13-14/1999

INHALT

Berichte

Säkularinstitute in der Schweiz

von Gertrud Heimgartner

 

Wie jedes Frühjahr versammelten sich Mitglieder der verschiedenen Säkularinstitute zur Bildungstagung im Haus Bethanien in St. Niklausen (OW). Die im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Bildungsangebote zuständige Gudrun Rütten aus dem St. Katharinawerk Basel führte uns mit Einfühlung und zielstrebig durch die zwei Schwerpunkte: a) unsere persönliche Situation und die des eigenen Institutes, b) unsere Aufgabe und Sendung für morgen. Anhand eines selbst gewählten Bildes jeder einzelnen Teilnehmerin gelang es, sich der eigenen Befindlichkeit bewusst zu werden. Und bald konnten wir einander wertvolle Gedanken mitteilen. Im anschliessenden Gruppengespräch versuchten wir unsere Lebensform zu profilieren, unsere aktuelle Situation als Aufgabe und als Chance wahrzunehmen, zu bejahen.
Der Sonntag galt dem Ausblick auf morgen. Wir begannen mit einer Bildbetrachtung des aufmerksam hörenden und aufbrechenden Josef (von Hilde Schürk-Frisch). In der Gruppe liessen wir uns auf die Fragen ein: Wie erleben wir und wie begegnen wir den jungen Menschen (aller Arten)? den treuen Kirchgängern? den kirchengeschädigten Christen? den im Berufsstress überforderten Frauen und Männern, die um ihre Existenz bangen? Unter ihnen haben wir ja unsere Sendung. Aus immer tieferer Gottverbundenheit möchten wir solidarisch, verstehend und helfend ihnen begegnen und so Werkzeuge für das Reich Gottes im weitesten Sinne werden.
Die Bildungstagung hat uns angespornt, froh gemacht und Mut mitgegeben. Wir wollen sie weiter anbieten. Im nächsten Jahr ist sie auf den 25./26. März 2000 geplant. Bestimmte Themenwünsche können beim Vorstand mitgeteilt werden. Neben einem Grundsatzreferat wollen wir der eigenen Erarbeitung durch alle Teilnehmer genügend Raum geben und uns dabei über Fähigkeiten und Begabungen freuen.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999