Seit Jahren plädiert der Vatikan für eine Zwei-Staaten-Lösung im Heiligen Land. Daran erinnerte der Papst am Sonntag in Castel Gandolfo und forderte eindringlich ein Ende der Gewalt im Westjordanland.
Severina Bartonitschek
(CIC) Papst Leo XIV. fordert ein Ende der «wiederholten Gewalttaten» gegen die palästinensische Zivilbevölkerung im Westjordanland. Diese müssten aufhören, appellierte er nach seinem Mittagsgebet am Sonntag in Castel Gandolfo. «Ich fordere die internationale Gemeinschaft dringend auf, dafür zu sorgen, dass die Zwei-Staaten-Lösung für einen gerechten und dauerhaften Frieden vorankommt», so das Kirchenoberhaupt.
Der Heilige Stuhl bekräftigt immer wieder, dass die Zwei-Staaten-Lösung auf der Grundlage sicherer und international anerkannter Grenzen der einzige gangbare und gerechte Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden im Heiligen Land sei. Papst Leo lenkte nach dem Angelusgebet den Blick auch auf die Mittelmeerspiele, die diese Woche in Taranto stattfinden werden.
An ihnen beteiligen sich Athleten und Athletinnen verschiedener Länder aus Afrika, Asien und Europa, die zum Mittelmeerraum gehören. «Ich wünsche mir, dass dieses Sportereignis ein Vorbote des Friedens und der Brüderlichkeit zwischen den Völkern dieser Region und der ganzen Welt sein möge», sagte der Papst. An den Spielen nimmt mit vier Sportlern auch der vatikanische Leichtathletik-Verein teil.
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