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Amtlicher Teil |
Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat vom Ergebnis der Abstimmung
über die Volksinitiative «Jugend ohne Drogen» Kenntnis
genommen und stellt fest, dass es im Sinn ihrer eigenen Stellungnahme ausgefallen
ist.
Die SBK besteht auf der Umsetzung einer effizienten, realistischen und menschlichen
Drogenpolitik, die den süchtigen Menschen dabei hilft, sich von der
Drogenabhängigkeit zu befreien.
Für die SBK steht jedoch auch fest, dass die in einigen Monaten zur
Abstimmung gelangende Initiative «DROLEG» mit der gleichen Entschiedenheit
bekämpft werden muss.
Die Kommission Justitia et Pax der Schweizer Bischofskonferenz und das
Departement Menschenrechte/Migration des Schweizerischen Evangelischen Kirchenbundes
(SEK) protestieren gegen die restriktive Praxis des Bundesamtes für
Flüchtlinge gegenüber algerischen Asylsuchenden.
Die Schuldigen der jüngsten Massaker in Algerien sind nicht eindeutig
auszumachen. Sie handeln mitunter in Sichtweite der Kasernen. Das zeigt,
dass der algerische Staat nicht in der Lage ist, die Menschen vor diesen
Anschlägen zu schützen. Die Weigerung der Schweiz, diesen Menschen
den Flüchtlingsstatus zu gewähren, weil sie nicht von staatlichen
Organen verfolgt werden, steht im Gegensatz zur internationalen Flüchtlingskonvention
sowie zu den Empfehlungen des UNO-Hochkommissariates für Flüchtlinge.
Die Missachtung des Non-Refoulement-Prinzips bei Flüchtlingen aus einem
Land wie Algerien wo nackte Gewalt herrscht setzt diese Menschen
einer unannehmbaren Gefahr aus. Algerischen Asylsuchenden bleibt vielfach
keine andere Wahl, als unterzutauchen.
Die Kommission Justitia et Pax und das Departement Menschenrechte/Migration
des SEK ersuchen den Bundesrat und das Bundesamt für Flüchtlinge,
die restriktive Praxis sofort einzustellen. Algerierinnen und Algeriern,
deren Furcht vor Verfolgung begründet ist und die von ihrer Regierung
nicht geschützt werden, muss Asyl gewährt werden. Die beiden kirchlichen
Gremien ersuchen zudem die schweizerischen Behörden, ihren Einfluss
geltend zu machen, um das algerische Drama beenden zu helfen und sich für
den Schutz der Menschenrechte in Algerien einzusetzen.
Bern, 24. September 1997
Am Sonntag, 5. Oktober 1997, 10.00 Uhr, wird in der Kirche St-Marcel in Delémont Mgr. Martin Gächter, Weihbischof von Basel, die Diakonenweihe folgendem Priesteramtskandidaten spenden:
David Pauli, Cure catholique, 2800 Delémont.
Seminar St. Beat Luzern
Priesterseminar des Bistums Basel
Dr. Walter Bühlmann, Regens
Die vakante Pfarrstelle von Neuenhof (AG) im Seelsorgeverband Neuenhof-Killwangen wird für einen Pfarrer oder Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Die Stelle für Erwachsenenbildung in der Region Freiamt (Dekanate Bremgarten-Wohlen und Muri) wird für Theologen/Theologin zur Besetzung ausgeschrieben (siehe Inserat SKZ Nr. 39/1997).
Interessenten melden sich bitte bis zum 21. Oktober 1997 beim diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.
Diözesanbischof Amédée Grab weihte am 13. September 1997 in der Kathedrale von Freiburg zu Diakonen: François Pinas und Friedjan Deluz für das Bistum Lausanne, Genf und Freiburg.
Am 27. September 1997 erteilte er die Priesterweihe an Fr. Vicent Cosatti, Franziskaner-Konventuale, in der Pfarrkirche von Chouleux (GE).
Interessenten, die das Pastoraljahr 1998/99 absolvieren möchten, sind gebeten, sich spätestens bis zum 1. November 1997 beim Regens des Priesterseminars St. Luzi, Dr. Peter Rutz, zu melden: Alte Schanfiggerstrasse 7/9, 7000 Chur.
