SKZ 38/1997

INHALT

Amtlicher Teil

Bistum Basel

Stellenausschreibungen

Die auf 1. Mai 1998 vakant werdende Pfarrstelle von Baar wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Die auf 1. Januar 1998 vakant werdende Pfarrstelle (im Team mit zwei Gemeindeleitern) der Pfarrei St. Peter und Paul, Aarau, wird für einen Pfarrer zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Die Pfarrstelle Rotkreuz im Seelsorgeverband Rotkreuz-Meierskappel wird für einen Pfarrer, die Pfarrstelle Meierskappel in diesem Seelsorgeverband wird für einen Gemeindeleiter/eine Gemeindeleiterin auf Sommer 1998 zur Wiederbesetzung ausgeschrieben.

Interessenten melden sich bitte bis zum 7. Oktober 1997 beim diözesanen Personalamt, Baselstrasse 58, 4501 Solothurn.

Wahl und Ernennung

Gottlieb Schmid-Fäh, bisher Pastoralassistent in der Pfarrei St. Franziskus, Kriens (LU), auf den 14. September 1997 zum Gemeindeleiter dieser Pfarrei.

Diözesane Kommission für die Fortbildung der kirchlichen Amtsträger des Bistums Basel (BFK)

In der Sitzung vom 22. August 1997 hat sich die BKF schwerpunktmässig mit zwei Themen befasst. Sie arbeitete an einem Grundlagenpapier, das die Ziele, den Zweck und die Aufgaben der diözesanen Fortbildung umschreibt. Zur Diskussion stehen auch die Bestimmung des Adressatenkreises der diözesanen Fortbildung sowie die Aufgaben der verschiedenen involvierten Stellen (Bischof, BFK, Leitung der diözesanen Fortbildung usw.).
Der zweite Schwerpunkt war die Ausarbeitung eines Dreiervorschlages für das Thema der Dekanatskurse 1999. Die drei Themen lauten: a) «Apokalyptik ­ Apokalypse»: Im Hinblick auf die bevorstehende Jahrtausendwende beschäftigt dieses Thema viele Gläubige. Deshalb soll, nach der Entwicklung von humanwissenschaftlichen und theologischen Kriterien, danach gefragt werden, wie mit dem Thema in der Verkündigung und im Seelsorgealltag umgegangen werden kann. b) «Und sie schufen Gott nach ihrem Bild?» Die Auseinandersetzung mit den verschiendenartigen Themen der Dekanatsfortbildungskurse in den letzten Jahren hat immer wieder gezeigt, dass nie genügend Zeit vorhanden war, die verschiedenen Gottesbilder zu thematisieren. Darum soll eigens nachgefragt werden, welches Gottesbild die Seelsorger/-innen prägt und wie sinnvoller Dialog mit anderen Gottesbildern möglich wird. c) «Unternehmerisches Denken und Handeln der Pfarrei». Mit diesem Thema soll an das Thema der Dekanatskurse 1998: «Gnadenlos leisten? (Gottes Gnade geht der Leistung des Menschen voran)» angeknüpft werden. Es geht dabei um Fragen wie: Was bedeutet markt- und bedürfnisorientiertes Handeln in der Kirche? Wo sind die Grenzen des markt- und bedürfnisorientierten Handelns einer religiösen Bekenntnisgemeinschaft? usw. Der Priesterrat und der Rat der Diakone und Laientheologinnen und Laientheologen werden an der Sitzung vom 4./5. November ein Thema aus diesem Dreiervorschlag auswählen und dem Bischof zur Genehmigung vorlegen.

