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Unter den Bedingungen der modernen Gesellschaft kann die Kirche nicht
mehr durch ihre unhinterfragbare Wahrheitsbehauptung überzeugen. Sie
ist gemäss Zeno Cavigelli <1> dem subjektiven Glaubwürdigkeitsurteil
unterworfen. Cavigelli vertritt die These der strukturellen Individualisierung,
wie schon die Nationalfondsstudie «Jede(r) ein Sonderfall».
«Die Menschen lösen sich aus überkommenen Herkunftsbezügen
(...) und sehen sich gezwungen, die ihnen von den Institutionen angebotenen
Muster auf vielfältige Weise abzuändern (...) Aus diesen Erfahrungen
entstehen Ansprüche der Autonomie und der Selbstgestaltung» (Karl
Gabriel) (40).
Die moderne Gesellschaft schafft nicht nur Wahlmöglichkeiten, sondern
auch Wahlzwänge. <2>
Religion ist dabei für den Soziologen keineswegs obsolet geworden.
Institutionelle Religion hingegen ist in Bedrängnis geraten (gemeinsam
mit jeglicher Art von Institution). <3> Kirche als organisierte Religion
wandelt sich unter diesen Bedingungen von einer unhinterfragbaren Institution
zu einer formalen Organisation, «in die man ein- und austreten kann»
(217). Moderne Verhaltensweisen orientieren sich an Flexibilität, Mobilität
und Innovation, sie messen der Tradition und der Dauerhaftigkeit wenig Bedeutung
zu, sondern erwarten Problemlösungen von Lernprozessen und veränderten
Arrangements in der Zukunft, so der Religionssoziologe Franz-Xaver Kaufmann
(35).
Noch für Vaticanum I war die Kirche uneingeschränkt der leuchtende
Glaubwürdigkeitsbeweis der göttlichen Offenbarung. Vaticanum II
dagegen bezeichnete die Kirche selbstkritischer sowohl als Zeichen des Heils
als auch als semper reformanda, das heisst einem dauernden Reformprozess
unterworfen. Damit ergänzt Vaticanum II das Erste Vaticanum: Die Kirche
ist ein Beweis der Glaubwürdigkeit Gottes. Verstehbar ist diese Aussage
aber nur als Aufforderung, mehr zu dieser Glaubwürdigkeit beizutragen.
Glaubwürdigkeit kann für Cavigelli aber nicht erzeugt werden,
sondern nur langfristig gelebt werden. Kirchliche Glaubwürdigkeit versteht
er als unverfügbares Geschenk aus der Gemeinschaft mit Gott. Über
die Kirche wird der kommunizierende dreifaltige Gott in die Welt vermittelt.
Gottes Glaubwürdigkeit erweist sich im Alten und Neuen Testament für
Cavigelli «in seiner uneingeschränkten Beziehungshaftigkeit»
(sprich Treue). Für die Kirche schliesst er daraus: Weder eine marketingmässige
noch eine arrogante Beziehungstaubheit kann ihrer geschenkten Glaubwürdigkeit
entsprechen, sondern nur eine Zeugenschaft lebende Kirche. Ist damit der
theologische Beweis geliefert, dass betriebswissenschaftlich organisationswissenschaftliches
Denken in der Theologie und damit in der Kirche keinen Platz hat? Keineswegs!
Cavigelli bringt die Kirche in die Nähe einer Nonprofit-Organisation (NPO) (74) und wendet die betriebswirtschaftlichen Führungslehren in der Kirche an. Um organisationswissenschaftliche Kategorien verantwortet einsetzen und wissenschaftlich beschreiben und begleiten zu können, muss ein Führungssystem rational sein, das heisst begründbar und kritisierbar. Führen ist dabei zielgerichtetes Handeln. So ist zum Beispiel Führen ohne Zielsetzung schwer möglich. Er unterscheidet Leistungs-, Finanz-, Führungs- und Organisationsziele sowie Sozialziele. Ziele bedürfen aber einer laufenden Überarbeitung. Am Zielbildungsprozess partizipieren sowohl Mitglieder als auch Nichtmitglieder der Organisation mit unterschiedlicher Interessenlage. Systemtheoretisch wird von Anspruchsgruppen und ihren Interessen gesprochen.
