2/2000 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Karl Schmuki auf den 9. Januar 2000 als Pfarrer der Pfarrei Romoos (LU).
Urs Bisang-Grubenmann als Jugendseelsorger des Dekanates Fricktal (AG);
Andrzej Chmielak als priesterlicher Mitarbeiter der Pfarreien des Seelsorgeverbandes
Kirchdorf-Nussbaumen-Untersiggenthal (AG);
Bernadette Schneider als Katechetin des Seelsorgeverbandes Arbon-Steinebrunn-Horn
(TG);
Michèle Schwartz-Adam als Pastoralassistentin der Pfarrei Villmergen
(AG);
Thomas Mauchle als Pastoralassistent der Pfarrei Ruswil (LU);
Dr. Plasch Spescha als Leiter der katholischen Seelsorge am Inselspital
Bern;
Ruedi Albisser als Seelsorger am Inselspital Bern.
Die auf 1. Juli 2000 vakant werdende Pfarrstelle Lyss (BE) im Seelsorgeverband
Lyss-Ins-Büren wird für Pfarrer oder Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Anmeldefrist: Interessenten melden sich bitte bis 3. Februar 2000 beim Diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch
Die erste Sitzung im neuen Jahr findet statt am Samstag, 5. Februar, in Teufen. Sie beginnt um 8.30 Uhr und endet mit dem Mittagessen um 13.00 Uhr. Zur Vorbereitung auf diese Sitzung, in der es um das Verständnis des Sakramentes und der Hinführung zu den Sakramenten geht, sollen sich die Mitglieder darüber Gedanken machen, was für sie Sakrament heisst, was sie sich darunter vorstellen und welche Bedeutung ein Sakrament für sie hat.
Kanonikus und Pfarrer Albert Brunner, Sargans
Im Spital Walenstadt ist am 5. Januar 2000 im 68. Altersjahr Kanonikus Albert
Brunner gestorben. Beerdigt wurde er am 10. Januar in Sargans. Er hat sich
von seiner schweren Krankheit und der dadurch bedingten Operation im Jahre
1996 nie mehr richtig erholt, sich aber trotz vieler Schmerzen immer noch
mit allen seinen Kräften als Pfarrer von Sargans, als Mitglied des
Domkapitels und bis Ende des vergangenen Jahres auch als Kollegienrat eingesetzt.
Albert Brunner ist 1932 in Widnau geboren worden und dort mit drei Schwestern
aufgewachsen. Er hat das Kollegium Appenzell besucht, in Freiburg Theologie
studiert und dieses Studium in Rom vertieft. Nach der Priesterweihe im Frühling
1958 und Kaplanenstellen in Jonschwil und Mels wirkte er von 1970 bis 1981
als Pfarrer von Weesen. In dieser Zeit engagierte er sich neben seiner seelsorgerlichen
Tätigkeit und seiner Mitarbeit in der Synode 72 noch stark als geschätztes
und kompetentes Mitglied (Vizepräsident und Aktuar) im Bezirkschulrat
Gaster.
Im Oktober 1981 wurde Albert Brunner als 64. Pfarrer von Sargans eingesetzt.
Die Dekanatsversammlung wählte ihn 1992 zum Dekan des Dekanates Sargans.
Krankheitsbedingt musste er 1996 auf dieses Amt verzichten. Die Kirchbürger
wählten Albert Brunner 1983 ins Katholische Kollegium, wo er in verschiedenen
Kommissionen mitwirkte, unter anderem für zwei Amtsdauern bis zu seinem
Rücktritt per Ende dieses Jahres in der Geschäftsprüfungskommission.
Seine vielfältigen Aufgaben ermöglichten Albert Brunner Einblick
in die verschiedensten Bereiche von Bistum und Konfessionsteil. Nicht zuletzt
auch dieser Kenntnisse wegen wurde er 1993 als Landkanonikus ins Domkapitel
aufgenommen und gehörte dadurch zum engsten Beraterkreis des Bischofs.
Wo immer Pfarrer Albert Brunner gewirkt hatte, war er sehr beliebt. Er hat
stets sehr schnell guten Kontakt zur Bevölkerung und auch zur Jugend
gefunden. Seine klare und tief priesterliche Haltung sowie sein gesundes
Urteil selbst in heiklen Fragen wurden allseits geschätzt, genauso
wie seine Gabe des Zuhörens und seine Verschwiegenheit.