Chicagos Bürgermeister Johnson hofft auf Besuch des Papstes

Eher selten empfängt der Papst den Bürgermeister einer Stadt. Doch bei seiner eigenen Heimatstadt machte Leo XIV. eine Ausnahme. Chicagos Bürgermeister Johnson nutzte das Treffen für eine Einladung.

Ludwig Ring-Eifel

(CIC) Chicagos Bürgermeister Brandon Johnson hofft nach einem Treffen mit Papst Leo XIV. auf einen Heimatbesuch des derzeit berühmtesten Sohns der US-Metropole. Der seit 2023 amtierende demokratische Politiker besuchte den Papst jüngst im Rahmen einer halb offiziellen Visite im Vatikan, die vom Vatikan bestätigt worden war.

Vor seinem Treffen mit dem Papst war Johnson mit römischen Kommunalpolitikern zusammengetroffen. In einem vor kurzem vom katholischen Portal «Crux» auf YouTube verbreiteten Video-Statement berichtet Johnson, dass sich der Papst als erstes nach dem Zustand Chicagos erkundigt habe.

Sohn eines Pastors und einer Pastorin

Der als Sohn eines Pastors und einer Pastorin in einer Pfingstgemeinde aufgewachsene demokratische Politiker mit afroamerikanischen Wurzeln schwärmte von den Gemeinsamkeiten zwischen ihm um dem Papst. Sie sei trotz der Unterstützung für zwei unterschiedliche Baseball-Mannschaften sofort spürbar gewesen sei.

«Papst ist ein typischer Chicagoer»

Johnson erklärte, Papst Leo XIV. sei ein typischer Chicagoer. Dazu gehöre eine Mentalität, Unrecht ohne Umschweife anzusprechen. In dem Gespräch sei es auch um die Abschiebung von Migranten aus den USA gegangen und darum, wie die Stadt Chicago davon betroffene Familien unterstütze.

Der Papst habe sich unter anderem nach den Aktivitäten der Einwanderungspolizei ICE und nach dem Widerstand dagegen erkundigt. Ob und wann Leo XIV. die Einladung nach Chicago annehmen werde, hänge vor allem vom Zeitplan des Papstes an, so der Bürgermeister.


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