SKZ 41/1997

INHALT

Neue Bücher

Kirche als Gemeinschaft und als Organisation

1. Strukturelle Individualisierung und Glaubwürdigkeit

Unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft kann die Kirche nicht mehr durch ihre unhinterfragbare Wahrheitsbehauptung überzeugen. Sie ist gemäss Zeno Cavigelli <1> dem subjektiven Glaubwürdigkeitsurteil unterworfen. Cavigelli vertritt die These der strukturellen Individualisierung, wie schon die Nationalfondsstudie «Jede(r) ein Sonderfall». «Die Menschen lösen sich aus überkommenen Herkunftsbezügen (...) und sehen sich gezwungen, die ihnen von den Institutionen angebotenen Muster auf vielfältige Weise abzuändern (...) Aus diesen Erfahrungen entstehen Ansprüche der Autonomie und der Selbstgestaltung» (Karl Gabriel) (40).
Die moderne Gesellschaft schafft nicht nur Wahlmöglichkeiten, sondern auch Wahlzwänge. <2>
Religion ist dabei für den Soziologen keineswegs obsolet geworden. Institutionelle Religion hingegen ist in Bedrängnis geraten (gemeinsam mit jeglicher Art von Institution). <3> Kirche als organisierte Religion wandelt sich unter diesen Bedingungen von einer unhinterfragbaren Institution zu einer formalen Organisation, «in die man ein- und austreten kann» (217). Moderne Verhaltensweisen orientieren sich an Flexibilität, Mobilität und Innovation, sie messen der Tradition und der Dauerhaftigkeit wenig Bedeutung zu, sondern erwarten Problemlösungen von Lernprozessen und veränderten Arrangements in der Zukunft, so der Religionssoziologe Franz-Xaver Kaufmann (35).
Noch für Vaticanum I war die Kirche uneingeschränkt der leuchtende Glaubwürdigkeitsbeweis der göttlichen Offenbarung. Vaticanum II dagegen bezeichnete die Kirche selbstkritischer sowohl als Zeichen des Heils als auch als semper reformanda, das heisst einem dauernden Reformprozess unterworfen. Damit ergänzt Vaticanum II das Erste Vaticanum: Die Kirche ist ein Beweis der Glaubwürdigkeit Gottes. Verstehbar ist diese Aussage aber nur als Aufforderung, mehr zu dieser Glaubwürdigkeit beizutragen. Glaubwürdigkeit kann für Cavigelli aber nicht erzeugt werden, sondern nur langfristig gelebt werden. Kirchliche Glaubwürdigkeit versteht er als unverfügbares Geschenk aus der Gemeinschaft mit Gott. Über die Kirche wird der kommunizierende dreifaltige Gott in die Welt vermittelt.
Gottes Glaubwürdigkeit erweist sich im Alten und Neuen Testament für Cavigelli «in seiner uneingeschränkten Beziehungshaftigkeit» (sprich Treue). Für die Kirche schliesst er daraus: Weder eine marketingmässige noch eine arrogante Beziehungstaubheit kann ihrer geschenkten Glaubwürdigkeit entsprechen, sondern nur eine Zeugenschaft lebende Kirche. Ist damit der theologische Beweis geliefert, dass betriebswissenschaftlich organisationswissenschaftliches Denken in der Theologie und damit in der Kirche keinen Platz hat? Keineswegs!

2. Nonprofit-Organisation

Cavigelli bringt die Kirche in die Nähe einer Nonprofit-Organisation (NPO) (74) und wendet die betriebswirtschaftlichen Führungslehren in der Kirche an. Um organisationswissenschaftliche Kategorien verantwortet einsetzen und wissenschaftlich beschreiben und begleiten zu können, muss ein Führungssystem rational sein, das heisst begründbar und kritisierbar. Führen ist dabei zielgerichtetes Handeln. So ist zum Beispiel Führen ohne Zielsetzung schwer möglich. Er unterscheidet Leistungs-, Finanz-, Führungs- und Organisationsziele sowie Sozialziele. Ziele bedürfen aber einer laufenden Überarbeitung. Am Zielbildungsprozess partizipieren sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Organisation mit unterschiedlicher Interessenlage. Systemtheoretisch wird von Anspruchsgruppen und ihren Interessen gesprochen.

