50/1999 | |
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Amtlicher Teil |
Heute, am 7. Dezember 1999, findet in Morges (Centre la Longeraie) die
erste Begegnung der Verantwortlichen für das Internet der französischsprachigen
Bischofskonferenzen Europas statt. Im Vordergrund der Begegnung steht der
Austausch zwischen den Verantwortlichen für das Internet über
Mittel und Visionen im gemeinsamen Kommunikationsbereich.
Diese Begegnung folgt den Empfehlungen, die anlässlich des Kongresses
der verantwortlichen Medien-Bischöfe Europas (Montserrat/Barcelona,
7.11. April 1999) verabschiedet wurden. Gemäss dieser Empfehlungen
sollten alle Katholischen Kirchen Europas bis zum Beginn des dritten Jahrtausends
über eine eigene nationale Homepage verfügen. Um eine Synergie
zwischen den Informationsbeauftragten via Internet zu erreichen, ist es
wichtig, die Verbindungen zwischen den Lokalkirchen Europas zu fördern.
Die heutige Begegnung strebt eine Umsetzung dieser Empfehlungen an.
Die Römisch-katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) behandelte an ihrer Plenarversammlung vom 26./27. November 1999 in Zürich unter der Leitung von Präsident Dr. Peter Plattner drei Hauptthemen: Die Tätigkeit der Nationalkommission Justitia et pax; die Mitfinanzierung sprachregionaler und gesamtschweizerischer Institutionen und Projekte im Jahr 2000; Wahlen für die zweijährige Amtsperiode 2000/2001.
Die schweizerische Nationalkommission Justitia et Pax besteht seit 30 Jahren. Dr. Josef Bieger, Basel, Mitglied der Kommissionsleitung, und Jean-Claude Huot, Bern, Sekretär der Kommission, informierten über die Tätigkeit dieses beratenden Gremiums der Bischofskonferenz in sozialethischen Fragen. Die Arbeitsstelle von Justitia et Pax besorgt im Auftrag der Bischofskonferenz die katholische Sachbearbeitung für die «Ökumenische Konsultation zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz». Im Herbst 2000 erscheinen die Stellungnahmen und der Auswertungsbericht. Der Abschluss erfolgt im Jahr 2001 mit dem «Wort der Kirchen zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz».
Für die Mitfinanzierung sprachregionaler und gesamtschweizerischer
Institutionen und Projekte im Jahr 2000 stellt die RKZ aus Beiträgen
der kantonalkirchlichen Organisationen (aufgrund von Kirchensteuern) einen
Kredit von Fr. 5170000. zur Verfügung.
Das Fastenopfer seinerseits steuert aus Spendengeldern des Inlandteils einen
Kredit von Fr. 3214000. bei. So ergibt sich ein gemeinsamer Mitfinanzierungs-Kredit
von Fr. 8384000.. Es kommen die Mittel hinzu, welche die kantonalkirchlichen
Organisationen der französischsprachigen Schweiz zusätzlich direkt
für Institutionen und Projekte in der Westschweiz umsetzen: rund Fr.
900000..
Die Plenarversammlung der RKZ beschloss nun, in Absprache mit dem Stiftungsrat
des Fastenopfers, Beiträge im Umfang von Fr. 8270500.. Erwähnt
seien: 1,8 Millionen für verschiedene Aufgaben der Kirchenleitung (z.B.
Fr. 575000. für das Sekretariat der Bischofskonferenz, Fr. 370000.
für Justitia et Pax, Fr. 80000. für die ökumenische
Konsultation); rund 2 Millionen für Medienarbeit und Fr. 700000.
für Jugendarbeit.
Die Plenarversammlung nahm Gesamterneuerungswahlen für die zweijährige
Amtsdauer 2000/2001 vor. Präsident Dr. Peter Plattner, Frauenfeld,
und die übrigen Mitglieder des fünfköpfigen Präsidiums
wurden für eine weitere Amtsdauer bestätigt.
Nach dem neuen Reglement des Hochschulrates der Universität Freiburg
hat die RKZ das Recht, der Erziehungsdirektion des Kantons Freiburg ein
Mitglied des Hochschulrates vorzuschlagen. In diesem Sinn nominierte die
RKZ Dr. iur. Hardy Notter, Kantonsrichter, Präsident des Katholischen
Administrationsrates des Kantons St. Gallen.
Die RKZ ist der Verband der öffentlich-rechtlichen kantonalen Körperschaften
und verwandter kantonaler Organisationen der katholischen Kirche in der
Schweiz. Aus jedem Kanton nehmen jeweils zwei Delegierte an den vierteljährlichen
Plenarsitzungen teil.
Mario Hübscher auf den 21. November 1999 als Pfarrer der Pfarreien
des Seelsorgeverbandes Diessenhofen-Basadingen-Paradies;
Paul Bühler-Hofstetter auf den 28. November 1999 als Gemeindeleiter
der Pfarrei Zuchwil.
Die auf Ende April 2000 vakant werdende Pfarrstelle Muri (AG) wird für
Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. (Ein Seelsorgeverband ist in
Planung.)
Interessenten melden sich bitte bis 13. Januar 2000 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch
Johann Mehr, emeritierter Pfarrer, Hergiswil (LU)
Am 29. November 1999 starb in Hergiswil (LU) der emeritierte Pfarrer Johann
Mehr.
Er wurde am 25. Februar 1913 in Hergiswil geboren und am 29. Juni 1940 zum
Priester geweiht. Nach seinem Wirken als Vikar in Wolhusen (19401941)
und in Ballwil (19411948) wurde er Pfarrer in Schupfart (19481959)
und dann in Oberrüti (19591983). Die Jahre des Ruhestandes verbrachte
er in Hergiswil. Dort befindet sich auch sein Grab.
Am Hochfest des Hauptpatrons des Bistums Chur, 2. Dezember 1999, hat Bischof Amédée Grab mit Wirkung ab dem 1. Januar 2000 Herrn Kaplan Albert Fischer, geboren am 20. September 1964 in Chur, von Rümikon (AG) und Zürich, zurzeit in Regensburg (Deutschland), zum Vize-Archivar der Diözese Chur ernannt. Der Neuernannte wurde nach Studien in Fulda und Rom am 10. Juni 1995 in Chur zum Priester geweiht. Seit Herbst 1995 setzte er seine Studien in Kirchengeschichte bei Prof. Dr. Karl Hausberger in Regensburg fort und hat diesen Sommer die Arbeit mit dem Titel «Reformatio und Restitutio. Das Bistum Chur im Zeitalter der tridentinischen Glaubenserneuerung Zugleich ein Beitrag zur Geschichte der Priesterausbildung und Pastoralreform (16011661)» abgeschlossen, welche als Dissertation am 8. Dezember 1999 an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg angenommen worden ist.
Infolge Demission des bisherigen Amtsinhabers wird die Pfarrei Arosa (GR) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Interessenten mögen sich melden bis zum 15. Januar 2000 beim Sekretariat des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Alphonse Buchs, Freiburg
Geboren am 1. Juni 1920, Priesterweihe 1945, Vikar in Lausanne, Sacré-Cur
(19451951), Pfarrer in Matran (19701976) und Orsonnens (19801982).
Dazwischen verschiedene Stellen als Hausgeistlicher. Seit 1983 als Aushilfspriester
in der Pfarrei St. Theres in Freiburg. Gestorben am 8. Dezember 1999 im
Spital von Riaz.