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Amtlicher Teil |
Zu Beginn des Advents appelliert die Universität Freiburg wiederum an das Wohlwollen der Katholiken in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein. Mit ihnen will sie zwei wichtige Anliegen teilen. Das eine ist die hohe Qualität ihres Angebots in Lehre und Forschung, das andere die Solidarität mit allen Menschen, die ihrem besonderen Auftrag entspricht. Beiden Anliegen gibt der Leitsatz dieses Jahres Ausdruck: «Den Werten verpflichtet der Zeit gewachsen».
Eine gute Universität
Es ist wohl mehr als nur Mode, dass heute fast alle grossen Institutionen
und Organisationen ihre Leistungen evaluieren, das heisst objektiv überprüfen
lassen. Auch die Universität Freiburg hat sich diesem Examen unterzogen,
und das Ergebnis ist ermutigend. Internationale Experten bestätigen,
dass hier trotz der begrenzten Mittel vorzüglich gearbeitet wird. Der
besondere Geist unserer Hochschule gibt über 8000 Studierenden die
Chance, neben vertieftem Wissen auch den Sinn für die Zusammenhänge
zu erwerben. Die Forschung ist vielseitig, ihre Publikationen sind weitherum
anerkannt und tragen zum internationalen Ruf der Universität bei. Dank
grossem Einsatz des schon stark belasteten Lehrkörpers sind zahlreiche
Weiterbildungsprogramme entstanden, die von Berufstätigen aller Sparten
sehr geschätzt werden.
Die positiven wie die kritischen Hinweise der Experten geben der Universität
Freiburg neue Impulse, ihre Aufgabe noch besser und im Sinne ihrer ganz
besonderen Mission zu erfüllen: Sie will noch mehr ihre Brückenrolle
als einzige zweisprachige Hochschule Europas wahrnehmen. Sie will weiterhin
die christlich-humanistische Tradition zum Tragen bringen, in der sie verankert
ist, in voller Achtung der Lehr- und Forschungsfreiheit und der Meinungsvielfalt.
Sie will noch bewusster den internationalen Charakter leben, der sich aus
ihrer katholischen Geschichte ergibt und ihr einen weiten Horizont verleiht.
Und sie will sich neuen Herausforderungen stellen, gerade in der Weiterbildung,
die aus unserer Zeit der schnellen Entwicklungen nicht mehr wegzudenken
ist.
Eine engagierte Hochschule
Wissenschaft allein bringt uns nicht weiter, wenn sie sich nicht an Werten
messen lässt. Zur Qualität des Wissens gehört, dass es der
menschlichen Gemeinschaft dienen will. Lehre und Forschung sollen beitragen
zu einer besseren Zukunft für die Menschen, zu ihrer körperlichen,
seelischen und geistigen Gesundheit, zum verantworteten Umgang mit den Dingen
und dem Leben, zur gerechteren Verteilung der Güter, zur Verständigung
zwischen den Völkern. Hier sieht die Universität Freiburg ihren
christlichen Auftrag. Sie vermittelt Kenntnisse und Werkzeuge, um eine Welt
für alle in Gerechtigkeit und Frieden zu fördern. Sie will der
Gesellschaft als ein Ort des weiten und freien Forschens dienen, wo keine
ideologischen Zwänge herrschen, wo aber immer die Sorge um alle Menschen
und den ganzen Menschen gegenwärtig ist.
«Qualität und Solidarität»: Der Wille, sie zu verwirklichen,
ist grösser als die verfügbaren Mittel. Darum braucht die Universität
Freiburg Ihre Unterstützung und Ihre Solidarität. Das Interesse,
das Sie ihrem Wirken entgegenbringen, ist ein wichtiger Ansporn. Und Ihr
Beitrag zur Kollekte am 1. Adventssonntag ist ein Ausdruck dieser Anteilnahme.
Ihre Spenden kommen hauptsächlich Projekten im Sinne des ethischen
und sozialen Engagements zugute.
Wir danken den Katholikinnen und Katholiken der Schweiz und Liechtensteins
für ihre Grossherzigkeit und für das Wohlwollen, das sie der Universität
Freiburg entgegenbringen.
In Rom wurde heute eine «Instruktion zu einigen Fragen über
die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester» veröffentlicht.
Dieses Dokument ist an alle Bischöfe der Weltkirche gerichtet. Es geht
auf die hauptsächlichen theologischen Prinzipien der ordinierten kirchlichen
Dienste und auf die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester ein.
