48/1999

INHALT

Amtlicher Teil

 

Alle Bistümer

 

Kapelle gesucht

Zur Aufklärung einer Straftat sucht die Polizei eine Kapelle (Totenkapelle?, Friedhofkapelle?) zu identifizieren. Der Chorraum der Kapelle ist durch ein schmiedeisernes Gitter abgetrennt. In der Ecke zwischen Gitter und Wandfenster ist ein Kreuz (ca. 1,70 m) mit Korpus und einem roten Traggriff befestigt. Die Aufschrift des Kreuzes: Längsbalken oben: REQUIEM; unten: AETERNAM; Querbalken links: DONA EIS; rechts: DOMINE.
Daneben sind an der Wand drei Tortschen angebracht, deren rote quergerillte Schäfte dem Traggriff des Kreuzes entsprechen.
Hinweise auf eine entsprechende Kapelle sind erbeten an: Bischöfliches Ordinariat des Bistums Basel, Generalvikariat, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, Telefon 032-6255825.


Ein Wort zum Millennium

Zum Beginn des neuen Kirchenjahres, am 1. Advent, meldet sich die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK) zu Wort. Die Vielfalt, welche wir repräsentieren, lädt ein, voneinander zu lernen, was das Kirche-Sein heute und im nächsten Millennium bedeutet. Wir sprechen nicht zur Jahrtausendwende als solcher oder zu den Licht- und Schattenseiten christlicher Existenz im zur Neige gehenden Jahrhundert. Wir fragen nach unserem gemeinsamen Auftrag für heute und morgen.
Im Stammbaum der Weltchronik haben die Mitgliedskirchen der AGCK zu sehr unterschiedlichen Zeiten ihren Platz eingenommen. Die jüngsten unter uns sind erst vor gut 200 Jahren, also im aufkommenden Industriezeitalter, tätig geworden. Die AGCK selber wird in Jahresfrist das 30. Altersjahr erreichen. In der noch jungen ökumenischen Zusammenarbeit ist uns bewusst geworden, wie grosse Aufgaben wir noch vor uns haben, und wie zögerlich wir uns bisher füreinander geöffnet haben. Dies führt uns zu einer Absichtserklärung.
Wir wollen nicht aufhören, aufeinander zuzugehen und voneinander zu lernen. Viele Wege des gemeinsamen Zeugnisses und Dienstes stehen weit offen, aber wir haben uns bisher zu wenig auf diesen Wegen bewegt. Wir wollen Kirche und Gesellschaft im dritten Jahrtausend gemeinsam mitgestalten, indem wir für Frieden und Versöhnung einstehen. Der Friede unter den Konfessionen und Religionen ist ein wichtiger Beitrag für den Frieden in der Welt.
Wir laden alle Mitchristen ein, sich dem Geist des Weihnachtsevangeliums zu öffnen: «Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkünde euch grosse Freude, die allem Volk widerfahren wird, denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus der Herr!» Im Kommen Jesu Christi sehen wir die Wende der Zeiten. Mit diesem Hintergrund lasst uns den begonnenen Pilgerweg der ökumenischen Gesinnung zielbewusst weitergehen. Wir wissen uns auf diesen Weg vom dreieinigen Gott gerufen, der uns in Jesus Christus aufsucht ­ auch zweitausend Jahre «post Christum natum».
Für die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in der Schweiz (AGCK):

Bischof Heinrich Bolleter
Evangelisch-methodistische Kirche

Bischof Dr. Kurt Koch
Schweizerische Bischofskonferenz

Bischof Hans Gerny
Christkatholische Kirche der Schweiz

Pfarrer Thomas Wipf
Schweizerischer Evangelischer Kirchenbund


Bistum Basel

 

Ernennungen

Mario Hübscher auf den 21. November 1999 als Pfarrer der Pfarreien des Seelsorgeverbandes Diessenhofen-Basadingen-Paradies;
Paul Bühler-Hofstetter auf den 28. November 1999 als Gemeindeleiter der Pfarrei Zuchwil.


Ausschreibungen

Die vakante Pfarrei Zollikofen (BE) wird für Pfarrer oder Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die Pfarrei Trimbach im Seelsorgeverband Trimbach-Ifenthal-Wisen (SO) wird für einen Pfarrer, einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin oder für ein Gemeindeleiterehepaar zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die auf August 2000 vakant werdende Pfarrei Beromünster im Seelsorgeverband Beromünster-Neudorf (LU) wird für Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben (vgl. Inserat Schweizerische Kirchenzeitung Nr. 48).
Die vakante Pfarrei St. Anton, Basel, wird für Pfarrer oder Gemeindeleiter/Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis 28. Dezember 1999 beim diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail personalamt.bistum-basel@kath.ch


Bistum Chur

 

Ernennungen

Bischof Amédée Grab ernannte:
Hermann Bruhin, bisher Pfarrer in St. Franziskus, Zürich-Wollishofen, zum Pfarrer der Pfarrei Altendorf (SZ);
Othmar Kleinstein, Pfarrer in St. Theresia, Zürich, zusätzlich zum Pfarradministrator der Pfarrei Birmensdorf (ZH);
Felix Reutemann, bisher Pfarrer in Bassersdorf, zum Pfarrer der Pfarrei Seuzach (ZH);
Heinrich Josef Sürgers, bisher Pfarradministrator der Pfarrei Davos-Platz (GR), zum Pfarrer dieser Pfarrei;
Josef Suter, bisher Pfarrer in Flüelen, zum Pfarrer der Pfarrei Erstfeld (UR);
Marcel von Holzen zum Vikar der Pfarrei Birmensdorf (ZH).