3. Kommunikationsprozesse nach innen und nach aussen

Die von Cavigelli untersuchten ekklesiologischen, praktisch-theologischen und organisationstheoretischen Ansätze (191) betonen mit Nachdruck die Notwendigkeit der Verständigungspotentiale. Für Cavigelli ergibt sich damit ein «hoffnungsfroher Eindruck von Theoriekonvergenz» (190). Verständigung bedeutet dabei aber gleichrangige Kommunikation der Anspruchsgruppen, bedeutet Offenlegung der Interessen, bedeutet Begründungspflicht <4> und Widerspruchsnotwendigkeit. Glaubwürdigkeit ist für Cavigelli kein objektiver Begriff, sondern bestenfalls ein statistisch objektivierbarer Begriff (191). Die verschiedenen Anspruchsgruppen nehmen Glaubwürdigkeit unterschiedlich wahr.
Im Sinne einer «Einheitskirche» wird Glaubwürdigkeit über eine starke Monokultur angestrebt. Für Cavigelli ist die «Pluriformität in Einheit... vermutlich die einzige Formel für die Zukunft...» (7). Für deren Realisierung bohrte er aussertheologische Hilfsquellen an. Viele unserer kirchlichen Probleme sind nämlich keine spezifisch theologischen.
Wie kann die Kirche als weltweite Organisation in einem gesellschaftlich wechselhaften und vielfältigen Umfeld Kirche Jesu Christi bleiben? Die Fragestellung bedarf für Cavigelli vieler praktischer und theoretischer, theologischer und anderer Zugänge. «Meine Vision von Kirche ­ ebenso von Theologie ­ ist die eines Ortes, wo sich diese viele Zugänge entfalten, gegenseitig befruchten und ergänzen können. Das kann nicht in den Studierstuben geschehen, sondern nur in der kirchlichen Öffentlichkeit» (7).
In modernen Gesellschaften ist eine Einheitskultur akzeptanzschwach und führt zur Beeinträchtigung der Selbstwahrnehmungsfähigkeit. Jede Organisation ist auf Rückmeldungen angewiesen. Öffentliche Anspruchsgruppen wie zum Beispiel die Medien sollten dabei nicht als Gegner der Entwicklung zu einer Identität als Organisation gesehen werden. «Gerade die Tatsache, dass Kirche in der Öffentlichkeit, in einem grösseren Mass, als sie es selbst möchte, Unterhaltungssujet ist, könnte daran liegen, dass eine Kongruenz von Verhalten und Verlautbaren zu wenig besteht oder doch zu wenig erkannt werden kann» (133). Daraus wird für Cavigelli deutlich: Kirchliche Kommunikation muss nicht nur internen Ansprüchen genügen (153). Ein System und seine Umwelt unterscheiden sich nicht durch Abkapselung, sondern in kommunikativen Prozessen. Umweltverträglichkeit bedeutet dabei gegenseitige Anpassungsleistungen, ohne dass jedoch die Anpassung zum Identitätsverlust führen darf. Die Übernahme einer ständischen Ordnung war zum Beispiel in früheren Epochen selbstverständlich gewesen. «Ob diese Angleichung heute noch sinnvoll ist, muss überprüft werden» (192).
Cavigelli verweist in seinen Kommunikationsvorstellungen auf Metz, Steinkamp und Jürgen Habermas, der «in komplexen Gesellschaften eine kollektive Identität nur in reflexiver Gestalt für denkbar» (196) hält, «nämlich so, dass sie im Bewusstsein allgemeiner und gleicher Chancen der Teilhabe an solchen Kommunikationsprozessen begründet ist, in denen Identitätsbildung als kontinuierlicher Lernprozess stattfindet» (196­197). <5> Damit ist eine zentral verordnete «Organisationsidentität» für Cavigelli undenkbar geworden (197). Keineswegs kann «mehr von einer Möglichkeit organisatorisch vorgegebener Identität gedacht werden» (196). Organisationsführung muss in dem Masse partizipativer gestaltet werden, wie Identität erwartet wird.

