51-52/2000 | |
INHALT | |
Kirche in der Schweiz |
Über 100 Personen nahmen am diesjährigen Kongress des Seelsorgerates
Oberwallis vom 11. November 2000 im Feriendorf Fiesch teil. Der Kongress
war eine Art Rechenschaft über die Arbeit der vergangenen Amtsperiode,
insbesondere des vergangenen Jahres. Einen besonderen Höhepunkt bildete
der «Runde Tisch» am Nachmittag zum Thema: «Eine Schule
viele Religionen». Der Präsident des Seelsorgerates, Robert
Moser, konnte Bischof Norbert Brunner, Generalvikar Josef Zimmermann, Pfarrer
Anton Carlen sowie den Gemeindepräsidenten von Fiesch und den Direktor
des Feriendorfes unter den Kongress-Teilnehmern begrüssen. Den Abschluss
des Kongresses bildete ein Festgottesdienst mit der Pfarrei Fiesch.
Der Präsident eröffnete den Kongress mit dem Wunsch, der Tag möge
für alle ein Fest der Freude und der Gemeinschaft werden. Besonders
freute er sich, den Gemeindepräsidenten, Fredy Huber, und den Direktor
des Feriendorfes, Herbert Volken, unter den Anwesenden begrüssen zu
dürfen. Ein ebenso herzlicher Dank galt den Pfarreien Lax und Fiesch,
die dem Kongress in diesem Jahr Gastrecht gewährten. Über die
Arbeit des Seelsorgerates sowie über die Arbeit des diesjährigen
Kongresses setzte Robert Moser das Wort aus dem Buch der Sprichwörter:
«Sei bereit, dich korrigieren zu lassen, und spitze deine Ohren, wenn
du etwas lernen kannst» (Spr 23,12).
Im Jahresbericht 1999/2000 des Präsidenten wurden folgende Schwerpunkte
aus der Arbeit des Ausschusses festgehalten: Eine Statutenänderung
bezüglich der Mitgliederzahl des Seelsorgerates, die von Bischof Norbert
Brunner approbiert wurde, die Vorbereitung der Neuwahlen für die dritte
Amtsperiode (2000/2004), die Begleitung der Dienststellen sowie die Vorbereitung
dieses Kongresses.
Aus den dreizehn verschiedenen Dienststellen des Seelsorgerates, die sich
alle für eine spezifische Seite des religiösen und gesellschaftlichen
Lebens im Bistum, in den Pfarreien und Regionen einsetzen, gab es in diesem
Jahr über folgende Schwerpunkte zu berichten: Die Einführung der
Pfarreikatechese in Zusammenarbeit mit der Katechetischen Kommission
Oberwallis; eine vorbereitende Arbeitsgruppe hat sich bereits gebildet.
Die Neubesetzung des Dienststellenleiters für die Familienseelsorge
in der Person von Beat Venetz, Brig. Das Anliegen einer fundierten Jugendseelsorge
für das kommende Jahr ein wichtiger Schwerpunkt der Seelsorgearbeit.
Die zwei Abteilungen der Dienststelle Familienseelsorge «Ehevorbereitung»
und «Ehe-Begleitung» sowie die Dienststelle «Behindertenseelsorge»
präsentierten ihre Arbeit in einem Kurzreferat. Frau Gertrud In-Albon
sprach über das neue Konzept der Ehevorbereitungskurse im Bildungshaus
St. Jodern und betonte, dass es heute für alles eine Ausbildung brauche,
nur zur Ehe, scheine es manchmal, glaube jeder und jede, ohne Ausbildung
fähig zu sein. Ein wichtiger Schwerpunkt dieser Kurse sei das Erlernen
der partnerschaftlichen Kommunikation im Alltag.
Beat Venetz hat ein erstes vorläufiges Konzept präsentieren lassen
über seine Arbeit als Leiter der Dienststelle Familienseelsorge. Das
Konzept werde demnächst einer breiten Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden.
Cathrin Stoffel, seit einem Jahr Leiterin der Dienststelle Behindertenseelsorge,
sprach über ihre Arbeit im vergangenen Jahr. Es ging ihr vor allem
um ein Sichkennenlernen und das Kontaktknüpfen mit den verschiedenen
Organisationen in den einzelnen Regionen.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kongresses konnten an einem Infostand
die Zusammenfassung aller Jahresberichte mit nach Hause nehmen.
Der Antrag des Kongresses 1999, im Statut festzulegen, dass innerkirchliche
Bewegungen im Seelsorgerat eigene Vertreter haben, wurde im Ausschuss behandelt.
Der erarbeitete Vorschlag wurde am 12. Mai 2000 von Bischof Norbert Brunner
genehmigt und in Kraft gesetzt.
Dem Seelsorgerat gehören heute 90 Mitglieder an. Die Pfarreien stellen
46 Delegierte. Aus einigen Pfarreien fehlen dem Rat noch Mitglieder.
Im Ausschuss des Seelsorgerates hat Frau Dr. Klara Zimmermann demissioniert.
