«Hoffnung ohne eine Idee von einem grösseren Sinn … zu dem man einen Zugang hat und in dem man eine Rolle spielen kann, ist sehr schwierig. Wir leben in säkularen Gesellschaften … in dieser säkularen Welt werden wir sehr stark als Individuen angesprochen. Unser Lebensentwurf geht dahin, dass wir persönlich erfolgreich sind. … und das heisst, als Individuen – wenn man nur sein eigene Lebesspanne, seine eigene Kraft hat – ist es sehr schwierig, Hoffnung aufzubauen. Dann braucht man etwas, was sozusagen die eigenen Kräfte übersteigt, einen Horizont, der grösser ist als sein eigenes biologisches Leben und das könnte z.B. auch eine grosse Aufgabe sein.»
Philipp Blom, Historiker und Publizist