Die Schweizer Bischofskonferenz wird an ihrer nächsten Ordentlichen
Versammlung, welche vom 1.3. Dezember 1997 stattfinden wird, die Umsetzung
dieser Prinzipien vor dem Hintergrund der pastoralen Gegebenheiten in der
Schweiz beraten. Ein erster Kommentar dazu soll an der Pressekonferenz vom
4. Dezember 1997 erfolgen.
Am Sonntag, 30. November 1997 weiht in der Pfarrkirche St. Nikolaus in
Brugg Bischof Dr. Kurt Koch zum Priester:
Diakon Sylwester Kwiatkowski, von PL-Siedlce, in Brugg.
Die Feier beginnt um 10.30 Uhr. Priester, die bei der Handauflegung mitwirken
und konzelebrieren wollen, mögen sich mit Albe und weisser Stola um
10.00 Uhr im Pfarrsaal (neben der Kirche) einfinden.
Lukas Amrhyn, bisher Pfarrer der Pfarrei Oberägeri (ZG), auf den 16. November 1997 zum Pfarrer der Pfarrei Villmergen (AG).
Die vakante Pfarrstelle von Therwil (BL) wird für einen Pfarrer
zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten melden sich bitte bis zum 9. Dezember 1997 beim diözesanen
Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
1. Am 29. Juni 1993 habe ich die Weihbischöfe Dr. Peter Henrici und Dr. Paul Vollmar zu Generalvikaren der Diözese Chur ernannt. Gleichzeitig beauftragte ich die früheren Generalvikare Kan. Christoph Casetti und Kan. Walter Niederberger mit der Wahrnehmung näher umschriebener Geschäftsbereiche; Domherr Dr. Vitus Huonder beabsichtigte damals, sich vorwiegend seinem Fachbereich der Liturgiewissenschaft zu widmen.
2. Seit jenem Zeitpunkt nahmen die zwei erwähnten Bischöflich Beauftragten zusammen mit den beiden Weihbischöfen und mir an den Sitzungen des Bischofsrates teil. Bekanntlich handelt es sich bei einem Bischofsrat nicht um ein Gremium mit kollegialer Entscheidungskompetenz; der Diözesanbischof kann, wo er es für angebracht hält, zur besseren Förderung der pastoralen Tätigkeit ein solches Beratungs- bzw. Koordinationsorgan einsetzen.
3. Mit der Zeit erkannte Weihbischof Vollmar, dass es notwendig würde, eine Hilfe für seine Aufgabe als Generalvikar zu haben, besonders für den dreisprachigen Kanton Graubünden. Domher Dr. Vitus Huonder erklärte sich ihm gegenüber bereit, solche Hilfeleistung zu bieten, und wurde sodann vom Weihbischof mit verschiedenen Amtsgeschäften betraut. Das veranlasste mich im Jahre 1995, ihn als weiteren Bischöflich Beauftragten anzunehmen.
4. Eine bischöfliche Beauftragung im obigen Sinne bedeutet im Grunde nichts anderes als eine Delegation von Vollmachten für bestimmte Amtshandlungen bzw. Ressorts und entspricht somit eigentlich dem, was ein Bischofsvikar sein und tun kann; es geht um ein stellvertretendes Handeln für den Ordinarius.
5. Es leuchtet also von selbst ein, dass sich mit der jetzigen Ernennung der Bischöflich Beauftragten zu Bischofsvikaren für die selben pastoralen Geschäftsbereiche, welche sie bereits innehatten, praktisch nichts geändert hat, es sei denn die präzise kanonische Amtsbenennung.
6. Hier von Machtdemonstration, Affront, Provokation oder Ähnlichem zu sprechen, ist völlig fehl am Platz und verursacht nur Verwirrung und Aufregung, was ich sehr bedaure.
7. Gewiss konnte ich die Ernennung der Bischofsvikare nun wohlerwogen vornehmen, nachdem während der Zeit ihrer Tätigkeit als Bischöflich Beauftragte keine erheblichen Beanstandungen betreffend die konkrete Amtswahrnehmung vorgebracht wurden. Wenn ich recht sehe, waren auch die Weihbischöfe dankbar für deren kompetente Mitarbeit. Gegen die jetzige Ernennung brachten die Generalvikare keine Einwände vor; sie wünschten übrigens seit geraumer Zeit, dass auch Domherr Huonder im Bischofsrat Einsitz nehme.
