Leo XIV. wünscht sich eine offene Kirche für alle – wie Franziskus

Eine offene Kirche für «alle, alle, alle» kaum ein Ausspruch hat die Amtszeit von Papst Franziskus mehr geprägt. Sein Nachfolger Leo XIV. sieht das genauso und fordert zu Pfingsten eine Institution mit offenen Türen.

(CIC) Papst Leo XIV. wünscht sich eine Kirche, in der sich alle willkommen fühlen. An Pfingstsonntag auf dem Petersplatz erinnerte er dabei an seinen Vorgänger Franziskus (2013-2025), dessen Amtszeit von der Vision einer offenen Kirche für alle geprägt war. In dieser Kontinuität forderte Leo XIV. den Aufbau einer Kirche, in der sich alle zu Hause fühlen.

«Wo der Geist des Herrn ist, dort entsteht Geschwisterlichkeit zwischen den Menschen.»

Er rief zu Offenheit und Gastfreundlichkeit auf, «auch denen gegenüber, die ihre Türen für Gott, für andere, für die Hoffnung und für die Lebensfreude verschlossen haben». Widerstände, Egoismus, Misstrauen und Vorurteile müssten überwunden werden und eine Welt müsse entstehen, in der unter allen Völkern Frieden herrscht.

«Wo der Geist des Herrn ist, dort entsteht Geschwisterlichkeit zwischen den Menschen, den Gruppen und den Völkern der Erde, und alle sprechen die einzige Sprache der Liebe, die die Verschiedenheiten vereint und in Einklang bringt», so Leo XIV.

Gebet für Frieden

Mit einem Appell für Frieden und Versöhnung hatte Leo XIV. zuvor die feierliche Pfingstmesse im Petersdom begangen. In seiner Predigt bat er die Christen um ein Friedensgebet, damit der Geist des auferstandenen Christus «uns vom Übel des Krieges befreit». Denn Krieg werde nicht durch eine Supermacht gewonnen, sondern durch die Allmacht der Liebe besiegt.


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