37/1999 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) tagte vom 6.8. September 1999
in Villars-s/Glâne (FR) (Priesterseminar der Diözese Lausanne,
Genf und Freiburg).
Während dieser Versammlung hat die SBK offiziell Abschied genommen
von Msgr. Henri Salina, ehemaliger Präsident der SBK und emeritierter
Abt-Bischof von St-Maurice, der während 29 Jahren Mitglied der SBK
war.
Die SBK hat folgende Gäste eingeladen:
Schwerpunkte dieser Herbstversammlung waren Überlegungen zu öffentlichen
Äusserungen und Stellungnahmen der SBK wie auch die zweite Lesung der
Rahmenordnung für die Ausbildung zum Dienst als Pastoralassistent/-assistentin
in der Schweiz.
Die Bischöfe gaben ihrer Besorgnis über die Entwicklung der Asylproblematik
Ausdruck wie auch über die dramatische Situation auf Ost-Timor. Die
SBK unterstützt die Bischöfe Indonesiens, die kürzlich daran
erinnert haben, dass allein die Wahrung der Souveränität und der
Grundrechte aller Bürger zur Schlichtung des Konfliktes führt.
Die Bischöfe haben beschlossen, in Umsetzung des Pastoralplans für Kommunikation und Medien der katholischen Kirche in der Schweiz1 die internen Richtlinien zu prüfen, die die Beziehung der SBK zu den Medien betreffen. Sie bekräftigen erneut ihren Willen, gelegen oder ungelegen der ganzen Gesellschaft die Werte des Evangeliums kundzutun und ihr bei der Suche nach ethischen Kriterien, wie Gerechtigkeit und Solidarität, behilflich zu sein. Für die Bischöfe ist die Pflege von Kultur und Kommunikation wegen ihrer Bedeutung für die individuelle Wahrnehmung und für den Aufbau von Lebensorientierungen und Weltbildern ein wichtiges Anliegen. Dazu gehört heute die Auseinandersetzung mit den Kommunikationstechniken, die in Form neuer Medienangebote die Lebensführung der Menschen beeinflussen.
Die SBK hat Herrn Jacques Berset, Chefredaktor der Katholischen Internationalen Presseagentur KIPA/APIC, und Herrn Josef Bossart, Chef des deutschen Dienstes der KIPA, empfangen. Die Bischöfe haben die breite internationale Vernetzung der KIPA/APIC besonders begrüsst. Sie legen grossen Wert darauf, dass eine solche kirchliche Agentur in der Schweiz weiterhin einen weltweiten Einfluss haben wird, und sie wollen sich weiter für die KIPA/APIC einsetzen, damit sie ihre Aufgabe im Dienst der Weltkirche und der Gesellschaft erfüllen kann. «Während die Medien entsprechend einem Wort von Papst Johannes Paul II. der neue Areopag der modernen Zeit geworden ist, muss die Kirche in der Schweiz in strategischer Sicht eine Agentur wie KIPA unterstützen, deren Informationsqualität von den Medienleuten anerkannt ist, und die auf offene Weise informiert», hob Chefredaktor Berset hervor.
Die SBK hat die überarbeitete Rahmenordnung für die Ausbildung zum Dienst als Pastoralassistent/-assistentin in der Schweiz in zweiter Lesung beraten. Wer sich auf einen kirchlichen Dienst als Pastoralassistent/-assistentin vorbereitet, muss, kirchlichen Richtlinien entsprechend, eine angemessene Ausbildung erhalten. Aufgrund der heutigen pastoralen Verhältnisse und der grösseren Zahl von Laien im kirchlichen Dienst, drängte sich eine Neufassung der Rahmenordnung auf. Diese legt die Voraussetzung für eine umfassende theologische, pastorale wie auch humane und spirituelle Ausbildung fest. Diese Rahmenordnung gewährt allen Diözesen die nötigen Anhaltspunkte, um Ziel und Form der Ausbildung der Laien im Hinblick auf einen pastoralen Dienst zu umschreiben.
