51-52/1999

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Kirche und Kunst

Die «Pontificia Commissio de Bonis Culturalibus Ecclesiae» lädt alle Künstlerinnen und Künstler ein, an einer Jubiläumsfeier für Künstler am 18. Februar 2000 in Rom teilzunehmen. Neben einer Eucharistiefeier in der Basilika Sankt Peter sind auch ein Internationales Symposium über das Verhältnis zwischen Kirche und Kunst, ein Besuch einer Kunstausstellung sowie Konzerte vorgesehen.
Die Schweizer Bischofskonferenz empfiehlt interessierten Künstlerinnen und Künstlern, sich an diesem besonderen Ereignis des Jubiläumsjahres 2000 zu beteiligen. In den Bischöflichen Ordinariaten sind die weiteren Informationen sowie die Anmeldeformulare für diese Jubiläumsfeier erhältlich.

Freiburg, im Dezember 1999
Sekretariat der SBK


Epiphanieopfer 2000

Am 1. und 2. Januar 2000 wird traditionsgemäss in den katholischen Kirchen der ganzen Schweiz das so genannte Epiphanieopfer aufgenommen. Dieses Opfer ist jeweils für Bauvorhaben von drei Pfarreien bzw. religiösen Gemeinschaften bestimmt, die aus eigener Kraft nicht in der Lage wären, die Renovationen ihrer Kirchen zu verwirklichen.
Das Epiphanieopfer 2000 ist für die folgenden drei Renovationsvorhaben vorgesehen:

Ermitage de Longeborgne (VS)

Die Ermitage de Longeborgne bei Bramois (VS) ist ein Marienheiligtum, das von Benediktinern betreut wird. Die barocken Altäre und baufälligen Gebäude müssen restauriert werden. Die Kosten dafür belaufen sich auf über Fr. 350000.­, eine Summe, die die finanzielle Leistungsfähigkeit der Mönche übersteigt. Sie vertrauen auf die Grossherzigkeit der Spender.

Mezzovico (TI)

Für die Tessiner Pfarrei Mezzovico am Fusse des Monte Tamaro ist die Renovation ihrer Pfarrkirche S. Abbondio eine schwere finanzielle Last, belaufen sich die Kosten auf rund Fr. 2275000.­. Zwar stehen Eigenmittel, Spenden und Subventionen in der Höhe von Fr. 1575000.­ zur Verfügung, aber die noch fehlenden Fr. 700000.­ beunruhigen die rund 900 Pfarreiangehörigen stark.

Movelier (JU)

Die Pfarrei Movelier-Mettembert im Kanton Jura muss ihre Pfarrkirche St-Germain-d'Auxerre renovieren. Die Kosten sind auf Fr. 648000.­ geschätzt. Bei jährlichen Steuereinnahmen von rund Fr. 65000.­ ist ein derartiges Vorhaben für die 434-Seelengemeinde eine allein nicht lösbare Aufgabe. Eine solidarische Hilfe tut Not.

Jede dieser drei Seelsorgestellen erhält einen Drittel des gesamten Epiphanieopfers, die Hälfte davon jeweils à fonds perdu und die andere Hälfte als zinsloses Darlehen für die Dauer von zehn Jahren. Diese Darlehen werden nach ihrer Rückzahlung anderen bedürftigen Pfarreien zinslos oder zu günstigen Bedingungen für Bauvorhaben zur Verfügung gestellt, so dass die Opfergelder in mehrfacher Weise wirksam werden können.
Das Opfer 1999 ergab den Betrag von rund Fr. 560000.­. Wir danken allen Spendern herzlich und empfehlen gleichzeitig das Epiphanieopfer 2000 dem solidarischen Wohlwollen aller Katholiken in der Schweiz.

Freiburg, im Dezember 1999
Die Schweizer Bischofskonferenz


Bistum Basel

 

Priesterweihe

Am Sonntag, 12. Dezember 1999, hat Bischof Dr. Kurt Koch in der Klosterkirche auf dem Wesemlin in Luzern Diakon Fr. Emmanuel Fumeaux, von Conthey (VS) in Altdorf (UR), zum Priester geweiht.