Der Kongress stimmte dem Vorschlag zu, dem Bischof Frau Bernadette Minnig-Brigger
als Mitglied in den Ausschuss zu empfehlen.
Unter der Leitung von Direktor Richard Lehner, Visp, Sekretär des Ausschusses,
wurden die Wahlen für die Mitglieder des Ausschusses durchgeführt.
Alle Mitglieder wurden vom Kongress per Akklamation bestätigt. Generalvikar
Josef Zimmermann und Richard Lehner gehören dem Ausschuss von Amtes
wegen an.
Der Bischof benutzte anschliessend die Gelegenheit, selbst das Wort an
die Kongressteilnehmerinnen und -teilnehmer zu richten und ihnen für
ihre geleistete Arbeit zu danken.
Rückblickend auf das vergangene Seelsorgejahr wies er auf zwei Schwerpunkte
hin: das Heilige Jahr mit dem Bistumsfest vom 16.18. Juni 2000 sowie
die personellen Veränderungen im Ordinariat. Diesbezüglich wies
er vor allem auf den neuen administrativen Direktor hin, Stéphane
Vergère, dessen Mitarbeit auch fürs Oberwallis von Bedeutung
ist. Diese Neubesetzung konnte, so der Bischof, ohne finanzielle Mehrbelastung
realisiert werden.
Vorausblickend auf das bereits angelaufene Seelsorgejahr nannte Bischof
Norbert Brunner folgende Schwerpunkte: Personal- und Pastoralplanung in
den Regionen, schulische Katechese, obligatorische Einführung in die
neuen Lehrmittel, Neudefinierung der Ausbildungswege für kirchliche
Dienste um ein halbes Jahr (vor allem im Unterwallis), Internet, Verlängerung
der Amtsdauer der Mitglieder des Priesterrates bis Ende Juni 2001.
Fredy Huber richtete beim Mittagessen ein Grusswort an die Kongressteilnehmerinnen
und Kongressteilnehmer. Er freute sich, diese wichtige Oberwalliser Veranstaltung
in Fiesch zu wissen. Auf die vergangene Unwetterkatastrophe zurückblickend
rief er zur Solidarität auf, auch dann, wenn die Fernsehkameras ausgeschaltet
seien. Heute, da jeder nur für sich schaue und frage: «Was bringt
mir das?», brauche es Menschen, die sich um der Sache willen einsetzen.
Deshalb sei die Seel-Sorge, die Sorge um die Seele wichtig. Denn nur wenn
es dem Menschen gut gehe, laufe es in der Gesellschaft auch gut.
Ein besonderer Höhepunkt dieses Kongresses und ein «Novum»
war am Nachmittag der so genannte «Runde Tisch» zu dem eigens
noch Teilnehmer dazukamen. Er fand unter der gekonnten Leitung von Elise
Bregy, Raron, Lehrerin und Medienfrau, statt. Im Gespräch ging es um
das Thema «Eine Schule viele Religionen». Fünf Persönlichkeiten
aus dem Oberwallis, die sich täglich mit diesen Fragen und diesen Problematiken
auseinander setzen müssen, beschäftigten sich im Gespräch
mit diesem Thema: André Seiler, Glis, Koordinator und Berater für
den Religionsunterricht im Oberwallis; Hanspeter Perren, Zermatt, Schuldirektor;
Markus Pfaffen, Ausserberg, OS-Lehrer und Mediator; Vjollca Shala, Brig,
ehemalige Schülerin, heute in einer Ausbildung, und Resmije Jakupi,
Brig, ebenfalls ehemalige Schülerin und heute berufstätig.
Nach einer musikalischen Einstimmung durch eine Gruppe Geigenspielerinnen
der Musikschule Goms unter der Leitung von Herrn Ruah und einer kurzen Vorstellungsrunde
der Gesprächsteilnehmer führte Elise Bregy direkt in den Kern
des Themas ein und stellte die provokative Frage, wie weit unsere Toleranz
den anderen Religionsgemeinschaften gegenüber hier im Wallis denn eigentlich
gehen dürfe. Eine viel diskutierte Frage war die des Religionsunterrichtes
im eigentlichen Sinne des Wortes als Wissensvermittlung, der für Bischof
Norbert Brunner unerlässlich ist, und die des Ethikunterrichts.
Die beiden jungen Damen, beide Muslime und gebürtig aus dem Kosovo,
die am Gespräch teilnahmen, betonten mehrfach, dass sie allen empfehlen
möchten, sich nicht so leicht vom Religionsunterricht zu dispensieren.
Sie hätten während ihrer Schulzeit sehr viel profitiert und selbst
über die eigene Religion viel gelernt.
