35/1999 | |
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Amtlicher Teil |
Die 19. Deutschschweizer Wallfahrt der Priester und Diakone zu Bruder
Klaus findet am Montag, 20. September 1999 mit dem folgenden Programm statt:
11.15 Uhr Konzelebration in der unteren Ranftkapelle mit Ansprache von Weihbischof
Paul Vollmar, Sarnen;
Mittagessen im Hotel Paxmontana, Flüeli-Ranft;
14.45 Uhr Beichtgelegenheit in der Pfarrkirche Sachseln;
15.30 Uhr Vesper am Grab von Bruder Klaus.
Auskunft, Prospekte und Anmeldung (bis 15. September 1999) an das Wallfahrts-Sekretariat, Dorfstrasse 13, 6072 Sachseln, Telefon 041-6604418, Fax 041-6604445.
Im Jahr 2000 werden voraussichtlich Millionen von Menschen das Heilige
Land besuchen und an den Ort pilgern, «wo alles begann». Können
die Reisen ins Heilige Land einen Beitrag zu einem gerechten Frieden in
dieser Region leisten? Wer profitiert vom erhofften Tourismusboom? Wie kann
Reisen Begegnungen ermöglichen, friedensfördernd wirken, «fair»
sein?
Eine ökumenische Gruppe von Fachleuten hat in gesamtschweizerischer
Zusammenarbeit einen Reiseleitfaden erarbeitet, der insbesondere kirchlichen
Reisegruppen eine konkrete Orientierungshilfe für faires und verantwortliches
Reisen ins Heilige Land geben will. Die 40-seitige Broschüre (in deutscher
und französischer Ausgabe) gibt dem Reisenden nach Palästina/Israel
Antworten auf grundsätzliche Fragen zum «fairen» Reisen
mit auf den Weg. Mit Tipps und Anregungen vermittelt der Leitfaden zudem
viele praktische und nützliche Hinweise für die Vorbereitung,
Durchführung und Nachbearbeitung einer solchen Reise. Sie möchte
insbesondere die Reiseteilnehmer/-teilnehmerinnen selbst ermutigen, neue
Wege durchs Heilige Land zu entdecken, die aus gewohnten Denk- und Erlebnisbahnen
herausführen an Orte, wo sie Menschen begegnen können. Eine
solche «faire» Reise kann zu einem unvergesslichen Erlebnis
werden.
Das Komitee der SBK für das Jahr 2000 möchte allen Pfarreien in
der Schweiz diesen Reiseleitfaden herzlich empfehlen. Kirchliche Reisegruppen,
die eine Reise ins Heilige Land organisieren, haben mit diesem Leitfaden
eine ausgezeichnete Orientierungshilfe zur Hand. Der Leitfaden kann zum
Preis von sFr. 6. bei folgender Adresse bestellt werden: Arbeitskreis
Tourismus und Entwicklung, Missionsstrasse 21, 4003 Basel.
Bohynik Juraj zum Priester in der Pfarrei Frauenfeld (TG);
Gmür Felix, Dr. phil., bisher Diakon in der Pfarrei St. Anton, Basel,
zum Vikar in der vorgenannten Pfarrei;
Greiff Peter, bisher Priester in der Pfarrei Münchenstein (BL), zum
Klinikpfarrer in der St. Anna Klinik, Luzern;
Nietlispach Leo, bisher Pfarrer der Pfarrei Leuggern (AG) im Seelsorgeverband
Leuggern-Kleindöttingen, zum Priester in der Pfarrei Wohlenschwil (AG)
im Seelsorgeverband Mellingen-Tägerig-Wohlenschwil;
Schöpfer Josef, bisher Pfarradministrator in Aeschi (SO), zum Seelsorger
im Alterswohnheim Chrüzmatt, Hitzkirch (LU), und im Bürgerheim
Ibenmoos, Kleinwangen (LU);
Stocker Leo, bisher Diakon in der Pfarrei Villmergen (AG), zum Vikar in
der vorgenannten Pfarrei.