4. Corporate Identity

Begriffe aus den Organisationswissenschaften werden von Cavigelli nicht einfach übernommen, bevor er sie nicht geklärt und eingeführt hat. Zusätzlich finden sich verschiedene Übersichten. Dies sind Vorteile, die dieses Buch auch für Nichtorganisationswissenschaftler/-innen empfehlen lässt.
­ Organisationsidentität: faktisches «Selbst-Bewusstsein» der Organisation,
­ Corporate Identity: strategisches Handlungsrepertoire zur Beeinflussung der Organisationsidentität,
­ (Corporat) Image: was von der Organisationsidentität als Fremdbild wahrnehmbar und gegebenenfalls messbar ist (203).
Die Modernisierung der Gesellschaft hat zu einer rapide abnehmenden Bedeutung herkömmlicher institutioneller Sinnvermittlung geführt (vgl. 1. Strukturelle Individualisierung). Es stellt sich die Frage: Wie kann sich die Kirche angesichts der bedrohlichen Zerfallserscheinungen vernünftig strukturieren? Wie kann sie eine «kollektive Identität» entwickeln? Cavigelli setzt auf eine massvolle identitätsstützende Corporate-Identity-Strategie anstelle der herkömmlichen «Einheitsdoktrin».
Corporate Identity definiert er als «die strategisch geplante Durchgestaltung des Verhaltens, der Kommunikation und des Erscheinungsbildes einer Organisation» (225). Sie bietet für Cavigelli den Vorteil der geringeren Selektivität und einer besseren Umweltverträglichkeit. Da eine rigorose Selektivität dem evangelischen Grundauftrag widerspricht (224), kommt für ihn nur eine Erhöhung der Binnenkomplexität durch eine pluralistische Teilsystembildung in Frage. Eine solche stellt aber hohe Anforderungen an ein Kommunikationssystem.
Zwischen der exklusiven Einheitsdoktrin und der identitätsgefährdenden Gestaltungslosigkeit bietet die Corporate Identity für Cavigelli Handlungsinstrumente, um die Kirche zu einer adaptionsfähigen Organisation in einer sich wandelnden Gesellschaft umzugestalten. Dies würde die faktische Pluralisierung der Theologie sichtbar machen und eine modellhafte Streitkultur fördern.
Eine kirchliche Corporate Identity müsste dem Anspruch kommunikativen Handelns entsprechen und alle gestaltbaren Organisationselemente umfassen.