Ebenfalls wurde betont, dass schulische Fragen nicht lösbar sind, ohne
die Gesellschaft miteinzubeziehen. Es gehe um die Bereitschaft, die Religion,
das Christliche auch ausserhalb des Religionsunterrichts zu leben. Die Schule
kann ihre Aufgabe nicht erfüllen ohne die Gesellschaft. Die Schule
sei, so Elise Bregy, immer auch der Spiegel der Gesellschaft.
Wie im Voraus in der Presse angekündigt wurde, ist der Seelsorgeratskongress auch der Ort, wo an den Bischof und seine Mitarbeiter Fragen gestellt werden können. Erfreulicherweise wurden mehrere Eingaben gemacht. Sie handelten noch einmal um das Dokument «Dominus Iesus», Fragen rund um die Ausbildungen, die Liturgie usw. Bischof Norbert Brunner, Generalvikar Josef Zimmermann, Robert Moser und Richard Lehner standen Red und Antwort.
Im abschliessenden Festgottesdienst mit der Pfarrei Fiesch ging der Bischof
vom Tagesheiligen aus, dem heiligen Martin, und fragte, ob die heutige gesellschaftliche
Situation nicht derjenigen gleiche, die der heilige Martin vorfand: «Unsere
Gesellschaft nennt sich zwar immer noch christlich. Aber: ist dieses Christliche
nicht mehr und mehr zu einem Etikett verkommen, das mit dem Inhalt nicht
mehr viel zu tun hat? Gleicht es nicht in gewissem Sinn dem Mantel des heiligen
Martin, mit dem wir die Nacktheit unseres schwachen Christseins in der Kälte
einer materialistischen Welt bedecken?» Dennoch, betonte Bischof Norbert
Brunner, dürfe man nicht in Schwarzmalerei verfallen. Man müsse
auch sehen, «wie gross der Einsatz und die Mitarbeit so vieler auch
heute noch in unserer Gesellschaft und in der Kirche sind». Dies hätten
wir in den vergangenen Wochen nach der Unwetterkatastrophe im Wallis konkret
erfahren dürfen.
Abschliessend dankte der Bischof auch den Mitgliedern des Seelsorgerates
für ihren Dienst an der Bistumskirche und in den Pfarreien: «Ich
danke Euch und beglückwünsche alle, die weiterhin im Seelsorgerat
mitarbeiten. Ich heisse die neuen Mitglieder willkommen. Ich kann ihnen
sagen: Es ist ein wunderbares Abenteuer, das sie erwartet, weil sie sich
auf ein Abenteuer mit Christus eingelassen haben...»
Es bleibt zu hoffen, dass der gelungene «Runde Tisch» zum Thema
«Eine Schule viele Religionen» eine Fortsetzung finden
wird und dass die gute Stimmung, die während des Kongresses zu spüren
war, anhält und so alle unsere Pfarreien ein «Fest der Freude
und der Gemeinschaft» widerspiegeln.
Heidi Widrig ist Mitarbeiterin namentlich des Informationsdienstes im Bischöflichen Ordinariat Sitten.
Mit diesem Text lege ich Ihnen, liebe Mitbrüder und liebe Interessierte, nicht nur Rechenschaft über den Verlauf der Sammlung des Jahres 1999, deren Jahresrechnung, erstellt von Schwester Thoma Spescha, Ilanz, der treuen Rechnungsführerin seit Gründung des Werkes, und genehmigt von der Kommission BischöfePriester als Hauptversammlung unseres Vereins, Ihnen hier vorliegt, sondern auch über meine Tätigkeit als Präsident während 14 Jahren und damit 14 Rechnungsperioden vor. Ich habe die Mitglieder der Kommission BischöfePriester im Frühling darüber unterrichtet, dass ich das Präsidium gerne weitergeben, und dies mit Präferenz für einen Präsidenten aus der Romandie<1>, möchte. Mein Nachfolger wird im nächsten Jahr gewählt sein, und er wird Ihnen dann einen Bericht zur laufenden Sammlung des Jahres 2000 abgeben können. Einige Bemerkungen zu den Zahlen und dann zur Lebensrealität, die hinter den Zahlen steht:
Mein Vorgänger, der verstorbene alt Bischofsvikar und alt Pfarrer Karl Schuler, ebenfalls während langer Zeit journalistischer Mitarbeiter der SKZ, hat die «Solidarität» immer als ein Werk bezeichnet, dessen Hauptaufgabe es sei, sich selber einmal auflösen zu können, indem die Aufgabe, die es wahrnimmt, der freiwillige finanzielle Ausgleich zwischen den Priestern der verschiedenen Regionen unseres Landes, durch die bestehenden staatskirchlichen und diözesanen Strukturen wahrgenommen werde. Mit Blick auf diese Aussage muss ich heute, 25 Jahre später, festhalten, dass das Ziel weiterhin nicht erreicht ist. Nach wie vor erhalten vor allem Priester aus den Diözesen Basel und Lugano von unserer Kasse Ergänzungsleistungen finanzieller Art (zu ihrem Lohn, zu ihrer Rente), ohne die sie kein menschen- und seelsorgerwürdiges Leben unter den Bedingungen unserer westlichen Gesellschaft führen könnten. Nach wie vor sind es über Fr. 200000., die in diesem Sinn auf Antrag der Ordinariate an gegen 30 Mitbrüder