44/2000 | |
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Hinweise |
Die Theologische Fakultät Luzern lädt zu einem Podium ein, das sich mit der Frage befasst: Religionsunterricht an der öffentlichen Schule konfessionell, ökumenisch, religionswissenschaftlich? Unter der Leitung von Prof. Monika Jakobs (Religionspädagogik, Luzern) diskutieren Prof. Helga Kohler-Spiegel (Religionspädagogik, Feldkirch), Prof. Adrian Loretan (Kirchenrecht und Staatskirchenrecht, Luzern), Lic. Hans Ambühl (Generalsekretär EDK, Bern), Dr. Michael Fuchs (Pädagogisches Ausbildungszentrum Musegg, Luzern), Dr. Kurt Schori (Pfarrer, Bern) und Lic. Thomas Glur-Schüpfer (Schulentwicklung des Kantons Luzern). Diese Podiumsdiskussion findet am 25. November 2000 (15.30 bis 17.30 Uhr) im Hörsaal T 1 der Universität Luzern statt (Pfistergasse 20). Das Podium bezieht sich auf das Buch: Helga Kohler-Spiegel/Adrian Loretan (Hrsg.), Religionsunterricht an der öffentlichen Schule. Orientierungen und Entscheidungshilfen zum Religionsunterricht, Zürich 2000. Weitere Auskünfte unter andrea.belliger@unilu.ch, Telefon 041-2107270.
Zwei adventliche Symbole verschmelzen im neuen Hausgebet im Advent zu
einem: Die Wurzel, aus der ein neuer Trieb spriesst, wie es beim Propheten
Jesaja heisst, und die Krippe, der Ort, an dem Mächtige genauso wie
einfache Menschen zum ersten Mal Jesus besuchten und anbeteten. Die «Wurzelkrippe»
lädt ein, auf dem Weg zum Weihnachtsfest hie und da innezuhalten und
sich vielleicht im alltäglichen Vorweihnachtsdruck Momente der Stille
und der Besinnung zu gönnen. Die Geschichte zweier Kinder, Anna und
Simon, und ihrer «Wurzelkrippe» zieht sich wie ein roter Faden
durch das Büchlein.
Das Hausgebet im Advent wird von einer gleichnamigen Arbeitsgruppe im Auftrag
der Schweizer Bischöfe herausgegeben. Das diesjährige Heft wurde
von Ursina Bruderer, Carmela La Licata und Yvonne Strässle konzipiert.
Es erscheint ebenso in italienischer und rätoromanischer Sprache.
Bestellungen an: Cavelti AG, 9201 Gossau, Telefon 071-3888181, Fax 081-3888182,
E-Mail admin@cavelti.ch
Nach anhaltendem Erfolg entstehen auch dieses Jahr in ökumenischer Zusammenarbeit zwei adventliche Begleiter für Jugendliche und drei methodische Hilfsmittel für Seelsorgerinnen und Seelsorger. Die Kalender stellen sich der Lebenswelt der Jugendlichen und der weihnachtlichen Botschaft.
Wer kennt es nicht, das pfiffige Buchstabenspiel Scrabble. Der Adventskalender Scrabble für Jugendliche zwischen zwölf und sechzehn Jahren stellt Patchwork-Familien vor, lässt Jugendliche berichten, lädt ein zu besinnlichen Momenten und regt an zu Aktivitäten rund ums Thema (für Jugendliche zwischen 12 bis 16 Jahren. Format A6, 60 Seiten, vierfarbig illustriert, mit Aufklebern. Fr. 8., ab 20 Exemplaren Fr. 7. plus Kosten für Porto und Verpackungsmaterial).
Das Leben und die Welt sind begrenzt und unbegrenzt zugleich. Der Advent lädt ein, über die verschiedenen Aspekte von Grenzen nachzudenken. Diese möchte der Adventskalender unbegrenzt für Jugendliche ab sechzehn Jahren und junge Erwachsene aufspüren (für Jugendliche ab 16 Jahren und junge Erwachsene. Format A5, 60 Seiten, vierfarbig illustriert, mit Postkarten. Fr. 9.50, ab 20 Exemplaren Fr. 8.50 plus Kosten für Porto und Verpackungsmaterial).
Zu den Adventskalendern gibt es Impulshefte für die Arbeit mit Jugendlichen
in Gruppen, für die Oberstufenkatechese sowie für die Gestaltung
von Gottesdiensten (Format A4 oder A5, zwischen 12 und 28 Seiten, je Fr.
5. plus Kosten für Porto und Verpackungsmaterial).
Die Adventskalender und die Impulshefte sind zu bestellen bei: Cavelti AG,
Postfach, 9201 Gossau, Fax 071-3888182, E-Mail admin@cavelti.ch (weitere
Informationen im Internet unter www.jugendkalender.ch).
In zahlreichen Ländern findet am 3. Sonntag im November der Gedenktag
für Opfer des Strassenverkehrs statt dieses Jahr also am 19.
November. Seit einigen Jahren werden in diesem Zusammenhang Gottesdienste
dem Gedenken der Strassenopfer gewidmet. Da fast jede Gemeinde Opfer zu
beklagen hat und mit weiteren Opfern rechnen muss, hofft die Vereinigung
für Familien (bzw. Angehörige) der Strassenopfer (VFS), dass diese
Idee in vielen Pfarreien aufgegriffen wird, zumal einige Aspekte der Problematik
ihren Platz nur in den Kirchen haben oder nur von diesen angemessen thematisiert
werden können. Dieses Thema in Gegenwart vielleicht unmittelbar Betroffener
aufzunehmen, ist eine besondere Herausforderung. Eine Herausforderung ist
auch der Umstand, dass es im Gegensatz zu fast allen anderen Unfällen
im Strassenverkehr neben Opfern auch Täter gibt, die ihr Schicksal
wohl genauso unvorbereitet trifft. «Durch ein solches Ereignis ist
eine Gemeinde nicht nur mit dem Tod, sondern mit Totschlag konfrontiert»,
schreibt die VFS.
Für den Gedenktag der Strassenopfer wünscht der VFS, dass die
bleierne Last des Schicksals, mit einem getöteten Menschen leben zu
müssen oder selbst jemanden getötet zu haben, öffentlich
wird nicht zum Selbstzweck, sondern um die Präsenz des Problems
und Dringlichkeit einer Verbesserung, die in unseren Händen liegt,
spürbar zu machen. Im Zentrum des Gedenktags stehen die Trauer um die
Toten und damit auch die Sensibilisierung der Lebenden. Möglichkeiten
der Verbesserung sollen nicht Gegenstand dieses Tages sein.
Die VFS bittet diejenigen Pfarrer sowie Gemeindeleiter und Gemeindeleiterinnen,
die am Gedenktag für Opfer des Strassenverkehrs diesem Thema Raum in
ihrem Gottesdienst gaben, um eine kurze Rückmeldung. (Baumackerstrasse
53, 8050 Zürich, http://www.strassenopfer.ch).