Immer mehr junge Erwachsene lassen sich bei unseren Nachbarn taufen: Frankreich wird für die Kirche in Deutschland zum Vorbild. Was deutsche Bischöfe vor Ort lernen wollen.
(KNA) Von der Kirche in Frankreich will eine Delegation der Deutschen Bischofskonferenz lernen, welche Wege junge Erwachsene dort zum Glauben führen. Eine Delegation der Jugendkommission und der Pastoralkommission der Deutschen Bischofskonferenz (DBK) ist laut Mitteilung in dieser Woche im Erzbistum Paris sowie in den Bistümern Créteil und Saint-Denis unterwegs.
«Wir möchten verstehen, welche Wege Menschen zum Glauben führen, und wie wir sie nachhaltig pastoral begleiten können.»
Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf sagte zum Reiseauftakt: «Wir möchten verstehen, welche Wege Menschen zum Glauben führen, und wie wir sie nachhaltig pastoral begleiten können. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen für die pastorale Praxis in Deutschland fruchtbar gemacht werden.»
So sind die Entwicklungen des Erwachsenenkatechumenats in Frankreich laut dem Vorsitzenden der DBK-Pastoralkommission auch für die Kirche in Deutschland von Bedeutung. Hintergrund der Reise ist die in den vergangenen Jahren deutlich gestiegene Zahl von Taufbewerberinnen und Taufbewerbern unter jungen Erwachsenen in Frankreich.
Mit Bischof Kohlgraf ist der Bischof von Dresden-Meissen, Bischof Heinrich Timmerevers, unterwegs, der die DBK-Kommission für Erziehung und Schule leitet. Begleitet werden sie von den Kommissionsberaterinnen und -beratern Professorin Katharina Karl (Eichstätt), Professor Jan Loffeld (Utrecht) und Professor Bernd Hillebrand (Graz). Die Delegation plant Treffen mit Verantwortlichen der Französischen Bischofskonferenz, will sich vor Ort in den Diözesen über das Thema Taufvorbereitung informieren und neugetaufte junge Erwachsene kennenlernen.
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