Infolge Demission der bisherigen Amtsinhaber werden die Pfarreien Stierva (GR) und Mon (GR), Pigniu (GR), St. Konrad, Zürich, Beckenried (NW) und Wolfenschiessen (NW) zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.
Interessenten mögen sich melden bis zum 23. Oktober 1997 beim Sekretariat des Bischofsrates, Hof 19, 7000 Chur.
Diözesanbischof Wolfgang Haas ernannte:
Peter Miksch zum Pfarrer von Trimmis (GR),
P. Anselm Henggeler zum Pfarrer von Einsiedeln (SZ),
Karl Bürgler zum Pfarrer von Buochs (NW),
Othmar Kleinstein zum Pfarrer von
St. Theresia, Zürich,
Rainer Kretz zum Vikar in Ingenbohl-Brunnen (SZ),
P. Walbert Kaufmann zum Pfarrvikar in Einsiedeln (SZ),
P. Ansgar Schuler zum Pfarrvikar für Bennau (SZ),
P. Johannes Ev. Hauser zum Pfarrvikar für Einsiedeln und Willerzell (SZ),
Dirk Jasinski zum Vikar in Dübendorf (ZH),
Marius Kaiser zum Pastoralassistenten in Mauren (FL),
Robert Werner zum Pastoralassistenten in Balzers (FL),
Silvia Brändle zur Pastoralassistentin in Sarnen (OW),
Karl-Anton Wohlwend zum Pastoralassistenten in Schaan (FL),
Matthias Westermann zum Pastoralassistenten in Herz Jesu, Zürich-Wiedikon,
Simon Peng zum Pastoralassistenten in Liebfrauen, Zürich,
Marcel Luterbacher zum Pastoralassistenten in St. Peter und Paul, Zürich,
Sigi Schliwka zum Pastoralassistenten in Schlieren (ZH),
Clemens-Ansgar Plewnia zum Pastoralassistenten in Hombrechtikon (ZH),
Oliver Wupper zum Pastoralassistenten in St. Josef, Winterthur,
Michael Eismann zum Pastoralassistenten in Regensdorf (ZH),
Julia Rzeznik zur Pastoralassistentin in Affoltern a.A. (ZH).
Am Bettag, 21. September, ist im Rahmen eines Festgottesdienstes die Pfarrei Sevelen errichtet und gleichzeitig in den Seelsorgeverband Buchs-Grabs-Sevelen integriert worden. Bischof Ivo Fürer ist sich bewusst, dass es als Anachronismus angesehen werden kann, in der jetzigen Seelsorge- und Personalsituation neue Pfarreien zu errichten im klaren Wissen darum, dass die neugegründete Pfarrei in nächster Zeit nicht selbständig geführt werden kann. Es wäre in verschiedenen Regionen eher angebracht, kleine Pfarreien aufzuheben und grössere «regionale Pfarreien» zu errichten. Die Situation Sevelen ist jedoch insofern speziell, als es sich um die «rechtliche Sanierung» eines mehrjährigen faktischen Zustandes handelt, gibt es doch schon seit 51 Jahren eine Kirchgemeinde. Primär ging es denn auch um die Loslösung von der Pfarrei Azmoos-Wartau (wurde am gleichen Sonntag in Pfarrei Wartau umbenannt) und um die Schaffung der rechtlichen Voraussetzungen, damit sich Sevelen als eigenständige Kirchgemeinde und Pfarrei einem Seelsorgeverband anschliessen kann.
Aus Anlass des Bistumsjubiläums und am Tag von Allerseelen wollen die Seelsorgerinnen im Bistum St. Gallen den Frauen-Wurzeln des Bistums nachgehen und sich von ihren Vorgängerinnen auf ihrem Kirchenweg inspirieren lassen. Gleichzeitig soll das Treffen vom 2. November, 14.00 Uhr, im Kolumbanszentrum in Rorschach die Möglichkeit bieten, sich gegenseitig wahrzunehmen, sich zu begegnen und einander kennenzulernen, miteinander auszutauschen und gemeinsam zu feiern. Anmeldung bis 15. Oktober an Ingrid Krucker-Manser, Pastoralassistentin, Pfarramt, 9525 Lenggenwil.