SKZ 2/1999

INHALT

Amtlicher Teil

 

Bistümer der deutschsprachigen Schweiz

 

Dulliker Tagung vom 22. Februar 1999 mit Bischof Kurt Koch

Zum Jahr 1999, das dem Geheimnis von Gott-Vater gewidmet ist, behandelt Bischof Kurt Koch bei der nächsten Dulliker Tagung vom 22. Februar 1999 (9.30­16.30 Uhr) das Thema: «Ich glaube an Gott, den Vater. Überlegungen zu einem nicht patriarchalen, sondern trinitarischen Gottesbild.»
Sein erster Vortrag lautet: «Das trinitarische Abba-Geheimnis Jesu und die christliche Rede von Gott als Vater», sein 2. Vortrag: «Der allmächtige Vater-Gott und das Leiden der Schöpfung».
Die Dulliker Tagung ist für Seelsorger/-innen und interessierte Laien. Prospekte und Anmeldungen im Franziskushaus Dulliken, Telefon 062-2952021.

Weihbischof Martin Gächter


Eine Vorschau auf die katholische Jugendarbeit im Jahre 1999

Am 5. Januar 1999 trafen sich in Zürich zahlreiche Verantwortliche der katholischen Jugendorganisationen in der OKJV (Ordinarienkonferenz und Jugendverbände). Sie berichteten über ihre Vorhaben und Pläne für 1999. Die Jungwacht sucht einen neuen Bundespräses als Nachfolger von Hans Niggeli. Wer wird auf Beat Niederberger als Verbandsleiter im VKP (Katholische Pfadfinder/-innen) folgen? Kolping benötigt einen neuen Bildungsleiter.
Der SVKT heisst jetzt nicht mehr «Schweizerischer Verband Katholische Turnerinnen», sondern «SVKT-Frauensportverband», wobei nun SVKT mit «Selbstbewusst, Vielseitig, Kritisch, Tolerant» gedeutet wird. K bedeutet also nicht mehr katholisch, sondern kritisch!
Die Schönstatt-Bewegung wird sich im Mai 1999 in einem Kongress in Chile mit dem Anliegen ihres Gründers P. Kentenich auseinandersetzen: «Wie die Kirche erneuern?». Bei Blauring/Jungwacht fragen sich die Präsides: «Wie den Glauben ins Spiel bringen?», während die Katholischen Pfadfinder/-innen zu einem Weekend «Feiern statt Leiern» einladen. In einer neuen Arbeitsgruppe «Spiritualität» der Fachstelle für kirchliche Jugendarbeit sollen sich Jugendliche, Jugendexperten und Seelsorger äussern können, was sie von Religion halten und erwarten. Beim Projekt'99 Dezibel berichten einige Jugendliche und Jugendgruppen über ihre religiöse Erfahrungen. Diese sollen nächstens in einer Broschüre veröffentlicht werden.
Das vorweihnachtliche Ranfttreffen 1998 ist atmosphärisch und organisatorisch wohl gelungen. Der neue Churer Bischof Amédée Grab wurde von den Jugendlichen gut aufgenommen. Die Zahl der 2200 Teilnehmenden war niedriger als in früheren Jahren, was auch mit der schlechten Witterung in den vergangenen Jahren zusammenhängen kann. Die Ranftnacht 1998 war auch mit dem angenehmen Wetter eine gute Empfehlung für die kommende Ranftnacht 1999, die wieder von der Jugendstufe Blauring/Jungwacht organisiert wird.
Die jugendlichen Adventskalender «Weltraum» und «Face to Face» fanden noch besseren Absatz als im Vorjahr. Die originelle grafische Gestaltung und die vielen Texte von Jugendlichen waren ansprechend. Gefragt wurde allerdings, ob das noch Adventskalender sind, weil eine adventliche Hinführung auf Weihnachten und auf den Erlöser Jesus Christus vermisst wurde. Auch da muss noch mehr versucht werden, die Anliegen der Jugendlichen mit dem christlichen Glauben zusammenzubringen.
Noch ungeklärt ist, ob und wann wieder eine neue kirchliche Jugendzeitschrift als Nachfolgerin für «läbig» und «Lenz» erscheinen wird. Noch fehlen dafür eine genauere Bedürfnisabklärung, ein überzeugendes Redaktionskonzept, eine Trägerschaft und die Finanzierung.
Für 1999 werden wiederum Bistumsjugendtreffen in Solothurn, Chur und St. Gallen geplant. Der Verein der Jugendseelsorger/-innen setzt sich für eine gute Koordination der verschiedenen überpfarreilichen Jugendtreffen ein. Erste Vorbereitungen für das Weltjugendtreffen vom 15. bis 20. August 2000 in Rom haben auch in der Schweiz begonnen.
Eine freiwillige Jugendkollekte wurde Ende 1998 bereits in einigen Pfarreien aufgenommen. Die verschiedenen Vertreter/-innen der katholischen Jugendarbeit sind dafür sehr dankbar und hoffen auf die weitere tatkräftige Unterstützung vieler Pfarreien.
Schliesslich erarbeitet die OKJV einen Prospekt, in dem die verschiedenen katholischen Jugendorganisationen und die Arbeitsweise der OKJV kurz vorgestellt werden.

