SKZ 42/1997

INHALT

Pastoral

Für einen gläubigen Realismus in der Seelsorge

von Hans Halter

Der Pastoralkurs des Bistums Basel wurde vor vier Jahren von der zweijährigen Berufseinführung abgelöst; so ist ihr erfolgreicher Abschluss Voraussetzung für die Institutio im kirchlichen Dienst bzw. die Priesterweihe. Durchgeführt wird die Berufseinführung in Zusammenarbeit mit der Theologischen Fakultät der Hochschule Luzern; deshalb wird das Abschlussdokument auch von der Fakultät unterzeichnet. Bei der diesjährigen Abschlussfeier überreichte Prof. Hans Halter als Dekan die Abschlussdokumente mit guten Wünschen für «den unbekannten Weg in die Zukunft». Ob dieser Weg glücklich enden oder sich als Irrweg oder blosser Umweg zu etwas anderem erweisen werde, liege nicht bloss am Schicksal, sondern auch an den jungen Seelsorgerinnen und Seelsorgern, sagte er in seiner Ansprache. Dazu holte er wie folgt aus.

Neu gewonnene Sensibilität und ihr Preis

Die heutige Generation junger Seelsorgerinnen und Seelsorger ist für sehr vieles sehr viel mehr sensibilisiert als etwa meine Generation und erst recht frühere Generationen. Sie sind sensibilisiert für die Bedürfnisse, für Nöte und Ängste heutiger Menschen und Christen. Die wollen sie unbedingt ernst nehmen, und zwar mit Recht. Ohne das gibt es keine echte Seelsorge.
Neu ist, dass sie auch sensibilisiert sind für ihre eigenen Bedürfnisse und Ansprüche. Die Sache muss auch für sie stimmen. Sie wollen mit ihren Stärken berücksichtigt werden, sie wollen sich auch persönlich einbringen, sie wollen auch Gefühle haben und äussern dürfen, sie wollen ihren Schonraum und ihr Privatleben, mit ihnen kann man nicht alles machen. Sie sind nicht blosse Funktionärinnen und Funktionäre der Kirche, sie sind selbst autonome Subjekte. Auch das ist im Prinzip richtig.
Dieses Sensibilisiert-Sein hat allerdings seinen Preis. Wer jahrelang sensibilisiert worden ist, ist sensibel, das heisst auch: ist empfindlich und leicht verletzlich. Wer viel Fingerspitzengefühl hat, verbrennt sich auch die Finger schneller.
Ich konzentriere mich jetzt auf das kirchliche Umfeld und hier nochmals auf die problematische Seite. Das ist zugegebenermassen einseitig, aber es ist die Seite, die uns eben beschäftigt. Das Wohltuende bedarf keiner Theorie, wir geniessen es einfach. Und das ist richtig so.
Wer im kirchlichen Dienst mit der nötigen Sensibilität an die Arbeit geht, wird neben Erfolgserlebnissen auch manche Enttäuschungen erleben, wird sich dann und wann verletzt fühlen. Und das nicht nur, weil man den Papst oder den Bischof oder den Pfarrer oder die Pastoralassistentin oder den Kirchenrat unmöglich findet, auch nicht nur, weil man sich an den teilweise überholten kirchlichen Amts- und Rechtsstrukturen reibt. Enttäuschungen und Verletzungen gibt's auch im Umgang mit dem Pfarreivolk, mit den Kirchgängern, mit den Jugendlichen, im Religionsunterricht.
