Vor dreieinhalb Wochen erschütterte ein verheerendes Erdbeben Kolumbien. Hunderte Tote und Schäden in Milliardenhöhe waren die Folge. Nun hat der Papst mit dem Präsidenten des schwer getroffenen Landes telefoniert
(CIC) Papst Leo XIV. hat mit dem kolumbianischen Staatspräsidenten, Abelardo de la Espriella telefoniert und den Angehörigen der Opfer des Erdbebens vom 10. August sowie allen Helfern seine Nähe versichert. Wie der Vatikan am Mittwoch weiter mitteilte, sprachen die beiden über die Lage im Land und in den betroffenen Regionen.
De la Espriella hat unlängst angekündigt, dass nun die Phase des Wiederaufbaus beginne. In den Wochen nach dem Erdbeben hatte er zudem Militärschläge gegen bewaffnete Guerilla-Gruppierungen und kriminelle Banden angeordnet.
Der vom US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump unterstützte Präsident Kolumbiens verfolgt eine hartes militärisches un polizeiliches Durchgreifen in dem seit Jahrzehnten von politischer und krimineller Gewalt heimgesuchten Land. Seine Vereidigung nach einer sehr knapp gewonnenen Wahl erfolgte drei Tage vor dem verheerenden Erdbeben, das Zehntausende Häuser zerstörte und mehrere hundert Menschenleben forderte.
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