23-24/2000

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistum Basel

 

Priesterweihe

Am Sonntag, 28. Mai 2000, hat der Bischof von Basel, Dr. Kurt Koch, in der Pfarrkirche St. Pankratius in Hitzkirch folgenden Diakonen die Priesterweihe erteilt:
Urs-Beat Fringeli, von Bärschwil in Hitzkirch;
Kurt Grüter, von Geuensee und Romoos in Sins;
Stefan Küng, von Gebenstorf und Allschwil in Döttingen.

Bischöfliche Kanzlei


Ernennungen

Urs-Beat Fringeli als Vikar der Pfarrei Hitzkirch (LU);
Kurt Grüter als Vikar der Pfarrei Sins (AG).


Der Seelsorgerat des Bistums Basel tagte

Fragen zur eigenen Befindlichkeit haben während der 8. Sitzung der 8. Amtsperiode des Seelsorgerates des Bistums Basel einen breiten Raum eingenommen. Das Treffen, das am 26./27. Mai im Seminar St. Beat in Luzern unter der Leitung von Präsidentin Renate Falk-Fritschi, Oberägeri, und Pastoralamtsleiter Hans-Rudolf Häusermann als dem Verantwortlichen des Ordinariates stattfand, wurde dieses Mal weitgehend von den Vertretern der einzelnen Bistumskantone gestaltet.
Nachdem sich der Seelsorgerat bereits zweimal mit dem Thema «Behinderte unter uns» befasst hatte, ging es in Luzern zum einen nun darum, dazu Lösungen aus dem Evangelium zu finden, zum anderen aber auch, die eigenen Behinderungen aufzuspüren. Dabei tauchten in der Gruppenarbeit durchaus selbstkritische Fragen auf, etwa wenn es um den Vorwurf geht: Du hörst mir ja gar nicht richtig zu! (Taubheit), um das Gefühl, auf jemanden angewiesen zu sein, der mir Sicherheit gibt (Blindheit) oder bei einer Lähmung der Beine: Was hindert mich, die notwendigen Schritte zu tun?
Ähnlich konkret wurde es auch, als in der Gruppenarbeit Erfahrungen über den eigenen Glauben ausgetauscht wurden. In einem Statement traten erstaunliche Parallelen zwischen Behinderten und einer Frau, die ungewollt ein Kind erwartet, zutage: Beide wollen ihre Situation nicht, sind durch äussere Umstände in sie geraten, erfahren in ihrer Umwelt oft Verständnislosigkeit, haben Schwierigkeiten in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Finanzen und ähnliches mehr. Beim Thema «Schwangerschaftsabbruch» wurde auch kurz die Problematik einer Adoption aufgezeigt.
Anfragen und Informationen aus der Bistumsleitung und den Regionen nahmen ebenfalls einen gebührenden Platz ein. Eingehend wurde vor allem über die Zusammenkunft der Diözesanen Räte und Kommissionen vom 22. März in Solothurn vom Vizepräsidenten des Seelsorgerates, Dr. Markus Henzen, Bern, berichtet. Diese Treffen sollen künftig einmal jährlich stattfinden. Einige Frauen aus dem Seelsorgerat wurden beauftragt, sich darüber zu orientieren, wie weit das Projekt «Frau und Kirche im Bistum Basel» gediehen ist. Kanzlerin Sr. Annelis Kurmann informierte über das am 18. Juni in Solothurn stattfindende Bistumsfest. Es steht unter dem Motto «Als Getaufte leben» und wird den «Aufbruch des Bistums Basel in das 3. Jahrtausend» festlich eröffnen.