Assies Hermann zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Clara, Basel;
Bucher Jürgen, bisher Mitverantwortlicher in der Jugendseelsorge Laufental
(BL), zum Pastoralassistenten im Seelsorgeverband Zwingen-Dittingen-Blauen
(BL);
Corradini-Stalder, Studentenseelsorger in Freiburg, zum Kursleiter des Kurses
«Zweijähriges Nachdiplomstudium Berufseinführung 1999/2001»;
Eichkorn-Gremme Urban, bisher Pastoralassistent in Sulgen (TG) zum Pastoralassistenten
in der Pfarrei Neuenhof (AG) im Seelsorgeverband Neuenhof-Killwangen;
Gadient-Häfliger Martin, Pastoralassistent in der Pfarrei St. Gallus,
Kriens (LU), zum Animator für kirchliche Berufe im Bistum Basel;
Gasser-Kehl Stefan zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Johannes,
Luzern;
Gönnheimer Martin zum Leiter der überpfarreilichen Jugendseelsorge
Basel-Stadt;
Kaufmann-Rose Josef, Gefangenenseelsorger im Kanton Bern, zum Begleiter
für spirituelle Fragen im Kurs «Zweijähriges Nachdiplomstudium
Berufseinführung 1999/2001»;
Odermatt-Gasser Othmar zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Steinhausen
(ZG);
Ruff Gerhard, Dr. theol., zum Leiter des Bildungszentrums für Erwachsene
in der Propstei Wislikofen (AG);
Stadler Stephan Ferdinand zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Anton,
Basel;
Stähle-Nothelfer Claudia, bisher Theologin bei b18, Treffpunkt für
Jugendseelsorge und junge Erwachsene in Basel, zur Konrektorin im Rektorat
für Religionsunterricht der Römisch-Katholischen Kirche Basel-Stadt;
Weber Emanuel, bisher Gemeindeleiter ad interim in der Pfarrei Trimbach
(SO) im Seelsorgeverband Trimbach-Ifenthal-Wisen, zum Pastoralassistenten
in der Pfarrei St. Karl, Luzern;
Willi Bruno zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Michael, Zug;
Zimmermann Karl zum Spitalseelsorger am Kantonsspital Basel-Stadt;
Zöllig Althea, bisher Theologin bei der Katechetischen Arbeitsstelle
der Landeskirche Nidwalden in Stans, zur Pastoralassistenten in der Pfarrei
St. Franziskus, Kriens (LU).
Trüssel Erika, bisher Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Mauritius, Emmen (LU), zur Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Maria, Emmenbrücke (LU).
Baumli Carmen Cattarina zur Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Marien,
Bern;
Beelte-Henkenmeier Ulrike zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Worb (BE);
Bozic Jerko zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Martin, Thun (BE);
Hasler-Elpers Johanna zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Meggen (LU);
Heinzer Marco zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Langenthal (BE);
Kandziora Volker zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Riehen (BS);
Kessler Peter zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Wohlen (AG);
Klein Christoph zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Littau (LU);
Müller Mathias zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Reussbühl
(LU);
Quattrini Maja zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Aesch (BL);
Sigrist-Dahinden Ruedy zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Anton,
Luzern;
Steiner Urs zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Horw (LU);
Vonarburg-Aregger Hans-Peter zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Bruder
Klaus, Bern.
Erni Patrick zum Katecheten in der Pfarrei Wangen-Niederbipp (BE);
Gasser-Kehl Irene zur Katechetin in der Pfarrei St. Karl, Luzern;
Gmür Matthias zum Katecheten in der Pfarrei St. Leodegar, Luzern;
Imfeld Nadin zur Katechetin in der Pfarrei Rothenburg (LU);
Inauen Emil zum Katecheten im Seelsorgeverband Mellingen-Tägerig-Wohlenschwil
(AG);
Jauch Martina zur Katechetin in der Pfarrei St. Maria, Luzern;
Schild Markus zum Katecheten in der Pfarrei St. Marien, Bern;
Waser Unternäherer Bernadette zur Katechetin in der Pfarrei Dornach
(SO) im Seelsorgeverband Dornach-Gempen-Hochwald.
