20/2000

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistum Basel

 

Ausschreibungen

Die auf den 1. August 2000 frei werdende Seelsorgestelle von Gunzgen (SO) wird für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die vakante Pfarrstelle Frauenfeld (TG) (einschliesslich der Pfarrverantwortung im Seelsorgeverband Gachnang-Uesslingen) ist zur Wiederbesetzung für einen Pfarrer ausgeschrieben.
Die auf Herbst 2000 frei werdende Pfarrei Ermatingen (TG) wird zur Wiederbesetzung für einen Pfarrer ausgeschrieben.
Interessierte melden sich bitte bis zum 17. Juni 2000 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt@bistum-basel.ch


Ernennungen

Dr. Walter Bühlmann als Vierherr der Pfarrei Sursee ab 7. Mai 2000;
Waldemar Cupa-Götschi als Gemeindeleiter in der Pfarrei Solothurn, St. Niklaus, ab 14. Mai 2000;
Elisabeth Lindner als Spitalseelsorgerin an der Psychiatrischen Universitätsklinik Basel ab 16. April 2000;
Matthias Angehrn als Klinikseelsorger der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen (TG) ab 21. Mai 2000.


Bistum Chur

 

Ausschreibung

Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Kaplanei Wiesenberg (NW) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Interessenten mögen sich melden bis zum 9. Juni 2000 beim Sekretariat des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.


Bistum St.Gallen

 

Umfrage «Seelsorge an den Seelsorgern»

Seelsorger und Seelsorgerinnen müssen sich in ihrem Berufsalltag immer wieder mit der Frage beschäftigen, wie es den Menschen geht, mit denen sie direkt zusammenarbeiten, und jenen, für die sie in ihrer Pfarrei verantwortlich sind. Wie aber geht es den Seelsorgern und Seelsorgerinnen bei ihrer Arbeit? Sind sie dabei glücklich, zufrieden, überfordert, frustriert? Wer steht den Seelsorgenden zur Seite, wenn sie Schwierigkeiten im Berufsalltag oder im privaten Bereich bewältigen müssen?
Schon längere Zeit ist im Bistum der Ruf nach Seelsorge an den Seelsorgenden zu vernehmen. Im Auftrag des Priesterrates und des Rates der hauptamtlichen Seelsorger und Seelsorgerinnen hat sich eine Arbeitsgruppe (Generalvikar Anton Thaler/Leitung, Dekan Heinz Angehrn, Pastoralassistentin Kristina Grafström, Fortbildungsleiter Paul B. Hutter, Jugendseelsorger Jan Vosse, Katechet Hanspeter Wagner) Gedanken darüber gemacht. Geplant sind nun ­ wenn erwünscht ­ regelmässige Gespräche mit einem Berater oder einer Beraterin, der/die durch das Bistum teilzeitlich angestellt wird. Diese Person soll unabhängig sein von Bischof und Personalamt, aber kirchlich eingebunden und mit den Verhältnissen im Bistum vertraut sein sowie über eine hohe psychologische Kompetenz verfügen.
Zwecks genauerer Bedürfnisabklärung wurde an der letzten Dekanenkonferenz beschlossen, allen hauptamtlich Tätigen sowie den pensionierten Seelsorgenden einen von der Arbeitsgruppe vorbereiteten Fragebogen zukommen zu lassen, der bis zu Beginn der Sommerferien anonym an die Dekane zurückgeschickt oder abgegeben werden kann. Sie werden dabei gefragt, ob sie das oben beschriebene Angebot und allenfalls wie oft jährlich nutzen täten, ob sich der Berater, die Beraterin beim Seelsorgenden melden soll oder ob dieser selber den ersten Schritt macht. Gefragt wird nach den Anforderungen, die der Berater, die Beraterin, erfüllen sollten, ob das Geschlecht und die Frage geweiht oder nicht geweiht eine Rolle spielen usw. Es können auch konkrete Namensvorschläge für eine Beraterin oder einen Berater gemacht werden.


Am Ende einer Amtsdauer: Pfarreiräte und Dekanatsräte

Im Rückblick auf die vierjährige Amtsdauer von Pfarreiräten und Dekanatsräten wurde in der letzten Dekanenkonferenz festgehalten, dass die Pfarreiräte in vielen Pfarreien gut und mit grossem Einsatz arbeiten, ja dass sie teilweise gestärkt wurden. Dabei ist die Zusammenarbeit mit der Pfarreileitung eine wichtige Voraussetzung. Im Vorfeld der Neuwahlen, die teilweise gleichzeitig mit den Neuwahlen in die Kirchenverwaltungsräte stattfanden, war aufgefallen, dass bestimmte Personen für beide Räte angefragt wurden, ohne dass die Aufgaben der beiden verschiedenen Gremien klar dargestellt worden wären. Die von Pfarrer Paul B. Hutter, zuständig für Fortbildung im Ordinariat, angebotenen Einführungsveranstaltungen für neue Pfarreiräte sind sehr geschätzt worden.
In den Dekanatsräten Altstätten, Appenzell, Gossau, Uznach, Wil-Wattwil wird gut gearbeitet. In Sargans und Rorschach wird der Rat neu belebt und aufgebaut, in St. Gallen jedoch ist er sistiert worden. Dort, wo die Leitung des Pfarreirates im Dekanatsrat mitmacht, wird das im Dekanatsrat Erarbeitete meist besser in die Pfarreien weitergeleitet. Im Seelsorgerat soll inskünftig explizit festgehalten werden, welche Anliegen in den Dekanatsrat hineingetragen werden sollen.


Priesterliche Aushilfen

Wenn Bedarf an priesterlichen Aushilfen besteht, kann man sich bei Generalvikar Dr. Anton Thaler melden. Er hat immer wieder Anfragen von in- und ausländischen Priestern, die gerne für eine kurze Zeit in einer Pfarrei einen Einsatz machen möchten.


Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

 

Im Herrn verschieden

Edmond Chavaz
Geboren am 27. Februar 1905 in Genf. Priesterweihe 1932, Vikariatsjahre von 1932­1940 in verschiedenen Genfer Pfarreien, Studentenseelsorger in Genf von 1940­1951. Pfarrer von Grand-Saconnex 1951­1977. Gestorben in Genf am 8. Mai 2000.


Bistum Sitten

 

Im Herrn verschieden

Arnold Andreas, alt Pfarrer, Mörel
Am 7. Mai 2000 ist alt Pfarrer Andreas Arnold im Alter von 83 Jahren in Mörel gestorben. Andreas Arnold wurde am 22. Dezember 1917 in Simplon-Dorf geboren. Am 29. Juni 1941 erhielt er die Priesterweihe und studierte danach von 1941­1943 am Kanisianum in Sitten noch weiter im Fach Kirchenrecht. Von 1943­1958 war er in Siders Vikar für die deutschsprachigen Pfarreiangehörigen; von 1958­1979 war er Pfarrer von Raron und von 1964­1979 zusätzlich auch Dekan des Dekanates Raron. Von 1979­1996 war er Pfarrer von Grengiols. Neben allen diesen Tätigkeiten war er auch Richter am kirchlichen Gericht des Bistums. 1996 zog er sich aus gesundheitlichen Gründen zurück und lebte bei seinen Angehörigen in Ried-Mörel. Als das Haus Sepibus in Mörel eröffnet wurde, lebte er hier im Ruhestand. Am frühen Morgen des 7. Mai 2000 starb Andreas Arnold. Er wurde am 9. Mai 2000 in Simplon-Dorf beerdigt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2000