34/1999

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Direktorium 1999/2000

Am nächsten Direktorium wird etwas besonders auffallen: Es beginnt nicht mit dem 1. Januar, sondern mit dem Advent, also mit dem Kirchenjahr. Bisher war das Direktorium der Bistümer der deutschsprachigen Schweiz ­ mit dem Direktorium anderer Diözesen ­ gemäss dem Römischen Generalkalender sowie dem Regionalkalender für das deutsche Sprachgebiet gestaltet, die in Anlehnung an das bürgerliche Jahr jeweils von Januar bis Dezember gehen. Auf vielfachen Wunsch beschloss die Liturgiekommission der Schweiz, dass das Direktorium in Zukunft dem Verlauf des Kirchenjahres sowie den «Lesejahren» folgen solle. Das nächste Direktorium trägt also den Namen «Direktorium 1999/2000».
Diese Änderung erfordert selbstverständlich auch eine frühere Fertigstellung der Broschüre. Das Direktorium 1999/2000 wird daher um zwei bis drei Wochen früher ausgeliefert als bisher, also bereits ab Anfang September. Dies erleichtert den Benützerinnen und Benützern sicher die Planung für das kommende Jahr.
Wir bitten, uns die Bestellungen für das neue Direktorium (mittels Bestellkarte im Direktorium 1999) möglichst in den nächsten Tagen zuzustellen.
Zugleich möchten wir auf einen Fehler im laufenden Direktorium hinweisen: Der «Tag der Völker ­ Ausländersonntag» wird nicht am ersten, sondern erst am zweiten Sonntag im November (14.11.) begangen.

Liturgisches Institut, Zürich


Bistum Basel

 

Wahlen und Ernennungen

Ulrich Harzenmoser-Minich auf den 14. August 1999 zum Gemeindeleiter der Pfarrei Künten (AG) im Seelsorgeverband Bellikon-Künten-Stetten;
Ursula Kloth auf den 22. August 1999 zur Gemeindeleiterin der Pfarrei Bellikon (AG) im Seelsorgeverband Bellikon-Künten-Stetten;
Peter Müller-Herger auf den 22. August 1999 zum Gemeindeleiter der Pfarrei Ebikon (LU);
Romeo Zanini-Schubnell auf den 22. August 1999 zum Gemeindeleiter der Pfarrei Adligenswil (LU).


Diakonenweihe

Am Sonntag, 26. September 1999, 15.00 Uhr, wird in der St.-Ursen-Kathedrale in Solothurn Weihbischof Martin Gächter die Diakonenweihe folgenden Priesteramtskandidaten spenden:
Fringeli Urs-Beat, von Bärschwil, in Hitzkirch;
Grüter Kurt, von Geuensee und Romoos, in Sins;
Küng Stefan, von Allschwil und Gebenstorf, in Döttingen.

Seminar St. Beat Luzern
Priesterseminar des Bistums Basel
Dr. Walter Bühlmann, Regens


Dulliker Tagung vom 27. September 1999

Zum Thema «Katholiken zwischen Absonderung und Offenheit» sprechen Prof. Dr. Markus Ries (Luzern) über «Die katholische Schweiz seit 1960. In der Kirche ein Sonderfall?» und Prof. Dr. Urs Altermatt über «Katholizismus am Ende des Jahrhunderts in Westeuropa und Osteuropa. Gegensätze und Gemeinsamkeiten».
Dazu gibt es wieder Gelegenheit für Fragen und Diskussionen, eine gemeinsame Eucharistiefeier und ein Mittagessen.
Programme und Anmeldungen für diese Dulliker Tagung vom 27. September sind erhältlich im Franziskushaus Dulliken, Telefon 062-2952021.

Weihbischof Martin Gächter


Fahrt nach Taizé für Jugendliche am 10. bis 17. Oktober 1999

Viele Jugendliche suchen eine gute Spiritualität, eine persönliche Beziehung zu Gott, eine tragende Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen, ein sinnvolles Leben in unserer Welt. Um dies zu finden, sind schon viele junge Menschen aus aller Welt nach Taizé (Burgund) gereist. Dort finden wir eine ökumenische Brüder-Gemeinschaft, die sich diesen Anliegen widmet, sowie viele andere junge Menschen, die ebenfalls suchen und schon einiges gefunden haben.
Junge Menschen ab 17 Jahren, junge Erwachsene und Verantwortliche in der kirchlichen Jugendarbeit sind herzlich eingeladen zu einer Fahrt nach Taizé vom 10. bis 17. Oktober 1999 mit Pastoralassistent Martin Gadient (Kirchrainweg 3, 6010 Kriens, Telefon 041-3221151) und Weihbischof Martin Gächter (Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, Telefon 032-6255825), die gerne nähere Auskunft geben und Prospekte und Anmeldezettel zusenden. Anmeldungen werden bis zum 7. September 1999 erwartet. Ein Vorbereitungstreffen ist für Samstag, 18. September 1999, 10.30­15.30 Uhr, in Solothurn vorgesehen.
Werden auch diesmal wieder viele junge Menschen Taizé und dort viel Schönes und Wichtiges für ihr Leben entdecken?

