42/1999 | |
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Amtlicher Teil |
An der ordentlichen Herbstsitzung im Seminar St. Beat in Luzern vom 5./6.
November 1999 setzt sich der Diözesane Seelsorgerat weiterhin mit dem
Thema «Schwangerschaftsabbruch» und «Behinderung»
auseinander. Nach einem Rückblick von Dr. Markus Ries, Professor an
der Theologischen Fakultät in Luzern, über die vergangenen 20
Jahre mit dem Seelsorgerat, diskutiert der Rat Möglichkeiten einer
wirkungsvolleren künftigen Arbeit.
Für allfällige Anfragen stehen das Pastoralamt und die Präsidentin
gerne zur Verfügung.
P. Marcel Boeglin SJ, Basel
In Basel starb am 29. September 1999 P. Marcel Boeglin, Rektor des katholischen
Religionsunterrichts. Er wurde am 10. April 1936 in Basel geboren, trat
am 31. Dezember 1955 in den Jesuitenorden ein und empfing am 31. Juli 1966
in der Pfarrkirche St. Michael in Zug die Priesterweihe. Nach einem Weiterstudium
und nach Einsatz in ordensinternen Aufgaben trat er 1975 in den Dienst des
Bistums Basel, zunächst als Religionslehrer für die Gymnasiasten
und seit 1978 als Rektor des katholischen Religionsunterrichts in Basel
(bis Frühjahr 1999). Sein Grab befindet sich auf dem Friedhof am Hörnli
in Basel.
Infolge Demission der bisherigen Amtsinhaber werden die Pfarreien Feuerthalen (ZH) und Felix und Regula, Zürich, zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Interessenten mögen sich melden bis zum 12. November 1999 beim Sekretariat des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.
Der Bischof von Sitten, Mgr. Norbert Brunner, ernannte Pfarrer und Dekan Paul Zurbriggen, Pfarrer von Turtmann, zum Pfarr-Administrator von Ergisch. Er ist für die administrativen Belange verantwortlich und damit der Ansprechpartner für die Behörden und die Pfarrei. Er arbeitet zusammen mit Pfarrer Walter Stupf, Pfarrer von Eischoll, der ihm für die liturgischen Dienste in der Pfarrei Ergisch helfen wird. Diese Neuregelung hat Bischof Norbert Brunner getroffen, weil Pfarrer Pius Schnyder aus gesundheitlichen Gründen für die Pfarrei Ergisch demissionieren musste. Pius Schnyder bleibt aber Pfarrer von Ems.
Der Bischof von Sitten, Mgr. Norbert Brunner ernannte Pfarrer Walter
Stupf, Pfarrer von Eischoll, zum Dekan für das Dekanat Raron. Diese
Ernennung wurde nach dem Wegzug von Prior Anton Eder von Kippel, der Pfarrer
von Naters wurde, notwendig.
Diese Ernennungen treten sofort in Kraft.
P. Jean-Pierre Babey OFMCap, Pfarrer von Chamoson und Prior von St-Pierre-de-Clage
Am Abend des Samstags, 9. Oktober 1999, starb unerwartet, im Alter von 62
Jahren, Pater Jean-Pierre Babey OFMCap, Pfarrer von Chamoson. Jean-Pierre
Babey wurde am 14. Februar 1937 in Grandfontaine (Jura) geboren. 1961 trat
er ins Kapuzinerkloster von Sitten ein und wurde am 16. Juni 1963 in Sitten
zum Priester geweiht. Seit 1964 war Jean-Pierre Babey Redaktor der Missionszeitschrift
«Frères en marche»; seit 1971 seelsorglicher Begleiter
für die «Foyers Franciscains», und seit 1975 war er auch
Seelsorger für die «centres missionnaires» im Wallis. Von
1976 bis 1987 war er Direktor des Foyer franciscain von St-Maurice, wo er
auch als Exerzitienmeister tätig war. Am 20. August 1992 wurde er zum
Vikar in Plan-Conthey ernannt und ein Jahr später zum Pfarrer von Plan-Conthey
und Saint-Séverin. Seit 1998 war Jean-Pierre Babey Pfarrer von Chamoson
und Prior von St-Pierre-de-Clage. Nach dem Beerdigungsgottesdienst in der
Pfarrkirche von Chamoson am 12. Oktober 1999 wurde Jean-Pierre Babey im
Kapuzinerkloster von Sitten beigesetzt.