Die von Cavigelli untersuchten ekklesiologischen, praktisch-theologischen
und organisationstheoretischen Ansätze (191) betonen mit Nachdruck
die Notwendigkeit der Verständigungspotentiale. Für Cavigelli
ergibt sich damit ein «hoffnungsfroher Eindruck von Theoriekonvergenz»
(190). Verständigung bedeutet dabei aber gleichrangige Kommunikation
der Anspruchsgruppen, bedeutet Offenlegung der Interessen, bedeutet Begründungspflicht
<4> und Widerspruchsnotwendigkeit. Glaubwürdigkeit ist für
Cavigelli kein objektiver Begriff, sondern bestenfalls ein statistisch objektivierbarer
Begriff (191). Die verschiedenen Anspruchsgruppen nehmen Glaubwürdigkeit
unterschiedlich wahr.
Im Sinne einer «Einheitskirche» wird Glaubwürdigkeit über
eine starke Monokultur angestrebt. Für Cavigelli ist die «Pluriformität
in Einheit... vermutlich die einzige Formel für die Zukunft...»
(7). Für deren Realisierung bohrte er aussertheologische Hilfsquellen
an. Viele unserer kirchlichen Probleme sind nämlich keine spezifisch
theologischen.
Wie kann die Kirche als weltweite Organisation in einem gesellschaftlich
wechselhaften und vielfältigen Umfeld Kirche Jesu Christi bleiben?
Die Fragestellung bedarf für Cavigelli vieler praktischer und theoretischer,
theologischer und anderer Zugänge. «Meine Vision von Kirche
ebenso von Theologie ist die eines Ortes, wo sich diese viele Zugänge
entfalten, gegenseitig befruchten und ergänzen können. Das kann
nicht in den Studierstuben geschehen, sondern nur in der kirchlichen Öffentlichkeit»
(7).
In modernen Gesellschaften ist eine Einheitskultur akzeptanzschwach und
führt zur Beeinträchtigung der Selbstwahrnehmungsfähigkeit.
Jede Organisation ist auf Rückmeldungen angewiesen. Öffentliche
Anspruchsgruppen wie zum Beispiel die Medien sollten dabei nicht als Gegner
der Entwicklung zu einer Identität als Organisation gesehen werden.
«Gerade die Tatsache, dass Kirche in der Öffentlichkeit, in einem
grösseren Mass, als sie es selbst möchte, Unterhaltungssujet ist,
könnte daran liegen, dass eine Kongruenz von Verhalten und Verlautbaren
zu wenig besteht oder doch zu wenig erkannt werden kann» (133). Daraus
wird für Cavigelli deutlich: Kirchliche Kommunikation muss nicht nur
internen Ansprüchen genügen (153). Ein System und seine Umwelt
unterscheiden sich nicht durch Abkapselung, sondern in kommunikativen Prozessen.
Umweltverträglichkeit bedeutet dabei gegenseitige Anpassungsleistungen,
ohne dass jedoch die Anpassung zum Identitätsverlust führen darf.
Die Übernahme einer ständischen Ordnung war zum Beispiel in früheren
Epochen selbstverständlich gewesen. «Ob diese Angleichung heute
noch sinnvoll ist, muss überprüft werden» (192).
Cavigelli verweist in seinen Kommunikationsvorstellungen auf Metz, Steinkamp
und Jürgen Habermas, der «in komplexen Gesellschaften eine kollektive
Identität nur in reflexiver Gestalt für denkbar» (196) hält,
«nämlich so, dass sie im Bewusstsein allgemeiner und gleicher
Chancen der Teilhabe an solchen Kommunikationsprozessen begründet ist,
in denen Identitätsbildung als kontinuierlicher Lernprozess stattfindet»
(196197). <5> Damit ist eine zentral verordnete «Organisationsidentität»
für Cavigelli undenkbar geworden (197). Keineswegs kann «mehr
von einer Möglichkeit organisatorisch vorgegebener Identität gedacht
werden» (196). Organisationsführung muss in dem Masse partizipativer
gestaltet werden, wie Identität erwartet wird.
