INHALT |
Amtlicher Teil |
Zuteilung der Arbeitsbereiche an die Mitglieder der Schweizer Bischofskonferenz (SBK)
Diese Zuteilung tritt ab 1. Januar 1998 in Kraft.
| Hauptverantwortlicher | Mitverantwortlicher | ||
| 1 Glaube und Glaubensverkündigung | |||
| a. Glaubensfragen, -lehre | Mgr Peter Henrici | Mgr Kurt Koch | |
| b. Glaubensverkündigung | Mgr Pierre Bürcher | Mgr Martin Gächter | |
| 2 Liturgie | Mgr Georg Holzherr | Mgr Henri Salina / Mgr Giuseppe Torti | |
| 3 Dienste in der Kirche | |||
| a. Kirchliche Dienste | Mgr Kurt Koch | Mgr Paul Vollmar | |
| b. Seminarien | Mgr Paul Vollmar | ||
| c. Theologische Fakultäten | Mgr Kurt Koch | Mgr Peter Henrici | |
| d. Geistliche Gemeinschaften | Mgr Martin Gächter | Mgr Henri Salina | |
| 4 Planung und Organisation | |||
| a. Pastoralplanungskommission | Mgr Ivo Fürer | Mgr Pierre Bürcher | |
| b. Kirchenrecht | Mgr Ivo Fürer | ||
| 5 Oekumene | |||
| a. Oekumene | Mgr Kurt Koch | Mgr Pierre Farine (ausgenommen ESE 2001 : Mgr Pierre Bürcher) | |
| b. Nichtchristliche Religionen | Mgr Pierre Bürcher | Mgr Peter Henrici | |
| c. Neue ausserkirchliche Bewegungen | Mgr Pierre Farine | Mgr Kurt Koch | |
| 6 Ehe und Familie Laienapostolat Spezialseelsorge |
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| a. Ehe und Familie | Mgr Norbert Brunner | Mgr Pierre Farine | |
| b. Auftrag der Frauen in der Kirche | Mgr Pierre Farine | Mgr Pierre Bürcher | |
| c. Laienapostolat | Mgr Martin Gächter | Mgr Pierre Farine | |
| d. Geistliche Bewegungen | Mgr Martin Gächter | Mgr Pierre Farine | |
| e. Spezialseelsorge | Mgr Norbert Brunner | ||
| f. Militärseelsorge | Mgr Norbert Brunner | ||
| 7 Gesellschaftliche Fragen | |||
| a. Frieden und Gerechtigkeit | Mgr Peter Henrici | Mgr Norbert Brunner | |
| b. Kultur | |||
| c. Welt der Arbeit | Mgr Paul Vollmar | Mgr Peter Henrici | |
| d. Kirche und Wirtschaft | Mgr Peter Henrici | ||
| 8 Diakonie | |||
| a. Diakonie (Fastenopfer, Caritas) Dritte Welt, Entwicklung | Mgr Ivo Fürer | Mgr Henri Salina | |
| b. Gesundheitswesen, kirchliche Heime | |||
| 9 Migration und Tourismus | |||
| a. Migration | Mgr Norbert Brunner | Mgr Giuseppe Torti | |
| b. Tourismus und Freizeit | Mgr Pierre Farine | Mgr Norbert Brunner | |
| 10 Mission | Mgr Henri Salina | Mgr Giuseppe Torti | |
| 11 Jugend, Bildung, Schulfragen | |||
| a. Jugend | Mgr Martin Gächter | Mgr Giuseppe Torti / Mgr Pierre Bürcher | |
| b. Bildung | Mgr Paul Vollmar | Mgr Pierre Farine | |
| c. Schulfragen | Mgr Paul Vollmar | Mgr Pierre Farine | |
| 12 Medienarbeit | Mgr Peter Henrici | Mgr Henri Salina / Mgr Giuseppe Torti | |
| 13 Präsidentschaft | |||
| a. Präsidialaufgaben | Mgr Amédée Grab | Mgr Kurt Koch Mgr Peter Henrici | |
| b. Europa, CCEE | Mgr Amédée Grab | Mgr Kurt Koch Mgr Peter Henrici (für CCEE als zweiter Vertreter : Mgr Ivo Fürer) |
In einem Pilotprojekt soll erprobt werden, wie die Führung kirchlicher Stellen im Sinn der «wirkungsorientierten Steuerung» umgestaltet werden kann. Dazu gab die Römisch-Katholische Zentralkonferenz der Schweiz (RKZ) an ihrer jüngsten Plenarsitzung in Zürich grünes Licht. Der Stiftungsrat des Fastenopfers, das gemeinsam mit der RKZ die Mitfinanzierung sprachregionaler und gesamtschweizerischer Dienstleistungen besorgt, hatte einige Tage zuvor einen gleichlautenden Beschluss gefasst. Als erste Institution für diese Erprobung konnte die Bibelpastorale Arbeitsstelle für die deutschsprachige Schweiz, Zürich, gewonnen werden.