Bischöfliche Kanzlei


Ernennungen

Dr. Sabine Bieberstein, Theologin in Bern Dreifaltigkeit, zum Mitglied der Diözesanen Kommission für die Fortbildung kirchlicher Amtsträger/Amtsträgerinnen (BFK);
Dr. Markus Thürig, Pfarrer in Kriegstetten, zum Mitglied der Diözesanen Kommission für die Fortbildung kirchlicher Amtsträger/Amtsträgerinnen (BFK).


Weihnachten ­ Zeichen der leidenschaftlichen Liebe Gottes zu den Menschen

Bischofswort zum Heiligen Jahr 2000

Die leidenschaftliche Liebe Gottes zur Erde, das Tiefste des christlichen Glaubens, scheint im Geheimnis der Menschwerdung Gottes auf. Dies betont der Bischof von Basel, Kurt Koch, in seinem Bischofswort zum Heiligen Jahr 2000, das am 4. Adventssonntag in allen Kirchen der Diözese zu verlesen war.
Die «unerhörte Botschaft von Weihnacht», so der Bischof, heisse: Gott will zusammen mit seinen Geschöpfen arm sein. «Deshalb hat er durch die Menschwerdung seines Sohnes ermöglicht, sein Leiden der Liebe seinen Geschöpfen glaubwürdig zu erweisen.» Das Wunder der Weihnacht führe zum Geheimnis des Dreieinen Gottes. Dieses Geheimnis stehe im Mittelpunkt des Grossen Jubiläumsjahres 2000, das nach dem Wunsch des Papstes ein «intensives eucharistisches Jahr» sein soll.
«Gerade in der heutigen Zeit, in der viele Pfarreien auf die Eucharistie verzichten müssen, sind wir erst recht verpflichtet, die gläubige Wertschätzung dieses grossartigen Geschenkes wach zu halten und zu vertiefen.» Die Feier des Todes und der Auferstehung Christi, die in jeder Messfeier bekannt werden, sei und bleibe die Kernmitte unseres Glaubens und das Lebenszentrum der kirchlichen Gemeinschaft, unterstreicht Bischof Koch.


Im Herrn verschieden

Josef Koller, emeritierter Pfarrer,Villmergen (Büttikon)
Am 6. Dezember 1999 starb in Büttikon der emeritierte Pfarrer Josef Koller. Er wurde am 31. Juli 1924 in Oberwil (AG) geboren und am 29. Juni 1953 zum Priester geweiht. Er begann das seelsorgliche Wirken als Vikar in Mettau (1953­1959) und als Vikar in Schönenwerd (1959­1962). Danach wurde er Pfarrhelfer (1962­1969) und Pfarrer in Bremgarten (1969­1976). 1976­1989 betreute er als Pfarradministrator die Pfarrei Oberwil (AG). Die Jahre des Ruhestandes verbrachte er in Büttikon (seit 1989). Sein Grab befindet sich in Villmergen.

Alfons Ringer, emeritierter Pfarrer, St. Pelagiberg
Am 7. Dezember 1999 starb in St. Pelagiberg der emeritierte Pfarrer Alfons Ringer. Er wurde am 15. Februar 1920 in Arbon geboren und am 29. Juni 1945 zum Priester geweiht. Stationen seines Wirkens waren Mettau (Vikar 1945­1948), Luthern (Vikar 1948­1953), Sulgen (Vikar 1953­1957) und Kreuzlingen (Kaplan 1957­1959). 1959­1997 wirkte er als Pfarrer in St. Pelagiberg. Dort verblieb er auch in der Zeit nach der Demission. Sein Grab befindet sich in St. Pelagiberg.


Bistum Chur

 

Ernennungen

Bischof Amédée Grab ernannte:
Pfarrer Bruno Frei zum Spiritual der Alterssiedlung «Bodmer» in Chur, ab 1. Juli 1999;
Br. Emmanuel Fumeaux OFMCap zum Spitalseelsorger am Kantonsspital Uri in Altdorf, ab 1. Dezember 1999;
Pfarrer Sarto Weber zum Spitalseelsorger am Stadtspital Triemli in Zürich und am Spital Sanitas in Kilchberg, ab 1. Dezember 1999.


