Papst weiterhin krank und kämpft gegen Bronchitis

Seine einzige Waffe ist das Wort. Doch seit Wochen fällt dem Papst das Sprechen schwer. Am Mittwoch muss er erneut auf das Verlesen seiner Ansprache verzichten. Doch eine besondere Botschaft trug er selbst vor.

Papst Franziskus kämpft weiterhin mit einer Bronchitis. Wie bereits in der Woche zuvor, überliess er das Verlesen seiner Ansprache bei der Generalaudienz einem Mitarbeiter. Er selbst könne es noch nicht, so Franziskus am Mittwochmorgen im Vatikan. «Ich hoffe, dass ich es beim nächsten Mal kann.»

Bereits in der letzten Woche übernahm ein Geistlicher die wöchentliche Pilgerrede. Seit letztem Freitag finden alle Privataudienzen am Wohnsitz des Papstes im vatikanischen Gästehaus Santa Marta statt. Normalerweise empfängt das Kirchenoberhaupt seine Gäste im Apostolischen Palast.

Papst bei Musikfestival

Am Abend zuvor hatte Papst in einer überraschenden Videobotschaft um Frieden geworben und an Kinder in Konfliktgebieten erinnert. Zum Auftakt von Italiens bekanntesten Musikfestival Sanremo sagte er: «Musik ist Schönheit, Musik ist ein Instrument des Friedens. Sie ist eine Sprache, die alle Völker auf unterschiedliche Weise sprechen, und sie erreicht das Herz eines jeden.»

Doch gebe es viele Kinder, die das Leben nicht singen könnten und unter den vielen Ungerechtigkeiten in der Welt litten. «Kriege zerstören Kinder. Lasst uns nie vergessen, dass Krieg immer eine Niederlage ist», so der Appell des Papstes in der aufgezeichneten Botschaft. (cic)


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