Die Bischöfe haben die Situation der expo.01 besprochen, die heute viele Umsetzungsschwierigkeiten kennt. Die ESE2001 wird weiterhin an der Ausarbeitung des Projektes «Un ange passe» mitwirken. Im Weiteren hat die ESE2001 im Hinblick auf die Verwirklichung anderer kirchlicher Projekte, die im Rahmen der expo.01 stattfinden sollen, bei der Generaldirektion der expo.01 interveniert. In diesem Sinne wünscht die ESE2001 eine konkrete Gestaltung liturgischer Feiern auf den Arteplages vor allem an Pfingsten und am Eidgenössischen Bettag.
Die Bischöfe verabschiedeten den Aufruf zum Hochschulsonntag 1999.
Aus Anlass der Kollekte, die traditionsgemäss am ersten Adventssonntag
für die Universität Freiburg erhoben wird, rufen die Bischöfe
zu Solidarität und zur Unterstützung der Universität auf.
Am Ende dieses Jahrhunderts blickt man mit besonderer Besorgnis und Hoffnung
in die Zukunft. Wenn alle sich vorbereiten, im Jubiläumsjahr den zweitausendsten
Geburtstag Jesu Christi zu begehen, dann wird daran erinnert, dass die Hoffnung
überwiegen darf. Die Schweizer Bischöfe sind allen Gläubigen
dankbar, wenn sie mit einem grosszügigen Hochschulopfer ein konkretes
Zeichen ihrer Zukunftshoffnung setzen.
Zum Jubiläum «50 Jahre Abkommen zwischen den Schweizer Bischöfen
und dem Staatsrat des Kantons Freiburg über die Förderung und
finanzielle Sicherstellung der Universität Freiburg» hat die
SBK dem Hochschulrat der Universität Freiburg den besonderen Dank ausgesprochen
und dabei hervorgehoben, dass der Hochschulrat sich in eindrücklicher
Weise nicht nur bei der treuen Verwaltung der Universitätskollekte,
sondern auch für ein Gelingen dieses besonderen Zeichens der Solidarität
seit 50 Jahren eingesetzt hat.
Die SBK hat das weitere Vorgehen zur Ökumenischen Konsultation zur
sozialen und wirtschaftlichen Zukunft der Schweiz besprochen. Mehr als 600
Antworten sind bereits bei der Koordinationsstelle eingetroffen. Die Evaluationsphase
ist derzeit im Gang und ein erster Bericht wird im Frühjahr 2000 den
Kirchenleitungen vorgelegt werden. Die Redaktionsgruppe des Wortes der Kirchen
wird nach dieser Evaluationsphase bestimmt werden.
Die Ökumenische Konsultation zur sozialen und wirtschaftlichen Zukunft
der Schweiz «soll zur Verständigung über die Ziele der Gesellschaft
Schweiz beitragen... Gemeinsam sollten die Bürgerinnen und Bürger
überlegen, welche Schweiz sie wollen, damit sie das neue Jahrtausend
mit Zuversicht angehen können» (aus der Einladung zum Dialog
der Schweizer Bischofskonferenz und des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes
vom 18. Januar 1998).
Bekanntlich haben in den vergangenen Jahren für die Priester vier
internationale Zusammenkünfte in Fatima, Yamousoukro, Guadelupe und
im Heiligen Land stattgefunden. Im Hinblick auf das grosse Jubiläumsjahr
2000 lädt die Klerus-Kongregation die Priester und Diakone zur nächsten
Internationalen Zusammenkunft nach Rom ein. Die Jubiläumsfeier, anlässlich
des Heiligen Jahres, für die Ständigen Diakone wird vom 18. bis
20. Februar 2000 stattfinden. Die Jubiläumsfeier für die Priester,
welche auch im Zusammenhang mit dem 80. Geburtstag des Heiligen Vaters,
Papst Johannes Paul II., steht, wird vom 14. bis 18. Mai 2000 stattfinden.
Die an einer Teilnahme an diesen Feierlichkeiten interessierten Priester
und Diakone sind gebeten, sich bei der Bischöflichen Kanzlei ihres
Bistums zu melden. Diese wird ihnen das provisorische Programm und das Anmeldeformular
zustellen. Die Voranmeldung hat direkt bei der zuständigen Stelle der
Klerus-Kongregation in Rom zu erfolgen.