verschiedenen Alters und mit unterschiedlicher Lebensgeschichte ausbezahlt werden. Nur gerade die Diözese St. Gallen, in der ich das Privileg habe, inkardiniert zu sein, hat während allen 25 Jahren nie Leistungen unseres Werkes beansprucht (insbesondere auch darum, weil eine diözesane Priesterhilfskasse mit höherem Vermögensstand als dem der Solidarität besteht!). Im Blick auf die letzten 15 Jahre erlaube ich mir aber doch, mit einem gewissen Stolz festzustellen, dass der Unterstützungsbedarf von deutlich über Fr. 40000. auf weniger als die Hälfte gesunken ist. Dies nicht allein deshalb, weil die Zahl der Priester deutlich gesunken ist (dies ist dann der Hauptgrund für den Rückgang bei den Spenden, bei denen wir ja auf die Priester angewiesen sind, die noch voll erwerbstätig und damit lohnempfangend sind), sondern auch, weil insbesondere in den Diözesen Lugano und Sion deutliche und spürbare Anstrengungen unternommen wurden, um die Entlöhnung der Priester besser zu regeln.
In meiner Tätigkeit war es unausweichlich, dass ich einerseits menschlichen Schicksalsgeschichten bei meinen Mitbrüdern wie auch unterschiedlichen Verhaltensweisen der für das Personal Verantwortlichen begegnete, Begegnungen, die auch bei mir Spuren und Erinnerungen hinterlassen haben und die mich vor allem hoch sensibel werden liessen für die Art und Weise, wie in der Kirche der Zölibatären diese Zölibatären miteinander umgehen. Es seien mir hier einige Anregungen und Anmerkungen auch kritischer Art erlaubt, die ich in hoher Abstraktion von den erlebten Details vorgenommen habe, Anregungen und Anmerkungen, die vielleicht an anderer Stelle Aufnahme finden:
Eine der stossenden Folgen unseres zumindest in der Deutschschweiz verbreiteten staatskirchlichen Systems ist, dass zwar die Kirchgemeinden über beträchtliche Geldmittel verfügen und so häufig die gerechte und anständige Entlöhnung der in der Pfarreiarbeit tätigen Priester kein Problem darstellt, dass es viel schwieriger ist, die Arbeit von Priestern ausserhalb der Pfarrei (Spezialseelsorge verschiedener Art) und oberhalb der Pfarrei (etwa in der Arbeit in der Bistumsleitung) zu finanzieren. Es ist nun absolut stossend, wenn Mitbrüder, die in diesen Sektoren arbeiten, geradezu zu Bittstellern werden müssen, indem für ihre Tätigkeit das nötige Geld über Zwischenstrukturen und auf der permanenten Basis des blossen Goodwills organisiert werden muss. Alle Finanzierungsarten, die nicht über einen juristisch geregelten Ausgleich zwischen Kirchgemeinden, Kantonalkirchen, Diözesen und Schweizer Kirche erfolgen, sind zwar absolut ehrenhafter Art (Fastenopfer-Inlandteil, Inländische Mission, Solidarität), aber ein strukturelles Ärgernis der besonderen Art. Ich frage mich, wo hier der Hund begraben liegt, warum bis heute längst nicht alle überpfarreilichen Tätigkeiten von Priestern und Seelsorgern/Seelsorgerinnen «ordentlich» abgesichert sind.
Mit grossem Stolz blicken zumal wir Deutschschweizer auf Geschichte und Verfasstheit unserer staatskirchlichen Behörden. Es ist wahrhaftig ein grosser Segen, wenn in einer Pfarrei nicht der Pfarrer allein entscheiden kann, wofür das Geld verwendet wird und welche Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen angestellt werden. Die Mitarbeit und vor allem das Mitdenken vieler engagierter und absolut fähiger Frauen und Männer in den Exekutivorganen ermöglicht es, dass vorhandene Probleme besser angegangen werden können und dass die Kirche nicht nur hierarchisch erlebt werden muss. Ist dann noch die Zusammenarbeit von Kirchenverwaltungs- und Pfarreirat eine lebendige und transparente, dann wird das besondere Erleben von Kirche Schweiz als eines Aussenseitermodells im monolithischen Block der Weltkirche möglich. Aber es ist wiederum absolut stossend, dass wie im politischen Bereich, etwa der Steuer- und Finanz-, der Bildungs-, Sozial- und Kulturpolitik, in unserem Land ebenso aus dieser privilegierten Situation oft ein Denken erwächst nach dem Motto «Wir sind saniert, die anderen sollen selber suchen». Es wäre längst überfällig gewesen, dass sich die Kirchgemeinden in weitaus deutlicherem Ausmass als die politischen Gemeinden am Finanzausgleich zwischen materiell gesegneten Agglomerationsgebieten und um ihre Zukunft kämpfende Randgebiete bemüht hätten. Bei allem segensreichen Wirken der Kantonalkirchen und der RKZ sind nur ein paar Spatzen in der Hand und fast alle Tauben am Himmel geblieben...