(Pfarrer, Gemeindeleiter/Gemeindeleiterinnen werden regelmässig in der SKZ publiziert.)
Hedy Bugmann-König auf den 28. August 1999 zur Gemeindeleiterin
der Pfarrei Seon (AG) im Seelsorgeverband Lenzburg-Seon-Wildegg;
Alex Bugmann auf den 28. August 1999 zum Gemeindeleiter der Pfarrei Seon
(AG) im Seelsorgeverband Lenzburg-Seon-Wildegg.
Die auf 1. Juni 2000 vakant werdende Pfarrstelle Walchwil (ZG) wird für
einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung
ausgeschrieben.
Die vakant werdende Seelsorgestelle an der Psychiatrischen Klinik Münsterlingen
(TG) wird für einen Theologen/eine Theologin mit entsprechender Zusatzausbildung
(CPT) in einem 50%-Pensum zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 5. Oktober 1999 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail: personalamt.bistum-basel@kath.ch
Eine Vorschau auf einige Anregungen für die pastorale Arbeit in
den nächsten Jahren hat der Bischof von Basel, Kurt Koch, gegeben.
In einem Schreiben an alle Seelsorgerinnen und Seelsorger des Bistums Basel
gibt er erste Informationen über Ereignisse und Projekte, die im Bistum
Basel für die nächsten Jahre geplant sind: die Jubiläumsfeier
am Dreifaltigkeitssonntag 2000, der Aufbruch des Bistums ins dritte Jahrtausend
mit dem Thema «Als Getaufte leben» sowie neue Pastoralbesuche
in den verschiedenen Dekanaten und Bistumsregionen.
Da im Mittelpunkt des Heiligen Jahres die Verherrlichung der Dreifaltigkeit
steht, wird im Bistum Basel das Jubiläum am Dreifaltigkeitssonntag,
18. Juni 2000, gefeiert. Das Fest soll sowohl in den einzelnen Pfarreien
als auch in der Bistumskirche St. Urs und Viktor in Solothurn begangen werden.
Der Bischof hofft, die Feier des Jubeljahres werde «ein willkommener
Anlass zur Vertiefung und Erneuerung unseres Glaubens» sein, und bittet
die Seelsorgerinnen und Seelsorger, der Vorbereitung auf das Jubiläum
und der Feier selbst besondere pastorale Aufmerksamkeit zu schenken.
Die Feier soll aber zugleich der Auftakt zum «Aufbruch des Bistums
Basel ins dritte Jahrtausend» sein. Damit ist ein diözesaner
Erneuerungsprozess gemeint, der sich mit dem Thema «Als Getaufte leben»
beschäftigen wird und durch den nach Ansicht des Bischofs und der Bistumsleitung
hilfreiche Antworten aus der Mitte des Glaubens heraus auf die elementaren
Herausforderungen der heutigen Zeit gefunden werden sollen. Der Bischof
schreibt: «Da in der Taufe jedem Christen und jeder Christin das Grundamt
des Lebens und des Bekennens des Glaubens verliehen ist, will dieser Prozess
die zahlreichen pastoralen Initiativen zum glaubwürdigen Gestalten
von Kirche im Bistum ermutigen, vertiefend weiterführen und für
das ganze Bistum hilfreich koordinieren». Um das dialogische Geschehen
dieses Prozesses auch auf Bistumsebene erfahrbar zu machen, ist für
das Jahr 2002 eine Bistumsversammlung oder ein Bistumsfest vorgesehen.
Das pastorale Projekt hat bei den verschiedenen diözesanen Gremien
grosse Zustimmung gefunden, so dass die Bistumsleitung daraufhin eine Arbeitsgruppe
eingesetzt hat, die ein konkretes Konzept ausarbeitet. Der Bischof wünscht,
dass dieses Projekt ein «hilfreicher Beitrag zur Erneuerung des christlichen
und kirchlichen Lebens» im Bistum sein wird. Ebenso hofft er, dass
auch die für das Jahr 2001 geplante zweite Tagsatzung im Bistum Basel
einen Beitrag zu diesem diözesanen Prozess leisten wird.