Begriffe aus den Organisationswissenschaften werden von Cavigelli nicht
einfach übernommen, bevor er sie nicht geklärt und eingeführt
hat. Zusätzlich finden sich verschiedene Übersichten. Dies sind
Vorteile, die dieses Buch auch für Nichtorganisationswissenschaftler/-innen
empfehlen lässt.
Organisationsidentität: faktisches «Selbst-Bewusstsein»
der Organisation,
Corporate Identity: strategisches Handlungsrepertoire zur Beeinflussung
der Organisationsidentität,
(Corporat) Image: was von der Organisationsidentität als
Fremdbild wahrnehmbar und gegebenenfalls messbar ist (203).
Die Modernisierung der Gesellschaft hat zu einer rapide abnehmenden Bedeutung
herkömmlicher institutioneller Sinnvermittlung geführt (vgl. 1.
Strukturelle Individualisierung). Es stellt sich die Frage: Wie kann sich
die Kirche angesichts der bedrohlichen Zerfallserscheinungen vernünftig
strukturieren? Wie kann sie eine «kollektive Identität»
entwickeln? Cavigelli setzt auf eine massvolle identitätsstützende
Corporate-Identity-Strategie anstelle der herkömmlichen «Einheitsdoktrin».
Corporate Identity definiert er als «die strategisch geplante Durchgestaltung
des Verhaltens, der Kommunikation und des Erscheinungsbildes einer Organisation»
(225). Sie bietet für Cavigelli den Vorteil der geringeren Selektivität
und einer besseren Umweltverträglichkeit. Da eine rigorose Selektivität
dem evangelischen Grundauftrag widerspricht (224), kommt für ihn nur
eine Erhöhung der Binnenkomplexität durch eine pluralistische
Teilsystembildung in Frage. Eine solche stellt aber hohe Anforderungen an
ein Kommunikationssystem.
Zwischen der exklusiven Einheitsdoktrin und der identitätsgefährdenden
Gestaltungslosigkeit bietet die Corporate Identity für Cavigelli Handlungsinstrumente,
um die Kirche zu einer adaptionsfähigen Organisation in einer sich
wandelnden Gesellschaft umzugestalten. Dies würde die faktische Pluralisierung
der Theologie sichtbar machen und eine modellhafte Streitkultur fördern.
Eine kirchliche Corporate Identity müsste dem Anspruch kommunikativen
Handelns entsprechen und alle gestaltbaren Organisationselemente umfassen.
Mit dieser interdisziplinären Arbeit hat Cavigelli den Dialog zwischen
Ekklesiologie, Praktischer Theologie und Organisationstheorien entscheidend
gefördert. Klare wissenschaftliche Begrifflichkeit und Übersichtstabellen
sowie die Schlussthesen tragen zur Kommunikation zwischen den Disziplinen
wesentlich bei.
Der interdisziplinäre Ansatz ist noch weiterzuführen. Dabei wird
in Zukunft der Dialog zwischen Organisationstheorien und Kirchenrechts-
und Staatskirchenrechtswissenschaft zu führen sein. Sonst könnte
das soziologische Modell «Organisation» zu einem Parallelmodell
neben der rechtlichen «Institution» verkommen, was leicht zu
einer weiteren Denkspaltung und damit in eine Sackgasse führte.
Wenn Cavigelli zum Beispiel Strukturinstrumente der Organisationswissenschaften
bespricht (Dezentralisierung, Funktionalisierung, Delegation, Partizipation
[180190], stellt er keine Bezüge zur Kirchenrechtswissenschaft
her. Seine Bezüge zum Kirchenrecht sind wenig versprechend (124, 137).
Der Begriff der «herkömmlichen starren Einheitsdoktrin»
(225) ist wenig geeignet, die kommunikationsoptimistische Haltung innerkirchlich
umzusetzen.