Gabriele und Fabian Berz-Albert

Besinnungs- und Begegnungstag der BKK am und auf dem Thunersee

Unter dem Motto «Sei Wasser und Land» lud am 10. September 1997 die Basler Katechetische Kommission (BKK) alle katechetisch Tätigen zum Besinnungs- und Begegnungstag ein. Rund 350 Katechetinnen und Katecheten, hauptamtliche und nebenamtliche, folgten zusammen mit einigen Priestern und Gemeindeleitern dieser Einladung; sie wurden nicht enttäuscht.
Drei Mitglieder der BKK gestalteten mit der tatkräftigen Hilfe des Teams der Katechetischen Arbeitsstelle Bern das Programm, das sich ­ um dem Motto gerecht zu werden ­ am und auf dem Thunersee abspielte. Der Auftritt des Mimen Samuel Sommer im Trockendock der Werft in Thun, die Fahrt auf der MS Oberland der BLS-Schiffahrtsbetriebe, die Symbolmeditation, die Lesungen des Dichters Ernst Burren und der Texteschreiberin Barbara Wälty waren Eckpunkte des Anlasses, Höhepunkt des Tages war der Vespergottesdienst in der Pfarrkirche von Spiez, gestaltet vom Vorbereitungsteam unter Mitwirkung des Ortspfarrers Leo Scherrer. Diözesanbischof Kurt Koch, der den ganzen Tag miterlebte, hat es verstanden, in seiner Predigt anhand des Matthäus-Evangeliums «Jesus wandelt auf dem Wasser» auf die Sorgen und Freuden der katechetisch Tätigen einzugehen. Die Tagung war für alle, die Teilnehmenden und die Organisierenden, ein Tag voll Sonne und Freude.

Hans-Rudolf Häusermann, Pastoralamtsleiter


Bistum St. Gallen

Balgach/Widnau/Diepoldsau

Mit der Erreichung des Pensionsalters wollte Pfarrer Lorenz Wüst sein Arbeitspensum als Pfarrer im seit gut eineinhalb Jahren bestehenden Seelsorgeverband Baldach-Widnau-Diepoldsau reduzieren. Er betreut neu als Pfarrer nur noch die Pfarrei Diepoldsau. Balgach und Widnau müssen sich als Seelsorgeverband neu organisieren. Pfarradministrator ist Dekan Jakob Fuchs, Rebstein. Im Abschiedsgottesdienst für Lorenz Wüst in Widnau, wo er während 16 Jahren als Pfarrer gewirkt hatte, wurden sein Wirken zum Wohl der Pfarrei, sein Organisationstalent, sein ökumenischer Geist, das Verständnis für die Jugend und seine Treue zum Evangelium gelobt.

Projekt Kirchbuchführung auf EDV

Im Bistum erfolgen derzeit die nötigen Abklärungen für ein EDV-Projekt, das den Pfarrgemeinden die Führung aller Kirchbücher auf Computer ermöglichen soll. Mit dem neu einzuführenden Softwareprogramm sollen die Pfarreisekretariate entlastet werden: Formulare und Kirchbücher werden vom PC aus direkt erstellt, Informationen können am Bildschirm abgefragt werden. Pfarreien, die in einer Pilotgruppe mitmachen möchten, können sich telefonisch bei der Bischöflichen Kanzlei St. Gallen melden (Telefon 071-2273340).

Dekanat Gossau: Jugendseelsorgertreffen

Zum Dekanat Gossau gehören 19 Pfarreien. Achtmal pro Jahr treffen sich die Jugendseelsorger/-innen mit der Leitung der Animationsstelle für kirchliche Jugendarbeit (akj); diese Treffen wollen nicht nur Anlässe koordinieren, sondern die Jugendseelsorger/-innen untereinander vernetzen. Wo kein eigentlicher Jugendseelsorger angestellt ist, kommt der Pfarrer oder der/die Pfarreibeauftragte an die «motivierenden» Treffen, die auch dem Erfahrungsaustausch, der Information und der persönlichen Weiterbildung dienen. Thema des letzten Treffens war «Zeit und Öffentlichkeit». «Wenn ich bekanntmache (Arbeitgeber und Öffentlichkeit), was ich mache, dann erhalte ich auch Rückmeldungen», und «Für die Mehrheit der Menschen findet etwas nur statt, wenn es öffentlich wird», wurde unter anderem gesagt.


© Schweizerische Kirchenzeitung - 1997