Am Montag, 1. November 1999, am Fest von Allerheiligen, wird im Bistum
Sitten in allen Pfarreien das alljährliche Opfer für die Belange
des Bistums aufgenommen. Bischof Norbert Brunner und die Mitglieder des
Ordinariatsrates bitten alle Gläubigen, diesem Aufruf mit einem grosszügigen
Beitrag zu antworten. Das Bistumsopfer, zusammen mit den Gaben und Spenden,
ist die wichtigste Einnahmequelle für das Bistum.
In diesen Tagen werden alle Pfarreien und kirchlichen Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter die Unterlagen für das diesjährige Bistumsopfer erhalten.
Aus dem Budget ist ersichtlich, dass die Einnahmen des Bistums seit 1996
jedes Jahr rückgängig waren. Das Budget 2000 weist voraussichtlich
ein neues Defizit von ca. Fr. 585000. auf, wenn die Gläubigen
nicht eine besondere Anstrengung unternehmen und einen grosszügigen
Beitrag leisten.
Die Seelsorge muss dem Wandel der Zeit Rechnung tragen. Wie sich das gesellschaftliche
Leben allgemein verändert, ist das religiöse Leben im Besonderen
einem Wandel unterworfen. Die Seelsorge darf deshalb nicht stehen bleiben,
sondern muss sich den neuen Anforderungen stellen.
Eine besondere Herausforderung für die Seelsorge und die Glaubensverkündigung
sind die Familienseelsorge, der Religionsunterricht, die Pfarrei-Katechese
sowie die Sorge um geistliche Berufe. Die Bistumsleitung kann diese Ziele
und Aufgaben aber nur dann verwirklichen, wenn die finanziellen Mittel vorhanden
sind. Vorstellungen und Ideen nützen nichts, wenn sie aus finanziellen
Gründen nicht verwirklicht werden können.
Nur wenn alle Gläubigen dafür einstehen, kann sich die Seelsorge
die Mittel geben, die sie braucht. Mit Ihrer Spende an Allerheiligen für
die Belange des Bistums setzen Sie ein sichtbares Zeichen dafür. Herzlichen
Dank!
Am Samstag, 6. November 1999, findet von 9.30 bis 18.00 Uhr in der Aula
des Primarschulhauses in Susten der 3. Kongress des diözesanen Seelsorgerates
Oberwallis statt. Der Präsident, Diakon Robert Moser, sowie der Ausschuss
des Seelsorgerates laden alle Gläubigen des Oberwallis ein, an diesem
Kongress teilzunehmen. Bischof Norbert Brunner, Generalvikar Josef Zimmermann
sowie alle Mitglieder der Dienststellen des Seelsorgerates werden am Kongress
ebenfalls teilnehmen und auf Fragen Red und Antwort stehen.
Im Mittelpunkt des Kongresses werden wie im letzten Jahr die Jahresberichte
der Dienststellen des Seelsorgerates stehen sowie ein Austausch mit der
Basis und die Stellungnahmen des Ausschusses des Seelsorgerates zu den schriftlich
eingereichten Anträgen und Fragen. Die Priester und Gläubigen
sind deshalb heute schon eingeladen, Ihre Fragen und Anliegen im Voraus
schriftlich an den Präsidenten des Seelsorgerates einzureichen. Es
wird aber auch während dem Kongress Gelegenheiten geben, mündliche
Anträge und Fragen zu stellen.
Bischof Norbert Brunner wird um 11.00 Uhr zu den Kongressteilnehmerinnen
und Kongressteilnehmern sprechen. Beim Apéro oder beim Mittagessen
im St. Josefsheim wird auch der Gemeindepräsident von Susten, Herr
Gaston Oggier, eine Grussadresse an alle Anwesenden richten. Mit einer Eucharistiefeier
mit den Pfarreiangehörigen von Susten wird um 17.00 Uhr in der Pfarrkirche
von Susten der Kongress 1999 geschlossen werden.
Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung erforderlich: Seelsorgerat
Oberwallis, Bildungshaus St. Jodern, St. Jodernstrasse 17, 3930 Visp, Telefon
027-9467474, Fax 027-9463305.