Weihbischof Martin Gächter


Bistum Basel

 

Wahlen und Ernennungen

Bernhard Schibli, Pfarrer der Pfarrei Aesch (BL), auf den 1. Januar 1999 zum Regionaldekan der Bistumsregion des Kantons Basel-Landschaft.
Maria Klemm-Herbers, Theologin in der Pfarrei Frenkendorf-Füllinsdorf (BL), auf den 1. Januar 1999 zur Beauftragten des Regionaldekanates der Bistumsregion des Kantons Basel-Landschaft.
Josef Kuhn, Pfarrer der Pfarrei Bruder Klaus, Bern, auf den 1. Januar 1999 zum Regionaldekan der Bistumsregion des Kantons Bern.
Paul Rutz auf den 10. Januar 1999 zum Priester der Pfarrei St. Urs und Viktor, Solothurn.


Stellenausschreibungen

Die vakante Pfarrstelle Birmenstorf (AG) und die vakante Pfarrstelle Turgi (AG) im Seelsorgeverband Gebenstorf-Turgi-Birmenstorf werden für je eine Gemeindeleiterin/für je einen Gemeindeleiter zur Besetzung ausgeschrieben. Interessenten melden sich bis zum 4. Februar 1999 beim Diözesen Personalamt des Bistums Basel, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn, oder e-mail: personalamt.bistum-basel@kath.ch (s.a. Inserateteil der letzten Ausgabe).


Im Herrn verschieden

Alois Koller, emeritierter Pfarrer, Schötz
Am 3. Januar 1999 starb in Schötz der emeritierte Pfarrer Alois Koller. Er wurde am 28. Oktober 1914 in Grossdietwil geboren und am 29. Juni 1942 zum Priester geweiht. Nach seinem Wirken als Vikar in Littau (1942­1947) und als Kaplan in Sempach (1947­1956) leitete er die Pfarreien Eggenwil/Widen (1956­1962), Müswangen (1962­1971) und Doppleschwand (1971­1985). Die Jahre des Ruhestandes verbrachte er im Piusheim in Wauwil (1985­1996) und im Mauritiusheim in Schötz (seit 1996). Sein Grab befindet sich im Priestergrab der Pfarrkirche Egolzwil-Wauwil.

