14/2000

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Appell der Bischöfe zum Fastenopfer 2000

Fastenzeit ­ Fastenopferzeit: In diesen Tagen der Besinnung auf Ostern wollen wir vermehrt auch an die Armen und Benachteiligten dieser Welt denken und mit ihnen grosszügig teilen. «Time out ­ anders weiter». So das Thema der Fastenkampagne. Gerade die Armen brauchen von Zeit zu Zeit ein «Time out», eine Verschnaufpause, um darüber nachzudenken, wie sie sich dem Würgegriff von Hunger und Ausbeutung entziehen können. Dabei sind sie voller Fantasie und kennen tausend Möglichkeiten.
Das gibt Hoffnung. Doch allein schaffen sie es nicht. Sie brauchen unsere Unterstützung. Oft genügt eine Starthilfe. Und da bieten die Fastenopfer-Projekte den Spenderinnen und Spendern eine reiche Auswahl für einen sinnvollen Einsatz der Gaben, sei es im Bereich der kirchlichen Pastoralarbeit, sei es in der Entwicklungszusammenarbeit. Dank seiner langjährigen direkten Kontakte kann das Fastenopfer Initiativen unterstützen, die das Leben von Menschen, die sonst keine Hilfe bekommen, nachhaltig verbessern.
Bitte denken Sie auch an Folgendes: Lassen Sie den vollen Ertrag der Kollekte oder anderer Aktionen wie Suppentage dem Fastenopfer zukommen. Das Fastenopfer versteht sich ja auch als eine Art «Ausgleichskasse» für Menschen, die sonst wenig oder keinen Zugang zu Spendengeldern haben, und ist deshalb auf einen reichen Ertrag der Sammlung vor Ostern angewiesen.
Wir danken Ihnen.

Freiburg, im März 2000
Die Schweizer Bischofskonferenz


Hilfe für die Kirche in Osteuropa und Asien

Aus Anlass des Tages der Völker sind bei der SKAF (Schweizerische Katholische Arbeitsgemeinschaft für Ausländerfragen) Fr. 121642.­ an Kirchenopfern eingegangen. Bei diesem Kirchenopfer handelt es sich nicht um eine verordnete Kollekte, sondern um einen freiwilligen Akt der Solidarität. Wie angekündigt worden war, sollte diesmal der Solidaritäts-beitrag massgeblich dem rumänischen Priesterseminar in Oradea sowie der Ausbildungshilfe für Seminaristen auf den Philippinen zufliessen. Die zuständige Aufsichtskommission der SKAF hat dem Seminar in Rumänien Fr. 40000.­ und der Ausbildungshilfe auf den Philippinen Fr. 15000.­ zugesprochen. Fr. 9000.­ sind der Ausbildungshilfe für Novizinnen in Vietnam, Fr. 57000.­ dem Fonds Fremdsprachigenseelsorge bei der SKAF gutgeschrieben worden. Der restliche Betrag wird der Solidaritätsaktion 2000 gutgeschrieben.
Vom Ertrag des Solidaritätsopfers dieses Jahres ­ der Tag der Völker wird am 12. November 2000 begangen ­ sollen vor allem Ausbildungsprojekte für Schwestern in Vietnam sowie Ausbildungsprojekte für Priester und Erwachsene in Albanien unterstützt werden.
Die SKAF dankt bei dieser Gelegenheit allen Spenderinnen und Spendern herzlich für die Unterstützung, die für viele Hoffnung bedeutet und ihnen Mut gibt bei der Bewältigung ihres nicht leichten Alltags.

SKAF


Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

DOK-Sitzung

An ihrer 111. Sitzung vom 21. März 2000 im Pfarreizentrum St. Josef, Zürich, hat die Deutschschweizerische Ordinarienkonferenz (DOK) mit zwei Delegationen wichtige Gespräche geführt.
Am Morgen fand ein einstündiger Gedankenaustausch mit einer fünfköpfigen Vertretung der OKJV (Ordinarienkonferenz Jugendverände und -bewegungen) statt. Im Zentrum der Gespräche stand die strategische Bedeutung der OKJV. Die OKJV-Vertretung formulierte nicht nur ihre Wünsche an die DOK, sondern erkundigte sich auch nach den Erwartungen der DOK an die OKJV. Einmal mehr zeigte sich klar, wie vielschichtig sich heute kirchliche Jugendarbeit gestaltet. Aus diesem Grund erweist sich die Formulierung von eindeutigen Wünschen und Erwartungen auf beiden Seiten als schwierig und wenig hilfreich. Deutlich zeichnete sich die Bedeutung der OKJV als Forum des Austausches zwischen Jugendverbänden und Jugendbewegungen ab. Es herrschte Einstimmigkeit in der Überzeugung, dass die OKJV kein Entscheidungsgremium sei, sondern als Gesprächsforum dienen soll. Da sie als Organ die bestehende Pluralität der kirchlichen Jugendarbeit vertritt, soll sie in Zukunft vermehrt als Vernehmlassungsinstanz der DOK in Jugendfragen angesprochen werden. In dieser Funktion wurden die Anwesenden dann gleich zu Rate gezogen und nach ihrer Meinung zu einem vorliegenden Projekt einer neuen Jugendzeitschrift für 14- bis 18-Jährige befragt.
Am Nachmittag legten die Regenten der Bistümer Sitten und Basel ein neues Konzept für die Studienbegleitung der deutschsprachigen Theologiestudierenden in Freiburg vor, das von einer Arbeitsgruppe sorgfältig ausgearbeitet worden war. Ihr gehörten alle Regenten der deutschsprechenden Bistümer an sowie ein Vertreter des Konvikts Salesianum und die gegenwärtige Leiterin des Mentorats. Schwerpunkt des Konzepts ist die Zusammenführung der bis anhin unterschiedlichen Angebote der geistlichen Begleitung zur Nutzung von Synergien. In Zukunft soll ein Begleitteam, bestehend aus drei Personen (wovon wenigstens ein Priester), die Aufgabe der Begleitung der Theologiestudierenden übernehmen. Im Konvikt Salesianum soll ein Begegnungszentrum geschaffen werden. Dem Begleitteam steht eine kleine Gruppe von Studierendenvertretern und -vertreterinnen zur Seite. Die DOK gab ihr grundsätzliches Einverständnis zum neuen Modell, das im Wintersemester 2000/2001 in Kraft treten soll und das bestehende Mentorat ablösen wird. Die Hoffnung wurde ausgedrückt, dass dieses neue Modell den unterschiedlichen Wünschen und Erwartungen der Studierenden und der Bistümer gerecht werden kann.


