SKZ 49/1997

INHALT

Hinweise

«blütenwasserklar»

Der christliche Friedensdienst (cfd) ist eine Entwicklungsorganisation und ein Hilfswerk. Er lanciert und unterstützt Ideen, Projekte und Aktionen im In- und Ausland zur Stärkung der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Einflussnahme von Frauen und zur Entwicklung von zivilen und gewaltfreien Formen der Konfliktaustragung. Der cfd steht ein für gerechte Beziehungen zwischen Frauen und Männern, zwischen Migranten und Migrantinnen und Einheimischen, zwischen dem Süden und dem Norden. Unter diesem Motto ­ für gerechte Beziehungen ­ läuft die diesjährige Weihnachtssammlung, die wichtigste Einnahmequelle des cfd.
Mit Rosenwasser, Orangenblütenwasser und getrockneten Rosenblütenblättern überbringt der cfd dieses Jahr Spenderinnen und Spendern die besten Wünsche. Das Blütenwasser ist Symbol für die klare Ausrichtung unseres neuen Leitbildes. Wir beteiligen uns an der Entwicklung von zivilen Formen der Konfliktaustragung und von Gegenentwürfen zu einer Politik der Unterdrückung und Diskriminierung ­ im Interesse von Frauen.
Dafür leisten wir Projekt- und Vernetzungsarbeit ­ blütenwasserklar. Sie unterstützen konkret zum Beispiel:
­ die Migrantinnenwissenswerkstatt wisdonna in Bern: Hier managen Migrantinnen ein ressourcenorientiertes Projekt, sie gestalten Bildungsveranstaltungen und organisieren ihr eigenes Kursprogramm;
­ das Zentrum für Frauen und Waisenkinder Krajiska Suza in Sanski Most, Bosnien: Hier üben sich Frauen in handwerklichen Fähigkeiten, hier gibt es Raum für Selbsthilfegruppen traumatisierter Frauen, hier werden Kinder professionell begleitet;
­ die Kinderbibliothek und das Frauenzentrum in Nablus, Westbank: Hier treffen sich Kinder und Jugendliche zum Spielen, Lesen und für Workshops, hier besuchen die Mütter Informationsveranstaltungen und Computerkurse oder suchen die Beratungsstelle auf.
Das Set mit Rosenwasser, Orangenblütenwasser, Rosenblüten zum Preis von Fr. 12.­ ist zu beziehen beim cfd, Postfach, 3001 Bern, Telefon 031-3016006, Fax 031-3028734.

Mitgeteilt


Für die Einheit der Christen beten

Die «Ordnung für einen Ökumenischen Gottesdienst» in der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die in der Schweiz mehrheitlich vom 18.­25. Januar 1997 begangen wird, wird seit langem von einer Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen und des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen vorgeschlagen und im deutschen Sprachraum von der Ökumenischen Zentrale der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Deutschland auch für die Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz und den Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich herausgegeben. Die internationale Vorlage greift dabei auf Vorschläge einer nationalen Gruppe zurück; für die bevorstehende Gebetswoche hat eine ökumenische Gruppe aus Frankreich die Bibeltexte ausgewählt und Vorschläge für eine Gottesdienstordnung erarbeitet. Als Thema wurde «Der Geist hilft unserer Schwachheit auf» (Röm 8,13­27) gewählt.
Die nun vorliegenden Materialien ­ sie können bei der Leobuchhandlung, Webergasse 5, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2274747, bezogen werden ­ umfassen wie gewohnt ein Textheft für einen Gottesdienst und mit Anregungen für weitere Gottesdienste und Andachten, zur persönlichen Meditation oder zum Bibelgespräch, ein Plakat mit der Titelgrafik des Heftes und Raum für örtliche Angaben sowie eine Arbeitshilfe mit Materialien für Gemeindearbeit und Gottesdienst: Gerhard Voss (Rektor des Ökumenischen Instituts Niederaltaich) schrieb die exegetischen und homiletischen Überlegungen zum Thema; Helga Nose (Kommunität Gnadenthal) verfasste Meditationen zu vier Aquarellen von Andreas Felger, der als freischaffender Künstler in der Kommunität Gnadenthal lebt: Der Geist ­ Wind, Feuer, Licht, lebendiges Wasser (diese vier Bilder sind der Arbeitshilfe als Dias beigegeben); Adelheid Huonker-Wagner (Evangelisches Jugendwerk in Württemberg) steuert Ideen für Erwachsenenbildung und Gemeindearbeit bei, und Bianca und Helmut Enzenberger (in der praktischen Pfarreiarbeit tätig) Bausteine für einen Gottesdienst mit Jugendlichen.

Rolf Weibel


Tagungszentren

Der vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut herausgegebene Führer zu Orten für Bildung, Kurse, Freizeit und Erholung ist in der 5. ­ einer überarbeiteten und wesentlich erweiterten ­ Auflage erschienen. Vorgestellt werden nun 112 Zentren in der Schweiz und im benachbarten Ausland: die Lage, das Profil und die Leitung des Hauses, das Raumangebot und die technischen Hilfsmittel, die Preise, die Auslastung und die Anmeldebedingungen sowie Hinweise auf eigene Angebote. Die Broschüre kann zum Preis von Fr. 15.­ bezogen werden beim SPI, Postfach 1926, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2232389, Telefax 071-2232287, E-Mail spippk@kath.ch.

Mitgeteilt


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1997