43/2000 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Zu Beginn des Monats November haben Allerheiligen und Allerseelen in
der katholischen Kirche einen hohen Stellenwert. Und am Ende des Monats
setzen das Christkönigsfest und in der Mehrzahl der Jahre der Erste
Adventssonntag besondere Akzente. Dazwischen steht der Tag der Völker,
der Ausländersonntag, in diesem Jahr unter dem Motto: «Fürchtet
euch nicht».
So manches Ereignis der letzten Monate hat bei vielen Menschen, auch bei
tief gläubigen Christen, Besorgnisse, ja Ängste ausgelöst.
Es scheint, dass Unglücksfälle und Verbrechen sich in der jünsten
Vergangenheit stark gehäuft haben. Umbrüche in der Wirtschaft,
Polarisierungen in der Politik und in der Gesellschaft ganz allgemein tragen
ihrerseits zu einer Verunsicherung bei.
Was man nicht kennt, wird gemieden. Neue Produkte auf dem Markt können sich nur durchsetzen, wenn mit viel Geld gezielte Werbung betrieben wird. Was aber, wenn das Unbekannte, das Fremde plötzlich da ist, in der Wohnung, im Haus nebenan, neben den eigenen Kindern in der Schule, auf dem Spielplatz, auf dem Weg zur Arbeit oder gar am Arbeitsplatz selber? Unsicherheit, ja Ängste sind vielfach die Folge; es entsteht eine eigentliche Abwehrhaltung, rein menschlich verständlich.
Im «Wort der Schweizer Bischöfe» zum diesjährigen Tag der Völker, verfasst vom Bischöflichen Delegierten für Migration, Mgr. Norbert Brunner, wird an das 28. Kapitel im Matthäusevangelium erinnert. Dort heisst es zweimal deutlich: «Fürchtet euch nicht». Nicht nur das; in diesen letzten Zeilen erinnert der Evangelist an den konkreten Auftrag des auferstandenen Christus, seine Botschaft zu verkünden. Es ist jene frohe Botschaft all dessen, was Jesus für die Menschheit von damals und in gleicher Weise für die heutige Generation erwirkt hat, seine nie zurückgenommene Verheissung. Christus hat nämlich, wie es in diesem Bischofswort heisst, «die ganze Schöpfung endgültig und unwiderbringlich in die volle Liebesgemeinschaft mit dem Schöpfergott zurückgeführt». Und zu dieser Schöpfung gehören auch all die Fremden, die unter uns leben, die fremdsprachigen Mitmenschen, die mit vielem Unbekannten uns umgeben. Sie zu akzeptieren, so zu nehmen, wie sie sind, ist der Auftrag Jesu Christi an uns. Es geht darum, die Medaille zu wenden, Ängste zu überwinden und die positiven Werte zu sehen, die Fremde in sich verkörpern.
Die Kleruskongregation informiert die Schweizer Bischofskonferenz (SBK)
in einem besonderen Schreiben über das Jubiläum der Katecheten/Katechetinnen
und Religionslehrer/Religionslehrerinnen vom 9. bis 10. Dezember in Rom
im Rahmen des Jubiläumsjahres 2000. Auch die Katecheten/Katechetinnen
und Religionslehrer/Religionslehrerinnen in der Schweiz sind eingeladen!
Anmeldeformulare für das Jubiläum der Katecheten/Katechetinnen
und Religionslehrer/
Religionslehrerinnen in Rom sind beim Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz
(Av. du Moléson 21, Postfach 122, 1706 Freiburg, Tel. 026-3224794,
Fax 026-3224993, E-Mail sbk-ces@gmx.ch) erhältlich.
Das Sekretariat der Schweizer Bischofskonferenz (SBK) entspricht dem
Gesuch der Schweizerischen Vereinigung für Familien der Strassenopfer
(VFS), die an den Internationalen Gedenktag für Opfer des Strassenverkehrs
am 19. November 2000 erinnert, der von der Fédération Européenne
des Victimes de la Route (FEVR) gefördert wird.
