40/2000

INHALT

Kirche in der Schweiz

Schweizerische Jubiläumswallfahrt im Heiligen Jahr 2000 nach Rom

von Josef Bossart

 

Die Jubiläumswallfahrt der Schweizer Katholiken im Heiligen Jahr 2000 nach Rom zog erheblich weniger Gläubige an als von der Schweizer Bischofskonferenz erwartet: statt 10000 waren es gut 4000, darunter 1600 aus der Deutschschweiz, die am letzten September-Wochenende mit ihren Bischöfen in die Ewige Stadt gepilgert waren. Papst Johannes Paul II. forderte die Wallfahrer aus allen Bistümern der Schweiz am 25. September nach dem Festgottesdienst zu Ehren des Landespatrons Niklaus von Flüe auf, «lebendige Wegweiser» für jene zu sein, die auf der Suche nach einem sinnerfüllten Leben sind.
Ein «antirömischer Affekt» sei in der Schweiz nach wie vor spürbar, hatte der Präsident der Schweizer Bischofskonferenz (SBK), Amédée Grab, am Vorabend des Festgottesdienstes bei einem Rundtischgespräch in einer Römer Pfarrei gesagt. Die «Reizthemen» der letzten Wochen ­ die Seligsprechung von Pius IX., das Dokument «Dominus Iesus», die Kontroverse um die Aufhebung des Bistumsartikels in der schweizerischen Bundesverfassung ­ hätten die bestehenden Spannungen erneut deutlich offen gelegt, meinte der Churer Bischof.

Extravertierte Eidgenosssen

Wer dieses Wort noch in den Ohren hatte, nahm am Bruderklausentag mit Verwunderung zur Kenntnis, wie Papst Johannes Paul II. bei der Audienz im Petersdom ­ wo Niklaus von Flüe 1947 von Papst Pius XII. heilig gesprochen worden war ­ von den als zurückhaltend geltenden Eidgenossen ein überaus warmherziger Empfang bereitetet wurde. Während die temperamentvollen Tessiner Gläubigen das Kirchenoberhaupt in begeisterten «Viva il Papa»-Rufe hochleben liessen oder sich resolut mit den Ellbogen Platz verschafften, um in die optimale Foto-Position zu gelangen, brandete selbst in den Reihen der Deutschschweizer Pilger immer wieder tosender Applaus auf oder wurden heftig Schweizer Fähnchen geschwungen, als der altersgebeugte Papst, auf einer fahrbaren Plattform stehend, langsam den Mittelgang der Petersbasilika bis zum Grab des heiligen Petrus zu Füssen des Bernini-Baldachins durchquerte.
«Im Innersten ihres gläubigen Herzens lieben diese Schweizer Sie für immer!» rief SBK-Präsident Amédée Grab zum Schluss seiner Grussbotschaft dem Papst zu, in der er, wie bereits in seiner Predigt, an den spektakulären Erfolg des Weltjugendtages im letzten August in Rom erinnert hatte: «Was die Jugendlichen mit Ihnen erlebt haben, werden sie nie vergessen.» Grab überreichte dem Kirchenoberhaupt als Geschenk aus der Schweiz ein Exemplar der Goldmünze, welche die Schweizer Bischöfe aus Anlass des Heiligen Jahres hatten prägen lassen, sowie einen Umschlag mit Spenden der Schweizer Katholiken.

