43/1999 | |
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Amtlicher Teil |
Der neue Regens des Bistums Basel, Christoph Sterkmann, wurde am 19. Oktober 1999 im Seminar St. Beat, Luzern, während eines festlichen Gottesdienstes offiziell von Weihbischof Martin Gächter in sein neues Amt eingesetzt. Der neue Regens hat seine Tätigkeit bereits am 1. September 1999 begonnen. Die Verabschiedung des bisherigen Regens, Dr. Walter Bühlmann, musste wegen einer Erkrankung auf später verschoben werden.
Die auf 31. Juli 2000 vakant werdende Pfarrei Mettau (AG) im Seelsorgeverband Mettau-Gansingen wird zur Wiederbesetzung für einen Pfarrer ausgeschrieben. Interessenten melden sich bitte bis 18. November 1999 beim diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail: personalamt.bistum-basel@kath.ch.
Die Studientagung 1999 der Basler Liturgischen Kommission ist dem Thema «Rituale Lebenshilfe und Lebensfeiern» gewidmet und findet vom 22.24. November (Montag bis Mittwoch) im Haus der Begegnung Bethanien (6066 St. Niklausen [OW]) statt. Neben den Kommissionsmitgliedern sind dazu auch weitere Interessierte willkommen. Das detaillierte Tagungsprogramm und die Anmeldekarte können bezogen werden beim Pastoralamt des Bistums, Baselstrasse 58, Postfach, 4502 Solothurn, Telefon 032-6255847 oder 032-6255825, Fax 032-6255845. Anmeldeschluss ist Mittwoch, 10. November 1999.
Einstimmig verabschiedete die Finanzkommission des Bistums Basel das Budget 2000 der Allgemeinen Bistumsverwaltung zuhanden des Bischofs. Bei Einnahmen von Fr.4824337 und Ausgaben von Fr. 4821410 resultierte seit langem wieder ein fast wieder ausgeglichenes Budget.
Dank dem im vergangenen Jahr beschlossenen Sonderbeitrag von 50 Rappen
pro Kirchenmitglied und einigen vorgenommenen Einsparungen weist das Budget
2000 sogar einen kleinen Mehrertrag von Fr. 2927. aus. Mit dem Sonderbeitrag
von 50 Rappen kann insbesondere die neue EDV-Anlage mit Fr. 210000.
teilmitfinanziert werden. Der ordentliche Bistumsbeitrag beträgt weiterhin
Fr. 2. pro Kirchenmitglied.
Die kantonalkirchlichen Organisationen der 10 Bistumskantone finanzieren
62% der Einnahmen der Allgemeinen Bistumsverwaltung mit ihrem Bistumsbeitrag
von nun insgesamt Fr. 2.50 pro Kirchenmitglied. Dieser Bistumsbeitrag von
2,8 Millionen wird durch die Steuergelder der katholischen Bevölkerung
aufgebracht. 0,7 Millionen (15% der Erträge) werden durch das Diözesane
Opfer für die Aufgaben des Bistums und weitere 356000 Franken (8% der
Einnahmen) kommen von Fastenopfer, das heisst wiederum von Opfergeldern
der Katholiken. Die restlichen Einnahmen der Bistumsverwaltung (15%) stammen
von diversen Beiträgen Dritter.
Auf der Ausgabenseite figurieren die Personalkosten mit 2,3 Millionen als
grösster Ausgabenposten, wobei das Gehalt des Bischofs nicht in dieser
Zahl enthalten ist, denn es wird aufgrund des Konkordates direkt von den
Bistumskantonen finanziert. Auch einige Kaderstellen im Bistum werden von
dritter Seite direkt finanziert, so dass der Personalaufwand der Allgemeinen
Bistumsverwaltung nur einen Teil der tatsächlichen Personalkosten des
Bistums aufzeigt. Trotzdem soll erwähnt sein, dass sich der Personalaufwand
im Bistum auf einem Minimum hält. Dies ist nur möglich, weil viele
Aufgaben und Stellen, die in anderen Ländern durch das Bistum finanziert
werden müssen, im Bistum Basel direkt in den einzelnen Kantonalkirchen
wahrgenommen werden.