Alfred Sohm, Ehrendomherr, Hochdorf
In Hochdorf starb am 4. Januar 1999 Ehrendomherr Alfred Sohm. Er wurde am 11. Januar 1911 in Baar geboren und am 4. Juli 1936 zum Priester geweiht. Er begann sein Wirken als Vikar in Lengnau (1936­1938) und wurde dann nach Studienaufenthalten in Freiburg und Rom 1940­1942 Kaplan und 1942­1948 Pfarrer in Villmergen. 1948­1976 wirkte er als Pfarrer in Baden; 1967­1974 waltete er als Dekan des Kapitels Baden, 1967­1987 als nicht residierender Domherr des Standes Aargau. Die Jahre des Ruhestandes verbrachte er 1976­1994 (seit 1988 als Ehrendomherr) in Baden, 1994­1999 in Hochdorf. Sein Grab befindet sich in Baden.

August Feucht, emeritierter Pfarrer, Hünibach (BE)
In Hünibach starb am 4. Januar 1999 der emeritierte Pfarrer August Feucht. Er wurde am 20. Juni 1921 in Kreuzlingen-Emmishofen geboren und am 29. Juni 1956 zum Priester geweiht. 1956­1959 wirkte er als Kaplan in Baar und 1960­1964 als Vikar in Arbon. In den Jahren 1964­1973 war er Pfarrer in Berg (TG) und 1973­1987 Pfarrer in Diessenhofen. Die Jahre des Ruhestandes verbrachte er in Bürglen (TG), Thun (1989­1993) und Hünibach (seit 1993). Sein Grab befindet sich in Thun.


Gott ist in der Kirche lebendig

Dritter Weihetag von Bischof Kurt Koch
Mit den Priestern der Weihejahrgänge 1994 bis 1998 hat der Bischof von Basel, Kurt Koch, seinen dritten Weihetag am Fest der Erscheinung des Herrn am 6. Januar begangen. Zwanzig der jungen Pfarrer und Vikare waren der Einladung des Bischofs gefolgt, mit ihm gemeinsam den festlichen Tag zu begehen.
Während seiner Homilie im Gottesdienst in der Kapelle des Bischöflichen Ordinariates sprach der Bischof zunächst über den geschichtlichen Hintergrund des Weihnachtsfestes, des Geburtstags Gottes, und seiner Feier im Fest der Epiphanie. Die historische und irdische Realität des Menschen Jesu von Nazaret bereite dem modernen Christen kaum grosse Mühe. Schwieriger sei für ihn das Glaubensbekenntnis, dass in dem Menschen Jesu wirklich Gott selbst als das Licht in der Finsternis der Menschen und der Welt erschienen sei, so wie es in der Epiphanie gefeiert werde, nämlich: «dass das göttliche Wort wirklich Fleisch geworden ist und dass Gott selbst sich mit uns Menschen so sehr verbunden hat, dass der Mensch Jesus von Nazaret wirklich Gott von Gott und Licht vom Lichte ist und zugleich wahrer Mensch bleibt». Die Kirche selbst werde heute oft nur noch als soziologische Grösse gesehen. Damit drohe aber das eigentliche Geheimnis, nämlich, dass Gott in ihr lebendig ist, aus dem Bewusstsein der Menschen zu entschwinden und damit auch der Gedanke, dass die Kirche dazu berufen ist, «Epiphanie» Gottes in unserer Welt zu sein, Gott in unserer Welt sichtbar zu machen.
Dass die Kirche dazu erwählt sei, die wirklichste Wirklichkeit Gottes sichtbar zu machen, zeige das sakramentale Zeichen der priesterlichen Ordination besonders gut auf. An die Priester gewandt, sagte der Bischof, sie seien dazu aufgerufen, sich für das Handeln Christi in und an seiner Kirche zur Verfügung zu stellen und dadurch zu verdeutlichen, «dass das Entscheidende in der Kirche nicht von uns, sondern von Christus gewirkt wird». Bischof Koch betonte: «Die Menschen heute erwarten mit Recht von der Kirche, dass sie selbst immer mehr ein Abglanz jener Epiphanie Gottes wird, die sich im Kind in der Krippe ereignet hat». ­ Im vergangenen Jahr hatte der Bischof aus Anlass seines Weihetages Vertreterinnen und Vertreter der Klöster in Solothurn in das Bischöfliche Ordinariat eingeladen.