Schon jetzt sind junge Menschen von 18 bis 35 Jahren eingeladen, sich
die Zeit fürs grosse Weltjugendtreffen 2000 in Rom zu reservieren.
Es gibt drei Möglichkeiten, daran teilzunehmen: Das Haupttreffen findet
vom 15.20. August 2000 in Rom und Umgebung statt. Schon vorher sind
die Jugendlichen vom 10.14. August 2000 in eine italienische Diözese
(z.B. Verona oder Florenz) gratis eingeladen, bevor sie am 15.20. August
nach Rom fahren. Möglich ist auch eine Teilnahme nur am Schlussweekend
vom 19.20. August in Rom (mit Fahrten in Nachtzügen).
Für Auskünfte und Voranmeldung melden sich alle beim Sekretariat
AG ROM 2000, c/o Jugendseelsorge, Auf der Mauer 13, 8023 Zürich, Tel.
01-2666923, Fax 01-2666970. Dieses Sekretariat ist nur zeitweise besetzt
durch Graziella Falone. Sie hilft Einzelnen wie auch allen Jugendgruppen
von Pfarreien, Regionen und Bewegungen, die eine Romreise vorbereiten. Mehr
Informationen, Werbematerial und geistliche Impulse werden später noch
folgen. Die notwendige Koordination und Anmeldung für Rom erfolgt für
die deutsche Schweiz durch dieses Sekretariat AG ROM 2000, das im Auftrag
der OKJV (Ordinarienkonferenz-Jugendverbände) arbeitet unter der Leitung
von Jugendbischof Martin Gächter.
Herrn Cyrill Meier-Sparr, Diakon, auf den 11. September 1999 zum Gemeindeleiter der Pfarrei Wildegg im Seelsorgeverband Lenzburg-Seon-Wildegg.
Die vakante Pfarrstelle Huttwil (BE) wird für einen Pfarrer oder
einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis 5. Oktober 1999 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail: personalamt.bistum-basel@kath.ch
Bischof Amédée Grab ernannte:
Seit dem Bistumstreffen 1987 treffen sich die klösterlichen Gemeinschaften und Laienbewegungen im Bistum St. Gallen jährlich an einem Tag zu geistlicher Anregung, Gebet und Austausch. Dieses Jahr findet der Tag der kirchlichen Gemeinschaften am Samstag, 2. Oktober, ab 10.30 Uhr im Kloster Wonnenstein statt. Er steht unter einem Gedanken aus dem 1. Korintherbrief: «Wir haben doch nur einen Gott, den Vater, aus dem alles ist und zu dem wir unterwegs sind».
Am Donnerstagnachmittag, 2. September 1999, fanden im Kloster Maria Hilf in Altstätten Wahlen für die nächste Amtsperiode statt. Aufgrund der kleinen Zahl der Schwestern entschied sich die Gemeinschaft im Voraus, nurmehr drei Ratsschwestern zu wählen. Bei den Wahlen selber konnten jeweils bereits im ersten Wahlgang die Amtsinhaberinnen bestimmt werden. Schwester M. Benigna Tilllmann wurde erneut als Frau Mutter gewählt. Sie wird in ihrer Aufgabe unterstützt von Schwester M. Angelika Scheiber, neu als Vikarin gewählt, ferner von Schwester M. Felizitas Wildhaber und Schwester M. Bernadette Buschor, die alle in ihrem Amt als Ratsschwestern bestätigt wurden.
Am Sonntag, 5. September, haben sich die Pfarreiangehörigen von Gonten, Hundwil und Urnäsch von P. Albert Breitenmoser verabschiedet. Der gebürtige Innerrhoder war seit 1978 für diese drei Pfarreien als Pfarrer zuständig. Sein Orden, die Congregatio sanctissimi Redemptoris, hat den 65-Jährigen mit einer neuen Aufgabe an der Theologischen Fakultät der Universität von São Paulo betreut. Er soll dort die Studierenden betreuen und die grosse Bibliothek aufarbeiten sowie in Aparecida, dem 70 Kilometer entfernten grössten Wallfahrtsort Südamerikas, zum Beichthören eingesetzt werden.