Informationsstelle


Erfreulicher Rechnungsabschluss im Bistum Basel

Die intensiven Bemühungen zur Sanierung der Finanzen der allgemeinen Bistumsverwaltung zeigen die ersten Erfolge. Mit grosser Genugtuung konnte die Finanzkommission des Bistums Basel an der Sitzung vom 27. Mai 2000 von einem positiven Rechnungsabschluss Kenntnis nehmen.
Unter Beisein von Bischof Kurt Koch tagte die Finanzkommission des Bistums Basel am 27. Mai 2000 in Solothurn. Haupttraktanden der ordentlichen Sitzung waren die Kenntnisnahme der verschiedenen Berichte und die Genehmigung der Jahresrechnung 1999.
Bei einem Gesamtaufwand von 4,27 Millionen und einem Gesamtertrag von 4,48 Millionen Franken schloss die Rechnung 1999 mit einem Mehrertrag von Fr. 203632.­. Dies sind rund Fr. 200000.­ mehr als budgetiert. Dieses Resultat konnte trotz Mindereinnahmen von Fr. 43000.­ realisiert werden. Diese Verbesserungen gegenüber dem Budget betreffen insgesamt 15 Positionen und sind vor allem auf nicht besetzte Stellen und auf einen Minderaufwand bei der Diözesanen Fortbildung zurückzuführen. Ohne den ausserordentlichen Bistumsbeitrag, der im Hinblick zur Sanierung der Bistumsfinanzen beschlossen worden war, wäre aber wiederum ein grosses Defizit entstanden.
Ein Hauptproblem bleibt nach wie vor die EDV-Anlage im Bischöflichen Ordinariat. Die neuen Einrichtungen laufen seit dem 1. Januar 2000 ohne nennenswerte Störungen. Sorgenkind ist aber die Datenbank. Für das bisherige veraltete Programm konnte noch kein Nachfolgeprogramm gefunden werden, das in einem gewissen Preis-/Leistungsverhältnis steht.
Der allgemeine Personalmangel in der Seelsorge und insbesondere der Priestermangel erfordern zusätzliche Beratungen der Pfarreien und Kirchgemeinden durch das Personalamt des Bistums Basel. Wegen dessen personellen Unterdotierungen können die gewünschten Hilfeleistungen oft nicht geboten werden. So wird man gemäss den Ausführungen von Generalvikar Rudolf Schmid anlässlich der Budgetsitzung der Finanzkommission eine Aufstockung um vier bis fünf Stellen beantragen.
Eines der Hauptziele der Bistumsleitung ist die Neueinteilung des Bistums in grössere Regionaldekanate, die heute noch an die jeweiligen Kantonsgrenzen gebunden sind und demzufolge eine sehr unterschiedliche Zahl von Kirchenmitgliedern und Pfarreien zu betreuen haben. Ein grosses Anliegen auch des Bischofs ist die Schaffung eines Lastenausgleichs zwischen den finanzstarken und den finanzschwachen Kantonen. So wie es früher nur die Kirchgemeinden gegeben hat, die sich allmählich zu den kantonalen Landeskirchen zusammengefunden haben, sieht der Bischof als Zukunftsvision eine Organisation, in der die zehn kantonalkirchlichen Organisationen zusammen eine Körperschaft bilden.
Für das Budget 2001 wurde dann der gleich hohe Bistumsbeitrag wie für das laufende Jahr festgelegt, nämlich Fr. 2.­ ordentlicher und Fr. ­.50 Sonderbeitrag pro Kirchenmitglied.
Zum Schluss der Sitzung wurde Dr. Peter Plattner, Frauenfeld, verabschiedet. Dr. Peter Plattner hatte 1973 zum ersten Mal an einer Sitzung der Finanzkommission teilgenommen. Er hat die Kommission während vieler Jahre bis 1996 präsidiert. Als Mann der ersten Stunde war er auch massgeblich am entstehen der Finanzkommission mitbeteiligt gewesen.

Finanzkommission


Bistum Chur

 

Ordinariatsferien

Die Büros des Bischöflichen Ordinariates und der Bischöflichen Kanzlei Chur sind vom Freitagabend, 21. Juli 2000, bis Montagmorgen, 7. August 2000, ferienhalber geschlossen. Ein Mitglied des Bischöflichen Ordinariates ist für dringende Fälle jeweils von Montag bis Freitag, vormittags von 9.30 bis 10.30 Uhr, und nachmittags von 15.30 bis 16.30 Uhr, über Telefon 081-2522312 erreichbar. Mitteilungen über Fax 081-2536140 sind jederzeit möglich.


Weihe von Priestern und Diakonen

Am Samstag, 3. Juni 2000, hat Diözesanbischof Amédée Grab in der Kathedrale Chur, Diakon Gregor Barmet, geboren am 18. Januar 1972 in Luzern, von Inwil/Ebikon (LU), in Flims (GR), und Diakon Jürg Stuker, geboren am 3. September 1970 in Winterthur (ZH), von Eriswil (BE) in Zürich, zu Priestern geweiht.
Im selben Weihegottesdienst hat unser Diözesanbischof Amédée Grab Herrn Martin Camenzind, geboren am 20. September 1964 in Sarnen (OW), von Gersau (SZ), in Lenzerheide (GR), und Herrn Erich Lehmann, geboren am 24. Mai 1963 in Freiburg i.Ü., von Wünnewil und St. Antoni (FR), in Sachseln (OW), zu Diakonen geweiht.