Ernennungen

Für die Leitung der Dekanate während der neuen Amtsperiode (1. Jan. 1999­31. Dez. 2003) hat Bischof Kurt Koch wieder bestätigt oder neu ernannt:

Aarau



Baden-Wettingen

Bremgarten-Wohlen
Brugg
Fricktal



Muri
Zurzach
Birstal
Laufental
Leimental

Liestal

Basel-Stadt

Bern-Stadt


Langenthal-Burgdorf-
Seeland

Oberland
Moutier-St-Imier-
Bienne romande
Porrentruy-St-Ursanne
Delémont-Courrendlin
Franches-Montagnes
Entlebuch

Hochdorf
Luzern-Habsburg
Luzern-Pilatus
Luzern-Stadt

Sursee
Willisau
Schaffhausen
Buchsgau

Dorneck-Thierstein

Olten-Niederamt

Solothurn


Arbon
Bischofszell
Fischingen
Frauenfeld
Zug
Co-Dekanatsleiter


zugeordneter Priester
Dekanatsleiter
zugeordneter Priester
Dekan
Dekan
Co-Dekanatsleiter


zugeordneter Priester
Dekan
Dekan
Dekan
Verantwortung ad interim
Dekanatsleiter
zugeordneter Priester
Dekanatsleiter
zugeordneter Priester
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiter
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiterin
Co-Dekanatsleiter
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiterin
Co-Dekanatsleiter
Dekan
Co-Dekan
Co-Dekan
Dekan
Dekan
Dekan
Dekanatsleiter
zugeordneter Priester
Dekan
Dekan
Dekan
Co-Dekan
Co-Dekan
Dekan
Dekan
Dekan
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiterin
Dekanatsleiter
zugeordneter Priester
Dekanatsleiterin
zugeordneter Priester
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiter
Co-Dekanatsleiter
Dekan
Dekan
Dekan
Dekan
Co-Dekan
Co-Dekanatsleiter
Joseph Thali
Thomas Jenelten
Daniel Muoth
Anton Bucher
Herbert Sohn
Josef Grüter
Pius Emmenegger
Jean-Paul Götschmann
Marcel Häfliger
Stefan Heim
Martin Rotzler
Urs Studer
Alfred Berger
Hans Boog
Walter Bochsler
Regionaldekan Bernhard Schibli
Norbert Malsbender
Heinz Warnebold
Ludwig Hesse
Richard Baumann
André Duplain
Dr. Xaver Pfister
Franz Scherer
Heidi Gränicher Jeannerat
Dr. Ulrich Windlinger-Brunner
Dr. Helmut Sorgenfrei
Eugénie Lang
Felix Weder-Stöckli
P. Egon Keller OFMCap
Pierre Girardin
Yves Prongué
Bernard Miserez
Jean Jacques Theurillat
Jean-Marc Dominé
Fritz Renggli
P. Josef Camenzind MSF
Josef Stübi
Georg Pfister
Beat Jung
Hans Bättig
Andreas Bitzi
Eduard Birrer
Anton Schelbert
Albert Schneider
Johannes Guldimann
Gudula Metzel-Vitallowitz
Hans Rudolf Erdin
Franz Dippert
Sr. Hildegard Schallenberg
Josef Hurter
Robert Geiser
Franz Günter-Lutz
Felix Heiri
Leo Rüedi
Theo Scherrer
P. Meinrad Loser OSB
Jakob Bach
Alfredo Sacchi
Edgar Hotz-Riedi


Bistum Chur

 

Ausschreibungen

Infolge Demission der bisherigen Amtsinhaber werden die Pfarreien St. Franziskus, Zürich, und Spiringen (UR) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Interessenten mögen sich melden bis zum 9. Februar 1998 beim Sekretariat des Bischofsrates, Postfach 133, 7002 Chur.