Schliesslich bedrückt mich nach wie vor die Tatsache, dass sowohl in der Ausbildung der Theologiestudierenden, insbesondere der Priesteramtsanwärter, wie auch bei der Begleitung und Betreuung der in der Seelsorge stehenden Priester (etwa unter dem Titel «Seelsorge an den Seelsorgern») bedenklich wenig unternommen wird, um zu verhindern, dass es nicht zu für unseren Lebens- und Berufsstand typischen Burn-Out- und Depressionssymptomen und den noch typischeren daraus erwachsenden Kompensationsformen (erhöhter Machtanspruch und erhöhte Aggressionsbereitschaft; Verkümmern- und Austrocknen-Lassen der Lebensqualität und Lebensfreude, verstecktes Leben in hetero- und homosexuellen Beziehungen, blosses Kompensieren durch Pflicht-Spiritualität und Pflichtbewusstsein; dann auch die tragischeren Formen: Prostitution und Pädophilie, Alkohol usw.) kommt. Aus diesen erwachsen nach meiner hier weder medizinisch noch psychologisch abgesicherten Meinung viele der gesundheitlichen und geistigen Krisen zumal der Weltpriester. Ein Werk wie die «Solidarität» läuft hier nur hinterher und beseitigt die ärgsten Schäden. Der Ansatz aber liegt woanders.
Ich hoffe sehr, dass es unter einem Nachfolger nicht deutschsprachiger Zunge gelingt, noch besser die unterschiedliche Situation (materielle Situation bei den Trägern, Lebens- und Arbeitssituation bei den Priestern) der katholischen Kirche in den verschiedenen Landesteilen zu verstehen und in eine Gesamtsicht zu integrieren. Ich hoffe auch, dass es so eventuell gelingen kann, gelungene neue Ansätze der materiell-finanziellen und der organisatorischen Begründung und Ausformung dessen, was die Menschen heute an priesterlicher Seelsorge benötigen, zu organisieren. Ganz herzlich danke ich auch den Präsidenten der Kommission BischöfePriester, mit denen ich zusamenarbeiten durfte: Ruedi Schmid, François-Xavier Amherdt und Alfredo Sacchi. Noch mehr aber danke ich Schwester Thoma, die ihren Posten Ende dieses Jahres ebenfalls abgeben wird, für ihre Arbeit. Ohne sie wäre nichts Gutes geworden, was hier so lange und langsam gewachsen ist!
1 Nachdem nun fast 25 Jahre lang das Präsidium in Deutschschweizer Händen war; zur Wahl stellt sich Jean-Jacques Martin, Pfarrer in Romont (FR). Die Rechnungsführung wird die Inländische Mission übernehmen.
| Aktiven | Berichtsjahr | Vorjahr | |
| 100 | Kassa | 622.40 | 628.10 |
| 101 | Postcheck | 0.00 | 7 529.70 |
| 102 | Sparheft KBS 79280-70 | 299 076.05 | 324 891.50 |
| 103 | Sparheft KBS 170.839-06 | 93 322.85 | 97 623.15 |
| 104 | PC Inländische Mission | 10 249.25 | 13 693.50 |
| 105 | Verrechnungssteuer | 20 598.75 | 16 725.85 |
| 106 | Konto KBS 170.839-1391 | 9 993.50 | --.-- |
| 112 | Transitorische Aktiven | 5 126.80 | --.-- |
| 10 | Total Umlaufsvermögen | 438 989.60 | 461 091.80 |
| 110 | Wertschriften | 950 000.00 | 900 000. |
| 11 | Total Anlagevermögen | 950 000.00 | 900 000. |
| Total Aktiven | 1 388 989.60 | 1 361 091.80 | |
| Passiven | |||
| 200 | Transitorische Passiven | 0.00 | 0.00 |
| 20 | Total Fremdkapital | 0.00 | 0.00 |
| 210 | Eigenkapital | 1 388 989.60 | 1 361 091.80 |
| 211 | Jahresgewinn/-Verlust | 0.00 | 0.00 |
| 21 | Total Eigenkapital | 1 388 989.60 | 1 361 091.80 |
| Total Passiven | 1 388 989.60 | 1 361 091.80 |
Im Besitz des Fonds "Solidarität der Priester der Schweizer Diözesen" befindet sich ein Sparheft über Fr. 20 809.10. Laut Verfügung vom 1. April 1977 kommt das Geld jedoch erst nach Ableben des Spenders dem Fonds zugute. Die jährlichen Zinsen dürfen der laufenden Rechnung gutgeschrieben werden.