Freundliche Papst-Worte

Der Herzlichkeit des Empfangs durch die Schweizer Wallfahrer ­ mehrheitlich älter und weiblichen Geschlechts ­ entsprach die Freundlichkeit der päpstlichen Worte: Die Schweiz könne stolz auf ihre Schweizergardisten sein, diese «lebendige Visitenkarte des Vatikans», sagte Johannes Paul II. in seiner kurzen Ansprache, die er, auf seinem Ehrenplatz unter dem Bernini-Baldachin sitzend, mit fester Stimme in Deutsch, Französisch und Italienisch hielt. Der Pontifex wies die Pilger auf den Sinn des Durchschreitens der Heiligen Pforte des Petersdoms hin, die für alle Menschen weit offen stehe: Sie sei ein Bild für Christus, und dem Durchschreiten dieser Pforte entspreche eine innere Haltung des Herzens. Der äussere Ritus sei damit Ausdruck eines tiefen Glaubensbekenntnisses. Er wünsche den Pilgern, dass sie im Glauben gestärkt wieder in ihre Heimat zurückkehrten, um ihren Mitmenschen im Alltag beizustehen. Es gebe nämlich in der heutigen Welt viele Türen, die zum Eintreten lockten, doch führten viele dieser Angebote weder zur Erfüllung noch zum Glück, sondern könnten den Menschen im Gegenteil «in den Abgrund von Leere und Abhängigkeit stürzen». Ein Rom-Wallfahrer könne jedoch «ein lebendiger Wegweiser für diejenigen sein, die auf der Suche nach einem sinnerfüllten Leben sind».
Der Papst ermutigte die Gläubigen, sich aktiv in ihren kirchlichen Gemeinschaften zu engagieren und das Zeugnis des Evangeliums zu verbreiten. Insbesondere gelte es, den jungen Menschen in ihrer moralischen und spirituellen Bildung nach Kräften behilflich zu sein, um ihr persönliches Wachstum zu fördern und sie darauf vorzubereiten, «verlässliche Christen» zu sein.

Die Liebe des Ranftheiligen zur Weisheit

In seiner Predigt während des zweistündigen Festgottesdienstes ­ zelebriert zusammen mit den beiden Schweizer Kardinälen Gilberto Agustoni und Heinrich Schwery ­ hatte SBK-Präsident Amédée Grab darauf hingewiesen, dass viele Schweizer Gläubige im Jahr des «Giubileo» das Bruderklausenfest mit allen ihren Bischöfen am gleichen Ort feiern wollten «zum Zeichen der Verbundenheit mit dem Papst und durch ihn mit der Weltkirche».
Mit Nachdruck betonte Grab die grosse Liebe des Schweizer Landespatrons zur Weisheit ­ eine Liebe, die in der heutigen Zeit «wunderbar» den Weg weisen könne: «Geht es um Spannungen in der Kirche: sein Reden, Denken und Beten zeugt von Reife und Treue. Geht es um unsern Platz im heutigen Europa und in der Welt: er bringt uns, was wir brauchen, dass wir nämlich unsere Entscheidungen im Gebet und Fasten vorbereiten, Verantwortung so übernehmen, dass wir sagen dürfen, wir wollen auf jeden Fall den klar erkannten Willen Gottes erfüllen.»

Der Blick auf den eigenen Nabel

Der Schweiz fehle die Offenheit für das Unerwartete, für das Risiko und damit für das Wirken des Heiligen Geistes, hatte der Westschweizer Dominikanerpater Georges Cottier, seit zehn Jahren Theologe des Päpstlichen Hauses und damit einer der engsten Mitarbeiter des Papstes, am Rundtischgespräch zum Thema «Kirche unterwegs» kritisch angemerkt. Als Sohn eines Uhrmachers wisse er durchaus um die Bedeutung von Präzision und Organisation, habe aber den Eindruck, dass die Schweiz diesbezüglich erheblich an Lockerheit zulegen könne. Und: Er sehe ­ auch für die Kirche in der Schweiz ­ die Gefahr eines Rückzugs auf sich selber, die er anderswo nicht spüre.
Ähnlich äusserte sich Bischof Amédée Grab: «In unserem Land sind wir sehr programmiert und streben zu wenig vorwärts. Das Heilige Jahr will uns jedoch gerade dazu auffordern!» Zwei Millionen junge Menschen hätten ja schliesslich am Weltjugendtag genau dies getan: mutig vorwärts gestrebt und dadurch das Bild eine Kirche vermittelt, die unterwegs sei.

