2/2000

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistum Basel

 

Ernennung

Karl Schmuki auf den 9. Januar 2000 als Pfarrer der Pfarrei Romoos (LU).


Bischöfliche Beauftragungen in den Monaten September bis Dezember 1999

Urs Bisang-Grubenmann als Jugendseelsorger des Dekanates Fricktal (AG);
Andrzej Chmielak als priesterlicher Mitarbeiter der Pfarreien des Seelsorgeverbandes Kirchdorf-Nussbaumen-Untersiggenthal (AG);
Bernadette Schneider als Katechetin des Seelsorgeverbandes Arbon-Steinebrunn-Horn (TG);
Michèle Schwartz-Adam als Pastoralassistentin der Pfarrei Villmergen (AG);
Thomas Mauchle als Pastoralassistent der Pfarrei Ruswil (LU);
Dr. Plasch Spescha als Leiter der katholischen Seelsorge am Inselspital Bern;
Ruedi Albisser als Seelsorger am Inselspital Bern.


Stellenausschreibung

Die auf 1. Juli 2000 vakant werdende Pfarrstelle Lyss (BE) im Seelsorgeverband Lyss-Ins-Büren wird für Pfarrer oder Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Anmeldefrist: Interessenten melden sich bitte bis 3. Februar 2000 beim Diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch


Bistum St.Gallen

 

Seelsorgerat des Bistums St. Gallen

Die erste Sitzung im neuen Jahr findet statt am Samstag, 5. Februar, in Teufen. Sie beginnt um 8.30 Uhr und endet mit dem Mittagessen um 13.00 Uhr. Zur Vorbereitung auf diese Sitzung, in der es um das Verständnis des Sakramentes und der Hinführung zu den Sakramenten geht, sollen sich die Mitglieder darüber Gedanken machen, was für sie Sakrament heisst, was sie sich darunter vorstellen und welche Bedeutung ein Sakrament für sie hat.


Im Herrn verschieden

Kanonikus und Pfarrer Albert Brunner, Sargans
Im Spital Walenstadt ist am 5. Januar 2000 im 68. Altersjahr Kanonikus Albert Brunner gestorben. Beerdigt wurde er am 10. Januar in Sargans. Er hat sich von seiner schweren Krankheit und der dadurch bedingten Operation im Jahre 1996 nie mehr richtig erholt, sich aber trotz vieler Schmerzen immer noch mit allen seinen Kräften als Pfarrer von Sargans, als Mitglied des Domkapitels und bis Ende des vergangenen Jahres auch als Kollegienrat eingesetzt.
Albert Brunner ist 1932 in Widnau geboren worden und dort mit drei Schwestern aufgewachsen. Er hat das Kollegium Appenzell besucht, in Freiburg Theologie studiert und dieses Studium in Rom vertieft. Nach der Priesterweihe im Frühling 1958 und Kaplanenstellen in Jonschwil und Mels wirkte er von 1970 bis 1981 als Pfarrer von Weesen. In dieser Zeit engagierte er sich neben seiner seelsorgerlichen Tätigkeit und seiner Mitarbeit in der Synode 72 noch stark als geschätztes und kompetentes Mitglied (Vizepräsident und Aktuar) im Bezirkschulrat Gaster.
Im Oktober 1981 wurde Albert Brunner als 64. Pfarrer von Sargans eingesetzt. Die Dekanatsversammlung wählte ihn 1992 zum Dekan des Dekanates Sargans. Krankheitsbedingt musste er 1996 auf dieses Amt verzichten. Die Kirchbürger wählten Albert Brunner 1983 ins Katholische Kollegium, wo er in verschiedenen Kommissionen mitwirkte, unter anderem für zwei Amtsdauern bis zu seinem Rücktritt per Ende dieses Jahres in der Geschäftsprüfungskommission. Seine vielfältigen Aufgaben ermöglichten Albert Brunner Einblick in die verschiedensten Bereiche von Bistum und Konfessionsteil. Nicht zuletzt auch dieser Kenntnisse wegen wurde er 1993 als Landkanonikus ins Domkapitel aufgenommen und gehörte dadurch zum engsten Beraterkreis des Bischofs.
Wo immer Pfarrer Albert Brunner gewirkt hatte, war er sehr beliebt. Er hat stets sehr schnell guten Kontakt zur Bevölkerung und auch zur Jugend gefunden. Seine klare und tief priesterliche Haltung sowie sein gesundes Urteil selbst in heiklen Fragen wurden allseits geschätzt, genauso wie seine Gabe des Zuhörens und seine Verschwiegenheit.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 2000