Fastenopfer und RKZ wollen im Jahr 1998 annähernd 8 Mio. Franken für die Mitfinanzierung überkantonaler Institutionen und Projekte einsetzen, die im Dienst des kirchlichen Auftrags wirken: vom Sekretariat der Bischofskonferenz über die Medienarbeit bis zur Jugendseelsorge. Die RKZ gab dazu vorerst 4,7 Mio. Franken aus Beiträgen der kantonalkirchlichen Organisationen frei. Einzelne Nachträge werden im Frühjahr behandelt.
Dr. Peter Plattner, Rechtsanwalt in Frauenfeld, Präsident des katholischen Kirchenrates des Kantons Thurgau und Vizepräsident der RKZ, informierte die Versammlung über den Inhalt der Vereinbarungen, die in letzter Zeit zwischen einzelnen deutschen Bundesländern und dem Apostolischen Stuhl zustande gekommen sind. Diese umfangreichen «Kirchenverträge» regeln folgende und ähnliche Fragen: Umschreibung der Bistumsgebiete, Besetzung der bischöflichen Stühle, Religionsunterricht, theologische Hochschulen und Fakultäten, Feiertagsschutz, Rundfunk und Fernsehen, Körperschaftsrecht, kirchliches Eigentum und Steuerrecht.
Die Plenarsitzung nahm die Fragen zur Kenntnis, die am Experten-Hearing vom 12. November zum Thema Kirchenmitgliedschaft und Kirchenaustritt zur Sprache gekommen waren. Bischofskonferenz und RKZ hatten gemeinsam zu diesem Hearing eingeladen. Es geht um das Verhältnis zwischen der Mitgliedschaft in der kirchlichen Glaubensgemeinschaft und der Mitgliedschaft in Kirchgemeinden.
Die Zentralkonferenz erteilte den Auftrag zu einem Forschungsprojekt, das sich unter der Leitung von Prof. Victor Conzemius, Luzern, mit der Aufarbeitung der Geschichte des schweizerischen Katholizismus während der Jahre 1933 bis 1945 befassen soll. Zur Begleitung dieses Projekts wurde eine Kommission unter der Leitung von Dr. René Zihlmann, dem Präsidenten der römisch-katholischen Zentralkommisson des Kantons Zürich, eingesetzt.
Die RKZ bestellte ihr fünfköpfiges Präsidium für die Mandatszeit 1998/99. Im Amt bestätigt wurde Präsident Moritz Amherd, Generalsekretär der römisch-katholischen Zentralkommission des Kantons Zürich. Der bisherige westschweizerische Vizepräsident Joseph Boillat trat zurück, weil er nächstes Jahr seine Aufgabe als Verwalter der kantonalkirchlichen Körperschaft des Kantons Jura aus Altersgründen abschliesst. Als neuer westschweizer Vizepräsident wurde Pierre Regad gewählt, der Generalsekretär der kantonalkirchlichen Vereinigung von Genf.
