Der Papst hat gut geschlafen und erholt sich weiter

Die akute Krise beim Klinikaufenthalt des Papstes ist offenbar vorüber. Am Mittwochabend war von einer leichten Besserung die Rede. Auf dem Petersplatz betete der Kardinaldekan für eine völlige Genesung des Patienten.

Die 13. Nacht im Krankenhaus verlief für den Papst offenbar erholsam. Papst Franziskus habe gut geschlafen und ruhe sich weiter aus, hiess es am Donnerstagmorgen in der gewohnt knappen Mitteilung des Vatikans zum Befinden des Kirchenoberhaupts.

Nieren verbessert

Am Vorabend hatte der Vatikan von einer leichten Verbesserung seines Zustands berichtet. So sei die zwischenzeitlich beobachtete leichte Niereninsuffizienz zurückgegangen. Die Lungenentzündung entwickle sich der Behandlung entsprechend normal. Dennoch bleibe die Prognose insgesamt «zurückhaltend». Zum ersten Mal seit einer Woche wurde der Zustand nicht mehr als «kritisch» bezeichnet.

Franziskus wird seit knapp zwei Wochen aufgrund einer komplexen Infektion an Atemwegen und Lunge in der römischen Gemelli-Klinik behandelt. Es handelt sich um den längsten Krankenhausaufenthalt seiner fast zwölfjährigen Amtszeit.

Optimistischere Stimmung beim Abendgebet

Am Mittwochabend war beim dritten Gebet für den Papst auf dem Petersplatz etwas hoffnungsvollere Stimmung wahrzunehmen als an den Tagen zuvor. Der Leiter des Kardinalskollegiums der katholischen Kirche, Kardinal Giovanni Battist Re (91), betete für die vollständige Genesung von Papst Franziskus.

Zu Beginn der allabendlichen Rosenkranzandacht vor dem Petersdom sagte er vor mehr als tausend Gläubigen, darunter zahlreichen Kardinälen: «Wir beten, dass Gott Papst Franziskus gewähre, baldmöglichst wieder seinen apostolischen Dienst aufzunehmen – im Vollbesitz seiner körperlichen Kräfte und mit der ihm eigenen seelsorgerischen Energie.» (cic)


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