Ernennungsdekret

1. Gestützt auf CIC can. 553 § 2 und can. 554 § 2 ernenne ich hiermit:
H. H. Dr. Albert Gasser zum Dekan des Dekanates Chur,
H. H. Pfr. Marcus Flury zum Dekan des Dekanates Surselva,
H. H. Pfr. Gieri Cadruvi zum Dekan des Dekanates Ob dem Schin-Davos,
H. H. Pfr. Florian Hasler zum Dekan des Dekanates Engadin,
H. H. Pfr. Gebhard Jörger zum Dekan des Dekanates Glarus,
H. H. Prof. Dr. Guido Schnellmann zum Dekan des Dekanates Innerschwyz,
H. H. Pfr. Edgar Hasler zum Dekan des Dekanates Ausserschwyz,
H. H. Pfr. Bruno Werder zum Dekan des Dekanates Uri,
H. H. Pfr. Willy Gasser zum Dekan des Dekanates Obwalden,
H. H. Pfr. Stefan Zelger zum Dekan des Dekanates Nidwalden,
H. H. Pfr. Dr. Gebhard Matt zum Dekan des Dekanates Zürich-Stadt,
H. H. Pfr. Jakob Romer zum Dekan des Dekanates Winterthur,
H. H. Pfr. Dr. Martin Kopp zum Dekan des Dekanates Zürich-Albis,
H. H. Pfr. Vitus Schmid zum Dekan des Dekanates Zürcher Oberland.
Die Ernennung erfolgt für eine Amtsdauer von vier Jahren.

2. Wie den Priestern des Dekanates Grigioni Italiano bereits im Dezember 1998 mitgeteilt wurde, habe ich mich nach entsprechenden Beratungen im Bischofsrat dazu entschlossen, für die nächsten zwei Jahre für die beiden Teile des Dekanates Grigioni Italiano je einen Bischöflichen Delegierten zu ernennen. Diesen kommen für diese Aufgabe alle Rechte und Pflichten eines Dekans zu.
Für Poschiavo und Bregaglia setze ich hiermit als Bischöflichen Delegierten H. H. Generalvikar Dr. Vitus Huonder und für die Mesolcina und das Calancatal (Moesano) H. H. Dompropst Don Aurelio Lurati ein.

3. Die frühere Formulierung der Statuten des Priesterrates konnte den Eindruck erwecken, dass die Dekanatsmitglieder bei der Wahl der Dekane diese zugleich zu Mitgliedern des Priesterrates wählen würden. Dies wurde im Dekret vom 8. Dezember 1998 bezüglich der Revision der Statuten des Priesterrates der Diözese Chur festgestellt und entsprechend abgeändert. Falls in einzelnen Dekanaten die Dekane mit der Absicht gewählt wurden, diese auch zu Vertretern für den Priesterrat zu wählen, erkläre ich gestützt auf das erwähnte Dekret diese Wahl, was die Vertretung im Priesterrat betrifft, als ungültig; dies tangiert die Gültigkeit ihrer Wahl als Dekane nicht.

4. Die Dekane sind, wie im Dekret zur Änderung der Statuten des Priesterrates klar festgehalten wird, Mitglieder des Priesterrates von Amtes wegen. Somit bestimme ich, dass die neu ernannten Dekane zugleich Mitglieder des zu konstituierenden Diözesanen Priesterrates sind.

Chur, 6. Januar 1999

Don Aurelio Lurati
Bischöflicher Kanzler

+ Amédée Grab
Bischof von Chur


Bistum St. Gallen

 

Stellenausschreibung: Oberbüren-Niederbüren

Im Seelsorgeverband Oberbüren-Niederbüren hat Pfarrer Hermann Hungerbühler (Jahrgang 1932), Niederbüren, demissioniert. Seine Stelle ist auf den 1. Mai 1999 zur Wiederbesetzung ausgeschrieben. Im Seelsorgeverband, der nach Möglichkeit erweitert werden kann, wirkt ein in Oberbüren wohnhafter Pastoralassistent mit. Ein Sekretariat steht zur Verfügung. Bewerber melden sich bitte bis zum 31. Januar 1999 beim Diözesanen Personalamt, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen.