Sich dezidiert der Herausforderung stellen

Ein anschauliches Bild der aktuellen kirchlichen Situation in der (Deutsch-)Schweiz zeichnete die Thuner Seelsorgerin und Gemeindeleiterin Pia Gadenz. Zwar lebe ihre Pfarrei in vielen Gruppierungen und Verbänden. Doch die Rede von Gott und die Verkündigung des gekreuzigten und auferstandenen Jesus Christus sei in der heutigen multikulturellen Gesellschaft auch der Schweiz keine Selbstverständlichkeit mehr. Die Menschen seien zwar spürbar offen für religiöse Fragen. Doch viele Getaufte und Gefirmte wüssten sich nicht eingebunden in die Ortskirche eines Bistums und noch weniger in jene der Weltkirche. Und: «Die Überalterung der noch voll im Einsatz stehenden Priester weckt in ihnen das Bild einer verkrusteten Kirche und die, wie sie sagen, Frauendiskriminierung innerhalb der katholischen Kirche ist Hinweis für eine nicht mehr zeitgemässe Kirche.»
Dieser aktuellen Herausforderung müsse sich die Kirche dezidiert stellen, betonte Pia Gadenz: «ohne Binnenkultur (wir machen es halt mit dem kleinen Rest), ohne Getto-Mentalität (wir rüsten uns auf gegen die Feinde des Katholizismus) und ohne Verdunstung des Glaubens (wir alle haben ja den gleichen Herrgott).» In dieser Situation brauche es Mut und Kraft und vor allem eine tiefe Christus-Verbundenheit.

 

Josef Bossart leitet die deutsche Abteilung der Katholischen Internationalen Presseagentur Kipa in Freiburg.


Schwangerschaftsabbrüche vermindern helfen

von Robert Lendi

 

Am 14./15. Juni 2000 versammelten sich die Mitglieder der Pastoralplanungskommission (PPK) der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) zu ihrer 69. Plenarversammlung ­ auf Einladung des Ressortverantwortlichen der SBK, Bischof Ivo Fürer, erstmals in St. Gallen. Die PPK begann damit ihre neue Amtsperiode 2000­2003 und hatte zuvor folgende Mitglieder verabschiedet: Moritz Amherd als Vertreter der Römisch-Katholischen Zentralkonferenz (RKZ); Marie-Madeleine Beer, Le Pâquier; Martin Bernet, Pax Christi, Freiburg; Sr. Maria Crucis Doka, früher zwei Amtsperioden PPK-Präsidentin, Freiburg; Patrizio Foletti, Breganzona; P. Lucien Pochon, Freiburg, und Sr. Alma-Pia Spieler, Schaan (FL). Neu in der PPK sind: Lilo Durussel, Cheseaux s. Lausanne, Gabriele Manetsch-Sacher, Basel, Vertreterin der RKZ.

Neukonstituierung der PPK

Die PPK hätte mit weiteren neuen Mitgliedern ihre Arbeit aufnehmen wollen. Dazu hatte der PPK-Leitungsausschuss der Bischofskonferenz mehrere Personen mit verschiedenen Qualifikationen und pastoralen Kompetenzen zur Wahl vorgeschlagen. Wider Erwarten und zur Überraschung der PPK hatte die SBK an ihrer Juni-Sitzung deren Wahl vertagt. Die Bischöfe wollten sich vorgängig Grundsatzüberlegungen machen zur Grösse, zur repräsentativen Zusammensetzung und zu den gewünschten Kompetenzen, welche die ad personam gewählten Mitglieder in der PPK vertreten sollten. Die notwendigerweise darüber geführte Grundsatzdebatte in der PPK brachte denn auch die übrige Traktandenliste der Plenarversammlung, welche an Stelle des bisherigen Präsidenten, Jean-Paul de Sury, Genf, Claudia Mennen, Wettingen, leitete, durcheinander. Aus der Diskussion resultierte immerhin dies: Eine kleine Arbeitsgruppe sollte zuhanden der nächsten Versammlung der SBK eine Lösung ausarbeiten, die bezüglich einer späteren Restrukturierung der PPK nicht allzu viel präjudiziert.