Im Zentrum des Gedenktags stehen die Trauer um die Toten und damit auch
die Sensibilisierung der Lebenden für eine Katastrophe, die wir langsam
begreifen: «In der Schweiz wurden in den Nachkriegsjahren etwa 50000
Menschen getötet, so viele, wie derzeit etwa jedes Jahr in der Europäischen
Union, wo es in den letzten 50 Jahren etwa 2,5 Mio. Menschen gewesen sein
dürften...».
Die Vereinigung für Familien der Strassenopfer stellt eine Handreichung
an interessierte Seelsorger/Seelsorgerinnen für diesen «Gedenktag
für Opfer des Strassenverkehrs» zur Verfügung. Diese Handreichung
kann beim Sekretariat der SBK bezogen werden (Av. du Moléson 21,
Postfach 122, 1706 Freiburg, Tel. 026-3224794, Fax 026-322 4993, E-Mail
sbk-ces@gmx.ch). Sekretariat der SBK
Dem Gespräch zwischen Pfarrei-Seelsorgern/Seelsorgerinnen und den neuen katholischen Bewegungen (wie z.B. Fokolar, Schönstatt, Charismatische Erneuerung u.a.) ist die nächste Dulliker Tagung für Theologie und Seelsorge am Montag, 6. November 2000 (9.3016.30 Uhr) gewidmet. Ziel: Sich gegenseitig besser kennen lernen, Ängste und Wünsche einander sagen können. Auskunft und Anmeldung im Franziskushaus Dulliken, Telefon 062-2952021.
Am 3./4. November 2000 wird im Centre St-François in Delémont die 9. Sitzung der 8. Amtsperiode des Diözesanen Seelsorgerates stattfinden. Schwerpunktthemen sind Schwangerschaftsabbruch und Umfrage «Welche Stellung soll der Diözesane Seelsorgerat im Bistum haben?». Pastoralamt
Hansjörg Frick als Spital- und Gefängnisseelsorger in der Bistumsregion
des Kantons Schaffhausen per 8. Oktober 2000;
Karl Graf als Gemeindeleiter in Zollikofen (BE ) per 22. Oktober 2000;
Robert Weinbuch als Gemeindeleiter in Zufikon (AG) per 22. Oktober 2000.
Barbara Huster-Bloch als Pastoralassistentin in Windisch (AG);
Franz Zemp als Jugendseelsorger an der ASKJA in Luzern;
Karl-Heinz Scholz als Pastoralassistent in Breitenbach (SO);
Peter Zürn als Erwachsenenbildner in der Bistumsregion des Kantons
Aargau;
Andrzej Chmielak als priesterlicher Mitarbeiter in Untersiggenthal (AG);
Martin Walter als Pastoralassistent in Baar (ZG);
Sylvester Kwiatkowski als Vikar in Niederbuchsiten (SO).
Die auf August 2001 vakant werdende Pfarrstelle Lunkhofen (AG) wird für
einen Pfarrer oder eine Gemeindeleiterin/einen Gemeindeleiter zur Wiederbesetzung
ausgeschrieben (siehe Inserat).
Die vakante Pfarrstelle Ettingen (BL) wird nochmals für einen Pfarrer
oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Neubesetzung ausgeschrieben
(siehe Inserat).
Interessierte melden sich bitte bis zum 23. November 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4502 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Arnold Huwyler, Altersseelsorger in Luzern
Am 6. Oktober 2000 starb in Luzern Pfarrer Arnold Huwyler. Am 24. Dezember
1912 geboren empfing der Verstorbene 1938 die Priesterweihe. Er wirkte als
Pfarrhelfer in Baar (19381939) und als Vikar in Schüpfheim (19391943).
Von 19431946 widmete er sich dem Weiterstudium in Freiburg, wo er zum
Dr. phil. promovierte. Von 19461950 war er Arbeiterseelsorger in Emmenbrücke
und wirkte danach als Pfarrer in St. Karl (19501956) und St. Paul (19561974)
in Luzern. Seit 1974 wirkte er als Altersseelsorger in der Stadt Luzern.
