Papst Leo XIV. arbeitete rund 20 Jahre in Peru. In wenigen Tagen führt das Kirchenoberhaupt nun eine Südamerika-Reise zurück in die alte Heimat. Vor dem geplanten Besuch in Cusco verstarb jetzt der dortige Erzbischof.
(KNA) Wenige Tage vor dem Besuch von Papst Leo XIV. in seiner alten Heimat Peru trauert die Ortskirche um den Erzbischof von Cusco, Richard Alarcón Urrutia. Wie lokale Medien jüngst berichteten, erlag Alarcón Urrutia im Alter von 74 Jahren den Folgen einer Erkrankung. Er hatte bis zuletzt an den Vorbereitungen des Papstbesuches mitgearbeitet.
Das Portal «RPP» berichtete am Sonntag, der Vatikan habe bereits vor etwa sechs Wochen Cuscos derzeitigen Weihbischof, Lizardo Estrada, zum Koadjutor-Erzbischof ernannt. Damit habe er das Recht auf direkte Nachfolge und übernimmt automatisch das Amt des Erzbischofs.
Im Rahmen seiner Südamerika-Reise vom 6. bis 17. November wird der Papst nach den Stationen Uruguay und Argentinien auch Peru besuchen. Dort wird er am 15. November in Cusco erwartet.
Vor seiner Zeit als Papst wirkte Robert Francis Prevost, so Leos bürgerlicher Name, rund 20 Jahre lang in Peru – zunächst als Missionar, dann als Bischof. Von 2020 bis 2021 übernahm er als Bischof von Chiclayo auch die Übergangsleitung des Bistums Callao. Während der Corona-Pandemie, die in Peru prozentual besonders viele Todesopfer forderte, organisierte Bischof Prevost in Callao unter anderem die Verteilung von Lebensmitteln.
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