Nun kann man folgendes beobachten: Eine nicht geringe Anzahl von Leuten im kirchlichen Dienst, seien sie nun Katecheten oder Pastoralassistentinnen oder Priester, sind relativ schnell enttäuscht oder gar verbittert. Und sie wirken auch so. Nicht wenige scheiden aus dem kirchlichen Dienst wieder aus, zum Teil schon nach einigen Monaten, andere nach Jahren.
Andere bleiben drin und werden zu Beamten: Sie machen das, was sie unbedingt müssen, und lassen sich dafür möglichst gut bezahlen: Sie halten ihre Pflichtmesse, wenn sie Priester sind, als Pastoralassistentinnen oder -assistenten predigen sie an jedem zweiten Sonntag im Monat, halten sieben Stunden Religionsunterricht, machen viermal im Monat einen Besuch im Altersheim oder Spital, wie im Pflichtenheft vorgeschrieben. Zweimal die Woche gibt's Sprechstunde. Im übrigen sind sie nicht da, gehören eigentlich nicht zur Pfarrei. Sie haben resigniert, wagen nichts mehr Neues. Da ist kein Feuer mehr zu spüren.
Wieder andere bleiben mangels einer besseren Gelegenheit im kirchlichen Dienst, aber ihre Enttäuschung und Verletztheit schlägt nicht in Resignation um, sondern in Aggressivität oder Revolution. Man tritt als Prophet oder Prophetin auf, zeichnet die Gegenwart brandschwarz, kritisiert scharf, klagt an: die kirchliche Hierarchie und die Multis und die Classe politique und den reichen Norden, stellt den Leuten ein alternatives strahlendes Kirchenbild vor Augen, wo alles ganz anders ist als heute, wo es keine Hierarchie und kein lästiges Kirchenrecht mehr gibt, wo der Unterschied zwischen Laien und Geweihten nicht mehr existiert, wo die Gemeinde oder Pfarrei allein bestimmt, was zu tun und zu lassen ist. Wenn möglich schreitet man auch gleich zur Tat. Das endet dann entweder mit einem Rauswurf oder schlussendlich auch in Resignation.
Woran liegt's, dass es in der Kirche auch und gerade unter jenen, die beruflich in der Kirche arbeiten, so viel Resignation oder Aggressivität, auf jeden Fall Unzufriedenheit, Enttäuschung, Verletztheit und Verbitterung gibt?
Ich habe mich das vor allem gefragt, wie ich erleben musste, wie viele Priester, Pastoralassistentinnen und Katecheten im Gefolge der Wahl von Bischof Haas in Chur nach kurzer Auflehnung resigniert haben. Da sind auch sehr qualifizierte Leute in schwere existentielle Krisen geraten oder aus dem kirchlichen Dienst ausgestiegen. Woran liegt's zumindest auch?