Kirchliche Eheschliessung

Ab 1. Januar 2000 werden die Zivilstandsämter bei der zivilen Eheschliessung nicht mehr von sich aus einen Eheschein aushändigen. Das Brautpaar erhält jedoch das Familienbüchlein mit dem entsprechenden Eintrag. Dieses neue Vorgehen müssen die Pfarrämter nun bei der kirchlichen Eheschliessung berücksichtigen.


Bistum St.Gallen

 

Neuwahlen in den Dekanaten

Am 1. Juli 2000 beginnt eine neue Amtszeit. Die Dekanate werden deshalb im ersten Halbjahr ihre Dekanatskommissionen und Delegierten neu wählen. Die Wahl der Dekane muss vom Bischof bestätigt werden.

Bischöfliches Ordinariat


Teilrevision der Dekanatsstatuten

Da es in einzelnen Dekanaten kaum mehr möglich ist, die Dekanatskommission gemäss den geltenden Statuten zu bestellen, hat die Dekanenkonferenz dem Bischof eine Teilrevision vorgeschlagen. Diese wurde vom Ordinariatsrat beraten und vom Bischof genehmigt.
Da das kanonische Recht keine Aussagen macht über die Organisation von Dekanaten, sondern nur über das Amt des Dekans, verzichtet die Revision auf das Amt des Vizedekans und beauftragt die Dekanatsversammlung, dem Dekan einen Stellvertreter oder eine Stellvertreterin zur Seite zu stellen. Ist der Stellvertreter kein Priester, muss für die priesterlichen Funktionen, vor allem für die Pfarrinstallation oder die Mitwirkung bei Beerdigungen sowie für die Vertretung im Priesterrat, ein Priester durch Wahl beauftragt werden. Zugleich wurden die Entschädigungen für die einzelnen Aufgaben soweit geregelt, wie sie gegenwärtig mit den staatskirchlichen Gremien vereinbart sind.
Die Revision tritt am 1. Januar 2000 in Kraft. Die Dekane erhalten den revidierten Text sobald er gedruckt vorliegt, die übrigen Seelsorger und Seelsorgerinnen anlässlich eines nächsten Versands durch das Ordinariat. Er ist in den Ordner «Hilfen, Regeln, Weisungen für die Seelsorge» einzufügen.


Bistumsleitung und Kirchenverwaltungsräte

Bischof Ivo Fürer liegt eine Zusammenarbeit der Bistumsleitung mit den Kirchenverwaltungen sehr am Herzen. Treffen mit den Präsidenten und Präsidentinnen hatten ihm gezeigt, wie wertvoll der gegenseitige Austausch ist. Er hatte daher der Leitung des Verbandes Katholischer Kirchgemeinden des Kantons St. Gallen auch den Vorschlag für eine Begegnung Ordinariat ­ Kirchenverwaltungsräte gemacht. Die Tagung mit Kurzreferaten und einer Fragerunde fand am Samstagvormittag, 4. Dezember, in Degersheim statt und es nahmen daran 370 bisherige und neu gewählte Kirchenverwaltungsräte und -rätinnen sowie Aktuare und Aktuarinnen teil. «Das Bistum am Vorabend des 3. Jahrtausends» war dabei das Thema von Bischof Ivo. Über die schwierige personelle Situation orientierten vom Personalteam Generalvikar Anton Thaler und Pfarrer Paul B. Hutter. Die weiteren Schritte im Bistumsprojekt «He! Was glaubst Du?» stellte der Leiter des Pastoralamtes, Bischofsvikar Markus Büchel, vor. Die diözesane und regionale Jugendseelsorge sowie der Religionsunterricht in der Schule waren die Themen, auf die Diözesankatechet Philipp Hautle einging. Das Diakoniekonzept der Caritas St. Gallen präsentierte Fredy Bihler.