Die Tatsache, dass Cavigelli seine Thesen mit den Worten eines Kirchenrechtlers
umschreibt, <6> zeigt, dass dieser Dialog durchaus fruchtbringend
noch zu führen sein wird. <7> Als ein Ansatz sei hier auf die
Unterscheidung von faktischer und ideeller Identität verwiesen. <8>
Die Bedeutung des Rechtes in der modernen Gesellschaft nimmt zu. <9>
Dies lässt leicht erkennen, dass die Organisationsentwicklung nicht
neben der Rechtsentwicklung parallel verlaufen darf, sondern in ständigem
Dialog. Dies gilt nicht nur für die Kirchenrechtswissenschaft, sondern
auch für die Staatskirchenrechtswissenschaft. Wenn Cavigelli zum Beispiel
die staatskirchenrechtlichen Modelle bespricht, so scheint ihm die staatskirchenrechtliche
Literatur dazu nicht bekannt zu sein. Ist der Unterschied zwischen Mitgliedschaftskirche
und klientenorientierter Kirche nur ein anderes Finanzierungsmodell (151)
und ein fataler Autoritätsverlust? Die beschreibende Sprache Cavigellis
lässt leicht den Eindruck erscheinen, dass das mitgliedschaftsorientierte
Modell über kurz oder lang über die Schwelle zu treten hat (151)
zu Gunsten des klientenorientierten Modells. Wer um die finanziellen Schwierigkeiten
im klientenorientierten Modell (z.B. konfessionelle Schulen) weiss, kann
hier keine Lösung sehen. Der gesellschaftliche Umbruch <10>,
der den Kirchen bevorsteht, muss aktiv mitgestaltet werden. Dabei vergleicht
Cavigelli die Volkskirche zu Recht mit einem auseinanderstrebenden Flohzirkus
(153).
Die pluriforme Kirche dagegen bemüht sich aktiv um die Integration
unterschiedlicher Kräfte und Flügel. Das beinhaltet nach Cavigelli
die Ermöglichung von offenen Verständnisplattformen. <11>
Ein Dienstleistungsangebot wie auch eine Mitgliedschaftsaktivierung sind
zu fördern. Organisationsführung ist in dem Masse partizipativ
zu gestalten, wie tatsächlich Identität erwartet wird (197).
Ob der Kirche das gelingt ohne sich in Widerspruch zu verstricken, <12>
ohne dass verschiedene Instanzen gegeneinander ausgespielt werden können,
ob sie die nötige Integrationskraft entwickeln kann, hängt nicht
zuletzt von der Qualität der Führungsinstrumente und Führungspersonen
ab. Cavigelli hat mit seiner Arbeit Ansätze einer verbesserten Kommunikationskultur
nach innen und nach aussen aufgezeigt. Diese Ansätze gilt es weiterzuentwickeln.
«Erst eine kirchliche Gemeinschaft, in der Konflikte nicht verdrängt,
sondern offen benannt und fair ausgetragen werden, kann ihr so wichtiges
Amt der Versöhnung redlich wahrnehmen.» <13>
Unser Mitredaktor lic. theol. et Dr. iur. can. ist Professor für Kirchenrecht und Staatskirchenrecht an der Theologischen Fakultät der Hochschule Luzern
<1>
Zeno Cavigelli-Enderlin, Glaubwürdigkeit der Kirche: und was ihre Struktur,
ihre Kultur und ihre Strategien dazu beitragen können, Freiburg 1996
(Praktische Theologie im Dialog, Bd. 12). Die Zahlen in Klammern beziehen
sich auf diese Arbeit.
<2>
Vgl. dazu Ulrich Beck und Elisabeth Beck-Gernsheim (Hrsg.), Riskante Freiheiten:
Individualisierung in modernen Gesellschaften, Frankfurt/Main 1994.
<3>
Kritisch zur Funktionalisierung der Religion, die Cavigelli begrüsst,
vgl. den Soziologen Hans Geser, Sozialbilanzierung: eine neue gesellschaftliche
Legitimationsstrategie der Kirchen?, in: Adrian Loretan (Hrsg.), Kirche
Staat im Umbruch. Neuere Entwicklungen im Verhältnis von Kirchen
und anderen Religionsgemeinschaften zum Staat, Zürich 1995, 145155.