Am 12. Oktober 2000 wurde er auf dem Priesterfriedhof St. Leodegar beerdigt.
«Mit besonderer Sorge jedoch wissen wir uns im Gebete und in der
Fürbitte zu Gott und der Mutter Gottes Maria verbunden mit allen, die
heute Morgen und in den letzten Tagen von den Unwettern betroffen sind:
mit den Brüdern und Schwestern von Gondo und Simplon-Dorf und so vieler
anderer Dörfer bei uns und anderswo, die wirklich dramatische Stunden
zwischen Bangen und Hoffen, zwischen Angst und Zuversicht durchleben.»
Mit diesen Worten habe ich heute Morgen alle Gläubigen in der Kathedrale
zum Gebete für alle von der Unwetterkatastrophe Betroffenen eingeladen.
In der Zwischenzeit hat sich die Lage vor allem im Oberwallis noch verschlechtert.
Die Niederschläge gehen weiter; viele Dörfer sind von Erdrutschen
und Steinschlag bedroht; fast alle Verkehrswege sind unterbrochen oder kaum
befahrbar.
In dieser bitteren Situation möchte ich alle Brüder und Schwestern
meines Gebetes und meines Mitleidens versichern. Gerne würde ich sie
besuchen, um ihnen persönlich Mut und Zuversicht aussprechen zu können.
Ich werde mit meinen engsten Mitarbeitern beraten, wie wir unseren Beitrag
als kirchliche Gemeinschaft zur Besserung leisten können.
Ich vertraue ganz auf die Hilfe und Unterstützung, welche die zivilen
und militärischen Stellen unter Einsatz aller Mittel zur Verfügung
stellen. Ich danke allen Männern und Frauen, welche im Dienste an den
geschädigten Mitmenschen rund um die Uhr im Einsatz sind. Vor allem
aber bitte ich alle, in diesen dramatischen Stunden die grosszügige
Solidarität, die unser Volk auszeichnet, nicht zu vergessen.
Gott segne unser Land und alle Menschen in ihm.
Wir haben alle noch die schrecklichen Bilder vor Augen, die uns das Ausmass
der Unwetter-Katastrophe der vergangenen Tage so richtig gezeigt haben.
Wir sind besonders im Gebet verbunden mit allen Familien, die liebe Angehörige
in diesem Unwetter verloren haben. In echter Solidarität und nach unseren
Möglichkeiten sind wir heute aufgerufen, konkrete Hilfe zu leisten.
Ich lade deshalb alle Priester und Gläubigen ein, am Gedächtnisgottesdienst
für die Opfer der Unwetter-Katastrophe teilzunehmen, den ich am Sonntag,
12. November 2000, um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche von Brig feiern werde.
Gleichzeitig lade ich alle Gläubigen des Bistums Sitten und der Gebietsabtei
St-Maurice ein, grosszügig auf das Kirchenopfer vom Wochenende, 11./12.
November 2000, zugunsten der Opfer der Katastrophe zu antworten. Dieses
Opfer soll vor allem all jenen Menschen und Familien zugute kommen, die
nicht in den Genuss von Hilfswerken (Glückskette usw.) kommen können.
Wie bei der Katastrophe von 1993 werden wir die Beiträge mit der «Glückskette»
und dem Hilfswerk «Oberwallis hilft Oberwallis» absprechen und
eng mit diesen Hilfswerken zusammenarbeiten.
Die Ereignisse der vergangenen Tage, die spontane und selbstverständliche
Hilfe auf allen Stufen und über alle Grenzen hinweg haben die Grosszügigkeit
unseres Volkes einmal mehr in jener Stunde ausgezeichnet, als es in Not
war.
Ich danke Euch allen, für allen Einsatz, den ihr bereits geleistet
habt, und ich danke Euch für Eure Grosszügigkeit beim Kirchenopfer
vom 11./12. November 2000.