5. Weiterentwicklung des Ansatzes

Mit dieser interdisziplinären Arbeit hat Cavigelli den Dialog zwischen Ekklesiologie, Praktischer Theologie und Organisationstheorien entscheidend gefördert. Klare wissenschaftliche Begrifflichkeit und Übersichtstabellen sowie die Schlussthesen tragen zur Kommunikation zwischen den Disziplinen wesentlich bei.
Der interdisziplinäre Ansatz ist noch weiterzuführen. Dabei wird in Zukunft der Dialog zwischen Organisationstheorien und Kirchenrechts- und Staatskirchenrechtswissenschaft zu führen sein. Sonst könnte das soziologische Modell «Organisation» zu einem Parallelmodell neben der rechtlichen «Institution» verkommen, was leicht zu einer weiteren Denkspaltung und damit in eine Sackgasse führte.
Wenn Cavigelli zum Beispiel Strukturinstrumente der Organisationswissenschaften bespricht (Dezentralisierung, Funktionalisierung, Delegation, Partizipation [180­190], stellt er keine Bezüge zur Kirchenrechtswissenschaft her. Seine Bezüge zum Kirchenrecht sind wenig versprechend (124, 137). Der Begriff der «herkömmlichen starren Einheitsdoktrin» (225) ist wenig geeignet, die kommunikationsoptimistische Haltung innerkirchlich umzusetzen.
Die Tatsache, dass Cavigelli seine Thesen mit den Worten eines Kirchenrechtlers umschreibt, <6> zeigt, dass dieser Dialog durchaus fruchtbringend noch zu führen sein wird. <7> Als ein Ansatz sei hier auf die Unterscheidung von faktischer und ideeller Identität verwiesen. <8>
Die Bedeutung des Rechtes in der modernen Gesellschaft nimmt zu. <9> Dies lässt leicht erkennen, dass die Organisationsentwicklung nicht neben der Rechtsentwicklung parallel verlaufen darf, sondern in ständigem Dialog. Dies gilt nicht nur für die Kirchenrechtswissenschaft, sondern auch für die Staatskirchenrechtswissenschaft. Wenn Cavigelli zum Beispiel die staatskirchenrechtlichen Modelle bespricht, so scheint ihm die staatskirchenrechtliche Literatur dazu nicht bekannt zu sein. Ist der Unterschied zwischen Mitgliedschaftskirche und klientenorientierter Kirche nur ein anderes Finanzierungsmodell (151) und ein fataler Autoritätsverlust? Die beschreibende Sprache Cavigellis lässt leicht den Eindruck erscheinen, dass das mitgliedschaftsorientierte Modell über kurz oder lang über die Schwelle zu treten hat (151) zu Gunsten des klientenorientierten Modells. Wer um die finanziellen Schwierigkeiten im klientenorientierten Modell (z.B. konfessionelle Schulen) weiss, kann hier keine Lösung sehen. Der gesellschaftliche Umbruch <10>, der den Kirchen bevorsteht, muss aktiv mitgestaltet werden. Dabei vergleicht Cavigelli die Volkskirche zu Recht mit einem auseinanderstrebenden Flohzirkus (153).
Die pluriforme Kirche dagegen bemüht sich aktiv um die Integration unterschiedlicher Kräfte und Flügel. Das beinhaltet nach Cavigelli die Ermöglichung von offenen Verständnisplattformen. <11> Ein Dienstleistungsangebot wie auch eine Mitgliedschaftsaktivierung sind zu fördern. Organisationsführung ist in dem Masse partizipativ zu gestalten, wie tatsächlich Identität erwartet wird (197).
Ob der Kirche das gelingt ohne sich in Widerspruch zu verstricken, <12> ohne dass verschiedene Instanzen gegeneinander ausgespielt werden können, ob sie die nötige Integrationskraft entwickeln kann, hängt nicht zuletzt von der Qualität der Führungsinstrumente ­ und Führungspersonen ab. Cavigelli hat mit seiner Arbeit Ansätze einer verbesserten Kommunikationskultur nach innen und nach aussen aufgezeigt. Diese Ansätze gilt es weiterzuentwickeln. «Erst eine kirchliche Gemeinschaft, in der Konflikte nicht verdrängt, sondern offen benannt und fair ausgetragen werden, kann ihr so wichtiges Amt der Versöhnung redlich wahrnehmen.» <13>

Unser Mitredaktor lic. theol. et Dr. iur. can. ist Professor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Hochschule Luzern

Anmerkungen

<1>
Zeno Cavigelli-Enderlin, Glaubwürdigkeit der Kirche: und was ihre Struktur, ihre Kultur und ihre Strategien dazu beitragen können, Freiburg 1996 (Praktische Theologie im Dialog, Bd. 12). Die Zahlen in Klammern beziehen sich auf diese Arbeit.

<2>
Vgl. dazu Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim (Hrsg.), Riskante Freiheiten: Individualisierung in modernen Gesellschaften, Frankfurt/Main 1994.

