35/1999

INHALT

Hinweise

Einführung in geistliche Begleitung

Menschen, die heute ihren ureigenen Weg mit Gott bewusst suchen und gehen möchten, fühlen sich sehr oft sich selbst überlassen. Was sie brauchen, ist der wieder neu aktuell gewordene Dienst der Geistlichen Begleitung ­ eine persönliche Herausforderung und Chance für alle, die sich in der Pastoral engagieren.
Um dem wachsenden Bedürfnis zu entsprechen, wird auch im Jahr 2000 wieder ein vierteiliger Einführungskurs in Geistliche Begleitung angeboten. Eingeladen sind Frauen und Männer, Laien, Ordensleute und Priester, die ihre Begleitungsarbeit reflektieren oder sich neu in diese Aufgabe hineingeben möchten: in Pfarreien (Einzelseelsorge, Exerzitien im Alltag), in Ordensgemeinschaften, in der Jugendseelsorge, in Kliniken und Heimen.
Kursleitung: Werner Brunner-Birri, Seelsorger, Geistlicher Begleiter mit langjähriger Erfahrung in Einzel- und Gruppenbegleitung, Supervisor für Geistliche Begleitung, Gemeindeberater und Supervisor BSO.
Der Kurs findet im Haus Bruchmatt, Luzern, statt: Freitag, 14. Januar und 18. Februar 2000, je 8.30­17.30 Uhr; 1./2. April, Samstag, 16.30 Uhr, bis Sonntag, 17.30 Uhr; 13./14. Mai, Samstag, 9.30 Uhr, bis Sonntag, 17.00 Uhr.
Anmeldung: bis spätestens 15. November 1999 an Haus Bruchmatt, Bruchmattstrasse 9, 6003 Luzern, Telefon 041-2404033. Hier sind auch Detailprogramme erhältlich. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des schriftlichen Eingangs berücksichtigt.


Liturgiekurs

Eine solide liturgische Grundausbildung

Kursbeginn: 1. Oktober 1999.
Kursdauer: bis 31. März 2001 (3 Semester).
Kursaufbau: 12 Lehrbriefe zur persönlichen Erarbeitung; Besuch von 3 bis 4 Studientagen (Wochenende); schriftliche Hausarbeit; praktische Übungen unter Anleitung einer Begleitperson.
Zielgruppe: Laien, die sich persönlich um Fragen des Gottesdienstes interessieren, besonders aber solche, die sich zu einem liturgischen Dienst in den Gemeinden bereitstellen möchten.
Auskunft und Anmeldung: Liturgisches Institut, Wiedingstrasse 46, 8001 Zürich, Telefon und Fax 01-4510487.

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«Schneewittchen oder Räubertochter?»

Impulstagung zu feministischer Mädchenarbeit und Katechese

Welche Rolle spielen Mädchen in Schule und Freizeit? Warten sie wie Schneewittchen auf den Prinzen, oder sind sie wild und ungebändigt wie Ronja? Die Impulstagung möchte den Blick auf die Bedürfnisse und Stärken von Mädchen schärfen, besonders im Hinblick auf die Verbandsjugendarbeit, die offene Jugendarbeit und den Religionsunterricht. Die Tagung findet am 6. November 1999 in Luzern (Pfarreiheim Hof) statt. Am Vormittag wird Prof. Dr. Helga Kohler-Spiegel (Luzern/Feldkirch) zum Thema: «Mädchen im Mittelpunkt. Feministische Mädchenarbeit und Religionspädagogik» referieren. Anschliessend werden in verschiedenen Ateliers konkrete Impulse für die Arbeit in der Praxis vermittelt. Die Tagung wird abgerundet durch Theatersequenzen zur Lebenssituation von Mädchen heute durch die beiden Theaterfrauen Giuliana Censullo und Corinne Montandou.
Die organisatorische Leitung wird in Zusammenarbeit von Blauring, Katechetischem Institut, der Arbeitsstelle für kirchliche Jugendarbeit im Kanton Luzern (askja) und dem Institut für kirchliche Weiterbildung (IFOK) getragen. Weitere Informationen und Anmeldung: IFOK, Abendweg 1, 6006 Luzern, Telefon 041-4194820.

Mitgeteilt


SKZ-Jahrgänge

Über 100 Jahrgänge der Schweizerischen Kirchenzeitung sind kostenlos zu haben, nämlich 1880 bis 1995. Interessierte melden sich beim Katholischen Pfarramt, 6205 Eich, Telefon 041-4601235.

Redaktion


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999