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Wenn die Advents- und Weihnachtszeit näherrückt, beschleicht viele Menschen ein eigenartiges Druckgefühl. Sie sehen viel zusätzliche Arbeit vor sich. Zudem taucht stets die Frage auf, wie diese spezielle Zeit sinnvoll gestaltet werden könnte, vor allem mit Kindern und Jugendlichen. Was kann man beitragen, dass Weihnachten nicht zu einem reinen Konsumfest verkommt? Wie können erziehende Personen wie Mütter und Väter, Lehrer/Lehrerinnen, Katecheten/Katechetinnen, Jugendarbeiter/Jugendarbeiterinnen oder Pfarrer tatkräftige Regiearbeit leisten, damit Feste gelingen? Auf der Suche nach Impulsen, um Advent und Weihnachten neu zu beleben, können zwei Bücher praktische Hilfe leisten.
Die 5 ausgearbeiteten Modelle für die Advents- und die 10 Modelle für die Weihnachtszeit sind durchwegs als Feiern im Freien gedacht. Die vielen Hinweise zeugen von jahrelanger praktischer Erfahrung. Die Feiern sollen zum Beispiel «nie länger als eine halbe Stunde» dauern (es kann kalt oder nass sein), etwa um 17 Uhr beginnen (dann ist es nämlich dunkel), einfach und gehaltvoll sein. Jedes Modell ist auf einer Grundidee aufgebaut. Die einzelnen Bausteine können jedoch beliebig ausgetauscht werden. Durch die leicht verständliche Sprache und die übersichtliche Gliederung kann das Buch auch für andere Gelegenheiten gute Dienste leisten. Einzelne Geschichten, Spielszenen oder Lieder passen auch gut in Gottesdienste oder in die Weihnachtsfeier mit der Familie.
Aus jahrzehntelanger Praxis herausgewachsen ist dieses Werkbuch zum Fest des Heiligen Nikolaus. Es ist nicht nur eine reichhaltige Fundgrube für sinnvolle «Chlausfeiern» in der Familie, in Kindergarten und Schule, in Altersheimen und in Vereinen, es enthält auch geographische, geschichtliche und theologische Hintergründe zum Leben dieses beliebten Heiligen. Besonders nützlich sind die vielen Geschichten zum Erzählen. Hilfreich sind alle Vorschläge zum Empfang des Nikolaus in den Familien. «Lassen Sie das Kind singen, musizieren oder tanzen. Sankt Nikolaus freut sich auch über jedes Sprüchlein, über jede geschenkte Zeichnung.» Sehr sinnvoll scheint die Idee einer kirchlichen Aussendung der Nikolaus-Darsteller, wie sie zum Beispiel in Stans bereits praktiziert wird. Dieses Buch kann sehr empfohlen werden. Es enthält auch ein umfassendes Verzeichnis von Literatur und Hilfsmitteln im Anhang. Und wer keine praktischen Hinweise braucht, erhält hier zumindest eine originelle, unterhaltsame Lektüre.
Das Buch handelt von Zeitgenossen unseres Jahrhunderts, die festgefügte Normen durchbrechen, weil sie den Mut haben, von einer besseren Welt und von freieren Menschen zu träumen. Juden, Christen, Hindus und Buddhisten (Martin Buber, Elie Wiesel, Ruth Pfau, Abbé Pierre, Philomena Franz, Karl Rahner, Mahatma Gandhi, Dalai Lama, Rigoberta Menchù und viele andere). Christian Feldmann hat gut recherchiert. Er stellt Eigenart, Bedeutung und Lebensumstände der einzelnen Persönlichkeiten gekonnt heraus. Dabei lässt er die Porträtierten möglichst selbst zu Worte kommen. So werden diese Zeitgenossen, deren Namen in aller Mund sind, den Menschen nähergebracht. Statt einer nur oberflächlichen Begegnung, kommt es zu näheren Kontakten. Dieses Buch ist Anlass zu Freude und Hoffnung: Es gibt heute mehr Gutes auf der Welt, als man oft meint.
Schon der Onkel des heute berühmten und bewunderten Bischofs des Amazonas Erwin Kräutler war Missionar in Brasilien und erster Bischof von Xingu. Erich Kräutler war Pionier und Vorläufer, ein Glaubensbote unter schwierigsten Umständen. Allerdings bestanden zu seiner Zeit die lähmenden Spannungen mit dem Staat und den Unternehmern noch nicht, aber Ausbeutung gab es damals schon. Der Missionspriester der Gesellschaft des Kostbaren Blutes verbrachte zwei Einsatzperioden in Brasilien: 19341965 als Missionar und 19711981 als Bischof von Xingu. Den vorliegenden anschaulichen und beeindruckenden Missionsbericht verfasste er in Rom, wo er vor seiner Aussendung als Missionsbischof seiner Missionskongregation als Vizeprovinzial diente. Der anschauliche, spannend erzählte Bericht ist ein hinreissendes Dokument missionarischer Pionierarbeit. Er schildert auch ergänzende Informationen für das Verständnis der heutigen gespannten Situation, in der Bischof Erwin, der Neffe des Autors, steht.
Dieses Bändchen gibt einmal gute und praktische Hinweise für die pastorelle Hilfeleistung an Menschen, die Trauer und Leid tragen. Trauer darf nicht verdrängt und unterdrückt werden. Der Mensch muss in die Trauer eintauchen. Die Gesellschaft handelt anders und verhindert Trauerarbeit. Für die Trauerarbeit kann auch Lyrik und Musik hilfreich sein. Es schafft Beruhigung, wenn es gelingt, Trauernde in ihre Nähe zu bringen. Wunibald Müller weist in seinen Ausführungen anschaulich und umfassend darauf hin, wie Psalmen mit ihrem prägnanten Ausrufen und starken Bildern trauernde Menschen begleiten und aufrichten können.