16-17/2000 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die auf den 1. Februar 2001 vakant werdende 60%-Stelle eines Spitalseelsorgers
am Kantonsspital Münsterlingen (TG) wird für einen Priester mit
CPT- oder vergleichbaren Zusatzausbildung zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die vakante Pfarrei Baar (ZG) wird für einen Pfarrer und einen Gemeindeleiter/eine
Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Diese Form einer Co-Leitung
für die grosse Pfarrei Baar (über 11000 Gläubige) ist das
Ergebnis eines längeren Abklärungs- und Gesprächsprozesses
(vgl. auch Inserat).
Interessierte melden sich bitte bis zum 16. Mai 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch
Nachdem in letzter Zeit aus der Paroisse catholique St-Paul CP 58, Benguela (Burkina Faso), Faxbriefe an verschiedene Priester unseres Bistums versandt wurden, bitten wir alle Empfänger, diesen Briefen keine Beachtung zu schenken. Diese Schreiben sind mit einem Namen eines unserer Diözesanpriester als Absender unterzeichnet, der aber in keiner Beziehung zu diesen Schreiben steht noch davon Kenntnis hat. Er distanziert sich in aller Form von diesen Bettelbriefen.
In den Pfarreien Henau und Niederuzwil wird Pfarrer Josef Bawidamann
in Pension gehen und in Oberuzwil und Bichwil sind infolge Wegzugs von Pfarrer
Fridolin Weder die beiden Pfarrämter vakant geworden. Für diese
vier Pfarreien wird ein Pfarrer gesucht.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Pfarreien sind: das Seelsorgeteam
von Henau-
Niederuzwil (unter anderem mit einem Vikar und einem priesterlichen Mitarbeiter
mit Teilpensum), ein Pfarreibeauftragter in Ober-uzwil und ein Pastoralpraktikant
in Bichwil. Als Wohnsitz für den Pfarrer bietet sich das Pfarrhaus
in Niederuzwil an.
Nähere Auskunft erteilt Vikar Michael Pfiffner, Bahnhofstrasse 124,
9244 Niederuzwil, Telefon 071-9559973.
Interessierte Priester melden sich bitte bis 15. Mai 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Isidor Bischof, Alt-Pfarrer, St. Gallenkappel
Am 30. März ist Isidor Bischof im 90. Altersjahr in St. Gallenkappel
gestorben, dort, wo er von 1963 bis 1989 Pfarrer war. Hier wurde er auch
am Dienstag, 4. April 2000, beerdigt.
Isidor Bischof ist 1910 in eine Bauernfamilie im st. gallischen Grub hineingeboren
worden und dort aufgewachsen. Nach dem Besuch der Klosterschulen Disentis
und Einsiedeln und dem Theologiestudium in Freiburg wurde er 1937 zum Priester
geweiht. Dann wurde er Kaplan in Mels und 1944 in Altstätten. Fünf
Jahre später wurde er zum Pfarrer von Quarten gewählt. Zur Pfarrei
gehörten auch die Dörfer Unterterzen, Oberterzen und Quinten.
Schweren Herzens wechselte er 1963 als Pfarrer nach St. Gallenkappel, deren
Pfarreiangehörige er allerdings bald auch lieb gewann.
Neben seinen seelsorgerlichen und priesterlichen Aufgaben nahm sich Pfarrer
Isidor Bischof am neuen Wirkungsort auch baulicher Aufgaben an und brachte
seine künstlerischen Kenntnisse und liturgischen Anliegen ein. Zuerst
wurde das Pfarrhaus, dann 1975 die barocke Pfarrkirche renoviert und schliesslich
auch die Kapelle St. Ursula in Rüeterswil. Da ihm die religiöse
Erziehung der Jugend ein grosses Anliegen war, engagierte er sich auch während
vielen Jahren im Schulrat. Wie schon in Quarten-Mols vertrat Pfarrer Bischof
die Katholiken des Wahlkreises St. Gallenkappel-Walde im Katholischen Kollegium.
Zwei Jahre nach seinem Goldenen Priesterjubiläum, gefeiert mit viel
Musik, die ihm seit seiner Gymnasialzeit viel bedeutete, resignierte Isidor
Bischof im 79. Altersjahr auf die Pfarrei. Er zog sich in eine Wohnung im
neu erbauten Altersheim zurück und stellte seine priesterlichen Dienste
soweit möglich weiterhin der Pfarrei zur Verfügung. Der fehlende
Priester-Nachwuchs beschäftigte Isidor Bischof stark, denn er selber
war für die Gnade der Berufung sehr dankbar. Als nimmermüder Arbeiter
im Weinberg des Herrn ist er nun in dessen Herrlichkeit zurückgekehrt.