Bischöfliche Kanzlei


Recollectio

Am 5. Juni 2000, 9.45­16.00 Uhr, wird im Priesterseminar St. Luzi, Chur, eine Recollectio für Diözesanpriester angeboten. Pater Adelhard Signer OFMCap, Mels, hält zuerst eine kurze Betrachtung. Anschliessend Beichtgelegenheit. Um 11.00 Uhr findet ein Vortrag von Herrn Pfarrer Dr. Erwin Keller, St. Gallen, statt. Thema: «Mystagogie und liturgische Bildung. Von der liturgischen Bewegung her (sich) zur Liturgie bewegen.» Um 14.00 Uhr 2. Teil des Vortrages.
Es wird um telefonische Anmeldung gebeten (Telefon 081-2522012).


Bistum St.Gallen

 

St. Gallen: Einsetzung von Pfarrer und Pfarreibeauftragtem

Dekan Heinz Angehrn hat am Sonntag, 28. Mai, in der Heiliggeist-Kirche Riethüsli Alfons Sonderegger, Pfarrer in der Pfarrei St. Otmar, auch zum Pfarrer der benachbarten Pfarrei Riethüsli eingesetzt. Gleichzeitig wurde Stefan Staub-Eigenmann, seit zwei Jahren Pastoralassistent in dieser Pfarrei, als Pfarreibeauftragter eingesetzt.


Indienstnahme von Pastoralassistenten

Im Pastoralkurs 1999/2000 sind fünf Männer im Alter von 31 bis 52 Jahren nach ihrem Theologiestudium auf den praktischen Einsatz in den Pfarreien vorbereitet worden. Am Sonntag, 2. Juli, werden sie zusammen mit einem Kollegen aus dem Vorjahreskurs in der Kathedrale St. Gallen von Bischof Ivo Fürer in den ständigen kirchlichen Dienst des Bistums St. Gallen aufgenommen. Die Institutio erfolgt im Rahmen des Pfarrgottesdienstes um 9 Uhr in der Kathedrale St. Gallen. Die neuen kirchlichen Mitarbeiter sind: Paul Bigger-Bucheli, Sennwald; Stephan Brunner-Buschor, Uznach; Urs Länzlinger, St. Gallen; Michael Saal, Walenstadt; Michael Steuer-Schlatter, Sevelen; und Andreas Wissmiller-Girst, Wattwil.


Priesterweihe in Buchs

Am Sonntag, 9. Juli, wird Bischof Ivo Fürer in Buchs Diakon Josef Karber zum Priester weihen. Der Gottesdienst beginnt um 10 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche. Der Weihekandidat freut sich, wenn aus dem Bistum weitere Priester und Diakone sowie Männer und Frauen im kirchlichen Dienst an der Feier teilnehmen. Priester und Diakone sollten eine Tunika und eine weisse Stola mitbringen und sich vorher im Pfarramt Buchs, Telefon 081-7506050, melden, damit genügend Plätze im Chorraum vorbereitet werden können.
Der aus Bayern stammende Josef Karber (Jg. 1960) hat im Bistum St. Gallen den Pastoralkurs 1998/99 besucht, ist im November 1999 zum Diakon geweiht worden und ist im Seelsorgeverband Buchs-Grabs und Sevelen Ansprechpartner in Grabs.


ACK-Präsidium

Alle zwei Jahre wechselt das Präsidium bei der ACK, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in den Kantonen St. Gallen und Appenzell. Erstmals ist nun eine Frau gewählt worden und zwar Evelyne Graf, Redaktorin des «PfarreiForum», des Pfarrblattes im Bistum St. Gallen (Webergasse 9, Postfach 659, 9004 St. Gallen, Tel. 071-2300531). Weitere katholische Mitglieder sind: Domdekan und Bischofsvikar Markus Büchel, Pfarrer Josef Manser, Speicher, und neu Martin Bieder, Au, der die GFS-Kommission, die Kommission Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der ACK, präsidiert.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2000