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Hinweise |
Der christliche Friedensdienst (cfd) ist eine Entwicklungsorganisation
und ein Hilfswerk. Er lanciert und unterstützt Ideen, Projekte und
Aktionen im In- und Ausland zur Stärkung der politischen, wirtschaftlichen
und sozialen Einflussnahme von Frauen und zur Entwicklung von zivilen und
gewaltfreien Formen der Konfliktaustragung. Der cfd steht ein für gerechte
Beziehungen zwischen Frauen und Männern, zwischen Migranten und Migrantinnen
und Einheimischen, zwischen dem Süden und dem Norden. Unter diesem
Motto für gerechte Beziehungen läuft die diesjährige
Weihnachtssammlung, die wichtigste Einnahmequelle des cfd.
Mit Rosenwasser, Orangenblütenwasser und getrockneten Rosenblütenblättern
überbringt der cfd dieses Jahr Spenderinnen und Spendern die besten
Wünsche. Das Blütenwasser ist Symbol für die klare Ausrichtung
unseres neuen Leitbildes. Wir beteiligen uns an der Entwicklung von zivilen
Formen der Konfliktaustragung und von Gegenentwürfen zu einer Politik
der Unterdrückung und Diskriminierung im Interesse von Frauen.
Dafür leisten wir Projekt- und Vernetzungsarbeit blütenwasserklar.
Sie unterstützen konkret zum Beispiel:
die Migrantinnenwissenswerkstatt wisdonna in Bern: Hier managen
Migrantinnen ein ressourcenorientiertes Projekt, sie gestalten Bildungsveranstaltungen
und organisieren ihr eigenes Kursprogramm;
das Zentrum für Frauen und Waisenkinder Krajiska Suza in
Sanski Most, Bosnien: Hier üben sich Frauen in handwerklichen Fähigkeiten,
hier gibt es Raum für Selbsthilfegruppen traumatisierter Frauen, hier
werden Kinder professionell begleitet;
die Kinderbibliothek und das Frauenzentrum in Nablus, Westbank:
Hier treffen sich Kinder und Jugendliche zum Spielen, Lesen und für
Workshops, hier besuchen die Mütter Informationsveranstaltungen und
Computerkurse oder suchen die Beratungsstelle auf.
Das Set mit Rosenwasser, Orangenblütenwasser, Rosenblüten zum
Preis von Fr. 12. ist zu beziehen beim cfd, Postfach, 3001 Bern, Telefon
031-3016006, Fax 031-3028734.
Die «Ordnung für einen Ökumenischen Gottesdienst»
in der Gebetswoche für die Einheit der Christen, die in der Schweiz
mehrheitlich vom 18.25. Januar 1997 begangen wird, wird seit langem
von einer Arbeitsgruppe des Ökumenischen Rates der Kirchen und des
Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen vorgeschlagen
und im deutschen Sprachraum von der Ökumenischen Zentrale der Arbeitsgemeinschaft
Christlicher Kirchen in Deutschland auch für die Arbeitsgemeinschaft
in der Schweiz und den Ökumenischen Rat der Kirchen in Österreich
herausgegeben. Die internationale Vorlage greift dabei auf Vorschläge
einer nationalen Gruppe zurück; für die bevorstehende Gebetswoche
hat eine ökumenische Gruppe aus Frankreich die Bibeltexte ausgewählt
und Vorschläge für eine Gottesdienstordnung erarbeitet. Als Thema
wurde «Der Geist hilft unserer Schwachheit auf» (Röm 8,1327)
gewählt.
Die nun vorliegenden Materialien sie können bei der Leobuchhandlung,
Webergasse 5, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2274747, bezogen werden
umfassen wie gewohnt ein Textheft für einen Gottesdienst und mit Anregungen
für weitere Gottesdienste und Andachten, zur persönlichen Meditation
oder zum Bibelgespräch, ein Plakat mit der Titelgrafik des Heftes und
Raum für örtliche Angaben sowie eine Arbeitshilfe mit Materialien
für Gemeindearbeit und Gottesdienst: Gerhard Voss (Rektor des Ökumenischen
Instituts Niederaltaich) schrieb die exegetischen und homiletischen Überlegungen
zum Thema; Helga Nose (Kommunität Gnadenthal) verfasste Meditationen
zu vier Aquarellen von Andreas Felger, der als freischaffender Künstler
in der Kommunität Gnadenthal lebt: Der Geist Wind, Feuer, Licht,
lebendiges Wasser (diese vier Bilder sind der Arbeitshilfe als Dias beigegeben);
Adelheid Huonker-Wagner (Evangelisches Jugendwerk in Württemberg) steuert
Ideen für Erwachsenenbildung und Gemeindearbeit bei, und Bianca und
Helmut Enzenberger (in der praktischen Pfarreiarbeit tätig) Bausteine
für einen Gottesdienst mit Jugendlichen.
Der vom Schweizerischen Pastoralsoziologischen Institut herausgegebene Führer zu Orten für Bildung, Kurse, Freizeit und Erholung ist in der 5. einer überarbeiteten und wesentlich erweiterten Auflage erschienen. Vorgestellt werden nun 112 Zentren in der Schweiz und im benachbarten Ausland: die Lage, das Profil und die Leitung des Hauses, das Raumangebot und die technischen Hilfsmittel, die Preise, die Auslastung und die Anmeldebedingungen sowie Hinweise auf eigene Angebote. Die Broschüre kann zum Preis von Fr. 15. bezogen werden beim SPI, Postfach 1926, 9001 St. Gallen, Telefon 071-2232389, Telefax 071-2232287, E-Mail spippk@kath.ch.