Als deutschschweizerischer Vizepräsident wurde Dr. Peter Plattner, Präsident des katholischen Kirchenrates des Kantons Thurgau, für eine neue Amtsdauer bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden die weiteren Mitglieder des Präsidiums: Dr. Rudolf Bossi, Präsident des Verbandes der römisch-katholischen Kirchgemeinden des Kantons Glarus, und Rudolf Würmli, Verwalter des katholischen Konfessionsteils St. Gallen.
Die RKZ ist der Verband der öffentlich-rechtlichen kantonalen Körperschaften und verwandter kantonaler Organisationen der katholischen Kirche in der Schweiz. Aus jedem Kanton nehmen jeweils zwei Delegierte an den vierteljährlichen Plenarsitzungen teil.
Zürich, den 2. Dezember 1997
Diözesanbischof Dr. Kurt Koch weihte am Sonntag, 30. November 1997, in der Pfarrkirche St. Nikolaus, Brugg, Sylwester Kwiatkowski, von Siedlce (PL) in Brugg, zum Priester. Bischöfliche Kanzlei
Die auf den 1. August 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Härkingen
(SO) im Seelsorgeverband Egerkingen-Fulenbach-Härkingen wird für
einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben
(vgl. auch Inserateteil dieser Ausgabe).
Die auf den 1. August 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Wängi (TG)
im Seelsorgeverband Aadorf-Tänikon-Wängi wird für einen Pfarrer
oder einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben
(vgl. auch Inserateteil dieser Ausgabe).
Interessenten melden sich bitte bis zum 13. Januar 1998 beim diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
(September bis Dezember)
Priester
Greiff Peter zum priesterlichen Mitarbeiter in der Pfarrei Münchenstein
(BL),
Gschwind Andreas, bisher Vikar in der Pfarrei Koblenz, zum Vikar in der
Pfarrei Dreifaltigkeit Bern,
Illi Gregor, bisher Vikar in der Pfarrei St. Clara, Basel, zum Vikar in
der Pfarrei Ebikon (LU),
Kwiatkowski Sylwester, bisher Diakon in der Pfarrei Brugg (AG), zum Vikar
in dieser Pfarrei,
von Felten Peter, bisher Pfarrer der Pfarrei St. Urs und Viktor, Solothurn,
zum priesterlichen Mitarbeiter in der Pfarrei St. Niklaus, Solothurn.
Diakon
Luciani-Tulonen Angelo, bisher Diakon, zuständig für die Italiener-Mission Ennetbaden (AG), zum Diakon in der Pfarrei Gelterkinden (BL) und zuständig für die Italiener-Mission Liestal.
Theologen/Theologinnen
Bieger-Hänggi Josef, bisher Gemeindeleiter in der Pfarrei St. Niklaus,
Reinach (BL), zum Basler Pfarrblatt-Redaktor,
Bieri Monika zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Emmenbrücke (LU),
Fischer Christian zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Menziken im Seelsorgeverband
Menziken-Unterkulm-Pfeffikon,
Fischer-Schicker Stefan, bisher Leiter des Beratungsdienstes für katholischen
Religions- und Bibelunterricht im Kanton Luzern, zum Leiter der katechetischen
Arbeitsstelle der Katholischen Landeskirche im Kanton Thurgau,
Inauen Sr. Andrea Maria zur Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Mauritius,
Emmen (LU),
Kieser Gabriele zur Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Clara, Basel,
Krauer-Hänggi Anna zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Reiden (LU),
Messingschlager Peter zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Pratteln (BL),
Miori Stefan zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Arbon (TG) im Seelsorgeverband
Arbon-Steinbrunn-Horn,
Moosbrugger-Brantschen Thierry, bisher Theologe in der Pfarrei St. Niklaus,
Reinach (BL), zum Leiter der Stelle für Jugendarbeit im Dekanat Liestal,
Rösch Johannes, bisher Leiter der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge
im Kanton Aargau, zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Aarburg (AG),
Stirnimann Thomas, bisher Pastoralassistent in der Pfarrei Wohlen (AG),
zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Rothrist im Seelsorgeverband Aarburg-Rothrist,
Utz Michael zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Neuenhof (AG) im Seelsorgeverband
Neuenhof-Killwangen,
Wey Hermann, bisher Pastoralassistent in der Pfarrei Don Bosco, Basel, zum
Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Joseph, Basel,
Ziegler Elke zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Trimbach (SO) im Seelsorgeverband
Trimbach-Ifenthal-Wisen.