Verminderung der Schwangerschaftsabbrüche

Die Hauptthematik der Plenarversammlung konnte dann von der Strukturdebatte unberührt angegangen werden: Verminderung der Schwangerschaftsabbrüche. Wie bereits bekannt, hat die SBK im Blick auf eine mögliche gesetzliche Neuregelung der Strafbarkeit des Schwangerschaftsabbruchs auf eidgenössischer Ebene eine aus Mitgliedern verschiedener beratender Kommissionen der Bischofskonferenz zusammengesetzte Arbeitsgruppe eingesetzt unter der Federführung der Theologischen Kommission (TKS). Der Auftrag dieser AG ist, die SBK bezüglich möglichst aller Aspekte der Problematik des Schwangerschaftsabbruchs zu dokumentieren und zu beraten, welche Haltung diese gegenüber den schwierigen und heiklen Fragen einnehmen könnte. Die PPK wollte mit einer von insgesamt elf «Thesen», welche die AG den Bischöfen als Ergebnis demnächst abliefern wird, ihren Beitrag dazu leisten unter dem Arbeitstitel: «Chancen der katholischen Kirche zur Verminderung von Schwangerschaftsabbrüchen».

Leistungen der katholischen Kirche

Basierend auf seiner, von der AG gewünschten Datenerhebung über «Leistungen der katholischen Kirche der Schweiz zur Verminderung von Schwangerschaftsabbrüchen» konnte Th. Englberger, SPI, der PPK folgende, zum Teil überraschende Ergebnisse oder Erkenntnisse präsentieren:<1>

Kirche wenig gefragt

Bezüglich Beratung und Unterstützung werdender Mütter durch Pfarreien, kirchliche und kirchennahe Sozialwerke konnten folgende Feststellungen gemacht werden:

Tugendethik statt Verbotsmoral

Christian Kissling, Justitia et Pax, übernahm die Aufgabe, an der Plenarversammlung der PPK einige Vorschläge zu unterbreiten zu den «Pastoralen Herausforderungen für die katholische Kirche durch die Problematik des Schwangerschaftsabbruchs». Kissling ging aus von seiner anhand der SPI-Studie überraschend gemachten Feststellung, dass das eigentliche Problem hinter dem Schwangerschaftsabbruch nicht unbedingt materielle Notlagen sind, sondern weil eine Schwangerschaft weder ins gesellschaftliche noch ins individuelle Konzept bzw. in den Lebensentwurf passt. Daraus abzuleiten, die Kirche müsste gegen einen Verfall von Moral und Sitten die Leute wieder mehr «anpredigen», hält Kissling für falsch oder kontraproduktiv. Den Soziologen F. X. Kaufmann zitierend meint er, man könne nicht von einer Kinderfeindlichkeit der Gesellschaft reden, sondern von einer strukturellen Rücksichtslosigkeit gegenüber den Familien. «Das eigentliche Problem scheint nicht die Ablehnung von Kindern, sondern eine weitgehende Indifferenz gegenüber Kindern und ihren spezifischen Bedürfnissen sowie eine ungenügende Anerkennung der Elternleistungen in weiten Bereichen der Gesellschaft zu sein.» Das eigentliche Problem liege also in der gesellschaftlichen Mentalität, nicht in der individuellen Moralität, folgert Kissling aus der Feststellung Kaufmanns.

