Der Kniekuss des Papstes

Die Sommerpause des Papstes entwickelt sich zu einer kleinen Pilgerreise. Leo XIV. besuchte jüngst bereits den dritten bedeutenden Wallfahrtsort bei Rom und küsste dabei sogar ein Knie. Sein jüngster Ausflug führte ihn nach Subiaco.

(KNA) Kloster und Kniekuss statt Pool und Liegestuhl: Papst Leo XIV. nutzt seine Sommerauszeit weiter für Besuche bedeutender Pilgerorte rund um Rom. Sein jüngster Ausflug führte ihn nach Subiaco, wie der Vatikan mitteilte.

Im Kloster San Benedetto betete er vor dem Fresko des heiligen Franziskus aus dem 13. Jahrhundert, der ältesten bekannten Darstellung von Franz von Assisi. Im «Sacro Speco», in der Heiligen Felsspalte, wo der heilige Benedikt von Nursia laut Überlieferung im 6. Jahrhundert als Eremit lebte, küsste der Papst traditionsgemäss das Knie der Benediktstatue.

Anschliessend stieg er zum Hauptkloster Santa Scolastica hinauf und ass mit der Benediktinergemeinschaft zu Mittag. Bereits am Morgen hatte Leo XIV. den Wallfahrtsort Vallepietra mit seinem Dreifaltigkeitsheiligtum besucht. Am Montag hatte er einen Ausflug zur berühmten Benediktinerabtei Montecassino unternommen. Bis zum 27. Juli verbringt er seine Sommerauszeit in Castel Gandolfo.


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