21/2000 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
A Sua Santità
Papa Giovanni Paolo II
Città del Vaticano
Beatissimo Padre,
La Conferenza dei vescovi svizzeri e la popolazione cattolica del nostro
Paese Le formulano i migliori auguri di ogni bene per il Suo ottantesimo
compleanno. Grati del Suo operato pieno di saggezza e forza nella fede per
il bene della nostra Chiesa, Le partecipiamo in modo particolare, in questo
giorno di festa, la nostra fervente preghiera. Le auguriamo quindi buona
salute e una forza sempre nuova nell'adempimento del Suo altissimo mandato.
In quest'occasione la Conferenza dei vescovi svizzeri non può non
rammentare con riconoscenza il Suo indimenticabile viaggio pastorale nel
nostro Paese nel 1984, quando espresse ai Vescovi, Sacerdoti, Religiosi
e Religiose e a tutto il Popolo di Dio della nostra terra parole di grande
forza interiore, che ancor oggi risuonano con vivacità nella risposta
alle molte questioni che ci pongono il nostro tempo e la società.
In questo particolare frangente la Conferenza dei vescovi svizzeri ricorda
anche lo straordinario dono della Beatificazione di tre grandi figure femminili
elvetiche nel 1995, avvenimento che continua a spandere in gran copia frutti
spirituali e il suo benefico, salutare effetto.
In quest'Anno giubilare come non ricordare poi il Suo grande impegno nel
promuovere questo Grande Giubileo dell'Anno Santo con una prossimità
sempre edificante all'evento salvifico dell'Incarnazione del Figlio di Dio;
evento che ci trasmette con viva testimonianza, invitando tutta la Chiesa
a transitare attraverso la Porta Santa verso il nuovo millennio.
Merita grande sostegno anche il Suo adoperarsi per il rispetto dei diritti
umani in tutto il mondo, per la giustizia sociale, per la libertà
e la solidarietà, e gli sforzi in vista della promozione dell'unità
della Chiesa, la vitalità della fede ricevuta da chi ci precedette,
lo slancio d'evangelizzazione: altrettanti esempi a sostegno del servizio
nella Chiesa.
Beatissimo Padre, in vari modi cerchiamo da parte nostra di vivere la solidarietà
con Lei e la communio con la Chiesa universale. Numerose sono le sfide del
nostro tempo
in quest'ambito. Perciò abbiamo bisogno del Suo sostegno e dobbiamo
poter contare sulla Sua fiducia e sul Suo aiuto. Tutti i membri della Conferenza
dei vescovi svizzeri sono pronti ad assumere la loro responsabilità
nella communio con la Chiesa universale. La comunione nel collegio dei Successori
degli Apostoli e soprattutto con il Successore di San Pietro ci stanno quindi
veramente a cuore, come segno indefettibile dell'unità con il Cristo
Signore.
Non c'è quasi giorno in cui non Le capiti di incontrare un nostro
compatriota... La Guardia Svizzera Pontificia assolve infatti un servizio
di rilievo, e volentieri sottolineiamo qui uno speciale vincolo con la Sua
persona. Altri cittadini elvetici sono a Sua disposizione quali collaboratori
competenti e fedeli. Ciò ci onora e ci allieta.
Possa il Signore Gesù preservarLa a lungo in buona salute nel ministero
petrino affidatoLe! I Vescovi svizzeri Le fanno i loro sinceri auguri e
Le assicurano il loro fraterno vincolo e la preghiera, fiduciosi nell'intercessione
della Santissima Vergine e Madre di Dio e del nostro patrono nazionale San
Nicolao della Flüe.
La salutiamo con l'espressione del nostro deferente omaggio, in Cristo e
Maria.
Die Medienkommission der Schweizer Bischofskonferenz verleiht den Katholischen
Medienpreis 2000 an den Genfer Journalisten Michel Bavarel. Die Preisübergabe
erfolgt im Rahmen einer Feier in Freiburg am 9. Juni dieses Jahres.