Zu idealistisches Kirchen- und Christenbild

Die christliche Kirche ist wohl die grösste Ideal-Firma dieser Erde, nicht weil sie die idealste Nonprofit-Organisation wäre, aber sie «produziert» weltweit wohl am meisten Ideale. Wir bringen diese aber nicht recht zusammen mit der Tatsache, dass wir nach wie vor in einer endlichen Schöpfung leben, die von menschlicher Unzulänglichkeit und Sünde gezeichnet ist, einer Schöpfung, in der zwar die Erlösung grundgelegt, aber eben nicht vollendet ist. Das ist der christlich-theologische Hintergrund, der für unser Lebensverständnis und unsere Lebensgestaltung von höchster Bedeutung ist.
Konkret: Ich meine, dass nicht wenige unter uns, auch unter uns Theologinnen und Theologen ein viel zu idealistisches Kirchenbild haben. Kirche sollte eigentlich das Reich Gottes auf Erden sein, Kirche sollte eine Insel sein, auf der die Menschen anders und auf jeden Fall besser leben als sonst; wenn irgendwo, dann sollten sich die Menschen in der Kirche voll entfalten können, frei und gleich; hier sollten sich Gerechtigkeit und Frieden jeden Tag hörbar küssen; hier sollte volle Selbstverwirklichung und wohltuende Gemeinschaft gelebt und erfahren werden können usw.
Vergleichen Sie das mal mit dem Bild von Kirche im Neuen Testament: Gewiss, da gibt's auch so schöne Idealzeichnungen, etwa bei Lukas in der Apostelgeschichte. Und es heisst da auch: «Bei euch aber soll es nicht so sein!» Die Kirche steht unter einem sehr hohen moralischen Anspruch. Aber die Kirche war zu keiner Zeit das Reich Gottes auf Erden, sie war schon immer ein Acker mit sehr viel Unkraut unter dem Weizen; ein Schifflein im Sturm, betreut von einer ängstlichen Besatzung; ein Fischereibetrieb, wo Grossfänge die seltene Ausnahme sind; eine Landwirtschaft mit sehr unterschiedlichen, meist nicht sonderlich fruchtbaren Böden; eine Schar von Kleingläubigen. Kirche war schon immer ­ wie es unser Glaubensbekenntnis sagt ­ die eine, heilige, katholische und apostolische, die in ihrer konkreten Gestalt und Lebensweise trotzdem immer auch eine uneinige oder zerstrittene, eine sündige und manchmal sogar gottferne, eine sektiererische oder fundamentalistische und auch eine irrende war und ist, die Sendungen nachgeht, die sie nie empfangen hat. Nicht umsonst sagt Jesus zu seinen Zuhörerinnen und Zuhörern wohl nicht nur einmal: Habt ihr immer noch nicht begriffen? Es wäre eine Illusion anzunehmen, nach Pfingsten sei alles anders (geworden). Aber der Geist Gottes hilft uns auch, mit Idealen fruchtbar umzugehen.
Dem zu idealistischen Kirchenbild entspricht wahrscheinlich auch ein zu idealistisches Christenbild: Luther hat es mit seinem «simul iustus et peccator» ­ gerecht(fertigt) und Sünder zugleich ­ treffend auf den Punkt gebracht, nicht das idealistische, sondern das realistische Christenbild.
Wenn wir das nicht verstanden haben, wenn wir das nicht akzeptieren können, und zwar glaubend und hoffend akzeptieren können, weil wir eben das Reich Gottes auch als Christen immer noch erwarten und es nicht schon haben und auch gar nicht organisieren können, dann werden wir früher oder später an dieser Kirche und in dieser Kirche scheitern.
Und: Diese kirchliche und christenmenschliche Ambivalenz, Mehrwertigkeit, Widersprüchlichkeit, die gibt's nicht nur bei «der Kirche», zu der wir eigentlich gar nicht gehören wollen, die haben wir auch in uns selbst. Wir sind ein Teil davon, wir sind davon geprägt und prägen mit. Und wenn wir selbst das nicht spüren, werden es die andern zu spüren bekommen. Wir alle haben mindestens zwei Seelen in der Brust. Das macht die vielbeschworene Ganzheitlichkeit noch etwas komplizierter.

Nachfolge Christi ist kein Honigschlecken

Noch etwas steht hinter unseren so weit verbreiteten kirchenberuflichen Verletzungen, Enttäuschungen und Verbitterungen: Wir sind besonders als Katholiken manchmal zu sehr auf Kirche fixiert. Die ­ gegenüber protestantischem Selbstverständnis ­ katholische Stärke des Kircheseins kann auch zur Behinderung werden. Die Kirche ist nicht das A und nicht das O, sie ist ein Mittleres, sie ist etwas Vorläufiges, sie ist Mittel und gewiss auch Ausdruck des Eigentlichen (Sakrament für die Welt), sie ist aber nicht schon das Eigentliche selbst. Kirche ist, wenn's gut geht, Zeichen und Vorahnung oder Spur.
Das Eigentliche, das ist die Gemeinschaft mit Christus als Boden der Christengemeinschaft, das Eigentliche ist die Christusnachfolge. Und diese ist kein Honigschlecken. Da hat uns Jesus gar nichts vorgemacht, auch nicht in den Seligpreisungen der Bergpredigt. Selig sind die Armen, selig sind, die hungern und dürsten nach Gerechtigkeit, selig sind, die um meinetwillen beschimpft und verfolgt werden ... Jesus sprach ungeschönt und sehr direkt vom Kreuzweg, der uns bevorsteht, wenn wir ihm folgen wollen, zur Seligkeit wohlverstanden, zur Erfüllung.
Da haben wir sie wieder, diese merkwürdige Ambivalenz, dieses Dazwischen: Es gibt auf Erden weder Himmel noch Hölle, aber es gibt die Seligkeit in der bitteren Armut, die Seligkeit im Hungern und Dürsten nach Gerechtigkeit, die Seligkeit mitten in allen grossen, zum Teil erdrückenden Schwierigkeiten dieses Lebens.