8. Dass die Bischöflich Beauftragten faktisch die Funktion von Bischofsvikaren ausübten, ist den zuständigen römischen Dikasterien seit längerem bekannt. Deren sachgemässe Einordnung unter die Rubrik «Vicarii generales et episcopales» im letzten Quinquennalbericht (19911996) blieb selbstverständlich unbeanstandet. Es entbehrt daher jeder Grundlage, wenn behauptet wird, die getätigte Ernennung sei eine Provokation Roms oder gar eine Ausserkraftsetzung römischer Dispositionen.
9. In der Hoffnung, dass diese sachliche Erklärung recht verstanden und gut aufgenommen wird, möchte ich meinerseits betonen, dass ich bei der Ernennung der Bischofsvikare vom Willen getragen war, eine unmissverständliche kanonische Einordnung vorzunehmen und damit zu grösserer Klarheit beizutragen. Ich bitte daher alle um die Bereitschaft zu fruchtbarer Zusammenarbeit für das Wohl der Diözese.
Am Sonntag, 16. November 1997, weihte Bischof Ivo Fürer in der Kathedrale
St. Gallen drei junge Männer, die Priester werden wollen, zu Diakonen:
Armin Fässler, Beat Grögli und Lukas Hidber. Zum Ständigen
Diakon geweiht wurde Bruder Patrick Schaer OFM. Der 27jährige Armin
Fässler, aufgewachsen in Wilen, ist seit August Pastoralassistent im
Seelsorgeverband Mosnang-Libingen-Mühlrüti. Beat Grögli aus
Rossrüti ist ebenfalls 27jährig und absolviert sein Pastoraljahr
in St. Gallen-St. Otmar. Der 26jährige Lukas Hidber aus Sargans bereitet
sich im Pastoraljahr in Wil auf seine zukünftige Arbeit als Seelsorger
vor. In St. Gallen aufgewachsen ist der 38jährige Patrick Schaer. Nach
einer Banklehre ist er in den Franziskanerorden eingetreten. Seine theologische
Bildung erwarb er sich in Luzern und Freiburg.
Die drei zukünftigen Priester wurden Bischof Ivo Fürer von alt
Regens Bernhard Sohmer vorgestellt und zur Weihe empfohlen. P. Benedikt,
Provinzial der Franziskaner, gab die Empfehlung für Bruder Patrick
Schaer ab. Mit ihm liess sich erstmals in der Kathedrale ein Ordensmann
zum Ständigen Diakon weihen. Ein Franziskaner, der einer Gemeinschaft
angehört, welche sich Randgruppen annimmt und unter anderem auch im
Drogenmilieu in Zürich präsent ist. Mit der Weihe zum Ständigen
Diakon komme zum Ausdruck, dass solches Dienen ein Teil von Christus sei,
sagte Bischof Ivo, der in der Predigt auf die Vielseitigkeit des Diakonats
einging, hat er doch in den zwei vorangehenden Jahren auch verheiratete
Männer zu Ständigen Diakonen geweiht. Aber auch Priester müssen
sich bewusst bleiben, dass ihre Aufgabe ein Dienst ist und «nicht
einfach Karriere zu einer anerkannten gesellschaftlichen Stellung».
Bischof Ivo erinnerte daran, dass das Zweite Vatikanische Konzil dies besonders
deutlich bezeugt hat. Deshalb sei es sinnvoll, dass die drei jungen Männer
auf dem Weg zum Priestertum in einer eigenen Weihestufe zu Diakonen geweiht
würden.
Die 1936 eingeweihte Kirche St. Martin in St. Gallen-Bruggen ist mit einem Kostenaufwand von 2,8 Mio. Franken renoviert und an die heutigen Bedürfnisse angepasst worden. Am 9. November ist der neue Altar aus Holz, der einen schweren steinernen ersetzt hat, von Bischof Ivo Fürer eingeweiht worden. Nebst der Altarlandschaft, in die neu der Taufstein einbezogen wurde, erfolgte der grösste Eingriff im Eingangsbereich der Kirche. Bisher betrat man sie durch ein dunkles, düsteres Vorzeichen. Nun tritt man direkt in ein helles, von der Kirche nur durch eine Glaswand abgetrenntes «Foyer».
Februar
14.15.
Martigny
F
Mgr. N. Brunner
15.
Grimisuat
F BV
B. Broccard
28.