| Aufwand | Berichtsjahr | Vorjahr | |
| 300 | Auszahlungen | 223 500.00 | 225 035.65 |
| 301 | Spesen | 3 465.40 | 1 885.15 |
| 30 | Total Ordentlicher Aufwand | 226 965.40 | 226 920.80 |
| Total Aufwand | 226 965.40 | 226 920.80 | |
| Ertrag | |||
| 400 | Spendeneingänge | 200 683.10 | 260 333.85 |
| 401 | Zinsertrag | 54 180.10 | 47 788.00 |
| 40 | Total Ordentlicher Ertrag | 254 863.20 | 308 121.85 |
| 8 | Abschluss | ||
| 800 | Gewinn/Verlust | 27 897.80 | 81 201.05 |
| 80 | Total Abschluss | 27 897.80 | 81 201.05 |
| 8 | Total Abschluss | 27 897.80 | 81 201.05 |
| Total Ertrag | 226 965.40 | 226 920.80 |
En ma qualité de vérificateur des comptes de la caisse
de solidarité des prêtres des diocèses suisses ("Solidarität
der Priester in der Schweiz") j'ai reçu les comptes bouclés
au 31 décembre 1999.
J'ai vérifié les pièces comptables mises à ma
disposition, contrôlé les entrées et les sorties.
Je peux attester que les chiffres présentés correspondent
aux comptes et je tiens à remercier Soeur Thoma Spescha pour son
excellent et précis travail.
Je demande à l'assemblée générale de bien vouloir
approuver les comptes tels que présentés.
P.S. Il serait peut être utile de mieux faire connaître cette caisse de solidarité. Les montants à disposition (grâce aux dons souvent très généreux) permettraient de toujours mieux aider ceux qui en ont besoin et qui, bien souvent, ne le disent pas. La solidarité entre prêtres pourrait aussi si manifester en ce sens!
Das inhaltsreichste Kapitel im Auswertungsbericht zur Ökumenischen
Konsultation ist der Wirtschaft gewidmet.<1>
Fast die Hälfte der Ausführungen bezieht sich auf die Wirtschaftsordnung
(knapp 40 Prozent auf die Arbeit).
«Eine starke Mehrheit äussert Betroffenheit und Besorgnis und
bringt damit ein negatives Image der Wirtschaft in der breiten Gesellschaft
zum Ausdruck, während andere sich eher analytisch-wissenschaftlich
mit der Wirtschaft beschäftigen und von ihr auch eine deutlich positivere
Einschätzung haben.» Dazu heisst es weiter im Bericht: «Die
unterschiedliche Einschätzung der Wirtschaft und ihrer Entwicklung
könnte eine ökonomische Betriebsblindheit ebenso zum Ausdruck
bringen wie einen Beleg für die These darstellen, dass das verbreitete
Negativbild der Wirtschaft Resultat mangelnder Sachkenntnis ist.»
Vermittelnd wird hinzugefügt, man dürfe die «sachliche»
Perspektive der marktwirtschaftlichen Systemlogik nicht der «lebensweltlichen»
Sichtweise der Betroffenen überordnen.
Weitere bemerkenswerte Aussagen des Auswertungsberichtes:
Unter dem Stichwort «Ordnungspolitik» finden sich gegensätzliche
Aussagen zur Rolle des Marktes. Die einen kritisieren das Dogma und den
Mythos des «freien Marktes», andere nehmen den Markt schlichtweg
als Faktum an. Im Zusammenhang mit den «Kapitalverwertungs-Interessen»
wird davor gewarnt, vor Sachzwängen zu kapitulieren. Diese seien nichts
anderes als «Menschenzwänge». (Aphoristische Zwischenbemerkung
des SKZ-Berichterstatters: «Zum Glück gibt es Sachzwänge.
Sonst müssten wir uns etwas einfallen lassen.»)
Der Grundtenor der Eingaben geht in Richtung Marktwirtschaft mit sozialen
und ökologischen Leitplanken. Die Alternative zum Wettbewerb sei Korruption.
Doch: «Allerdings sehen einige andere Stellungnahmen noch eine weitere
Alternative zur herkömmlichen, wie auch immer geordneten Marktwirtschaft,
nämlich die so genannte Natürliche Wirtschaftsordnung oder Freiwirtschaft.»
Die meisten akzeptieren die Globalisierung als Realität, die bewältigt
werden müsse. Häufig wird sie vor allem in Stellungnahmen
aus der Westschweiz als Quelle der Angst genannt. Teilweise findet
sich die Bereitschaft zum Widerstand.
Diese Thematik wie fast das ganze Kapitel «Wirtschaft» wird
in den Eingaben fast ausschliesslich aus dem Blickpunkt der Schweiz behandelt.