Theologen/Theologinnen in der Berufseinführung 1997/99
Bieberstein Sabine zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Dreifaltigkeit,
Bern,
Gutzwiller Eveline zur Pastoralassistentin in der Pfarrei St. Mauritius,
Bern,
Hocher Walter zum Pastoralassistenten in der Pfarrei St. Karl, Luzern,
Matkovic Ankica zur Pastoralassistentin in der Pfarrei Menziken im Seelsorgeverband
Menziken-Unterkulm-Pfeffikon,
Stocker Leo zum Pastoralassistenten in der Pfarrei Villmergen (AG).
Katechetin
Balmer Tomassini Silvia, bisher Katechetin in der Pfarrei Menziken (AG), zur Katechetin in der Pfarrei Malters (LU) im Seelsorgeverband Malters-Schwarzenberg.
Am 21. November 1997 starb in Luzern Professor Dr. Otto Bischofberger. Dem Bistum Basel diente er seit 1967 als Lehrbeauftragter für Religionswissenschaft an der Theologischen Fakultät Luzern, seit 1985 als Ordentlicher Professor.
Mit Datum vom 2. Dezember 1997 wurde bekanntgegeben, dass Papst Johannes Paul II. das Erzbistum Vaduz (Liechtenstein) errichtet hat. Damit wird das Gebiet des Fürstentums Liechtenstein aus dem Territorium der Diözese Chur ausgegliedert.
Am 2. Dezember 1997 erfolgte die offizielle Bekanntmachung, dass Papst Johannes Paul II. den bisherigen Bischof von Chur, Msgr. Wolfgang Haas, zum ersten Erzbischof der neu errichteten Erzdiözese Vaduz (Liechtenstein) ernannt hat.
Mit Dekret vom 2. Dezember 1997 hat Papst Johannes Paul II. den bisherigen
Bischof von Chur, Msgr. Wolfgang Haas, zum Apostolischen Administrator der
Diözese Chur ernannt. Das Dekret lautet wie folgt:
Ad plenius consulendum regimini Cathedralis Ecclesiae Curiensis Summus Pontifex
Ioannes Paulus, Divina Providentia PP. II, praesenti Congregationis pro
Episcopis Decreto nominat ac constituit Administratorem Apostolicum memoratae
Ecclesiae, donec aliter provideatur, Exc. mum P.D. Volfgangum Haas, Archiepiscopum
Vadutiensem, eique iura, facultates et officia tribuit quae ad normam iuris.
Episcopis dioecesanis competunt.
Contrariis quibusvis minime obstantibus.
Datum Romae, ex Aedibus Congregationis pro Episcopis, die 2 mensis Decembris
anno 1997.
+ B. Card. Gantin
Pref.
