Nach schwarzem Rauch: Wahl des neuen Papstes geht weiter

Die 133 Kardinäle konnten sich nicht sofort einigen auf einen neuen Papst. Nach einem ersten Wahlgang am Mittwochabend setzen die Kirchenmänner ihre Abstimmungen fort – und wählen bis zu vier Mal an diesem Donnerstag.

Der erste Wahlgang des Konklave dauerte lange. Erst nach Einbruch der Dunkelheit, um 21 Uhr, stieg schwarzer Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Das hiess: Noch kein Papst ist gewählt. Keiner der Kandidaten hatte die nötige Mehrheit von mehr als zwei Dritteln der Stimmen erreicht.

Über 40’000 Wartende auf dem Petersplatz

Über 40’000 Menschen hatten am Mittwochabend auf dem Petersplatz ausgeharrt, um den Rauch zu sehen, der in Medienberichten für etwa 19 Uhr vorausgesagt worden war.

Das Ringen um ein neues katholisches Kirchenoberhaupt geht weiter. Nach einem ersten erfolglosen Wahlgang am Mittwochabend setzen die 133 Kardinäle das Konklave am Donnerstag im Vatikan fort. Bis zu vier Mal stimmen die hochrangigen Kirchenmänner dabei über einen neuen Papst ab – zweimal am Vormittag und zweimal am Nachmittag. Nach erfolgreicher Wahl steigt weisser Rauch aus dem Schornstein der Sixtinischen Kapelle auf. Sind zwei Wahlgänge hintereinander erfolglos, wird dies mit schwarzem Rauch angezeigt.

International und teilnehmerstarkes Konklave

Das aktuelle Konklave ist das teilnehmerstärkste und internationalste der Kirchengeschichte. Der Grossteil der Papstwähler stammt aus Europa. Geleitet wird es vom ranghöchsten Kardinalbischof unter 80 Jahren, dem Italiener Pietro Parolin (70). (cic)


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