Die Sicht für Auswirkungen auf andere Länder, vor allem jene des
Südens, fehlt weitgehend. Ausnahmen bilden beispielsweise jene Texte,
die Fairness im internationalen Handel fordern.
Auch «Wirtschaft und Umwelt» ist eher ein Nebenthema. Dazu zwei
Sätze aus dem Auswertungsbericht: «Dem ökologischen Wirtschaften
werden langfristig Chancen eingeräumt. Einige Eingaben sehen im Umweltbereich
den grössten Arbeitsplatzproduzenten der Zukunft.»
Auffallenderweise berichtet keine Eingabe, die Welt der Arbeit habe sich
in den letzten Jahren zum Bessern hin entwickelt. Die These von Hannah Ahrendt,
dass der Arbeitsgesellschaft die Arbeit ausgehe, wird vor allem von Wirtschaftskreisen
bestritten: «Hier setzt man auf Innovation, Ideen, eine konkurrenzfähige
Tarifpolitik, günstige Währungsparitäten, Aus- und Weiterbildung
usw., die die Schaffung neuer Arbeitsplätze ermöglichen soll.»
Weiter hinten wird im Bericht eine wichtige Differenzierung vorgenommen:
Das Problem seien nicht Arbeitsplätze an sich, sondern die Möglichkeiten,
schlecht Qualifizierte zu beschäftigen.
Eine weitere Feststellung: «Der religiöse Sinn menschlicher Arbeit,
wie er seit Mitte des 20. Jahrhunderts als ÐTheologie der Arbeitð
in beiden Konfessionen erhoben wurde, scheint heute nur noch wenig sichtbar
zu sein.» Die Kirchen werden darum eingeladen, eine Spiritualität
des Arbeitslebens zu entwickeln und zu verkündigen. Weitere Erwartungen
an die Kirchen:
Unter allen Zukunftsängsten wird die Arbeitslosigkeit in den Eingaben zur Ökumenischen Konsultation an erster Stelle genannt. Ganz besonders die wenigen Texte von Jugendlichen betrachten sie als ernsthafte Bedrohung. Auch zum «skandalösen» Zustand, dass viele arbeiten ohne damit ihren vollen Lebensunterhalt zu verdienen, finden sich etliche Äusserungen. So wird das Faktum der «working poor» als Folge einer «rücksichtslosen Entsolidarisierung» betrachtet. Und weiter: Ein marktgerechter Lohn ist nicht von sich aus ein gerechter Lohn.
Im Abschnitt «Finanzplatz Schweiz» stösst das vom Bundesrat
als sakrosankt erklärte Bankgeheimnis auf kein Verständnis: «Nirgends
wird es verteidigt, hingegen wird häufig betont, es könne nicht
ethisch akzeptabel begründet werden, weil es zu verwerflichen Zielen
benutzt werde und Missbrauch geradezu provoziere.»
«Reiche werden reicher Arme werden ärmer.» In diesem
Zusammenhang wird gewünscht, die kirchliche Moralverkündigung
solle den Umgang mit Geld zum Thema machen, was wohl im Rahmen der nächsten
Fastenaktion unter dem Motto «Neue Noten braucht das Geld» geschehen
wird.
Der Kapuziner Walter Ludin ist Redaktor der Eine-Welt-Zeitschrift «ite» und nimmt auch für uns Berichterstattungen wahr.
1 Zum Kapitel «Gesellschaft» vgl. SKZ 41/2000, zum
Kapitel «Staat» SKZ 44/2000.
Der Auswertungsbericht kann für Fr. 25., die CD-ROM mit allen
Stellungnahmen (ca. 6000 A4-Seiten) für Fr. 15. (beides zusammen:
Fr. 32.) bezogen werden beim Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund,
Postfach, 3000 Bern 23.
An der Herbstversammlung der Vereinigung der Pfarreien Deutschfreiburgs konnte mitgeteilt werden, dass sich der Exekutivrat der Katholischen kirchlichen Körperschaft (KkK) und der Stiftungsrat des Deutschfreiburger Bildungszentrums Burgbühl in der Frage der Finanzierung dieses kirchlichen Zentrums auf einen Kompromiss einigen konnten.
Bereits vor Inkrafttreten des neuen Kirchenstatuts war das Bildungszentrum
Burgbühl und seine finanzielle Situation ein immer wiederkehrendes
Traktandum in den Versammlungen der Vereinigung der Pfarreien. Von 1994
bis 1997 entrichteten die Pfarreien über die Kasse der Vereinigung
einen jährlichen Beitrag von rund 218000 Franken als Abgeltung für
Leistungen, die das kirchliche Zentrum für die Region erbringt. Mit
der Einführung des Kirchenstatuts wurden die Pfarreien von der Verpflichtung
zur Übernahme überpfarreilicher Ausgaben entbunden. An die Stelle
der Vereinigung trat nach einem Übergangsjahr die Kasse der KkK.