Weihbischof Martin Gächter


Bistum Chur

 

Bischöfliche Beauftragungen

Bischof Amédée Grab erteilte folgenden Personen die bischöfliche Beauftragung für ihren seelsorgerlichen Dienst:
Martin Burkart als Pastoralassistent des Pfarrers der Pfarrei St. Stephanus in Männedorf;
Josef Meli als Pastoralassistent des Pfarradministrators der Pfarrei Allerheiligen in Zürich-Affoltern;
Dominik Rocksloh als Pastoralassistent des Pfarradministrators der Pfarrei St. Gallus in Zürich-Schwamendingen.
Alfons Arpagaus erhielt die bischöfliche Missio canonica als Seelsorgehelfer in der Pfarrei St. Franziskus in Zürich.


Ernennung

Bernhard Willi, bisher Vikar in Lachen, wurde von Bischof Amédée Grab neu zum Vikar der Pfarrei St. Felix und Regula in Zürich ernannt.


Priesterexerzitien

Zu den seit Jahren von unserem Ordinariat ausgeschriebenen Exerzitien laden wir alle interessierten Priester freundlich ein. Die Exerzitien finden vom Montag, 11. Oktober, abends 18.00 Uhr, bis Freitag, 15. Oktober 1999, nach dem Mittagessen, im Bildungszentrum Neu-Schönstattt in Quarten statt. Sie stehen unter der geistlichen Leitung von Herrn Spiritual Max Syfrig, Menzingen. Thema des Exerzitien-Kurses: «Vater, Dein Reich komme».
Anmeldungen bitte bis spätestens 14 Tage vor Kursbeginn an: Bildungszentrum Neu-Schönstatt, Sr. M. Nicolette Züger, 8883 Quarten, Telefon 081-7391101.


Im Herrn verschieden

Jules Pospischil, Pfarrer
Der Verstorbene wurde am 25. August 1917 in Zürich geboren und am 4. Juli 1943 in Chur zum Priester geweiht. Er war tätig als Vikar in den Pfarreien Bruder Klaus in Zürich (1943­1950) und Heilig Kreuz in Zürich-Altstetten (1950­1955), als Pfarrer in Wallisellen (1955­1970), als Pfarrvikar in Wetzikon (1970­1976), als Pfarrer in Rümlang (1976­1980). Weitere Stationen waren Oberrieden (ZH), Sins (AG) und Oberwil (ZG). Während 12 Jahren war er zudem Zentralpräses des Schweizerischen Sakristanenverbandes. Seit 1991 lebte und wirkte er als Spiritual im Alters- und Pflegeheim der Gemeinde Schwyz in Ibach. Während eines auswärtigen Erholungsurlaubes starb er am 17. Juli 1999 und wurde am 22. Juli 1999 in Schwyz bestattet.

Heinrich Sgier, Pfarrer
Der Verstorbene wurde am 24. April 1907 in Andiast geboren und am 1. Juli 1934 in Chur zum Priester geweiht. Er wirkte als Pfarrer in Tomils (1934­1942), in Lumbrein (1942­1957) und in Sagogn (1957­1976). Den Lebensabend verbrachte er im Altersheim «Casa S. Giusep» in Cumpadials/Sumvitg, wo er noch während 12 Jahren als Hausgeistlicher die Mitbewohner betreute. Seit April 1999 lebte er im Alters- und Pflegeheim in Ilanz, wo er am 14. August 1999, am Vorabend zum Fest Mariä Himmelfahrt, starb. Bestattet wurde er am 17. August 1999 in seiner Heimatgemeinde Andiast.


Bistum St. Gallen

 

Hirtenbrief für den 16. Januar 2000

Auf Pfarreiebene wird die Phase «Urteilen» des Bistumsprojektes «He! Was glaubst Du?» mit einem in die Zukunft blickenden Hirtenbrief von Bischof Ivo eingeleitet. Dieser soll am Samstag/Sonntag, 15./16. Januar in den Pfarreien vorgelesen werden.


7. Ökumenischer Jugend-Begegnungs-Tag: Happy Birthday

Am 19. September, dem Eidgenössischen Dank-, Buss- und Bettag, findet im St. Galler Klosterbezirk von 12 bis 18 Uhr der 7. Ökumenische Jugend-Begegnungs-Tag für Jugendliche ab 15 Jahren statt. «Happy Birthday» lautet das Motto. Fragen um den Übergang ins dritte Jahrtausend und wie 2000 Jahre Christentum unsere Gesellschaft prägen stehen dabei im Mittelpunkt der Ateliers und des Gottesdienstes in St. Laurenzen.
Weitere Informationen zu diesem Ostschweizer Ereignis bei den akj's in St. Gallen, Gossau und Uznach oder bei der Daju in St. Gallen.