Am 15. Juli hatte die Klostergemeinschaft von St. Otmarsberg P. Marian Eleganti als Nachfolger von Abt Ivo Auf der Maur zum neuen Vorsteher der Benediktinergemeinschaft gewählt. Bischof Ivo Fürer weihte ihn am Sonntag, 29. August, in einem feierlichen Gottesdienst zum Abt. Der Wahlspruch des neuen Abtes ist das Psalmwort «Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht».
Am 2. September 1999 fand im Bischofshaus von Sitten eine Pressekonferenz statt zum Thema Bistumsfest und Heiliges Jahr im Bistum Sitten. Bischof Norbert Brunner, seine engsten Mitarbeiter und Prior und Generalvikar Michel Borgeat von St-Maurice informierten über die Vorbereitungsarbeiten für das Heilige Jahr in ihren Ortskirchen und über die Ziele und Höhepunkte des Bistumsfestes vom 16.18. Juni 2000 in der Bischofsstadt Sitten.
Bischof Norbert Brunner wies in seiner Einführung darauf hin, dass
das Jahr 2000 den Abschluss und Höhepunkt der Vorbereitungsjahre bildet,
die im Apostolischen Schreiben «Tertio millennio adveniente»
von Papst Johannes Paul II. für die Weltkirche ausgerufen worden sind.
Die Kirche feiert das Jahr 2000 als Heiliges Jahr, als Jubeljahr, als Jahr
der Barmherzigkeit, der Versöhnung und der Freude.
Das Heilige Jahr bedeute konkret für die Christen, und darum auch für
uns im Bistum Sitten, sich zu bemühen, sich vom rein Profanen, Weltlichen
zu lösen und offen zu werden für die Begegnung mit Gott
dem Heiligen. Alle Christen seien aufgefordert, sich versöhnen zu lassen
und sich auch untereinander zu versöhnen, wo immer es notwendig sei.
Das Bistumsfest habe folgende Ziele:
Zur Verwirklichung dieser Ziele werden folgende Massnahmen vorgeschlagen:
Für die Vorbereitung und Durchführung des Bistumsfestes hat Bischof Norbert Brunner ein Organisationskomitee ins Leben gerufen. Präsidiert wird es von Anselme Pannatier, der bereits beim Papstbesuch im Wallis im Jahre 1984 das Präsidium des Organisationskomitees innehatte.
Unter dieses Thema «Christus begegnen» wird nicht
nur das Bistumsfest 2000, sondern auch das ganze Jubiläumsjahr 2000
gestellt. Das Bistumsfest soll ein Geburtstagsfest unseres Erlösers,
Jesus Christus, werden, der vor 2000 Jahren Mensch geworden ist und unter
uns gewohnt hat. Das Heilige Jahr und das Fest im Juni sollen zu einem ausgesprochen
geistlichen Ereignis für das Bistum werden, betonte Generalvikar Josef
Zimmermann bei der Pressekonferenz. Es gehe bei dieser geistlich-geistigen
Vorbereitung auf das Bistumsfest und am Fest selber um eine
«umfassende, ganzheitliche Begegnung».
Christus begegnen heisse: ihm zuerst im eigenen Herzen begegnen, dann aber
auch im Mitmenschen und im alltäglichen Leben sowie in der ganzen Schöpfung.
Für das Heilige Jahr 2000 hat sich das Vorbereitungskomitee für ein gemeinsames Zeichen im Bistum ausgesprochen: Wie das Antependium für die Vorbereitungsjahre in allen Kirchen des Bistums zu sehen war, so soll für das Heilige Jahr ein speziell angefertigtes Evangeliar in allen Kirchen des Bistums aufliegen. In der Kathedrale wird der Bischof und in den Pfarreien die Priester in der Weihnachtsnacht anstelle der «Eröffnung der Heiligen Pforte» dieses Evangeliar «öffnen». Das Evangeliar enthält Arbeitshilfen für alle speziellen Festtage während dem Jubeljahr 2000.
