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Amtlicher Teil |
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) gibt ihrer Betroffenheit und tiefen Anteilnahme Ausdruck ob des schrecklichen Massakers in Luxor (Ägypten) und drückt den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. Wieder sind Unschuldige einem unsinnigen Terroranschlag erlegen. Die SBK schliesst sich der Trauer der Schweizer Bevölkerung an und verurteilt jegliche Gewalttat, die im Namen einer Religion verübt wird.
Vom 14. bis 16. November 1997 trafen sich im Auftrag des Rates der Europäischen Bischofskonferenzen (CCEE) in Strassburg Nationaldirektoren aus 20 europäischen Ländern (15 aus Westeuropa und 5 aus Zentral- und Osteuropa). Den Vorsitz hatte Erzbischof Franck aus Luxemburg, der Delegierter der CCEE für die Migrantenpastoral ist.
Die Tagung hatte als Ziel den Austausch unter anderem über folgende Themen:
Dabei war die letzte die wichtigste Frage, wobei klar wurde, dass die Migrationsproblematik sowohl innerhalb der Kirche als auch gegenüber der öffentlichen Meinung und ebenso gegenüber den einzelnen Regierungen konsequent vertreten werden muss.
Es wurde die Notwendigkeit hervorgehoben:
Diese Tagung hatte sich auch zur Aufgabe gemacht, die Arbeit der ausländischen
Missionen für die europäischen Bischofskonferenzen zu präzisieren,
ebenso die Zusammenarbeit mit anderen kirchlichen und ausserkirchlichen
Organisationen.
Die letzte derartige Sitzung fand 1995 in Dubrovnik statt, die nächste
soll Anfang 1999 stattfinden.
P. Hans Kaufmann SVD, bisher Pfarradministrator der Pfarrei Bünzen (AG), auf den 23. November 1997 zum Pfarrer der vorerwähnten Pfarrei.
Vom 15. Dezember 1997 an ist Frau Brigitte Muth-Oelschner, geboren 1940
in Gelsenkirchen (D), neue Informationsbeauftragte des Bistums Basel.
Als langjährige Leiterin des deutschsprachigen Pressedienstes der Internationalen
Katholischen Presseagentur KIPA kennt sie die Situation der Kirche in der
Schweiz und im Bistum Basel. Durch viele Auslandaufenthalte hat sie auch
Einblick gewonnen in verschiedene Ortskirchen, besonders in der Dritten
Welt, wie ihre Berichterstattung über Jahre hindurch gezeigt hat.
Brigitte Muth-Oelschner wird neben ihrer Tätigkeit als Informationsbeauftragte
auch im Pastoralamt mitarbeiten. Als ausgebildete Ehe- und Familientherapeutin
hat sie bereits früher in der Erzdiözese Köln und im Bistum
Stuttgart-Rottenburg im Bereich der Ehe- und Familienpastoral gearbeitet.
Sr. Annelies Kurmann,
Informationsbeauftragte a.i.
Am 1. Dezember 1997 trifft sich die Kommission Diakonie des Bistums Basel
(früher Arbeitsgruppe Diakonie) zu ihrer Ordentlichen Sitzung. Schwerpunkte
der Gespräche sind die Verabschiedung eines Schlüssels «Diakonische
Institutionen im Bistum Basel», die Frage der Mitarbeit an der Tagsatzung
1998 und eine Stellungnahme zum Papier der PPK-AG 39 «Zur Rolle der
professionellen Sozialarbeit in den Pfarreien der Deutschschweiz».
Anfragen und Anregungen sind zu richten an den Präsidenten der Kommission
oder an das Pastoralamt des Bistums Basel.
Der Präsident: Florian Flohr
Die auf den 1. April 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Aedermannsdorf
(SO) im Seelsorgeverband Aedermannsdorf-Herbertswil-Matzendorf wird für
einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 16. Dezember 1997 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
Am Freitag, den 28. November 1997 findet in der Wallfahrtskirche Glis
zum fünften Mal der Gebetsabend für die «Ehrfurcht vor dem
Leben» statt. Das Thema des Abends lautet: In Christus lebendig werden
mit Maria.
Dem Abend liegt das Anliegen zugrunde, das Papst Johannes Paul II. 1992
am Ende der Sondersynode der europäischen Bischöfe geäussert
hatte: Unsere Sorge und Verantwortung für das Leben! Für das Leben
in seinen vielfältigen Formen und Schattierungen. Aber auch in der
Sorge bezüglich der Lebensqualität und der Verantwortung für
das ungeborene Leben.
Alle Priester, Diakone und kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
sowie alle Gläubigen des Oberwallis sind herzlich eingeladen, daran
teilzunehmen. Der Gebetsabend beginnt um 20.15 Uhr und um 22.30 Uhr findet
zum Abschluss ein Gottesdienst statt.