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Der Lehrstuhl für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht der Theologischen Fakultät der Universitären Hochschule Luzern und die Arbeitsstelle für Erwachsenen- und Pfarreibildung der Römisch-katholischen Landeskirche des Kantons Luzern laden zu einem Podiumsgespräch zum Thema «Kirchenmitgliedschaft Kirchenaustritt. Konsequenzen für eine Kirche der Zukunft» ein auf Samstag, 10. Januar 1998, in die Räumlichkeiten der Hochschule (Pfistergasse 20, 6003 Luzern). Unter der Leitung von Simone Rüd nehmen am Podium teil Regionaldekan Max Hofer, Prof. Adrian Loretan, Pfarrer Joseph Mahnig, Kirchenratspräsidentin Rosemarie Thalmann-Zemp sowie der Jurist Alexander Wili. Die Veranstalter sind froh um eine schriftliche Anmeldung bis spätestens 6. Januar 1998 an die Arbeitsstelle für Erwachsenen- und Pfarreibildung, Postfach, 6000 Luzern 6.
Im Zusammenhang mit der Wegberufung von Bischof Haas wurde in der letzten Zeit manchmal die Frage gestellt, ob nun die Tagsatzung der Bündner Katholikinnen und Katholiken ihre Aufgabe als erledigt ansehe und sich auflöse. Das Präsidium erörterte an seiner Sitzung vom 10. Dezember 1997 die neue Situation. Man war sich einig, dass die Tagsatzung ihren Sinn durch diese Veränderungen nicht verloren hat. Sie verstand sich nicht als Kampfinstitution gegen Bischof Haas, sondern wollte die Anliegen und Probleme der Kirche in Graubünden, die zum Teil mit der Situation in der Bistumsleitung zusammenhängen, in offenem und zukunftsgerichtetem Geist aufgreifen und zu ihrer Lösung einen Beitrag leisten. Ihr Ziel war und ist der Aufbau einer lebendigen, offenen und geschwisterlichen Kirche in unserem Kanton, in der Seelsorger, Seelsorgerinnen und Laien, Frauen wie Männer gleichermassen ernst genommen werden. Dieses Ziel bleibt und ist noch lange nicht erreicht. Das Präsidium der Tagsatzung ist zuversichtlich, dass nach den Veränderungen an der Spitze des Bistums neue Aufbauarbeit möglich wird und versteht die Arbeit der Tagsatzung als einen Beitrag zu diesem Neuaufbau. Sie hofft, dass ihre Erfahrung in jahrelanger partnerschaftlicher Zusammenarbeit zwischen Laien und Seelsorgern und Seelsorgerinnen fruchtbar werden kann für eine neue Art des Umgangs und der Zusammenarbeit zwischen Klerus und Laien in der Kirche. Die Tagsatzung macht also weiter. Sie will strukturell unabhängig bleiben wie bisher, versteht sich aber nicht als Opposition im Bistum, sondern als Gesprächspartnerin der Bistumsleitung und hofft auf gute Zusammenarbeit mit dem zu wählenden neuen Bischof. Ihre erste Tagung in der «neuen Ära» findet vom 12. bis 14. Juni 1998 im Dominikanerinnenkloster in Ilanz statt.
Fast während des ganzen Jahres, auch in der Vor- und Nachsaison, werden auf den Inseln und den Urlaubsorten der Nord- und Ostseeküste Geistliche für die Urlauberseelsorge benötigt. Gegen Übernahme der üblichen Verpflichtungen, besonders der Gottesdienste, wird kostenlos eine gute Unterkunft gestellt. Diese dienstliche Inanspruchnahme lässt in jedem Fall ausreichend Zeit zur privaten Erholung. Eine Liste aller Urlaubsorte mit Angabe näherer Einzelheiten kann beim Bischöflichen Personalreferat Pastorale Dienste, Postfach 1380, D-49003 Osnabrück, oder beim Erzbischöflichen Personalreferat Pastorale Dienste, Postfach 101925, D-20013 Hamburg, angefordert werden.