<4>
Schon Papst Johannes XXIII. hat in der Eröffnungsrede des Zweiten Vatikanischen
Konzils (11. Oktober 1962) die Begründungspflicht gefordert: Die Kirche
«ist davon überzeugt, dass es dem jetzt Geforderten entspricht,
wenn sie die Trifftigkeit ihrer Lehre nachweist als wenn sie eine Verurteilung
ausspricht» (zit. nach: Ludwig Kaufmann, Nikolaus Klein, Johannes
XXIII.: Prophetie im Vermächtnis, Freiburg-Brig 1990, 138).
Weitere lehramtliche Ansätze einer Kommunikationskultur hätten
der Arbeit von Cavigelli gut angestanden. Denn das Ideal der «Vielfalt»
in der Kommunikation ist nicht ohne die Einheit denkbar, wie bereits der
Philosoph und Kirchenrechtler Cusanus aufgezeigt hat. Vgl. dazu: Arpád
Horváth, Einheit und Vielheit. Das Vermächtnis von Cusanus,
in: Glauben und Denken nach Vaticanum II (FS für Kurt Koch zur Bischofswahl),
hrsg. von Markus Ries und Walter Kirchschläger, Zürich 1996, 926.
<5>
Es wäre empfehlenswert gewesen, die kritische theologische Habermas-Rezeption
zu berücksichtigen. Vgl. zum Beispiel Edmund Arens, Christopraxis:
Grundzüge theologischer Handlungstheorie, (QD 139), Freiburg i.Br.
1992, 1115.
<6>
«Für Knut Walf ist ÐPluriformität in Einheit... vermutlich
die einzige Formel für die Zukunft...ð. Da ich diese Einschätzung
teile und sich jedoch stets schon kurz nach Verklingen des Satzes eine lähmende
Hilflosigkeit breit macht, was die Realisierung angeht, möchte ich
den Versuch wagen, aussertheologische Hilfsquellen anzubohren. Viele unserer
kirchlichen Probleme sind nämlich keine theologischen» (7).
<7>
Meine eigenen Kontakte als Kirchenrechtler mit Organisationsberatern stimmen
mich jedenfalls zuversichtlich.
<8>
«Bei Individuen entspricht die faktische Identität ihrer Identifizierbarkeit
von aussen, mit ideeller Identität hingegen ist das Selbstverständnis
des Individuums gemeint.
ÐDie kollektive Identitätð oder Identität eines sozialen
Systems besteht
in den Erhaltungssystemen, oder den Zwecken, Mitteln und Strukturen,
mit denen sich ein soziales System gegenüber anderen Systemen wahrnehmbar
abgrenzt (faktische Dimension),
in den Bedeutungssystemen, oder den Leitbildern, Philosophien
und Kulturen, also dem systemspezifischen (bewussten oder unbewussten) ÐSelbstverständnisð
in bezug auf die Erhaltungssysteme (ideelle Dimension)» (Josef Mittmann,
zit. nach Cavigelli 198, Anm. 651).
<9>
Vgl. Daniel Thürer, Die Dominanz des Rechts in der Moderne. Europäische
Integration Spiegelbild einer sich wandelnden Rechtskultur, in: NZZ
vom 7. August 1996, 14.
<10>
Vgl. Adrian Loretan (Hrsg.), Kirche Staat im Umbruch. Neuere Entwicklungen
im Verhältnis von Kirchen und anderen Religionsgemeinschaften zum Staat,
Zürich 1995.
<11>
Gerade hier wären auch kirchenrechtliche Möglichkeiten zu nennen!
<12>
Widersprüchlichkeiten sieht Cavigelli nicht in jedem Fall negativ.
Es kann durchaus zur Achtung der Kirche beitragen, wenn sie Widersprüchlichkeiten
offenlegt.
<13>
Die Schweizer Bischöfe zum Bettag 1986.