Im Herrn verschieden

Josef Stillhart, Pfarrer
Mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer haben die Pfarreien Eschenbach und St. Gallenkappel und auch das Bistum auf die Nachricht vom plötzlichen Tod des 53-jährigen Pfarrers Josef Stillhart reagiert. Er ist am Abend des 8. Dezembers 1999 nach der Abendmesse an einem Herzversagen gestorben und am 14. Dezember in Eschenbach unter grosser Anteilnahme von Kollegen und Pfarreiangehörigen beerdigt worden.
Josef Stillhart ist als zweitjüngstes von neun Kindern am 3. Dezember 1946 in eine Bauernfamilie in Lütisburg hineingeboren worden. Er besuchte das Gymnasium in Einsiedeln und studierte Theologie in Freiburg und Löwen (B) sowie Katechese am Katechetischen Institut in Luzern. In Wil arbeitete er ab 1973 zuerst als Katechet und Pastoralassistent und nach seiner Priesterweihe im Jahre 1976 bis 1982 als Kaplan, wobei ihm vor allem eine zeitgemässe Jugendseelsorge ein grosses Anliegen war. Aus jener Zeit stammt sein Engagement für die Pfadfinder, die durch seinen Tod nun den Diözesanpräses verloren haben.
Am Ende seiner Kaplanenzeit in Sargans und Azmoos besuchte Josef Stillhart die Priesterschule der Fokolar-Bewegung in Italien. Im Frühling 1985 wurde er zum Pfarrer von Neu St. Johann gewählt. In den Jahren 1990 und 1992 wurde er zusätzlich Pfarradministrator von Ebnat-Kappel und Stein. Während seiner Toggenburger Zeit war er Vizedekan im Dekanat Wil-Wattwil. Er arbeitete auch im Priester- und im Seelsorgerat mit sowie in der Personalkommission des Bistums.
Als sich Josef Stillhart nach zehn Jahren vom Toggenburg verabschiedete, sagte er, er wolle sich nicht auf Gewachsenem und Erreichtem ausruhen, sondern nochmals Neues versuchen und anpacken, sich «erneut auf den Weg machen mit Christen in einer anderen Gegend». Am 1. Juli 1995 wurde er als Pfarrer von Eschenbach eingesetzt und 1998 auch von St. Gallenkappel. Gerne wären die Angehörigen beider Pfarreien, die ihren engagierten Pfarrer und sein seelsorgerliches Wirken schätzten, und das Seelsorgeteam, das gern mit ihm zusammenarbeitete, den gemeinsamen Weg mit ihm noch länger gegangen.