Bistum Basel

 

Chrisam-Messe 2000

Am Montag in der Karwoche, 17. April 2000, feiert Bischof Kurt Koch zusammen mit dem Presbyterium und den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des Bistums um 10.45 Uhr die Chrisam-Messe in der St.-Ursen-Kathedrale. In diesem Gottesdienst weiht der Bischof das Öl für die Krankensalbung, den Chrisam für Taufe und Firmung, für Weihen und Konsekrationen sowie das Katechumenenöl für die Taufe.
Der Bischof nimmt diese Feier zum Anlass, besonders auch das Heilige Jahr mit den für die Seelsorge Beauftragten zu feiern. Ein herzlicher Willkomm gilt den Priesterjubilaren.
Alle Gläubigen, die den Gottesdienst mitfeiern wollen, sind dazu herzlich eingeladen.

Bischöfliche Kanzlei


Ausschreibungen

Die auf den 1. Oktober 2000 vakant werdende Pfarrstelle der Pfarrei Risch (ZG) im Seelsorgeverband Risch-Rotkreuz-Meierskappel wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die auf den 1. August 2000 vakant werdende Pfarrstelle der Pfarrei Kriegstetten (SO) wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe Inserat).
Interessierte melden sich bitte bis zum 2. Mai 2000 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch


Ernennung

Dr. Sebastian Muthupara-Pulickal als Gemeindeleiter der Pfarrei Wangen bei Olten auf den 2. April 2000.


Bistum Chur

 

Ausschreibung

Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Pfarrei Niederurnen (GL) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 28. April 2000 beim Sekretariat des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.


Bistum St.Gallen

 

Bischofsbrief 2001

Weil in einzelnen Pfarreien weit vorausblickend bereits der Predigtplan für das Jahr 2001 erstellt wird, machen wir ebenfalls heute schon darauf aufmerksam, dass Bischof Ivo Fürer das neue Jahr traditionsgemäss mit einem Brief an die Gläubigen beginnen wird. Dieser soll am Wochenende vom 13./14. Januar in den Gottesdiensten verlesen werden.


Stellenausschreibungen

Seelsorgeverband Oberriet-Rüthi-Kobelwald

Ende August 2000 wird Pfarrer Josef B. Heule vom Seelsorgeverband Oberriet-Rüthi-Kobelwald nach neun Jahren Abschied nehmen, um erneut als Fidei-Donum-Priester in der Diözese Pala (Tschad) zu wirken.
Die Pfarrstelle von Oberriet mit Zuständigkeit auch für Rüthi und Kobelwald wird hiermit für einen erfahrenen Seelsorger zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Die drei Pfarreien bilden seit 1993 einen Seelsorgeverband und verstehen sich immer mehr als Seelsorgeeinheit. Das Seelsorgeteam besteht aus einem Pastoralassistenten in Oberriet, einer Pfarreibeauftragten in Rüthi und einer zurzeit vakanten Stelle in Kobelwald. Vom ganzen Seelsorgeteam wird deshalb Bereitschaft zur Teamarbeit erwartet.
Bewerber melden sich bitte bis 20. April 2000 beim Diözesanen Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.

Seelsorgeverband Bazenheid-Lütisburg

Nach 15-jähriger seelsorgerlicher Tätigkeit in Bazenheid geht Pfarrer Werner Weibel in Pension. Die Pfarrstelle der Pfarrei Bazenheid wird hiermit auf 1. August 2000 zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Der Pfarrer von Bazenheid ist auch zuständiger Priester für die Pfarrei Lütisburg, wo ein Pfarreibeauftragter für die Seelsorge verantwortlich ist.
Bewerber melden sich bitte bis 3. Mai 2000 beim Diözesanen Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.


Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

 

Ernennungen

Der bisherige Bischofsvikar für den deutschsprachigen Bistumsteil, Domherr Thomas Perler, wird nach einer dreimonatigen Sabbatzeit auf den 1. Januar 2001 als Pfarrer in Murten-Kerzers eingesetzt. Die Pfarrgemeinschaft Murten-Kerzers umfasst 25 politische Gemeinden, davon sechs auf Bernischem Kantonsgebiet.
Neupriester Nicolas Glasson wurde zum Vikar von Plaffeien ernannt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2000