Auf den Spuren von Bruder Klaus: Justitia et Pax ruft zu Friedensmarsch auf

Angesichts zahlreicher Kriege weltweit wollen die Kommission Justitia et Pax und weitere Organisationen das Potenzial des Friedens fördern. Dazu organisieren sie kommenden Samstag einen Friedensmarsch von Stans nach Flüeli-Ranft. Zudem sollen stündliche Besinnungsmomente stattfinden, an denen man sich online oder offline beteiligen kann.

Barbara Ludwig

«Der Walk for Peace gibt uns die Möglichkeit, für eine andere Art von Macht einzutreten als militärische Gewalt und globale Unsicherheit», sagt Mitorganisatorin Christina Sasaki in einem Communiqué der bischöflichen Kommission Justitia et Pax. Am Samstag, 6. Juni, werde «jeder Schritt auf dem Weg und jede lokale Aktion offline zu einem gemeinsamen, sichtbaren Statement für eine gerechtere Welt», so Sasaki.

Man lade Menschen über Grenzen hinweg ein, sich zu engagieren und das Potenzial des Friedens zu fördern. Konkret organisieren Justitia et Pax, eine Kommission der Schweizer Bischofskonferenz, und weitere Organisationen einen mehrstündigen Friedensmarsch von Stans nach Flüeli-Ranft OW. Der Weg ist 17 Kilometer lang und verläuft gemäss Communiqué auf dem historischen Bruderklausenweg bis zur Ranftschlucht, der Wirkungsstätte von Bruder Klaus, dem Schweizer Schutzpatron.

Online-Teilnahme an Lesungen möglich

Treffpunkt ist am Samstagnachmittag um 14.45 Uhr vor dem Ratshaus in Stans oder auf Zoom. Ab 15 Uhr mitteleuropäischer Zeit werde der Marsch online übertragen, heisst es in der Mitteilung. Stündlichen Lesungen und Einladungen zum Nachdenken werden simultan auf Französisch und Englisch übersetzt und weltweit über Zoom übertragen.

Es besteht auch die Möglichkeit, an einem anderen Ort für den Frieden zu spazieren und übers Handy an der stündlichen Zoom-Lesung teilzunehmen oder sich lediglich zu den Lesungen zuzuschalten. Unabhängig von der Form der Teilnahme bitten laden die Veranstalter alle, ein Foto ihrer Füsse auf der Website www.paecewalk.ch zu posten.

«Kraftvolle Gegenerzählung zu Waffen und Krieg»

Sie hoffen auf eine «kraftvolle Gegenerzählung zu Waffen und Krieg», als «greifbaren Ausdruck internationaler Solidarität» und als Zeichen für das gemeinsame Ziel, den Frieden zu fördern, wie es im Communiqué heisst.

Mitorganisiert wird der Friedensmarsch unter anderem von Justitia et Pax Europa, dem Institut für Sozialethik «Ethik22» in Zürich und der christlichen Sozialbewegung «KAB Schweiz».

Weitere Informationen und Anmeldung auf www.peacewalk.ch


Kirche Schweiz – katholisch, aktuell, relevant

https://www.kath.ch/newsd/auf-den-spuren-von-bruder-klaus-justitia-et-pax-ruft-zu-friedensmarsch-auf/