16/1999 | |
INHALT | |
Amtlicher Teil |
Die neu errichtete Spitalseelsorgestelle von 30% im Kantonsspital Laufen
(BL) wird zur Besetzung ausgeschrieben. Erwünscht ist die Kombination
mit einer Aufgabe in der allgemeinen Seelsorge in der Region (vgl. auch
Inserateteil dieser Ausgabe).
Die vakante Pfarrei Pfeffingen (BL) wird für einen Pfarrer oder einen
Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die auf den 1. Juli 1999 vakant werdende Pfarrstelle Münchenstein (BL)
wird für einen Pfarrer oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 20. Mai 1999 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder E-Mail: personalamt.bistum-basel@kath.ch
Wir planen zurzeit wiederum die Vorbereitung für interessierte Theologen unseres Bistums auf das Ständige Diakonat. Die Vorbereitungszeit erstreckt sich über ein Jahr. Interessierte Theologen erhalten gerne weitere Auskünfte beim Personalamt. Wer sich im Verlaufe des Jahres 1999/2000 auf das Ständige Diakonat vorbereiten möchte, melde sich bitte bis Mitte Juni 1999 beim Personalamt. Nachstehend finden Sie die allgemeinen Kriterien für die Zulassung zum Ständigen Diakonat, wie sie in unserem Bistum üblich sind:
Vikar Arnold Bessire, Herz Jesu, Zürich-Wiedikon
Vikar Arnold Bessire starb am 1. April 1999 in Zürich, im 77. Jahr
seines Lebens und einen Tag vor seinem Goldenen Priesterjubiläum. Er
wurde am 30. September 1922 in Vermes geboren. Die Priesterweihe empfing
er am 2. April 1949 in Laval (F). Seine seelsorgerliche Tätigkeit begann
er als Vikar in Wien (19491950). Dann wirkte er als Vikar in Bellinzona
(19501961), als Professor im Kollegium «Le Noirmont» (19511955),
als Vikar in Freiburg (19551961), in der Paroisse catholique de langue
française, Zürich (19611965) und in Arosa (19651966).
Ab dem Jahre 1966 und bis zu seinem Tode war er als Vikar in der Pfarrei
Herz Jesu in Zürich-Wiedikon tätig. Die Bestattung fand am 8.
April 1999 in Zürich statt.
Pfarrer und Dekan Josef Raschle ist von Bischof Ivo zum Dompfarrer berufen
worden. Er verlässt die Pfarrei auf Ende August. Die Pfarrstelle für
die Pfarrei Herisau-Waldstatt-Schwellbrunn ist darum auf den 1. September
1999 zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. In der Seelsorge wirkt ein Seelsorgeteam
bestehend aus drei Pastoralassistenten und einer Pastoralassistentin mit.
Bewerber melden sich bitte bis zum 20. Mai 1999 beim Diözesanen Personalamt,
Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen
Pfarrer Johann Lämmler, Goldach
Ende April 1998 hat sich Pfarrer Johann Lämmler von Buechen-Staad und
Altenrhein verabschiedet und ist mit seiner um ihn seit vielen Jahren sehr
besorgten Haushälterin Anni Rohner nach Goldach gezogen. Seit 1984
und fünf Jahre über die Pensionierung hinaus hatte Johann Lämmler
die Doppelpfarrei betreut. Als Feldprediger in einem Übermittlungsregiment
habe er guten Funkkontakt zum Herrgott gehabt und als «unermüdlicher
Priester» sei er immer da gewesen für seine Pfarreiangehörigen,
wurde an der Verabschiedung gelobt. Dass aus diesem örtlichen Abschied
nur knapp ein Jahr später, am Ostermontag, bereits ein endgültiger
Abschied werden würde, daran dürfte wohl niemand gedacht haben,
auch wenn sich schon damals Zeichen seiner Krankheit bemerkbar gemacht hatten.
In Goldach ist Pfarrer Johann Lämmler am 12. April 1999 beerdigt worden.
Johann Lämmler ist 1928 in Niederglatt geboren worden und im Kreis
mehrerer Geschwister aufgewachsen. Nach seiner Priesterweihe im Jahre 1956
in St. Gallen war er Kaplan in Goldingen und Flawil, dann Pfarrer in Teufen,
Schänis und Neuhausen. Während seiner Schäniser Zeit wurde
er zum Dekan des Dekanates Uznach gewählt und als Kollegienrat ins
Katholische Kollegium abgeordnet. Zum Pfarrer von Buechen-Staad wurde er
1984 gewählt. Bereits ein Jahr später musste er zusätzlich
die Pfarrei Altenrhein übernehmen. Als Präses des Lourdes-Vereins
Rorschach-Rheintal und Umgebung nahm er Aufgaben über die Pfarrei hinaus
wahr.
Als Nachfolger des zurückgetretenen Pfarrers Adri Van den Beemt, Schänis, hat das Bischöfliche Ordinariat Hansjörg Frick, Pfarreibeauftragter in St. Gallen-St. Georgen, neu in die ACK delegiert. Mit ihm vertreten Bischofsvikar Markus Büchel, Verena Breuer, Rorschacherberg, Evelyne Graf, St. Gallen und Pfarrer Josef Manser, Speicher, die Katholiken in der ACK.
Bei der Frühlingssitzung der KOVOSS/CORISS (= Konferenz der Ordensobernvereinigungen
und Säkularinstitute der Schweiz) wurde Schwester Francisca Kaelin,
Generaloberin von Ste-Ursule, Freiburg, zur neuen Präsidentin gewählt.
Sie ersetzt den aus Altersgründen scheidenden Abt Pankraz Winiker OSB
aus Disentis.
Die KOVOSS/CORISS als Dachverband der Orden hat das Ziel gemeinsame Anliegen
zu koordinieren, Ansprechpartner für die Bischofskonferenz zu sein
und Informationsaustausch und Weiterbildung zu ermöglichen. Mit der
Zeitschrift «KOVOSS/CORISS-Infos» werden ordensspezifische Informationen
ausgetauscht.