Geheimnis des Glaubens

Da muss es irgendwo liegen, das Geheimnis unseres Glaubens. Wir sagen es jeweils in der Mitte der Eucharistiefeier: Da liegt ein kleines Stücklein trockenes Brot, da gibt's einen Schluck Wein. Das ist wenig, nicht der Rede wert, ja lächerlich, wenn wir realisieren, wonach die Menschen hungern und dürsten. Und dann wird gesagt: Das ist mein Leib, der für euch hingegen wird; das ist mein Blut, das für euch und alle vergossen wird. Tut dies zu meinem Gedächtnis.
Das ist doch unser Alltag in der kirchlichen Seelsorge! Was haben wir denn schon zu bieten, und was bekommen wir von andern? Ist es mehr als ein ärmliches Stück Brot und ist es mehr als ein Schluck Wein, wenn's gut geht? Trotzdem: Das ist mein Leib, das ist mein Blut.
Mitten in dieser ärmlichen Andeutung liegt es, passiert es, geschieht etwas, erscheint das Eigentliche, das Bleibende, das Gesuchte, das, worauf es ankommt.
Wir könnten das Gleiche an den hohen christlichen Festen entdecken: Weihnachten, was gibt's da zu sehen? Nichts oder Erbärmliches! Alltägliches: ein Kind, in Windeln gewickelt. In einer ärmlichen Futterkrippe. Voilà. Trotzdem: Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden den Menschen auf Erden! Das ist der Immanuel, der Gott-mit-Uns! Oder Ostern: Was für eine Katastrophe unmittelbar vorher. Und als ob es mit der Kreuzigung und Beerdigung noch nicht gereicht hätte: zum Schluss noch das leere Grab! Katastrophaler kann's nicht mehr werden! Und doch: Er ist nicht hier (in der Erde vergraben), er ist auferstanden!
Liebe Apostel ­ das sind Sie jetzt nämlich ­ diesen Glauben, der immer zugleich Hoffnung ist, diesen Glauben gilt es im kirchlichen Dienst tagtäglich zu vollziehen, gilt es festzuhalten und immer wieder neu zu suchen: das Gute im Übel, das Licht, das den Schatten wirft, den Grund hinter dem Abgrund, den Weizen zwischen dem Unkraut, die ungebrochene Treue Gottes in aller menschlichen Untreue.
Dafür sollten wir auch sensibel werden. Dann kann man es im kirchlichen Dienst nicht nur aushalten, dann kann man im kirchlichen Dienst auch selig werden. Selig sind die im kirchlichen Dienst, denn sie werden getröstet werden... Das gilt schon jetzt, nicht nur im Blick auf die Zukunft.