Neben den Angeboten und Veranstaltungen religiöser, kultureller
und weltlicher Art stellen sich wichtige diözesane Organisationen,
Räte, Kommissionen, religiöse Bewegungen und Ordensleute vor anhand
von Plakatwänden oder Dia-Schaus usw. Unter anderen stellen sich das
Bildungshaus St. Jodern vor, die Katechetische Arbeitsstelle, die Familien-
und Jugendseelsorge, das Priesterseminar, der Seelsorgerat, die innerkirchlichen
Bewegungen, die Franziskanische Laiengemeinschaft, die Frauen- und Müttergemeinschaft
sowie rund ein Dutzend Ordensgemeinschaften.
Während des ganzen Festes vom 16.18. Juni 2000 wird es auch einen
Ort der Stille und des Gebetes geben, der allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern
offen ist.
Jeder Tag steht unter einem bestimmten Aspekt: Fest der Jugend, Fest
der Kinder und der Familien, Fest der Gemeinschaft.
Der Freitag, als Auftakt des Bistumsfestes, wird als Volksfest gestaltet
und findet in Sitten statt. Zur Eröffnung wird in der Kathedrale von
Sitten eine religiöse Feier stattfinden, bevor man sich auf den grossen
Plantaplatz begibt. Zahlreiche Gruppen, unter anderem auch Trachtengruppen,
werden auftreten.
Der Samstag gilt vor allem der Jugend. Ihr wird auch Unterhaltung nach ihrem
Geschmack geboten mit Musik und Theater usw. Um Mitternacht wird man sich
auf den Valeria-Hügel begeben in die Basilika zu Unserer Lieben Frau
von Valeria für eine Gebetsstunde.
Im Theater von Valeria wird am Samstag eine Rhonesage und eine Gospel-Ouvertüre
aufgeführt, und in der Basilika wird die älteste spielbare Orgel
der Welt zu gregorianischen Gesängen zu hören sein.
Den Höhepunkt bildet der Sonntag. Alle Veranstaltungen haben den Sinn
und den Zweck, Vorbereitung zu sein auf den Sonntag hin. Alles Geschehene
richtet sich auf das grosse Erlebnis der Bistumsgemeinschaft vom Sonntag
aus, dessen Höhepunkt die feierliche Eucharistiefeier auf dem Kasernenplatz
ist.
Die Gläubigen werden eingeladen, ihre Reise nach Sitten als Wallfahrt
zu gestalten und, wenn möglich, das letzte Teilstück auch zu Fuss
zurückzulegen. Mit dieser äusseren Wanderung bringen sie ihren
inneren Weg zum Ausdruck auf die «Begegnung mit Christus».
Nach der Eucharistiefeier schliessen sich weitere Darbietungen an, unter
anderem mit einem über 1000-köpfigen Jugendchor.
Zum Auftakt des Heiligen Jahres ist am 31. Dezember 1999 eine ökumenische Feier geplant, die der Ordinariatsrat mit dem Evangelischen Synodalrat des Kantons Wallis organisieren wird.
Für das Bistum Sitten sind folgende Feste und Ereignisse geplant:
Vincent Dunand
Geboren am 6. Dezember 1914 in Vaulruz. Priesterweihe 1942 in Grenoble.
Vikar in Attalens bis 1958. Pfarrer von Rue von 19641992. Gestorben
am 10. September 1999 in Châtel-St-Denis.
Die gewünschten Daten für die Firmungen 2000 sollen bis Ende September der Bischöflichen Kanzlei gemeldet werden. Es besteht die Möglichkeit, anlässlich des grossen Diözesanfestes vom 4. Juni 2000 im Forum Freiburg die Spendung der Firmung anzubieten. Der Bischofsrat sieht darin eine Möglichkeit, die diözesane Weite und kirchliche Gemeinschaft in grossem Stil und Fest zu erleben. In den Pfarreien kann somit auch der Pfingstsonntag (11. Juni 2000) gewünscht werden zur Firmspendung.