Alt Bischof Otmar Mäder wieder in St. Gallen

Vor seiner Herzoperation, die gut verlaufen ist, hatte sich alt Bischof Otmar Mäder als Primissar von Muolen und als Pfarradministrator von Muolen und Häggenschwil verabschiedet. Nach seiner Demission als Bischof war er 1994 ins Pfarrhaus von Muolen gezügelt, wo er vor seiner Wahl zum Bischof während drei Jahren als Pfarrer gewirkt hatte. Jetzt hat er wieder Wohnsitz genommen in St. Gallen (Hechtackerstrasse 22, 9014 St. Gallen), um sich hier in aller Stille zurückziehen zu können.


Änderungen im Bereich Liturgie

Als Mitglied des Pastoralteams hat Generalvikar Dr. Anton Thaler am 1. Januar 1999 die Leitung des Ressorts Liturgie übernommen. Er präsidiert neu die Diözesane Liturgiekommission und löst in dieser Funktion Bischofsvikar Markus Büchel ab.
Eine Änderung gibt es auch in der Kursadministration der Diözesanen Liturgiekurse. Sie wird nicht mehr von der Diözesanen Katechetischen Arbeitsstelle wahrgenommen, sondern liegt neu in den Händen von Rosmarie Gmür, Pfarreisekretärin der Pfarrei St. Gallen-Riethüsli. Ihre Adresse: Teufenerstrasse 148, 9012 St. Gallen, Telefon 071-2771841, Fax 071-2770278.


Neues Personalverzeichnis

Eigentlich hätte das Personalverzeichnis der Diözese St. Gallen für 1998 und 1999 gültig sein sollen. Die vielen Mutationen machten jedoch eine Überarbeitung bereits für 1999 notwendig. Die dazu eingesetzte Arbeitsgruppe sprach sich auch dafür aus, inskünftig wieder jährlich ein neues Verzeichnis zu erstellen.
Das Personalverzeichnis kann zum Preis von 20 Franken (zuzüglich Versandspesen) bezogen werden bei: Bischöfliche Kanzlei, Klosterhof 6b, Postfach 263, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2273340, Fax 071-2273341.
Korrektur: Bei der Telefonnummer von Fridolin Eisenring, Leiter des Sekretariates der Kanzlei, ist eine 3 zu viel aufgeführt. Die richtige Telefonnummer lautet: 071-2273348.


Bistum Lausanne, Genf und Freiburg

 

Im Herrn verschieden

Roger Magnin
Roger Magnin, geboren am 19. Juni 1924 in Romont, Bürger von Hauteville. Priesterweihe 1949, Vikar in Freiburg (St. Peter) 1949­1957. Pfarrer der neu gegründeten Pfarrei St. Theres von 1957­1983, dazu Dekan der Stadt Freiburg von 1965­1978. Pfarrer von Villars-sur-Glâne 1983­1990, zugleich Verweser der Pfarrei Matran. Seit 1994 Hilfspriester im Sektor St. Theres, Freiburg. Gestorben im Betagtenheim «Les Martinets» in Villars-sur-Glâne am 9. Januar 1999.


Orden und Kongregationen

 

Priesterjubiläen der Weissen Väter

65 Jahre
29. Juni: P. Paul Roher, Altersheim Sunnehof, 6405 Immensee.

50 Jahre
2. Februar: Lic. phil. P. Wendelin Hengartner, Büchelstrasse 16, 9443 Widnau; P. Pietro Lorenzetti, Postfach 134, 1703 Freiburg; Dr. phil. P. Paul Zeller, Gartenweg 14, 8965 Berikon.
22. Juli: P. Walter Gehr, Tanzania.

25 Jahre
16. Juni: P. Josef Buholzer, Provinzial, Postfach 134, 1703 Freiburg.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1999