41/1999

INHALT

Hinweise

Brennpunkt Welt: Angebote zur Friedensarbeit

Die UNO ruft das Jahr 2000 zum Jahr «für eine Kultur des Friedens» aus. Auch die Kampagne der Hilfswerke mahnt unter dem Motto «time out ­ anders weiter» zur Besinnung. Eine schöpferische Verschnaufpause soll verdrängte Fragen zulassen und Kräfte freisetzen helfen, um auch dem Fremden, Beängstigenden oder gar Bedrohenden in sich selbst und im Lebensumfeld liebend begegnen zu können. Brennpunkt Welt unterstützt Schulen und Pfarreien auf diesem Weg.
Brennpunkt Welt ist eine von den Kirchen und Missionen gleichermassen getragene interkulturell zusammengesetzte Arbeitsgemeinschaft, welche dazu beitragen will, dass ein friedliches Zusammenleben in einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft möglich wird und bleibt.
Viele Themen sind in der Arbeit mit Brennpunkt Welt in doppelter Weise erfahrbar, weil die neun Mitarbeitenden aus acht Nationen oft in immer neuen Zusammensetzungen in Teamteaching arbeiten und so versuchen, Völkerverständigung auch vorzuleben. Sie alle sind pädagogisch geschult und erfahren im Umgang mit allen Altersgruppen.
Gerne lassen sie sich einladen, um die Auseinandersetzung mit Themen rund um das Fremdsein, aber auch Fairer Handel, Weltreligionen, Migration usw. in der Katechese oder in der sonstigen Pfarreiarbeit zu bereichern.
Ebenso sind die Mitarbeitenden aus Übersee auch gerne bereit, über Natur und Kultur ihres Heimatlandes zu berichten. Näheres ist zu erfahren über Telefon 01-2523160.


Ökumenische Theologie

Die Theologische Hochschule Chur lädt zu einer Vorlesungsreihe von Prof. em. Eduard Schweizer zum Thema «Paulus protestantisch (Rechtfertigungslehre), katholisch (Christusmystik) und freikirchlich (charismatische Gemeinden)» ein. Die Vorlesungen finden jeweils mittwochs von 16.00 bis 17.35 Uhr im Hörsaal A statt, und zwar an folgenden Tagen: 27. Oktober, 10. November, 24. November, 1. Dezember und 15. Dezember 1999 sowie 12. Januar und 26. Januar 2000. Die Gebühr für die ganze Reihe beträgt Fr. 60.­; um Anmeldung wird gebeten bis Freitag, 22. Oktober 1999, an das Sekretariat der Theologischen Hochschule, Alte Schanfiggerstrasse 7­9, 7000 Chur, Telefon 081-2522012, Fax 081-2520115.


Ökumenische Zielsetzungen

Die Eröffnungstagung des Ökumenischen Instituts Luzern befasst sich am 30. Oktober 1999, 9.30­16.00 Uhr im Lukaszentrum (Morgartenstrasse 16), mit «Konfessioneller Identität und Kirchengemeinschaft». Aus römisch-katholischer Sicht spricht Prof. Markus Ries (Luzern) über «Katholische Einheitshoffnung und Entkonfessionalisierung», aus evangelisch-reformierter Sicht Prof. Klauspeter Blaser (Lausanne) über «Resistenz und Konvergenz. Über die Gesprächskultur reformierter Ekklesiologie» und aus christkatholischer Sicht Prof. Urs von Arx (Bern) über «Identität und Differenz. Elemente einer christkatholischen Ekklesiologie und Einheitsvision».


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999