Mit Holzschuhen durch den kirchlichen Wald

Ich möchte mit einer Bildrede schliessen. Auch wenn Sie franziskanisch angehaucht sein sollten, gehen Sie um Gottes willen nicht barfuss und in Shorts als Förster und Försterinnen in den kirchlichen Wald. Ziehen Sie Holzschuhe an und lange Hosen, und zwar nicht solche aus Seide. Denn die Wege durch den kirchlichen Wald sind manchmal ganz schön steinig, versetzt mit Wurzeln; Sie werden mit Sicherheit öfters stolpern. Da gibt's Dornen und stechendes Gestrüpp; da gibt's öfter Nesseln. Da gibt's Bäume, ja ganze Waldteile, die am Absterben oder schon tot sind.
Aber gehen Sie ruhig weiter, Schritt für Schritt, suchen Sie Ihren Weg, wenn er nicht offen vor Ihnen liegt. Lassen Sie sich nicht schon vom ersten Felsbrocken im Weg abschrecken. Überklettern oder umgehen Sie ihn (Köpfchen!). Wenn Sie drüber sind, können die kleinen Schürfungen wieder heilen. Und Sie werden sich freuen, nicht gleich aufgegeben zu haben.
Gehen Sie weiter. Der Weg ist nicht immer eng und schlecht. Häufig öffnet er sich, Sie kommen in Waldlichtungen, Sie haben unverhofft schöne Ausblicke auf einen Berg oder einen See. Sie stehen unerwartet vor Sträuchen und Bäumen, die grünen und wachsen, dass es eine Freude ist. Sie gehen auch nicht allein. Sie werden immer irgendwelche Weggenossinnen und Weggenossen haben. Irgendwo sprudelt ein Bächlein, Sie können ihren Durst löschen. Gemeinsam. Bleiben Sie auch mal stehen und hören und sehen Sie einfach hin, nur hören und sehen: Unglaublich, was da alles lebt, wächst, kreucht und fleucht, summt und piepst, pfeift oder heult. Wer Ohren hat zu hören und Augen um zu sehen, wird immer wieder staunen können. Balsam für die Seele.
Was ich mit diesem Bild sagen möchte, wenn es nicht klar geworden sein sollte?
Der kirchliche Dienst ist ohne Probleme nicht zu bewältigen. Darauf sollten wir uns realistisch einstellen. Und: Gefragt ist nicht nur Schlagkraft, sondern auch Einsteckvermögen («Frustrationstoleranz»). Es wäre vorteilhaft, wenn wir nicht jede Kritik als Majestätsbeleidigung und nicht jeden Misserfolg als Identitätsverlust oder als unerhörte Infragestellung unserer Person wahrnehmen würden. Christliche Sensibilität darf nicht zur kirchenmitarbeiterlichen Wehleidigkeit werden.
Aber im kirchlichen Dienst gibt es nicht nur Probleme und Schwierigkeiten. Ich habe das heute bewusst betont, um allzu idealistische Vorstellungen abzubauen und so Frustrationen und Resignation vorzubeugen. Ich habe zu sagen versucht, dass gerade Schwierigkeiten zum Ort der Einsicht und sogar zur Heilserfahrung werden können. Ich weiss, das ist nicht einfach zu haben. Aber im kirchlichen Leben und im kirchlichen Dienst ist immer, selbst wenn zeitweise negative Erfahrungen im Vordergrund stehen, auch wirklich Kostbares zu entdecken und zu erleben. Und zwar nicht nur in lateinamerikanischen Basisgemeinden. Auch hier bei uns, in jeder Gemeinde gibt es wertvolle Kirche, auch bei uns gibt es bewundernswerten Glauben und unerschütterliche Hoffnung und Liebe, die diesen Namen verdient. Auch dafür gilt es sensibel zu werden.
Machen Sie sich also als junge Förster und Försterinnen auf den Weg mit Holzschuhen und langen Hosen, mit offenen Augen und Ohren, es lohnt sich. Sie werden neben Schwierigkeiten viel Schönes erleben. Sie werden aufgenommen in eine kirchliche und auch gesellschaftliche Lebensgemeinschaft, die schon lange vor Ihnen bestanden hat und auch nach Ihnen weiterbestehen wird (das relativiert die Wichtigkeit unseres Einsatzes). Lassen Sie sich etwas Zeit, bevor Sie mit der Axt oder der Waldsäge oder gar dem Bulldozer Waldsanierung betreiben wollen. Und denken Sie daran, wenn Sie Ihre Stimme erheben ­ und das werden Sie sehr oft tun ­ so wie man in den Wald hineinruft, so tönt es zurück.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1997