Die Situation im EDV-Bereich ist gemäss dem Bericht der zuständigen
Kommission trotz personeller Mutationen unter Kontrolle, so dass die Datensicherheit
für das Jahr 2000 vollumfänglich gewährleistet werden kann.
Mit grossem Interesse wurde auch der Bericht der Finanzplanungskommission
entgegengenommen. Nach einer Periode der Bestandesaufnahmen wird nun die
Zeit der Umsetzung der Erkenntnisse kommen. Ziel der Finanzplanungskommission
ist, die Finanzen des Bistums Basel auf den so genannten Kernbereich zu
beschränken. Die Mitfinanzierungen aussenstehender Organisationen werden
in der Absicht überprüft, die Finanzströme auch auf schweizerischer
Ebene transparenter und effizienter zu gestalten.
Diözesanbischof Amédée Grab ernannte:
Hannes Rathgeb, bisher Pfarrer der Pfarrei Guthirt in Zürich-Wipkingen,
neu zum Pfarrer der Pfarrei St. Konrad in Zürich-Albisrieden;
P. René Aebischer OP zum Pfarradministrator der Pfarrei Heilig Kreuz,
Oberrieden;
Imre Deli, bisher Pfarrer in Vorderthal, zum Pfarradministrator der Pfarrei
Hl. Peter und Paul, Vorderthal, und der Pfarrei Hl. Katharina, Innerthal;
Wolfgang Kunicki zum Pfarradministrator der Pfarrei Hl. Josef, Horgen;
Gion Caminada, bisher Spitalseelsorger in Chur, zum Spiritual am Kreuzspital
in Chur;
Ezechiel Paulin zum Gefängnisseelsorger an der Strafanstalt Sennhof
in Chur;
Uwe W. Burrichter zum Diakon, mit der Funktion des Gemeindeleiters in der
Pfarrei St. Franziskus in Zürich-Wollishofen.
Eduard Loher, Pfarrer
Der Verstorbene wurde am 17. März 1931 in Montlingen (SG) geboren und
am 27. März 1966 in Chur zum Priester geweiht. Von 19661970 wirkte
er als Vikar in der Pfarrei Liebfrauen in Zürich und anschliessend
bis 1972 als Pfarrer dieser Pfarrei. Von 19721982 war er Pfarrer in
Geroldswil, von 19821985 Pfarrer in Schlieren und von 19851996
Pfarrer in St. Felix und Regula in Zürich, und von 1997 bis zu seinem
Tod war er Pfarradministrator dieser Pfarrei. Nach längerem Spitalaufenthalt
wurde er am 15. Oktober 1999 in die ewige Heimat gerufen. Bestattet wurde
er am 21. Oktober 1999 in Zürich.
Das Domkapitel feiert in der Kathedrale am Mittwoch, 3. November, um 9 Uhr, «Aller Äbte Jahrzeit», mit dem besonderen Gebet für die Äbte und Mönche des Klosters sowie für die verstorbenen Bischöfe und Priester des Bistums. Anschliessend tagt das Domkapitel unter dem Vorsitz von Domdekan Markus Büchel.
Am Sonntag, 21. November, 9 Uhr, werden in der Kathedrale St. Gallen
von Bischof Ivo Fürer drei Männer zu Diakonen geweiht. Josef Michael
Karber (1960), der den Pastoralkurs 1998/99 abgeschlossen hat und in Grabs
tätig ist, empfängt die Diakonweihe im Hinblick auf das angestrebte
Priesteramt.
Zu Ständigen Diakonen geweiht werden Elmar Herzig-Minnig (1943), der
seit 1981 in Diepoldsau wohnt und im Seelsorgeverband Rebstein-Marbach-Lüchingen
als Katechet arbeitet, sowie der pensionierte Arzt Hermann Kunz-Balmer (1932),
Teufen, der in der Krankenseelsorge eingesetzt wird.