+ J. Mejía
A Secretis
Die Leitung der Theologischen Hochschule Chur (THC) sieht sich aufgrund einiger Pressestimmen der letzten Zeit zu folgenden Klarstellungen veranlasst:
1. Die Mitglieder des Lehrkörpers der THC (vgl. das aktuelle Vorlesungsverzeichnis, zu beziehen beim Sekretariat der THC, Alte Schanfiggerstrasse 79, 7000 Chur, Telefon 081-2522012) sind nicht wie bisweilen behauptet wird ausschliesslich Vertreter einer konservativen theologischen Richtung, sondern repräsentieren durchaus verschiedene theologische Ansätze und Richtungen. Interessenten sind eingeladen, sich davon durch Besuch von Lehrveranstaltungen, die ja öffentlich sind, selbst zu überzeugen.
2. Seit 1994 die von der römischen Kongregation für das Katholische Bildungswesen approbierten Statuten in Kraft traten, wurden das Rektorat und die übrigen Leitungsämter an der THC durch Wahl seitens der Hochschulkonferenz besetzt. Ausser der Bestätigung des Bischofs, der Grosskanzler der Hochschule ist, erhielten die Gewählten soweit nach den Statuten erforderlich auch die Bestätigung durch die erwähnte römische Kongregation. Seither wurden die Professoren, Dozenten und Lehrbeauftragten ebenfalls statutengemäss nach Wahl bzw. Zustimmung durch die Hochschulkonferenz (bestehend aus den Professoren sowie Vertretern der Dozenten, Lehrbeauftragten und Studierenden) ernannt.
3. Anders als das Priesterseminar St. Luzi steht die THC als eigenständige Rechtsinstitution nach wie vor nicht nur Priesteramtskandidaten, sondern auch Frauen und Männern offen, die einen Laienberuf in der Seelsorge (Pastoralassistent/-in) anstreben oder aus einem anderen Grunde Theologie studieren möchten. Diese Möglichkeit wurde in den letzten Jahren auch immer von einigen Frauen wie Männern wahrgenommen.
4. Bedauerlicherweise wurde die THC in den Bistumskonflikt der vergangenen Jahre hineingezogen. Der Lehrkörper hat jedoch trotz mancher Erschwernisse auch in dieser Zeit seine Aufgaben in Wissenschaft und Forschung auf akademischem Niveau wahrgenommen. Die Leitung der THC ist sich ausserdem der Bedeutung der Anerkennung ihrer akademischen Ausweise durch den Kanton Graubünden durchaus bewusst und ist sehr daran interessiert, ihre Aufgabe im Einvernehmen mit den zuständien kantonalen Behörden wahrzunehmen. Insbesondere hofft sie, dass das Vertrauensverhältnis und die Zusammenarbeit mit der Diözese, vor allem mit deren Seelsorgern/-innen, wieder neu aufgebaut werden kann. Die Leitung der THC ist willens, auch in Zukunft ihre Aufgabe im Dienst von Kirche und Gesellschaft in Chur und darüber hinaus nach bestem Vermögen zu erfüllen und hofft dafür auf Wohlwollen und Unterstützung in der Öffentlichkeit.
Chur, den 11. Dezember 1997
Prof. Dr. Aladár Gajáry, Rektor
Prof. Dr. Hubert Dobiosch, Prorektor
Prof. Dr. Heinrich Reinhardt, Rektoratsmitglied
Prof. Dr. Franz Annen, Studiendekan
Am Hochfest von Allerheiligen, 1. November 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Peter Henrici SJ in der Pfarrkirche St. Katharina in Zürich-Affoltern Michael Geiler-Malonni, geboren am 1. November 1960 in D-Ahlen, von Deutschland, wohnhaft in Zürich, zum Ständigen Diakon geweiht.
Am Sonntag, 9. November 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Paul Vollmar SM in der Pfarrkirche St. Adelrich in Freienbach (SZ) Remo Weibel-Liebich, geboren am 1. Juli 1941 in Sion (VS), von Jonschwil (SG), wohnhaft in Einsiedeln (SZ), zum Ständigen Diakon geweiht.