4. Vétroz PB F Mgr. N. Brunner
10. Arbaz PB F Mgr. N. Brunner
11. Ayent PB F Mgr. N. Brunner
17. Grimisuat PB F Mgr. N. Brunner
18. Savièse PB F Mgr. N. Brunner
24. Grône F GV B. Broccard
3. Martigny-Combe F BD R. Mayoraz
4. Martigny-Bourg F BD R. Mayoraz
10. Saillon PB F Mgr. N. Brunner
Ems F GV J. Zimmermann
St-Léonard F BD R. Mayoraz
11. Saxon PB F Mgr. N. Brunner
Ergisch F GV J. Zimmermann
17. Isérables PB F Mgr. N. Brunner
Varen F GV J. Zimmermann
La Castalie, Monthey F BD R. Mayoraz
18. Salgesch F GV J. Zimmermann
19. Fully PB F Mgr. N. Brunner
Turtmann F GV J. Zimmermann
24. Leytron PB F Mgr. N. Brunner
Gampel F GV J. Zimmermann
Montana-Station F BD R. Mayoraz
25. Riddes PB F Mgr. N. Brunner
Erschmatt Niedergampel F GV J. Zimmermann
Lens F BD R. Mayoraz
31. Veysonnaz PB F Mgr. N. Brunner
Susten F GV J. Zimmermann
Montana-Village Chermignon F BD R. Mayoraz
1. Nendaz PB F Mgr. N. Brunner
Leuk-Stadt F GV J. Zimmermann
St-Maurice-de-Laques Venthône F BD R. Mayoraz
7. Salins Les Agettes PB F Mgr. N. Brunner
8. Raron-Steg F Mgr. N. Brunner
Muraz Collombey F GV B. Broccard
21. Eischoll F Mgr. N. Brunner
22. Unterbäch Bürchen F Mgr. N. Brunner
28. Saas-Balen Saas-Grund F Mgr. N. Brunner
Vollèges F GV B. Broccard
Orsières F BD R. Mayoraz
29. Saas-Almagell F Mgr. N. Brunner
Bagnes F GV B. Broccard
5. Lavey-Morcles F Mgr. J. Roduit
6. Visp F GV J. Zimmermann
Bex F Mgr. J. Roduit
12. Saas-Fee F Mgr. N. Brunner
Agarn F GV J. Zimmermann
Chalais Vercorin F GV B. Broccard
13. Guttet-Feschel F GV J. Zimmermann
Granges F GV B. Broccard
19. Mund F Mgr. N. Brunner
20. Lötschental Niedergesteln F Mgr. N. Brunner
23. Champéry Val d'Illiez F BD R. Mayoraz
24. Troistorrents F BD R. Mayoraz
26. Villars F Mgr. J. Roduit
27. Noës F BD R. Mayoraz
Aigle Roche-Ollon F Mgr. J. Roduit
2. Bramois Sion, St-Guérin F Mgr. N. Brunner
Naters F GV J. Zimmermann
Chippis Sierre, Ste Croix F BD R. Mayoraz
Monthey Choëx F GV B. Broccard
3. Sion, Cathédrale-Sacré Cur F Mgr. N. Brunner
Brig Glis F GV J. Zimmermann
Sierre, Ste Catherine Miège Veyras F BD R. Mayoraz
Monthey Choëx F GV B. Broccard
16. Port-Valais F BD R. Mayoraz
17. Zermatt F GV J. Zimmermann
Vouvry Vionnaz F BD R. Mayoraz
11. Ausserberg F Mgr. N. Brunner
17. Erde PB F Mgr. N. Brunner
Charrat F BD R. Mayoraz
18. Plan-Conthey St-Séverin PB F Mgr. N. Brunner
24. Ardon PB F Mgr. N. Brunner
25. Chamoson St-Piere-de-Clages PB F Mgr. N. Brunner
Anniviers F BD R. Mayoraz
1. Martigny-Ville F BD R. Mayoraz
2. Martigny-Ville F BD R. Mayoraz
F = Firmung PB = Pastoralbesuch