Die jährliche Vereidigung neuer Schweizergardisten ist ein festliches Ereignis – nicht nur für den Vatikan. Stets reisen auch hochrangige Vertreter aus der Schweiz an. Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter traf vorab den Papst.
(CIC/bal) Papst Leo XIV. hat am Freitagmorgen Bundespräsidentin Karin Keller-Sutter in Privataudienz empfangen. Das teilte der Vatikan mit. Karin Keller-Sutter hält sich anlässlich der anstehenden Vereidigung neuer Rekruten der Schweizergarde in Rom auf.
«Die Schweiz und der Heilige Stuhl engagieren sich gemeinsam für den Frieden», teilte die Bundespräsidentin auf der Plattform X im Anschluss an die Begegnung mit. Bei dem Treffen «haben wir über die Bedeutung von Werten in der heutigen Gesellschaft gesprochen», so Keller-Sutter.
Am Samstag schwören 27 neue Gardisten den Papst notfalls mit ihrem Leben zu verteidigen. Ursprünglich hatte die Vereidigung wie jedes Jahr am 6. Mai stattfinden sollen. Doch nach dem Tod von Papst Franziskus am 21. April war der Termin verschoben worden.
In der Schweizergarde dienen insgesamt 135 Männer. Ihre Hauptaufgabe ist, über die Sicherheit der Person und der Residenz des katholischen Kirchenoberhaupts zu wachen. Zudem begleiten Gardisten den Papst auf Reisen, kontrollieren die Eingänge zum Vatikanstaat und nehmen Ordnungs- und Ehrendienste wahr. Während ihrer mindestens 26-monatigen Dienstzeit sind die Gardisten Bürger des Vatikanstaates.
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