Am Samstag, 22. November 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Paul Vollmar SM in der Pfarrkirche Bruderklaus in Altdorf Bruno Tresch-Philipp, geboren am 23. Juli 1952 in Schattdorf (UR), von Göschenen (UR), wohnhaft in Altdorf (UR), zum Ständigen Diakon geweiht.
Am 1. Adventssonntag, 30. November 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Peter Henrici SJ in der Pfarrkirche St. Antonius von Padua in Wallisellen (ZH) Urs Solèr-Hug, geboren am 5. November 1959 in Winterthur (ZH), von Lumbrain (GR), wohnhaft in Wallisellen (ZH), zum Ständigen Diakon geweiht.
Am 2. Adventssonntag, 7. Dezember 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Paul Vollmar SM in der Pfarrkirche St. Ambrosius in Erstfeld (UR) Stanko Martinovic-Susac, geboren am 13. August in Kocerin/Bosnien-Herzegowina, von Listica/Bosnien-Herzegowina, wohnhaft in Erstfeld (UR), zum Ständigen Diakon geweiht.
Am Hochfest Mariä Empfängnis, 8. Dezember 1997, hat Herr Weihbischof und Generalvikar Msgr. Dr. Paul Vollmar SM in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena in Alpnach (OW) Andreas Pfister-Brägger, geboren am 4. August 1957 in Tuggen (SZ), von Tuggen (SZ), wohnhaft in Alpnach (OW), zum Ständigen Diakon geweiht.
Chur, 9. Dezember 1997
Bischöfliche Kanzlei
Mit der Gründung des Seelsorgeverbandes Teufen-Bühler und Gais
hat in der Michaelspfarrei in Gais das dreijährige «Provisorium»
mit Pater Theodos Grünenfelder vom Kloster Appenzell ein Ende gefunden.
Der Pfarreibeauftragte Toni Kuster lobte den Kapuzinerpater als einen Seelsorger
für viele Menschen. Und aus dem Pfarreirat wurde nachgedoppelt, er
habe die Pfarrei nie spüren lassen, nur Aushilfe zu sein.
In Teufen-Bühler wurde P. Frowin Keel, Spiritual im Kloster Wonnenstein,
als Pfarradministrator ad interim verabschiedet. Mit viel Eifer und Fleiss,
mit grosser Würde und einem feinfühligen Seelsorgeverständnis
habe er seine priesterlichen Dienste während der zweijährigen
Pfarrvakanz zur Verfügung gestellt, wurde ihm im Abschiedsgottesdienst
attestiert.
Neuer Pfarradministrator im Seelsorgeverband Teufen-Bühler und Gais
ist der in Bühler aufgewachsene P. Bruno Fürer, Mitglied der Missionsgesellschaft
Bethlehem. Während mehr als 20 Jahren wirkte er als Lehrer und Rektor
in Zimbabwe.
Das Wallfahrtspfarramt auf Maria Bildstein in Benken übernahm am 1. Dezember der Franziskaner Karl Feusi. Der Pater wird dabei unterstützt von Pater Hans Lenz und Bruder Mariano Capaul, zwei weiteren Franziskanern, die im Kloster Näfels leben. Maria Bildstein soll weiterhin für alle offen sein, wie es der altershalber und aus gesundheitlichen Gründen wegziehenden Kanonikus Clemens Grögli formulierte.
Am Sonntag, 23. November, hat Generalvikar Pius Eigenmann die renovierte und damit wesentlich freundlicher gewordene Galluskirche in Oberuzwil im Rahmen eines Festgottesdienstes wieder eingeweiht. Das Motto «Offen» symbolisierte die Offenheit und Transparenz innerhalb der Gallus-Pfarrei. Als «Platzanweiser» wurde der Mime Peter Locher aufgeboten.
