Präsenz geschehen. Daneben aber wird vermehrt das Augenmerk dem Aufbau einer kirchlichen Eigenkultur gelten müssen. Ansätze dazu können überall dort geschehen, wo Glauben und Leben miteinander verbunden werden in einer Art «kommunikativem Gaubensmilieu»<14>, wo ein existenziell tragfähiger Lebensraum eine biographienahe Glaubenserfahrung ermöglicht. Ansätze zu solchen «neuen Erfahrungsräumen des Christlichen»<15> gibt es in der Kirche schon zahlreiche wie zum Beispiel die verschiedenen alten und neuen geistlichen Bewegungen, die geistlichen Zentren wie Klöster und Exerzitienhäuser, die Wallfahrt- und Pilgerbewegung, Familienkreise, die Erfahrung geistlicher Begleitung usw.
Die Zukunft der kirchlichen Entwicklung unter den Bedingungen der kulturellen Moderne fordert den Mut und das Bekenntnis, eine partikuläre Eigenkultur zu entfalten, ohne sie als Gegenkultur zu verstehen. Dabei ist ihr die heilsgeschichtliche Kraft verheissen, ein Zeichen zu sein, dem die Erfahrung der ganzen Vielfalt in der Wahrung der je eigenen Besonderheit geschenkt wird. In Bescheidenheit der Partikularität ihrer Präsenz in der Gesellschaft, im Mut des Bekenntnisses zum trinitarischen Gott, der seinen Willen aus dem Besonderen zum Allgemeinen entfaltet (z.B. in der Abrahamsgeschichte)<16>, kann die Kirche als «universales Heilssakrament» auch mit partikulärer Identität inmitten der modernen Gesellschaft ein Zeichen und Werkzeug für die Einheit unter den Menschen sein. Nicht als Oase ohne Engagement und Verantwortung für die Mitwelt und alle Geschöpfe, sondern als Wahlheimat<17> all jener, die sich in ihr ­ und damit in der Gemeinschaft der Glaubenden ­ in der Einbindung in die konkrete orts- und universalkirchliche Struktur auf Gottes Botschaft einlassen wollen. So kann heute die Kirche eine Kirche sein, die ein Segen für die Menschen ist.

 

Thomas Ruckstuhl ist Priester des Bistums Basel und beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation im Fachbereich Dogmatik bei Prof. Medard Kehl (Philosophisch-theologische Hochschule St. Georgen, Frankfurt a.M.) seit bald drei Jahren mit dem Thema «Ecclesia universalis».


Anmerkungen

1 Vgl. J. Fetzer/G. Grabstein (Hrsg.), Kirche in der Marktgesellschaft, Gütersloh 1999.

2 Der aus theologischer Sicht irritierende Ausdruck der «Dienstleistungsorganisation» für die Kirche wird als Muster der Soziologie und Ökonomie auf die Kirche übertragen. Vgl. M. N. Ebertz, Kirche im Gegenwind, Freiburg i.Br. 1997, Kap. 3: Von der Überzeugungskirche zur Kirche als Dienstleistungsorganisation, 83­97.

3 Vgl. dazu die kürzlich erschienene Basler Kirchenstudie. Einen Bericht dazu bietet X. Pfister, in: SKZ 48/1999, 670­676 (Teil I), hier 674; und SKZ 49/1999, 689­694 (Teil II).

4 A. Loretan fordert «Kundenorientiertheit» über die Sonntagskirchgänger hinaus zu jenen, die am Rande oder ausserhalb der Kirche stehen, um so die Kirchenaustritte zu stoppen; z.B. im Bemühen, das Evangelium «in einer nicht mehr so religiös geprägten Sprache» zu vermitteln, in: SKZ 36 (1999) 485.

5 M. N. Ebertz legt neueste religionssoziologische Zahlen vor, die für den bundesdeutschen Durchschnitt gelten und eine extreme Asymmetrie zwischen den Gemeindechristen (18%) und den inaktiven getauften Kirchenmitgliedern (82%) aufweist. Vgl. Kirche im Gegenwind, Freiburg i.Br. 1997, 64f.

6 Als «nachkonziliäre Existenz» kann ich mich aus biographischen Gründen nicht auf eigene Erfahrungen beziehen, sondern nur auf Erfahrungsberichte sowie auf die einschlägige Literatur, z.B. U. Altermatt, Katholizismus und Moderne, Zürich 1989, 261­341, oder K. Gabriel, Christentum zwischen Tradition und Postmoderne, Freiburg i.Br. 1992, 96­119.

7 Vgl. M. N. Eberts, Deinstitutionalisierungsprozesse im Katholizismus. Die Erosion der Gnadenanstalt, in: F.-X. Kaufmann/A. Zingerle (Hrsg.), Vatikanum II und Modernisierung, Paderborn 1996, 375­399.

8 Die Societas-Perfecta-Lehre galt als Leitperspektive der antimodernen Ekklesiologie von Pius IX. bis Pius XII.

9 Vgl. M. Kehl, Du sollst ein Segen sein. Zur Sendung der Christen in der Gegenwart, in: Cartell Rupert Mayer, Mitteilungsblatt 2/1999, 14­26.

10 M. Kehl, Kirche in der Kultur der Moderne, Festvortrag anlässlich der Thomasakademie der Phil.-theol. Hochschule St. Georgen, Frankfurt a.M., 30.1.2000.

11 Vgl. F.-X. Kaufmann, Warum die Tradierung des Christentums schwierig geworden ist, in: Religion und Modernität, Tübingen 1989, 222­226, bes. 223.

12 Y. Congar, Ecclesia ab Abel, in: M. Reding (Hrsg.), Abhandlungen über Theologie und Kirche (FS Karl Adam), Düsseldorf 1952, 79­108.

13 R. Bellarmin zitiert nach: M. Kehl, Die Kirche. Eine katholische Ekklesiologie, Würzburg 1992, 412.

14 M. Kehl, Wohin geht die Kirche?, Freiburg i.Br. 1996, 150.

15 Vgl. F.-X. Kaufmann, Religion und Modernität, 231­234.

16 Thomas Ruster, Gotteskrise? Nachtheistisch oder pluralismusfähig von Gott reden, in: Pastoralblatt 48/1996, 167f. Vgl. Gen 12,3: Durch dich sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen.

17 Vgl. A. Wollbold, Kirche als Wahlheimat. Beitrag zu einer Antwort auf die Zeichen der Zeit, Würzburg 1998.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2000