Mit dieser Auszeichnung wird das beeindruckende Bemühen des Preisträgers
gewürdigt, die Probleme der Länder der südlichen Hemisphäre
hierzulande bekannt zu machen. Seit über dreissig Jahren übernahm
der ursprüngliche Radio-Journalist verschiedenste Mandate. Jedes Jahr
führen ihn Reisen in mehrere Länder Asiens, Afrikas und Lateinamerikas.
In Artikeln und Buchveröffentlichungen hat er nachhaltig dazu beigetragen,
dass Bischöfe wie Msgr. Camara, Romero, Ruiz und andere bei uns bekannt
wurden.
Eine lobende Erwähnung erhält die durch die beiden kirchlichen
Mediendienste «Service protestant de Radio» und «Centre
Catholique de Radio et Télévision» ökumenisch produzierte
«Radio Suisse Romande»-Serie «Figures croyantes du XXe
siècle: Ils ont marché sur la terre». Der Katholische
Medienpreis 2000 sowie die lobende Erwähnung werden am Freitag vor
Pfingsten um 11.15 Uhr im Senatssaal der Universität Freiburg durch
Bischof Bernard Genoud übergeben.
Der Katholische Medienpreis ging in den letzten Jahren an das Projekt der
wöchentlichen Sonderseiten «Religion & Gesellschaft»
bzw. «Christ und Welt» der Vereinigung der Verleger katholischer
Zeitungen (1999), die Redaktion «Religion» von Schweizer Radio
DRS (1998), an die Journalisten Yvan Stern/Philippe Dahinden (1997), an
den ehemaligen NZZ-Redaktor Hanno Helbling (1996), an die Filmemacher Reni
Mertens/Walter Marti (1995) und an die TV-Schaffenden Jean-Philippe Rapp/Georges
Haldas (1994).
Der «Mediensonntag» will am 4. Juni 2000 (in der Diözese
Lausanne-Genf-Freiburg ausnahmsweise an Pfingsten) wieder die kirchliche
Verantwortung im Bereich sozialer Kommunikationsmittel bewusst machen und
mit der Medienkollekte erforderliche Mittel zusammentragen. Die entsprechenden
Unterlagen sind den Pfarreien dieser Tage zugestellt worden.
Die Studienbegleitung wird ab Herbst 2000 durch ein Begleitteam in einem noch aufzubauenden Begegnungszentrum im Salesianum wahrgenommen. Das Team setzt sich aus einem/einer Ausbildungsleiter/Ausbildungsleiterin und zwei Begleitpersonen in der geistlichen Begleitung zusammen. Im Team sollen mindestens ein Priester und eine Frau vertreten sein. Für diese Aufgabe sucht die DOK Kandidaten/Kandidatinnen mit abgeschlossenem Theologiestudium und Erfahrung in der Seelsorge. Zusatzausbildungen sind von Vorteil. Interessenten/Interessentinnen sollten sich bis zum 8. Juni 2000 beim Präsidenten der Regentenkonferenz, Stefan Roth, Priesterseminar Sitten, 1762 Givisiez, bewerben, wo auch weitere Auskünfte zum Konzept der Studienbegleitung eingeholt werden können. Telefon 026-4607070.
Der Bischof von Basel, Msgr. Dr. Kurt Koch, hat den designierten Weihbischof,
Bischofsvikar Denis Theurillat, zum residierenden Domherrn des Standes Bern
und zum Mitglied des Domkapitels gewählt. Der neue Domherr wird auf
den 1. Juni 2000 ernannt. Während des Festgottesdienstes zur Bischofsweihe
am 22. Juni 2000 wird er als Domherr in sein Amt eingesetzt. Gleichzeitig
wird der bisherige residierende Domherr Dr. Joseph Candolfi zum Ehrendomherrn
ernannt.
Der neue Domherr Denis Theurillat wurde 1950 in Epauvillers (Jura) geboren.
Nach seinem Theologiestudium und der Priesterweihe 1976 war Denis Theurillat
zunächst nach Vikariaten in Bassecourt und St-Imier Pfarrer in Malleray-Bévilard
(BE). Mit der Wahl eines Domherrn, der als Pfarrer im französischsprachigen
Teil des Kantons Bern tätig war, ist wiederum neben Domherr Hans Baur
und Domherr Alois Stammler ein Repräsentant der sprachlichen Minderheit
des Kantons Bern im Domkapitel vertreten.