Die KkK war aber nicht bereit, das Bildungszentrum im gleichen Ausmass finanziell
zu unterstützen wie das die Pfarreien getan hatten. Deshalb muss das
Zentrum seit zwei Jahren mit deutlich weniger Zuschüssen leben: 1999
betrug die Einbusse 50000 Franken, dieses Jahr sind es 34000 Franken. Auf
dem Hintergrund der noch bestehenden Schulden, der Verpflichtung zur jährlichen
Amortisation und fälliger Renovationen sei dies längerfristig
nicht tragbar, betonten Mitglieder des Stiftungsrates.
Wie Rosmarie Bürgy, Direktorin des Zentrums, den versammelten Vertreterinnen
und Vertretern der Pfarreien erläuterte, haben Verhandlungen mit dem
Exekutivrat nun zu einer für beide Seiten annehmbaren Lösung geführt:
Das Budget 2001 der KkK sieht für das Zentrum eine Abgeltung in der
Höhe von 199800 Franken vor. Die Einbusse gegenüber dem von ihm
für das Jahr 2001 eingegebenen Budgetbetrag von 208600 Franken beträgt
jetzt noch 8800 Franken, was laut Bürgy zu verkraften sei.
Bischofsvikar Kurt Stulz, der zum ersten Mal in seiner neuen Funktion als
Vertreter des Bischofs an der Versammlung teilnahm, informierte seinerseits
über die grosse Bedeutung des kirchlichen Zentrums in St. Antoni: «Für
mich ist das Burgbühl das Pfarrhaus und das Pfarreizentrum für
die rund 40000 katholischen Angehörigen der Region.» Mit der
Personalknappheit seien einzelne Pfarreien in gewissen Fragen überfordert,
und hier schliesse das Zentrum mit seinem Angebot eine Lücke. Es sei
auch Sitz des Bischofsvikariates und der regionalen kirchlichen Arbeitsstellen
und nicht zuletzt ein Bildungshaus: für das kirchliche Personal, für
Pfarreiangehörige und für Auswärtige.
Der Stiftungsrat des Zentrums möchte die Beziehungen zur Vereinigung
der Pfarreien weiterhin pflegen. Deshalb stellte Anton Brülhart, Präsident
des Stiftungsrates, an der Versammlung fünf Modelle einer möglichen
Zusammenarbeit vor. Aus den anschliessenden Voten der versammelten Pfarreienverterinnen
und -vertreter war herauszuspüren, dass die Vereinigung hinter dem
Zentrum steht. Einstimmig wurde denn auch grünes Licht gegeben zur
Ausarbeitung eines Projektes «Renovationsfonds», zu dem die
Vereinigung an einer späteren Versammlung Stellung nehmen wird. Mit
diesem Fonds, der aus Geldern der Pfarreien gespiesen werden soll, möchte
der Stiftungsrat die entstandenen finanziellen Einbussen der letzten drei
Jahre wettmachen und fällige Renovationen vornehmen.
Der neue Bischofsvikar Kurt Stulz will die Frage des mittel- und langfristigen Einsatzes von Seelsorgern und Seelsorgerninnen in Deutschfreiburg mit einem Strukturplan angehen. Das ist eine der Informationen über Projekte und Schwerpunkte seiner Arbeit, wie er sie den Anwesenden darlegte. In Zukunft müsse man über die Pfarreigrenzen hinaus denken. Pfarreienverbände mit einem Seelsorgeteam oder Sektoren bestehend aus mehreren Pfarreien mit einem Priester und Gemeindeleitung in den dazugehörenden Pfarreien seien als mögliche Lösung ins Auge zu fassen. Weiter möchte Bischofsvikar Stulz die Revision der pastoralen Richtlinien aus dem Jahr 1985 auf dem Hintergrund der Ergebnisse der Diözesanversammlung AD 2000 an die Hand nehmen. Als weiteres Projekt schwebt ihm die Ausarbeitung einer Broschüre für neue Pfarreiräte und Pfarreirätinnen vor. Sie würde notwendige Informationen zur Ausübung diese Amtes beinhalten. Weitere Anliegen fasste er mit den Stichworten Dialog, Transparenz, Freude zusammen. «Ich möchte vor allem auch Gesprächspartner sein für die Pfarreien», betonte Stulz.<1>
Marie-Thérèse Weber-Gobet ist Leiterin der deutschsprachigen Informations- und Medienstelle des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg.
1 Beim Traktandum Wahlen wurde Franz Jungo, St. Ursen, mit Applaus als Vertreter der Pfarreien Deutschfreiburgs in die Kommission für die Überarbeitung der Lohnskala der «Vereinbarung über die Seelsorgestellen» bestimmt. Als Delegierter der Pfarreien wurde Vorstandsmitglied Charles Folly, Alterswil, in die neue Pastoralplanungskommission des deutschsprachigen Dekanates beordert.