Geweihte Orte stehen nicht für jeden Gebrauch zur Verfügung

Stellungnahme des Bischöflichen Ordinariats St. Gallen

Aufgrund eines Vorfalls im Dekanat Sargans musste die Bistumsleitung Stellung nehmen zur Frage, wie weit geweihte Orte für nichtkirchlichen Gebrauch zur Verfügung gestellt werden müssen oder können. Die Antwort ist auch für die andern Dekanate von Bedeutung und Interesse. Deshalb wird sie hier entsprechend angepasst veröffentlicht.
Anfangs Oktober 1999 fand im Alten Bad Pfäfers die Hochzeit eines japanischen Brautpaares statt. Sie wurde ermöglicht durch «Heidiland Marketing» in Verbindung mit dem Reisebüro «Japanese Incoming Services» in Davos. Vorbild sind Hochzeiten für japanische Brautpaare an andern schweizerischen Orten, die Brautpaaren aus dem Fernen Osten «Hochzeit in der Schweiz ­ alles inklusive» anbieten. Die Hochzeitszeremonie sollte ursprünglich in der Kapelle St. Georg, Pfäfers, durch den Gemeindammann vorgenommen werden. Da aber bei der betroffenen Kirchgemeinde kein entsprechendes schriftliches Gesuch eingereicht und das zuständige Pfarramt umgangen wurde, gab der Kirchenverwaltungsratspräsident auf die mündliche Anfrage hin eine abschlägige Antwort. Deshalb wurde die Hochzeit im Alten Bad Pfäfers gefeiert und als «Zeremonienmeister» Nicolas Lindt aus Wald (ZH) verpflichtet, der anscheinend in der Schweiz Paare nach anderer Art traut. Nach einem persönlichen Gespräch vollzog er ein philosophisches Trauritual. Die Feier war verbunden mit touristischen Angeboten. Nach dem Ereignis wurde dem Kirchenverwaltungsrat vorgeworfen, er trage die Entwicklung des Tourismus nicht mit. Da die Kapellen und Kirchen der Region bei der Restauration von der öffentlichen Hand subventioniert worden sind, gehörten sie auch allen (Zitat Lindt).
Die Bistumsleitung stellt fest, dass Kirchgemeinden, Pfarreien, teils auch Klöster öffentlich anerkannte Eigentümer ihrer Kirchen und Kapellen sind. Zudem geht es um Orte, die durch Weihe und Gebrauch für kirchliche Zwecke ausgesondert wurden und somit nicht mehr ohne weiteres für irgendwelchen allgemeinen Gebrauch eingesetzt werden können. Eine totale Freigabe könnte somit auch das Empfinden des gläubigen Volkes verletzen. Wenn also eine Gemeinschaft einen solchen Ort nicht für jeden Zweck freigibt, ist dies ihr natürliches und gutes Recht. Das Kirchenrecht hält fest (c. 1210): «An einem heiligen Ort darf nur das zugelassen werden, was der Ausübung oder Förderung von Gottesdienst, Frömmigkeit und Gottesverehrung dient, und ist das verboten, was mit der Heiligkeit des Ortes unvereinbar ist. Der Ordinarius kann aber im Einzelfall einen andern, der Heiligkeit des Ortes jedoch nicht entgegenstehenden Gebrauch gestatten.» Ferner bedarf es für die nichtkirchliche Nutzung eines geweihten Ortes gemäss staatskirchenrechtlichter Regelung des Katholischen Konfessionsteils der Zustimmung des Pfarrers bzw. des zuständigen Priesters (Dekret vom 18. September 1979). Die herkömmliche Tradition macht dort eine Ausnahme, wo es darum geht, öffentliche Versammlungen der Dorfgemeinschaft in einer Kirche durchzuführen, weil ein anderer geeigneter Ort dafür fehlt.
Es ist nicht nur für touristische Ansprüche, sondern ebenso für Anlässe wie Konzerte, Schauspiele oder andere Feiern zu beachten, dass geweihte Orte nicht Orte der Unterhaltung oder des Vergnügens darstellen, sondern dass zwischen dem geweihten Raum und dem Anlass eine innere Beziehung besteht. Der geistliche Charakter der Anlässe an geweihten Orten muss bewahrt werden. Die Anlässe sollten einen religiösen Rahmen bekommen und religiöse Elemente beinhalten sowie einem geistlichen, zumindest einem grundlegend karitativen Zweck dienen. Die Verantwortlichen der Pfarreien und Kirchgemeinden werden deshalb verpflichtet, die genannten Gesichtspunkte zu beachten, wenn sie ihre geweihten Orte für einen Anlass zur Verfügung stellen.
Es ist in diesem Zusammenhang auch darauf hinzuweisen, dass Angehörige anderer Religionsgemeinschaften aus der Erlaubnis für die Benutzung unserer Gottesdiensträume unter Umständen einen Rechtsanspruch auf diesen Raum ableiten. Es muss bei derartigen Gelegenheiten sorgfältig das entsprechende Religionsrecht beachtet werden. Darauf haben Bischöfe mit einschlägigen Erfahrungen während der Europasynode klar hingewiesen.


Bistum Sitten

 

Diakonatsweihe

Am Mittwoch, 8. Dezember 1999, weihte Bischof Norbert Brunner in der Pfarrkirche von Visperterminen den Priesteramtskandidaten Konrad Rieder, von Wiler, zum Diakon für das Bistum Sitten. Konrad Rieder absolviert zurzeit in der Pfarrei Visperterminen sein Praktikum. Die Priesterweihe ist für den 18. Juni 2000 vorgesehen anlässlich des Bistumsfestes 2000.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999