Guido von Däniken-Probst als Gemeindeleiter von Birsfelden auf den 14. Mai 2000.
Die Arbeitsstelle für die katholische Jugendseelsorge im Aargau
sucht eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter Jugendseelsorge (80%-Pensum)
auf Oktober 2000 oder nach Vereinbarung (siehe Inserat).
Interessierte melden sich bitte bis zum 8. Juni 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch
Zu einem brüderlichen Zusammentreffen kamen am Mittwoch, 17. Mai,
Pfarrer und Priester des Bistums Basel nach Solothurn, um zusammen mit Bischof
Kurt Koch ihr vierzigjähriges Priesterjubiläum zu feiern.
Von den Priestern des Weihejahrgangs 1960 waren anwesend:
Alfred Berger, Pfarrer und Dekan, Sins;
Jakob Bernet, Pfarrer, Oberlunkhofen;
Kuno Eggenschwiler, Domkanzler und Regionaldekan, Solothurn;
Heinrich Eisenreich, emeritierter Spitalseelsorger, Ettingen;
Alois Elmiger, Betagtenseelsorger, Sursee;
Joseph John, emeritierter Pfarrer, Leutwil;
Karl Kirchhofer, Professor, Luzern;
Willy Nick, Chorherr zu St. Leodegar, Luzern;
Ernst Peterhans, Pfarrer, Amriswil;
Aldo Porta, Pfarradministrator, Oberwil (AG);
Eugen Stierli, Pfarrer, Egerkingen.
Eingeladen war auch Franz Bachmann, Oberweningen (ZH).
Während des Gottesdienstes in der Kapelle St. Johannes des Täufers im Bischöflichen Ordinariat sprach Bischof Koch davon, dass der Priester wie eine «transparente Durchgangsstation für Christus» sei. Um diese Sendung zu erfüllen, nämlich Christi Gegenwart darzustellen und zu bezeugen, sei der Priester auf das Wirken des Heiligen Geistes angewiesen. Der Bischof betonte, der priesterliche Dienst sei kein «Auslaufmodell», sondern vielmehr für die Kirche unverzichtbar und durch nichts ersetzbar. Er schloss mit einem herzlichen Dank an die Jubilare für das Glaubenszeugnis, das sie mit ihrem priesterlichen Leben gegeben hätten. Der Dank fand auch seinen Ausdruck in einem Apéro sowie in einem anschliessenden gemeinsamen Mittagessen.
Mit dem Motto «Mit Christus Grenzen überschreiten» sind
Christen aller Kirchen des Elsass, von Süddeutschland und der Schweiz
zu einem ökumenischen Treffen am Pfingstmontag nach Strassburg eingeladen.
Die ökumenische Eröffnungsfeier beginnt um 10.30 Uhr in der Kathedrale,
wo auch das Programmheft erhältlich ist. Danach gibt es verschiedene
Begegnungsmöglichkeiten, zum Beispiel im Hof des Collège Saint-Etienne.
Im Temple Neuf hält Bischof Walter Kaspar (Rom) einen Vortrag über
«Die Kirche und Europa. Aufgaben und Herausforderungen». In
der Thomas-Kirche ertönt zwischen 12.00 und 14.00 Uhr geistliche Musik.
Kirchliche Kunst ist in der Kirche Saint-Pierre le Jeune zu sehen.
Um 14.30 Uhr zeigen Jugendliche ein grosses szenisches Spiel auf dem Place
Kléber. Dort ist um 16.00 Uhr auch der gemeinsame Ökumenische
Schlussgottesdienst, an dem auch der Basler Bischof Kurt Koch und sein Weihbischof
Martin Gächter teilnehmen. Sie hoffen, dass auch viele interessierte
Christen aus der Schweiz den Weg nach Strassburg finden.
Eine Anmeldung ist nicht nötig. Das Mittagessen kann mitgebracht, in
einem Elsässer Restaurant oder an einem Verpflegungsstand eingenommen
werden. Mitgebrachte zusammenlegbare Sitzgelegenheiten könnten an mehreren
Orten nützlich sein.
Auf Wiedersehen am Pfingstmontag in Strassburg!
Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:
P. Theodosius Caratsch OFMCap, zusätzlich zu seinen Aufgaben als Pfarradministrator
der Pfarreien Susch, Zernez, Ardez und Scuol, zum Pfarrer der Pfarrei Hl.
Dreifaltigkeit in Tarasp und zum Pfarradministrator der Pfarrei Hl. Florinus
in Martina;
P. Oskar Brenn zum Kaplan des St. Josefsklösterli in Schwyz.
Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Pfarrei Vorderthal/Innerthal
(SZ) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 9. Juni 2000 beim Sekretariat
des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Von verschiedener Seite wurde angefragt, ob der Gemeindeleiter/die Gemeindeleiterin
wie der Pfarrer von der Kirchgemeindeversammlung gewählt werden könne.
Darauf antwortet der Bischofsrat wie folgt:
Der Gemeindeleiter/die Gemeindeleiterin wird vom Diözesanbischof mit
einem Teil der Leitungsfunktionen in einer bestimmten Pfarrgemeinde beauftragt.
Für eine erspriessliche Ausübung dieser Funktionen ist eine gute
Akzeptanz durch die Gemeinde erforderlich. Deshalb haben die «Richtlinien
für die Einsetzung von Gemeindeleitern und Gemeindeleiterinnen im Bistum
Chur» festgelegt, dass «der Ernennung ... die Rücksprache
... mit der staatskirchenrechtlichen Behörde bzw. dem der Pfarrwahlkommission
entsprechenden Gremium» vorausgehen muss (Nr. 9).
Der Gemeindeleiter/die Gemeindeleiterin verfügt jedoch über keine
eigene Jurisdiktionsvollmacht oder über andere Pfarrrechte; er/sie
übt ihre Leitungsvollmachten immer nur kraft einer Delegation durch
den Diözesanbischof aus. Deshalb können sie weder im kirchenrechtlichen
noch im staatskirchenrechtlichen Sinn als Pfarrer gelten, und das Privileg
der Volkswahl der Pfarrer (Präsentationsrecht der Gemeinde) kann auf
sie keine Anwendung finden. Der Bischofsrat sieht sich gegenwärtig
weder befugt noch veranlasst, diese Sachlage zu ändern.
Für den Monat Juli sucht ein Priester aus dem Kongo, der in Rom
studiert, eine Aushilfestelle. Interessenten wenden sich bitte an folgende
Adresse: Abbé Albert Kanyali Mughanda, Pachocchia S. Igino Papa,
Via Ernesto Rossi 44, I-00155 Roma (Telefon 0039-064070360, Fax 0039-0640239).
Für die Monate Juli und August sucht ein Priester aus Indien eine Aushilfestelle.
Er verfügt über gute Deutschkenntnisse und hat früher schon
Aushilfen in unserem Bistum gemacht. Interessenten wenden sich bitte an
folgende Adresse: Rektor Paul Mudathotty, Ruhalaya, b.p. 4, Ujjain
456006, M.P. India.
Nähere Auskunft erteilt das Diözesane Personalamt, Klosterhof
6b, 9001 St. Gallen (Telefon 071-2273347).
Die persönliche Bereicherung einerseits und die meist fehlende Zeit
für die vertiefte Behandlung eines Themas andererseits waren im Rückblick
auf die vierjährige Amtsdauer des Seelsorgerates des Bistums St. Gallen
an der letzten Sitzung in Oberriet am stärksten hervorgehoben worden.
Auch an dieser Sitzung war die Zeit für die Gruppenarbeit zu kurz bemessen.
Aber die Ratsmitglieder hatten die Hausaufgabe gemacht und für sich
die Fragen zur Ratsarbeit der letzten vier Jahre beantwortet, so dass das
Büro doch einige Überlegungen, Wünsche und Anregungen für
die Gestaltung der Sitzungen in der neuen Amtsdauer mitnehmen konnte.
Geschätzt wurden die jährlichen eineinhalb Tage dauernden Sitzungen
in Quarten, an denen ein Thema (Europäische Ökumenische Versammlung
in Graz, Abstimmung über das Arbeitsgesetz, In Gemeinschaft glauben,
Bistumsprojekt, Wortgottes-Feiern) etwas vertieft behandelt werden konnte
und die Zeit und Raum boten für das gegenseitige Sichkennenlernen.
