9/2000 | |
INHALT | |
Hinweise |
Im Zusammenhang mit der kommenden Abstimmung über das Universitätsgesetz des Kantons Luzern vom 21. Mai 2000 sind alle Pfarrer, Gemeindeleiter und Gemeindeleiterinnen, Seelsorgerinnen und Seelsorger des Kantons, aber auch die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pfarreien und Kirchgemeinden zu einer eigenen Informationsveranstaltung eingeladen; sie findet statt am Montag, 20. März 2000, 16.30 bis 17.30 Uhr in den Räumen der Theologischen Fakultät (Pfistergasse 20). Informieren wird namentlich Erziehungsdirektor Dr. Ulrich Fässler. Der Ausgang der Abstimmung wird über die Zukunft der Universitären Hochschule Luzern und damit wohl auch über die Zukunft der Theologischen Fakultät entscheiden. Diese Vorlage betrifft deshalb Seelsorger und Seelsorgerinnen in besonderer Weise.
Als Beitrag zum Heiligen Jahr 2000 zeigt das Historische Museum Luzern die Sonderausstellung «Die Karwoche in Mystik und Brauchtum».<1> Dabei steht weniger der dokumentarische Aspekt im Vordergrund, als vielmehr die Interpretation religiöser Vorstellungen und Bräuche. Gezeigt werden deshalb nicht nur kirchliche Kunstwerke, sondern auch Gegenstände des Volksglaubens und ihre Bedeutung in Bezug auf die Passion Christi und das Mysterium des menschlichen Leidens. Das Geschaute frömmigkeitsgeschichtlich einordnen und spirituell vertiefen hilft dabei die vom Konservator Kurt Lussi verfasste Begleitschrift, die auch im Buchhandel erhältlich ist.<2>
1 Bis 30. April 2000, Dienstag bis Freitag, 1012 und 1417 Uhr, Samstag und Sonntag, 1017 Uhr.
2 Kurt Lussi, Die Karwoche in Mystik und Brauchtum. Mit einem Geleitwort von Dr. Kurt Koch, Bischof von Basel, (Heft 2 der Reihe «Volksfrömmigkeit und Brauchtum»), Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg 2000, 40 Seiten mit 28 zum Teil ganzseitigen Farbaufnahmen von Stephan Kölliker.
Die Landeskirche des Kantons Luzern und die Theologische Fakultät Luzern laden zur Weiterbildungs- und Informationsveranstaltung «Kirche in der Öffentlichkeit» ein; sie findet statt am Samstag, 25. März 2000, 14 bis 16.45 Uhr in den Räumen der Universitären Hochschule (Pfistergasse 20). Referieren werden der Dekan, Prof. Adrian Loretan (Einleitung), Prof. Markus Ries (Propaganda oder Selbstdarstellung? Kirchen in der bürgerlichen Öffentlichkeit), Judith Lauber, Informationsbeauftragte der Hochschule (Öffentlichkeitsarbeit. Vision und Wirklichkeit: Skizzen eines Kommunikationskonzeptes am Beispiel der künftigen Universität Luzern), und Dr. Iwan Rickenbacher (Die Kirche und ihr Image: Wahrnehmungsprobleme und was zu tun wäre). Eingeladen sind namentlich Pfarreiteams, Mitglieder von Pfarreiräten und Behörden der Landeskirche, aber auch weitere Interessierte.
Die Maiandachten 2000 sind im Oktober 1999 auf dem Pilgerweg nach Santiago
de Compostela entstanden, sozusagen am Grab des Hl. Apostels Jakobus. Zum
9. Mal war P. Edwin Germann als Schulseelsorger des Lehrerseminars St. Michael,
Zug, während drei Wochen mit einer Pilgergruppe unterwegs, darunter
auch die Autorin dieser Maiandachten, Maria M. Hässig.
Jesus war ein rastloser Wanderprediger, der die Nähe des Reiches Gottes
kündete. Man kann sich vorstellen, wie seine Mutter Maria ihn innerlich
und äusserlich begleitete. Welcher Mutter wäre der Weg ihres Kindes
gleichgültig?
Maria, eine Pilgerin nach Santiago, erzählt ein paar ihrer tiefgreifenden
Erfahrungen auf ihrem Weg. Sie hat ihre Wegerfahrungen wiedergefunden in
wichtigen Stationen, die uns von Jesus und Maria überliefert sind.
Jeder Erfahrungsbericht führt zu zwei marianischen Texten, die zum
Beten anregen, verbunden mit entsprechenden Schriftstellen und einer Kohlezeichnung.
Mit Maria auf dem Weg:
Preise inkl. Verpackung und Porto: 5 Andachten mit 5 liturgischen Modellen
in einer Mappe Fr. 13., weitere vollständige Mappen Fr. 9.,
weitere Meditationsheftlein Fr. 4..
Bestellt werden können die Maiandachten per Einzahlung auf Postkonto
60-14377-2 (Patris-Verlag, Horw; Vermerk: Maiandachten), Tel. 041-3495030,
Fax 041-3495025.
Das Angebot der Bibelschule richtet sich an alle an der Bibel Interessierten
und kirchlich Engagierten, die das «Buch der Bücher» vor
Ort näher kennen lernen möchten. Im Zentrum wird die gemeinsame
Bibelarbeit in Nazaret stehen, genauso aber sollen die Teilnehmer durch
Exkursionen (Jerusalem, Sinai, See Genesaret) und Begegnungen mit den Ortskirchen
bzw. andern Religionen das Land der Bibel kennen lernen.
Die Gruppe der Teilnehmer/Teilnehmerinnen wird ganz bewusst einen einfachen,
gemeinsamen Lebensstil praktizieren (Selbstversorgung, Mehrbetten-Zimmer),
und die Bibelarbeit wird in einem spirituellen Rahmen stattfinden (gemeinsame
Gebetszeiten, Eucharistiefeiern, Schlussexerzitien). Die Anzahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen
ist auf 19 begrenzt, und sie nehmen an einem gemeinsamen Vorbereitungstreffen
teil, das vom 31. März bis 2. April 2000 in Benediktbeuern/Oberbayern
stattfindet. Die Auswahl der Teilnehmer/Teilnehmerinnen erfolgt nach einem
persönlichen Gespräch. Dauer der Bibelschule: 19. Juli bis 30.
August 2000. Leiter: P. Norbert Hofmann SDB, Benediktbeuern; Dir. Thomas
Frauenlob, Traustein. Kurssprache: Deutsch.
Kosten: Hin- und Rückflug, Unterkunft, Verpflegung und Kursbeitrag:
SFr. 2680.. Kontaktadresse für die Schweiz: Dr. Erich Camenzind,
Pfarrer, St. Michael, Avenue Vinet 27, 1004 Lausanne, Telefon 021-6484150.