9/2000 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Ab dem Jahr 2000 beginnt ein neuer Zyklus «Pastoralbesuche» durch die Bistumsregionen.
Im Jahr 2000: Bistumsregionen Solothurn, Aargau
Im Jahr 2001: Bistumsregionen Bern, Thurgau, Basel-Landschaft, Basel-Stadt
Im Jahr 2002: Bistumsregionen Luzern, Zug, Schaffhausen, Jura
In jedem Dekanat findet ein Treffen des Diözesanbischofs und
des Weihbischofs mit Angehörigen der Pfarreien und Fremdsprachigen-Missionen
statt.
Diese Treffen haben Begegnungs- und Gesprächscharakter und werden dekanatsweise
vorbereitet. Fragen nach christlicher Lebensgestaltung im persönlichen
und familiären Bereich, nach dem Gemeindeleben in den Pfarreien, nach
der Praxis gelebter Solidarität mit Menschen in und ausserhalb der
Kirche, stehen im Mittelpunkt. Es sollen Erfahrungen und Aktivitäten
zur Sprache kommen, wie sie ähnlich oder eben gerade unterschiedlich
in den Pfarreien und Fremdsprachigen-Missionen des Dekanates bzw. der Region
erlebt und angestrebt werden. Das aufmerksame Wahrnehmen der konkreten Gegebenheiten
von heute und das bewusste Hinhören auf die verbindliche Botschaft
des Evangeliums lassen keine Patentrezepte zu. Die Treffen möchten
mithelfen, gemeinsam unserer Zeit entsprechende Wege zu suchen und die bleibenden
Spannungen miteinander zu tragen.
In jedem Dekanat feiert der Diözesanbischof an einem Samstagabend
einen Gottesdienst.
Die Erinnerung an unser Getauftsein, die Zuwendung Gottes uns Menschen gegenüber
dürfen wir auch sakramental in der Eucharistie feiern. Deshalb findet
in jedem Dekanat an einem Samstagabend eine Eucharistiefeier mit dem Diözesanbischof
statt, zu der alle Gläubigen des Dekanats herzlich eingeladen sind.
In jedem Dekanat spenden die Bischöfe das Sakrament der Firmung.
Ordentlicherweise spenden die Bischöfe das Firmsakrament. Dies ist
jedoch in unserem Bistum nur in wenigen Pfarreien möglich. Die Pastoralbesuche
ermöglichen aber eine vermehrte Firmspendung durch die Bischöfe.
Die Firmung durch den Bischof oder den Weihbischof bringt zum Ausdruck,
dass wir Angehörige eines Bistums, der Ortskirche Basel sind.
Tag Dienstag |
Datum 2. Mai |
Ort Laupersdorf |
Bischof Weihbischof Martin Gächter |
Anlass LA |
Tag Freitag |
Datum 25. August |
Ort Buchs |
Bischof Weihbischof Martin Gächter |
Anlass LA |
F = Firmung
GD = Gottesdienst mit Diözesanbischof
LA = Treffen des Diözesanbischofs und des Weihbischofs mit Angehörigen
der Pfarreien und Fremdsprachigen-Missionen
Die vakante Pfarrstelle Lenzburg (AG) wird für eine Gemeindeleiterin/einen
Gemeindeleiter und einen priesterlichen Mitarbeiter (je 100%) oder für
einen Pfarrer und eine Pastoralassistentin/einen Pastoralassistenten (je
100%) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (siehe auch Inserat in SKZ Nr.
8).
Die auf 1. August 2000 vakant werdende Pfarrei Kleinwangen (LU) wird für
Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (Zusammenarbeit
mit der Pfarrei Hohenrain [LU]).
Interessierte melden sich bitte bis zum 22. März 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch
Das Symposium zum gleichnamigen Arbeitsinstrument für pastorales Handeln im Bistum Basel findet am 24./25. November 2000 statt (und nicht am 17./18. November, wie in der SKZ 7/2000 versehentlich angekündigt worden ist).
Heinrich Haag, Professor
Der Verstorbene wurde am 20. Februar 1908 in Zürich geboren und am
6. Juli 1930 in Chur zum Priester geweiht. Von 1931 bis 1976 wirkte er als
Lehrer am Kollegium Maria Hilf und an der Kantonsschule in Schwyz. Geschätzt
war auch seine musikalische Tätigkeit in Kirche und Gemeinschaft, auf
der Orgel und am Klavier. Von 1976 bis 1992 widmete er sich der Altersseelsorge
in der Pfarrei Ingenbohl-Brunnen. Ein langsames Erlöschen seiner Kräfte
liess ihn am 19. Februar 2000 friedlich hinüberschlummern ins unverhüllte
Licht Gottes. Beerdigt wurde er am 24. Februar 2000 in Brunnen.
Einmal mehr hatten die Mitglieder des Seelsorgerates des Bistums St.
Gallen mit der Einladung für eine Sitzung, die am 5. Februar im Pfarreiheim
Teufen stattfand, eine Hausaufgabe bekommen. Als Vorbereitung auf das Thema
«Sakramentenpastoral» sollten sie darüber nachdenken, was
sie sich unter einem Sakrament vorstellen und was für sie persönlich
Sakrament bedeutet. Ihre persönliche Gedankenarbeit brachten sie dann
ein in die Gruppenarbeit. Die Rückmeldungen daraus ergaben eine Fixierung
auf die sieben Sakramente. Es war daher gut und notwendig, dass Pfarrer
Josef Manser, Speicher, grundsätzliche theologische Überlegungen
zu Sakrament und Sakramentalität anstellte und zur weiteren persönlichen
Vertiefung entsprechende Literatur nannte.
Aus seinen Ausführungen ergaben sich Fragen der Hinführung zu
den Sakramenten für die weitere Einzel- und Gruppenarbeit: Wie wird
Gottes Nähe in den Sakramenten Taufe, Firmung, Eucharistie und Busse
erfahrbar? Wo und warum wird sie nicht erfahrbar? Gibt es Vorschläge
für das Erfahrbar-Machen?
Als Ergebnisse der Gespräche wurden genannt:
Für die Arbeitsgruppe des Bistumsprojektes «He! Was glaubst Du?» war die Auseinandersetzung der Seelsorgeratsmitglieder mit der Sakramentenpastoral (sie war gewünscht worden nach der Diskussion um die Wortgottesfeiern und die Sakramentalität des Wortes) ein wichtiger Schritt für ihre weitere Arbeit. Die Ergebnisse der zweiten Gruppenarbeit werden nämlich einfliessen in die Vorbereitungen der dritten Projektphase, die nach dem Sehen und Urteilen zum Handeln führen soll.
Bischöfliches Ordinariat 026-3474850; Fax 026-3474851
Direktwahl Generalvikar 026-3474855
Direktwahl Kanzler 026-3474854
E-Mail eveche.lgf@mcnet.ch
Die Ölweih-Messe findet statt in der Kathedrale St. Niklaus am Dienstag, 18. April 2000, um 10 Uhr. An- und Ausziehen der liturgischen Gewänder (weisse Stola, Albe) kann im Gerichtsgebäude, Chorherrengasse 1, geschehen. Für das anschliessende Mittagsmahl im Restaurant Grenette ist eine schriftliche Anmeldung nötig an die Bischöfliche Kanzlei, Postfach 271, 1701 Freiburg.
Der bischöfliche Hirtenbrief wird in diesem Jahr zur Fastenmitte, das heisst 1./2. April 2000, verlesen und trägt den Titel: «Volk Gottes unterwegs».