Ab Ostern 2000 werden auch die Pastoralbesuche in den verschiedenen Dekanaten
und Bistumsregionen wieder beginnen. Dabei sind Begegnungen mit ehrenamtlich
engagierten Pfarreimitgliedern, aber auch Gottesdienste für alle, die
mit dem Bischof Eucharistie feiern möchten, sowie Firmungen in einzelnen
Pfarreien vorgesehen. Der Bischof betont in seinem Brief an die Seelsorger:
«Alle geplanten Initiativen verstehe ich als pastorale Konkretisierung
meines bischöflichen Leitwortes, dass Christus in allem den Vorrang
hat». Er fährt fort: «Denn in der heutigen gesellschaftlichen
und kirchlichen Situation sind wir in besonderer Weise zur öffentlichen
Rechenschaft über unseren Glauben an den auferweckten und in der Kraft
seines Geistes uns gegenwärtigen Christus berufen und verpflichtet.»
Am 13. September 1999, 10.1516.00 Uhr, wird im Priesterseminar St.
Luzi, Chur, eine Recollectio für Diözesanpriester angeboten. Pater
Adelhard Signer OFMCap, Mels, hält zuerst eine kurze Betrachtung. Anschliessend
Beichtgelegenheit. Um 11.00 Uhr wird Prof. Dr. Hubert Dobiosch, Chur, über
das Thema «Vademecum für die Beichtväter» (1. Teil)
sprechen. Nachmittags 2. Teil, anschliessend Diskussion und Aussprache.
Es wird um telefonische Anmeldung bis Freitag, den 10. September 1999 (Telefon
081-2522012), gebeten.
Am Sonntag, 22. August, sind nach 14 Monaten Bauzeit die anspruchsvollen konservierenden Restaurierungsarbeiten in der Kirche «Maria, Mutter vom guten Rat» und in der St. Sebastianskapelle abgeschlossen worden. Die Pfarrkirche gehört zu den ältesten Kirchengründungen im Rheintal und ist eines der wichtigsten st. gallischen Architekturzeugnisse des 15. Jahrhunderts. Bischof Ivo Fürer hat den neuen Altar geweiht.
Cornel Huber ist zum Pfarrer im Seelsorgeverband Lichtensteig-Oberhelfenschwil-St.
Peterzell gewählt worden. Er hat daher als Pfarrer der Doppelpfarrei
Gommiswald-Rieden demissioniert. Seine Stelle ist zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Der neue Pfarrer kann auf die Mitarbeit eines Kaplans zählen. Ein Sekretariat
steht zur Verfügung.
Bewerber melden sich bitte bis zum 20. September 1999 beim Diözesanen
Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.
Joseph Murith
Joseph Murith, geboren am 17. Februar 1914 in Estavayer-le-Lac. Priesterweihe
1940 in Toulouse. 1970 in die Heimatdiözese zurückgekehrt. Hilfspriester
in Vevey 19701974. Pfarrer von Lessoc 19741984. Spitalpfarrer
von Billens 19841988. Gestorben am 26. August 1999 im Foyer Jean Paul
II in Villars-sur-Glâne.
Jacques Barras, Pfarrer
Am 23. August 1999 starb an den Folgen eines Verkehrsunfalls im Regionalspital
Sitten Pfarrer Jacques Barras im Alter von 76 Jahren. Jacques Barras wurde
am 28. Januar 1923 in Montana-Vermala geboren. Am 20. Juni 1948 wurde er
zum Priester geweiht. Er war danach Präfekt im Kleinen Seminar in Sitten,
Rektor des Rektorates St. Barbara und Vikar von der Kathedral-Pfarrei (19531954).
Von 19581960 war er Vikar in Saxon und von 19601964 Vikar in Vissoie.
1964 wurde er zum Pfarrer von Vissoie ernannt, wo er bis 1978 als Seelsorger
wirkte. Seit 1978 war Jacques Barras Pfarrer von Brämis. Diesen Herbst
hätte er in seinen wohlverdienten Ruhestand treten können. Jacques
Barras wurde am 26. August 1999 in Montana-Vermala zu Grabe getragen.