Prosoziale Lebenskultur

Die Hauptaktivität der Kirche müsste darin liegen, «über ihre sozial- und familienpolitischen Aktivitäten eine kinderfreundliche und prosoziale Lebenskultur in der Schweiz zu schaffen, um Schwangerschaftsabbrüchen vorzubeugen» (A. Dubach, SPI). Die Kirche soll sich also für eine kinder- und familienfreundliche Gesellschaft einsetzen. Sie soll sich nicht auf die strafrechtliche und kirchenrechtliche Bekämpfung von Schwangerschaftsabbrüchen beschränken, sondern für eine Gesellschaft einsetzen, in der eine Frau oder ein Paar gar nicht mehr auf die Idee kommt, abzutreiben. Alles, was den Interessen der Familien und der Kinder entgegenkommt, ist per se ein kirchliches Anliegen. Ferner gehöre zum kirchlichen Einsatz gegen Schwangerschaftsabbrüche, dass es jungen Frauen ermöglicht werde, Familienarbeit und Berufsarbeit miteinander zu verbinden. Das bedinge, dass die Kirche sich von ihrem unreflektiert mitgeschleppten traditionellen Familienbild löse.

Wertebildung statt Verbote

Als weiteres kirchliches Engagement erachtet Kissling den Bereich der Wertebildung. Mit der traditionell kirchlichen Sexualmoral, die Verbote beinhaltet wie: keine Schwangerschaftsverhütung, kein ausserehelicher Geschlechtsverkehr und keine Abtreibung, erreiche die kirchliche Verkündigung die Gläubigen kaum mehr. Vielmehr wären den Menschen Werte zu verkündigen, die das Evangelium selber anbietet: Chancen für ein wahres, gutes und glückliches Leben.

In vier Thesen zusammengefasst heisst das:

Lobby für die Familie

Es geht ­ so folgert und fordert Kissling ­ schliesslich darum, dass sich die Kirche für ein familien- und kinderfreundliches Klima in unserer Gesellschaft einsetzt, und zwar mit gleichem Engagement auf zwei Ebenen:

Um vermehrt und engagiert Lobby für die Familie zu sein, müsste sich die Bischofskonferenz als Leitungsgremium der Schweizer Kirche auf eine institutionalisierte Zusammenarbeit der Beratungskommissionen «Ehe und Familie», «Kirchliche Frauenkommission» und «Justitia et Pax» abstützen oder könnte sie einigen Moraltheologen den Auftrag erteilen, sich Gedanken zu machen, was eine lebensdienliche Tugendethik heute beinhalten würde.
In der Beratung der Problematik des Schwangerschaftsabbruches aus pastoraler Sicht liess sich die PPK weitgehend von den überzeugenden Darlegungen, Einsichten und Handlungsoptionen der beiden Referenten leiten und beschloss, den Leitsätzen der AG «Schwangerschaftsabbruch» einen entsprechend lautenden Leitsatz 11 mit Erläuterungen beizufügen.

Ein gediegener Rahmen

Die 69. Plenarversammlung der PPK wurde umrahmt von einer Eucharistiefeier mit Bischof Ivo Fürer in der Galluskapelle und anschliessendem Nachtessen in der bischöflichen Residenz. Für kulturbeflissene Mitglieder wurde eine Führung angeboten durch die Ausstellung des Stiftsarchivs St. Gallen «Die Kultur der Abtei St. Gallen», die während zehn Jahren in 150 Orten auf sechs Kontinenten gezeigt wurde und kürzlich definitiv nach St. Gallen (in den Lapidariumsraum) zurückgekehrt ist.

 

Der promovierte Theologe Robert Lendi ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Schweizerischen Pastoralsoziologischen Instituts (SPI), St. Gallen.


Anmerkung

1 Die Studie «Leistungen der katholischen Kirche zur Verminderung von Schwangerschaftsabbrüchen» kann bezogen werden beim SPI, Postfach 1926, 9001 St. Gallen, Telefon 071-228 50 90, Fax 071-228 50 99, E-Mail spippk@kath.ch


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