«glauben und leben 2000»

Die Aktion «glauben und leben 2000» ist ein Zeugnis von Christen verschiedener Konfessionen und Gemeinschaften in der Stadt St. Gallen und umliegenden Ortschaften, den Übergang vom 2. ins 3. Jahrtausend christlicher Zeitrechnung gemeinsam zu gestalten. Sie will Brücken bauen und Türen zu Begegnungen öffnen. Am Bettag wird die Aktion mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Kreuzbleiche-Sporthalle St. Gallen um 11 Uhr eröffnet. Mit einer Open-Air-Veranstaltung zum Thema «Leben feiern» soll die Aktion am 28. Mai 2000 abgeschlossen werden. Zwischen Start und Abschluss finden viele Veranstaltungen in den Pfarreien und Kirchgemeinden statt. «Zeichen setzen» steht über dem gemeinsamen Veranstaltungskalender, der die Übersicht erleichtert und die Gastfreundlichkeit der Anbietenden unterstützt.
An der Aktion beteiligt sind: Albanische Christengemeinde, Anglikanische Gemeinde St. Gallen, Baptistengemeinde, Christkatholische Gemeinde, Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinden, Freie Evangelische Gemeinden, Griechisch-Orthodoxe Gemeinde der Ostschweiz, Katholische Pfarreien, Methodistische Gemeinde, Pfingstgemeinde, Serbisch-Orthodoxe Gemeinde, Syrisch-Orthodoxe Gemeinde.


Tagungen für Pfarreiräte

Welche Rolle spielt der Pfarreirat neben einem Priester, neben einer Pfarreibeauftragten? Welche konkreten Aufgaben fallen ihm zu? Da dieses Jahr in vielen Pfarreien die Pfarreiräte neu bestellt worden sind, bietet Pfarrer Paul B. Hutter, zuständig für Beratung und Fortbildung im Bistum, an drei verschiedenen Daten und Orten eine Tagung zur Einführung von neuen Pfarreirats-Mitgliedern an: am Samstag, 27. November in Gossau, am Samstag, 11. Dezember in Buchs und am Samstag, 15. Januar 2000 in Kempraten.


Amtseinsetzung in Heiden

Am Sonntag, 15. August, ist in der Pfarrkirche Heiden Herbert Knobloch (49) als Diakon im 1998 gegründeten Seelsorgeverband Oberegg-Heiden-Rehetobel eingesetzt worden. Für die priesterlichen Dienste in allen drei Pfarreien ist Pfarrer Johannes Kühnis, Oberegg, zuständig. Herbert Knobloch trägt die Verantwortung für die Gläubigen in Heiden-Rehetobel und wohnt im Pfarrhaus Heiden. Mit seiner Frau Monika hat er während elf Jahren im saarländischen Saarlouis-Neuforweiler Erfahrungen im kirchlichen Dienst gesammelt.


Priesterweihe in St. Otmar-St. Gallen

In der Kirche St. Otmar-St. Gallen ist am Sonntag, 15. August, Thomas Thalmann von Bischof Ivo Fürer zum Priester geweiht worden. Rund 450 Gläubige und 30 Priester haben mitgefeiert. Im neu gegründeten Seelsorgeverband Lichtensteig-Oberhelfenschwil-St. Peterzell wird der Neupriester zusammen mit Pfarrer Cornel Huber als Kaplan tätig sein.
Thomas Thalmann, 1965 in Ernetschwil geboren, absolvierte eine Floristen-Lehre. Während seiner Zeit als Betriebsleiter in einer Gärtnerei machte er den vierjährigen Theologiekurs für Laien und bildete er sich in dem von der Diözesanen Katechetischen Arbeitsstelle St. Gallen angebotenen zweijährigen Kurs zum nebenamtlichen Katecheten aus. Als Hausmann im Haushalt von Fokolar-Priestern im Pfarrhaus von Arbon gab er während drei Jahren auch Religionsunterricht und sammelte er erste Erfahrungen in der Pfarreiarbeit. Sie waren so positiv, dass er sich entschloss, von 1995 bis 1997 das Theologische Seminar Dritter Bildungsweg an der Theologischen Fakultät der Universitären Hochschule Luzern zu besuchen und anschliessend an dieses zweijährige Vollstudium noch die Fokolar-Priesterschule in Incisa/Italien. Im November des letzten Jahres ist er von Bischof Ivo zum Diakon geweiht worden.


Altarweihe in Zuzwil

Am Samstag, 14. August, hat Bischof Ivo Fürer in der aussen renovierten und innen restaurierten Kirche St. Josef auf dem Loberg den Altar geweiht. Im 8. Jahrhundert dürfte dort eine erste Kapelle gestanden haben. Im Jahre 1662 wurde Zuzwil zur Pfarrei erhoben und das neue Gotteshaus eingeweiht. Wieder sichtbar gewordene Fresken im Chorgewölbe zeugen davon. In neubarockem Stil neu gestaltet wurde die Kirche 1933. Bei der jetzigen Restauration wurde der Liturgiebereich im Chor an die heutigen Bedürfnisse angepasst. An der Emporenrückwand wurde ein Beichtraum und auf der Empore eine neue Orgel eingebaut.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999