Am Montag, 8. November, 20.15 Uhr, hält Studentenseelsorger P. Walther
Gaemperle an der Universität St. Gallen im Rahmen der öffentlichen
Lehrveranstaltungen die erste Vorlesung in der sechsteiligen Reihe «Zur
biblischen Urgeschichte».
«Die Botschaft der Osterevangelien» ist der Inhalt der öffentlichen
Vorlesungsreihe im Stadtzentrum, die der Lehrbeauftragte für Katholische
Theologie ab 11. Januar bis 1. Februar 2000, jeweils Dienstag, 9.30 Uhr,
in St. Katharinen durchführt.
Der deutschsprachige Bischofsvikar des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg,
Thomas Perler, will sein Amt in neue Hände legen. Bischof Bernard Genoud
hat in Absprache mit dem Bischofsrat seinem Rücktrittswunsch entsprochen.
In einem Brief teilte Thomas Perler den Priestern, Seelsorgern und Seelsorgerinnen
Deutschfreiburgs letzte Woche mit, dass er im Sommer 2000 das Amt des Bischofsvikars
niederlegen wird.
Der gebürtige Wünnewiler Priester Thomas Perler ist im September
1990 von Bischof Pierre Mamie zum Bischofsvikar für den deutschsprachigen
Teil des Bistums Lausanne, Genf und Freiburg ernannt worden. In die Zeit
seiner bald zehnjährigen Amtstätigkeit fiel als «grosser
Brocken» das Erarbeiten des Kirchenstatuts. Aufgrund seiner ruhigen
und besonnenen Art hat Bischofsvikar Perler in breiten Kreisen grosses Vertrauen
genossen. Jetzt möchte er zurück in die Pfarreiseelsorge und ist
bereit, wieder als Pfarrer tätig zu sein. Im kommenden Jahr kann Thomas
Perler seinen 60. Geburtstag feiern.
Zur Bestimmung des neuen Amtsträgers wird in Kürze von der bischöflichen
Kanzlei bei den hauptamtlichen Seelsorgern und Seelsorgerinnen Deutschfreiburgs
eine Umfrage gestartet.
Dr. Leopold Borter, alt Rektor
Am 17. Oktober 1999 starb nach einer langen und schweren Krankheit in seinem
76. Lebensjahr alt Rektor Dr. Leopold Borter in Ried-Brig. Leopold Borter
wurde am 13. August 1924 in Ried-Brig geboren. Am 17. Juni 1951 wurde er
zum Priester geweiht. Von 19531954 wirkte er als Kaplan in Münster.
Dann wurde er 1954 an das Kollegium in Brig berufen, wo er bis 1958 das
Amt des Präfekten innehatte. Von 19581971 war er Professor am
Kollegium und lehrte Geschichte, Deutsch und Philosophie. 1971 wählte
ihn der Staatsrat zum Rektor des Kollegiums. Dieses Amt hatte er während
12 Jahren inne. Zu seinem Abschied vom Kollegium schrieb Stefan Schnyder:
«Ganze Generationen von Oberwalliser Akademikern behalten ihn in Erinnerung
als aufgeschlossenen und klugen Rektor und als umfassend gebildeten, pädagogisch
geschickten Lehrer.» Bischof Norbert Brunner übertrug ihm 1983
die Organisation der Spitalseelsorge im Oberwallis. Von 19821990 war
er ebenso Präsident des diözesanen Priesterrates. Und von 19931998
war er Pfarrer von Biel, Blitzingen und Niederwald. In diese Zeit fiel noch
die Restauration der Pfarrkirche von Niederwald, die er noch zum Abschluss
führen konnte. Aus gesundheitlichen Gründen musste er sich im
Herbst 1998 vorzeitig aus der Pfarreiarbeit zurückziehen. Er zog nach
Ried-Brig, seinem Heimatort, zurück, wo er am 17. Oktober 1999 gestorben
ist. Der Beerdigungsgottesdienst fand am 19. Oktober 1999 in der Kollegiumskirche
von Brig statt. Beigesetzt wurde Dr. Leopold Borter im Familiengrab in Ried-Brig.