Eisten
PB F
Mgr. N. Brunner
Venthône/St-Maurice-de-Laques
F BV
B. Broccard
März
1.
Stalden
PB F
Mgr. N. Brunner
Chermignon/Montana-Village
F BV
B. Broccard
7.
Savièse
F GV
R. Mayoraz
8.
Mörel
F GV
J. Zimmermann
Ayent
F GV
R. Mayoraz
14.
Herbriggen
PB F
Mgr. N. Brunner
Saillon/Saxon
F BV
B. Broccard
15.
St. Niklaus
PB F
Mgr. N. Brunner
Montana-Crans
F GV
R. Mayoraz
Riddes/Leytron
F BV
B. Broccard
19.
Visperterminen
PB F
Mgr. N. Brunner
21.
Grengiols
F GV
J. Zimmermann
Isérables
F BV
B. Broccard
28.
Siders, Heilig Geist
F GV
J. Zimmermann
Hérémence
F GV
R. Mayoraz
Veysonnaz
F BV
B. Broccard
29.
Vex
F GV
R. Mayoraz
Nendaz
F BV
B. Broccard
April
4.
Vollèges/Fully
F
Mgr. N. Brunner
5.
St-Léonard
F
Mgr. N. Brunner
Evolène
F GV
R. Mayoraz
18.
Eggerberg
PB F
Mgr. N. Brunner
19.
Lalden
PB F
Mgr. N. Brunner
25.
Liddes/Bovernier
F
Mgr. N. Brunner
St-Martin
F GV
R. Mayoraz
Münster/Reckingen/Gluringen
F GV
J. Zimmermann
26.
Orsières/Sembrancher
F
Mgr. N. Brunner
Oberwald/Obergesteln/Ulrichen
F GV
J. Zimmermann
Mase/Nax-Vernamiège
F GV R.
Mayoraz
Lens
F BV
B. Broccard
Mai
2.
Zeneggen
PB F
Mgr. N. Brunner
Termen
F GV
J. Zimmermann
Troistorrents
F GV
R. Mayoraz
3.
Ried-Brig/Betten
F GV
J. Zimmermann
9.
Visp
PB F
Mgr. N. Brunner
Val d'Illiez/Champéry
F GV
R. Mayoraz
10.
Zermatt
PB F
Mgr. N. Brunner
Chalais
F GV
R. Mayoraz
Evionnaz/Outre-Rhône
F BV
B. Broccard
16.
mbd
PB F
Mgr. N. Brunner
Biel/Blitzingen/Niederwald
F GV
J. Zimmermann
HP-Schule «La Bruyère»
F GV
R. Mayoraz
Vérossaz
F BV
B. Broccard
17. Staldenried
PB F
Mgr. N. Brunner
Muraz/Collombey
F GV
R. Mayoraz
Massongex
F BV
B. Broccard
20.21.
Randa/Täsch
PB F
Mgr. N. Brunner
23.
Charrat
PB F
Mgr. N. Brunner
Simplon-Dorf/Gondo
F GV
J. Zimmermann
Leysin/Bex
F GV
R. Mayoraz
24.
Grächen
PB F
Mgr. N. Brunner
Aigle-Roche
F GV
R. Mayoraz
Anniviers
F BV
B. Broccard
30.
Bramois/Sion St-Guérin
F
Mgr. N. Brunner
Naters
F GV
J. Zimmermann
Monthey/Choëx
F GV
R. Mayoraz
Sierre, Ste-Croix/Chippis
F BV
B. Broccard
Sion/Cathédrale+Sacré Cur
PB F
Mgr. N. Brunner
Brig/Glis
F GV
J. Zimmermann
Monthey/Choëx
F GV
R. Mayoraz
Veyras-Miège/Sierre, Ste-Catherine
F BV
B. Broccard
Juni
6.
Verbier/Bagnes
F
Mgr. N. Brunner
Ernen/Binn
F GV
J. Zimmermann
7.
Törbal
PB F
Mgr. N. Brunner
Flesch/Lax
F GV
J. Zimmermann
Grône
F GV
R. Mayoraz
20.
Sitten, St-Theodul
F
Mgr. N. Brunner
Ried-Mörel
F GV
J. Zimmermann
Port-Valais
F BV
B. Broccard
21.
Bellwald
F GV
J. Zimmermann
Vionnaz/Vouvry
F BV
B. Broccard
F = Firmung PB = Pastoralbesuch
10. November 1997