Posto a concorso

Essendo rimasta vacante la Curazia di Prada in Val Poschiavo (7745 Li Curt [GR]) il posto di Curato viene messo a concorso. Eventuali sacerdoti che si interessano a questo posto, favoriscano annunciarsi entro il 23 dicembre 1999 al Consiglio del Personale della Diocesi di Coira, Hof 19, Casella postale 133, 7000 Coira.


Bistum St.Gallen

 

Wählbarkeitszeugnis für 13 nebenamtliche Katechetinnen

Im November hat Bischof Ivo in der Stadtkirche Rapperswil 13 Frauen das Wählbarkeitszeugnis überreicht. Bedingung dafür ist der abgeschlossene Katechetikkurs für Lehrer und Lehrerinnen und die anschliessende Praxis als nebenamtliche Katechetin während zwei Jahren. Mit dem Wählbarkeitszeugnis können die Frauen nun in jeder Pfarrei im Bistum Religionsunterricht erteilen. Zum festlichen Gottesdienst hiess Theo Stieger, Leiter der Diözesanen Katechetischen Arbeitsstelle für das Bistum St.Gallen, auch die Familienangehörigen willkommen sowie die Seelsorger und Seelsorgerinnen jener Pfarreien, in denen die Katechetinnen ihre ersten Erfahrungen im Religionsunterricht gemacht haben.
Bischof Ivo nahm in der Predigt das Motto der Katechetinnen «Talente spüren und einbringen» auf und stellte es Gedanken aus dem Römerbrief und dem Matthäusevangelium gegenüber. Paulus weist in seinen Briefen immer wieder auf die verschiedenen Gaben der einzelnen Gemeindeglieder hin, die Geschenke Gottes an die Gemeinde sind: Weisungen Gottes empfangen und weitergeben, praktische Aufgaben lösen, Lehrer sein, Bedürftige unterstützen. Wenn nun die Katechetin im Auftrag der Kirche Religionsunterricht erteile, trage sie in besonderer Weise zum Aufbau der Gemeinschaft bei. Dabei einer Katechetin zu begegnen, die etwas vom Verständnis des unendlichen Gottes ausstrahle, könne ein grosses Geschenk für junge Menschen sein. «Nehmen Sie Ihre Gaben wahr und freuen Sie sich über alles, was Gott Ihnen geschenkt hat», ermunterte er die Katechetinnen. Sie sollen sich herausfordern lassen und sich darüber freuen, wenn dadurch neue Talente sichtbar würden.
Das Wählbarkeitszeugnis erhalten haben: Annelies Alder, Eggersriet; Sr. Lea Bamert, Uznach; Karin Buschor-Hutter, Altstätten; Monika Fritsche-Gächter, Appenzell; Brigitte Grau-Wick, Flawil; Rita Hildbrand, Schmerikon; Bernadette Kluser-Federer, Kobelwald; Theresia Kobler-Koch, Rüthi; Erica Landolt-Cao, Einsiedeln; Barbara Näf-Geiger, Flawil; Bettina Pfister, Herisau; Susanne Schlegel-Merki, Flums; Mechtild Vollenweider, Rapperswil.


Vereinigung der hauptamtlichen Katechetinnen/Katecheten des Bistums St. Gallen

Diesen Sommer ist die Vereinigung der hauptamtlichen Katechetinnen/Katecheten des Bistums St. Gallen (VhK) gegründet worden. Mittlerweile hat sich der Vorstand konstituiert. Präsident ist Othmar Wyss-Fent, Wattwil; Vizepräsident Hanspeter Wagner-Di Gabriele, Rheineck; Aktuarin Anna Ammann-Hansen, Gähwil. Die erste Hauptversammlung findet statt am Mittwochnachmittag, 24. Mai 2000.
Im Zweckartikel der Statuten heisst es: Die Vereinigung vertritt die gemeinsamen Anliegen und Interessen der hauptamtlichen Katechetinnen/Katecheten. Sie fördert die Solidarität untereinander und den Dialog unter den Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern im kirchlichen Dienst. Sie ist Anlaufstelle für kirchliche Gremien und Konfliktparteien bei Fragen und Problemen, die sich auf die Katechetinnen/Katecheten beziehen. Sie pflegt engen Kontakt mit den Mitgliedern des Rates der hauptamtlichen Laienseelsorgerinnen/-seelsorger; sie lässt sich über die Ratsarbeit orientieren und gibt ihnen ihre Anliegen weiter. Sie ist bestrebt, dass wenigstens zwei der zwölf Sitze im Rat von Katechetinnen/Katecheten besetzt werden. Sie sucht den Kontakt zum Seelsorgerat. Sie pflegt Partnerschaft und steht im Austausch mit der Vereinigung der Laientheologinnenn/-theologen des Bistums St. Gallen. Sie steht in Beziehung zur VKB-Sektion St. Gallen-Appenzell.
Mitglieder sind KIL-Absolventinnen und -absolventen im Vollamt oder ausser Dienst sowie Männer und Frauen, die den 112 Jahre dauernden Kurs «Vom Nebenamt ins Hauptamt» in Luzern abgeschlossen haben.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999