Am Sonntag, 30. November, ist die restaurierte Tübacher Klosterkirche St. Scholastika von Bischof Ivo Fürer wieder ihrer Bestimmung als Gotteshaus übergeben worden. Zum Festtag des Kapuzinerinnenklosters St. Scholastika, wo zurzeit 15 Schwestern beten und arbeiten, erschien ein 100 Seiten starker Kunst- und Kulturführer von Johannes Huber, Goldach. Unter dem Titel «Unser franziskanischer Weg» schreibt Schwester Maria Bernadette Gemperle über die Berufung zum Ordensleben der Kapuzinerinnen und das «Innenleben» des Klosters.
Nach der denkmalgerechten Wiederherstellung des Äussern ist nun das Innere der Eschenbacher Pfarrkirche restauriert und am 7. Dezember 1997 von Bischof Ivo Fürer wieder eingeweiht worden. Dass die Innenrenovation erst im zweiten Anlauf zustande gekommen ist, weil die Bürgerschaft das erste Projekt verworfen hatte, wird im nachhinein als Glücksfall bezeichnet. Der Kirche, aber vor allem den Priestern und Laienmitarbeitern im kirchlichen Dienst, soll Sorge getragen werden, aber nicht etwas so, indem man sie meide und ihnen aus dem Weg gehe, sondern indem sie von der gesamten Pfarrei mitgetragen werden, empfahl der Bischof.
Der Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, Amédée Grab, hat Pfarrer Kurt Stulz zum neuen Dekan des Dekanates St. Petrus Kanisius (Pfarreien Deutschfreiburgs) ernannt. Er tritt die Nachfolge von Linus Auderset an, der aufgrund beruflicher Überlastung seine Demission eingereicht hat. Pfarrer Auderset hatte das Amt des Dekans seit 1991 inne. Kurt Stulz, seit November letzten Jahres Pfarrer in Murten/Kerzers, tritt sein Amt voraussichtlich im Frühjahr 1998 an. Die Amtsdauer beträgt fünf Jahre, kann aber auch verlängert werden. Der Ernennung von Pfarrer Stulz zum Dekan ist eine Umfrage bei den Seelsorgerinnen und Seelsorgern des betroffenen Dekanates vorausgegangen.
Der Dekan ist vom Bischof beauftragter Leiter eines Dekanates. Kurt Stulz
wird Leiter des deutschsprachigen Dekanates St. Petrus Kanisius, eines der
sechs Dekanate im Kanton Freiburg. Da dieses Dekanat über einen eigenen
Bischofsvikar verfügt, sind die Aufgaben des Dekans etwas differenzierter
gestaltet als üblicherweise in den Dekanaten.
Als neuer Dekan arbeitet Kurt Stulz eng mit dem Bischofsvikar zusammen und
ist für ihn ein wichtiger Berater. Unter anderem beruft er jeweils
die Dekanatsversammlungen ein und leitet sie. Daneben organisiert er spirituelle
Angebote für die Priester und Laienseelsorger/-innen seines Dekanates
und kümmert sich auch um die betagten und kranken Seelsorger und Seelsorgerinnen.
Mindestens einmal pro Jahr organisiert er ein Treffen der Priester zum gegenseitigen
Austausch. Er ist ausserdem Mitglied der Planungskommission und gewährleistet
die Verbindung zu den fünf weiteren Dekanen des Kantons.
Am 11. Dezember 1997 ist Altpfarrer Hermann Salamin im Foyer St. Joseph in Siders gestorben. Hermann Salamin wurde am 4. Oktober 1913 in Siders geboren und ist Bürger von St-Luc. Am 25. Juni 1939 wurde er zum Priester geweiht. Danach war er von 19391952 Administrator von Ayer; von 19521960 Pfarrer von Isérables; von 19601961 Pfarrer von Salins; danach war er erster Vikar und Rektor der Pfarrei St-Croix in Siders von 19611968 und erster Pfarrer der gleichen Pfarrei von 19681974. Von 19741988 war er Pfarrer von Granges. Seit 1988 lebte Hermann Salamin im Foyer St. Josef in Siders im Ruhestand.