Generell als zu kurz und deshalb als unbefriedigend hingegen wurden die
drei Sitzungen (Freiwilligen-Arbeit, Islam, Gen-Schutz-Initiative, Ökumenische
Konsultation, Asylsuchende unter uns, Sakramentenpastoral) am Samstag, von
8.30 bis 13 Uhr, beurteilt. Eine Verlängerung bis in den Nachmittag
hinein wurde von den meisten Anwesenden befürwortet. Hingegen wünschten
sich einige einen zentralen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut
erreichbaren Tagungsort, wodurch auch das Vorstellen der jeweiligen Pfarrei
wegfallen täte, andere begrüssten es, dass sie durch die verschiedenen
Tagungsorte weitere Pfarreien im Bistum kennen lernen. Geschätzt wurde
die gute Vorbereitung der Sitzungen durch das Büro mit Hausaufgaben
und Arbeitsblättern.
Durchwegs positiv gewertet wurde die Arbeit mit dem Bistumsprojekt «He!
Was glaubst Du?», das auch Thema im Priesterrat und Rat der hauptamtlichen
Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen war und das meist erfolgreich in die
Dekanats- und Pfarreiräte hineingegeben und so die gewünschte
Verbindung geschaffen werden konnte. Wer als Seelsorgerat nicht auch Pfarreirat
ist, hat oft Mühe, dort nicht nur als blosser Berichterstatter aufgenommen
zu werden. Man könne zu viele Räte mit zu vielen Sitzungen im
Bistum haben, hiess es mehrmals, und gleichzeitig wurden effizientere Strukturen
gewünscht. Bedauert wurde, dass Pfarreianliegen noch zu wenig via Seelsorgerat
an den Bischof gelangen. Angeregt wurde, dass der Seeslorgerat, in dem Priesterrat
und der Rat der hauptamtlichen Laienseelsorger/Laienseelsorgerinnen vertreten
ist, Gegenrecht halten kann.
Von jenen Frauen und Männern, die sich neu in den Seelsorgerat wählen
lassen, wird erwartet, dass ihr Entscheid zur Mitarbeit ein verbindlicher
ist und sich dies in der Präsenz an den Sitzungen ausdrückt. Postuliert
wurde ferner, dass Wahlvorschläge für die Delegation in Fachkommissionen
nicht «aus dem Stand» erfolgen.
Er sei immer gern an die Sitzungen gekommen, sagte Bischof Ivo, nachdem
ihm und auch Bischofsvikar Markus Büchel für das engagierte Mitmachen
und für das Ernstnehmen des Rates gedankt worden war. Wie stark ihm
die Ratsarbeit einen Hintergrund biete für die Ausübung des Bischofsamtes
spüre er gerade bei den Pastoralgesprächen in den Pfarreien. Selbstverständlich
müsse man sich Gedanken darüber machen, wie beispielsweise das
im Seelsorgerat Erarbeitete an die Basis weitergegeben werden könne,
aber noch wichtiger finde er, dass die Mitarbeit bei jedem Ratsmitglied
in irgendeiner Form Frucht bringe und dies im persönlichen Umfeld weiter
vermittelt werde.
Wie gut das Klima in der abgelaufenen Amtszeit war, zeigte sich nochmals
deutlich in der Abschlussrunde, in der nach einer Meditation Wünsche
für die Kirche und die weitere Ratsarbeit formuliert wurden. Präsidentin
Rösli Zeller dankte allen Mitgliedern für ihr Mittun und im Besonderen
jenen, die im Büro, in einer Arbeitsgruppe oder in der in dieser Amtszeit
gegründeten Spurgruppe mitgemacht hatten. Sie ihrerseits wurde mit
einem Rosenbäumchen überrascht als Dank für ihren grossen
Einsatz als Präsidentin und vorher als Mitglied. Die Ratsmitglieder,
auch jene, die nochmals vier Jahre dabei sein werden, erhielten ein Geschichtenbuch.
Die Amtszeit ist auf zweimal vier Jahre beschränkt.