<3>
Kritisch zur Funktionalisierung der Religion, die Cavigelli begrüsst, vgl. den Soziologen Hans Geser, Sozialbilanzierung: eine neue gesellschaftliche Legitimationsstrategie der Kirchen?, in: Adrian Loretan (Hrsg.), Kirche ­ Staat im Umbruch. Neuere Entwicklungen im Verhältnis von Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zum Staat, Zürich 1995, 145­155.

<4>
Schon Papst Johannes XXIII. hat in der Eröffnungsrede des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962) die Begründungspflicht gefordert: Die Kirche «ist davon überzeugt, dass es dem jetzt Geforderten entspricht, wenn sie die Trifftigkeit ihrer Lehre nachweist als wenn sie eine Verurteilung ausspricht» (zit. nach: Ludwig Kaufmann, Nikolaus Klein, Johannes XXIII.: Prophetie im Vermächtnis, Freiburg-Brig 1990, 138).
Weitere lehramtliche Ansätze einer Kommunikationskultur hätten der Arbeit von Cavigelli gut angestanden. Denn das Ideal der «Vielfalt» in der Kommunikation ist nicht ohne die Einheit denkbar, wie bereits der Philosoph und Kirchenrechtler Cusanus aufgezeigt hat. Vgl. dazu: Arpád Horváth, Einheit und Vielheit. Das Vermächtnis von Cusanus, in: Glauben und Denken nach Vaticanum II (FS für Kurt Koch zur Bischofswahl), hrsg. von Markus Ries und Walter Kirchschläger, Zürich 1996, 9­26.

<5>
Es wäre empfehlenswert gewesen, die kritische theologische Habermas-Rezeption zu berücksichtigen. Vgl. zum Beispiel Edmund Arens, Christopraxis: Grundzüge theologischer Handlungstheorie, (QD 139), Freiburg i.Br. 1992, 11­15.

<6>
«Für Knut Walf ist ÐPluriformität in Einheit... vermutlich die einzige Formel für die Zukunft...ð. Da ich diese Einschätzung teile und sich jedoch stets schon kurz nach Verklingen des Satzes eine lähmende Hilflosigkeit breit macht, was die Realisierung angeht, möchte ich den Versuch wagen, aussertheologische Hilfsquellen anzubohren. Viele unserer kirchlichen Probleme sind nämlich keine theologischen» (7).

<7>
Meine eigenen Kontakte als Kirchenrechtler mit Organisationsberatern stimmen mich jedenfalls zuversichtlich.

<8>
«Bei Individuen entspricht die faktische Identität ihrer Identifizierbarkeit von aussen, mit ideeller Identität hingegen ist das Selbstverständnis des Individuums gemeint.
ÐDie kollektive Identitätð oder Identität eines sozialen Systems besteht
­ in den Erhaltungssystemen, oder den Zwecken, Mitteln und Strukturen, mit denen sich ein soziales System gegenüber anderen Systemen wahrnehmbar abgrenzt (faktische Dimension),
­ in den Bedeutungssystemen, oder den Leitbildern, Philosophien und Kulturen, also dem systemspezifischen (bewussten oder unbewussten) ÐSelbstverständnisð in bezug auf die Erhaltungssysteme (ideelle Dimension)» (Josef Mittmann, zit. nach Cavigelli 198, Anm. 651).

<9>
Vgl. Daniel Thürer, Die Dominanz des Rechts in der Moderne. Europäische Integration ­ Spiegelbild einer sich wandelnden Rechtskultur, in: NZZ vom 7. August 1996, 14.

<10>
Vgl. Adrian Loretan (Hrsg.), Kirche ­ Staat im Umbruch. Neuere Entwicklungen im Verhältnis von Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zum Staat, Zürich 1995.

<11>
Gerade hier wären auch kirchenrechtliche Möglichkeiten zu nennen!

<12>
Widersprüchlichkeiten sieht Cavigelli nicht in jedem Fall negativ. Es kann durchaus zur Achtung der Kirche beitragen, wenn sie Widersprüchlichkeiten offenlegt.

<13>
Die Schweizer Bischöfe zum Bettag 1986.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1997